Vom Klappentext klang das Buch nach einer kurzweiligen und humorvollen Lektüre. Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Wenn ich es nicht zu Rezensionszwecken erhalten hätte, hätte ich es wohl auch nicht ausgelesen. Gerd und Josefine sind anfangs ein in meinen Augen normales Ehepaar mit einer erwachsenen Tochter - die in Hamburg lebt - und einem Häuschen in einem kleinen Nest im Norden. Zu Beginn des Buches waren mir die Charaktere noch sympathisch. Je weiter ich jedoch im Buch voran kam, desto nerviger fand ich Gerd und Josefine kurz Jo. Der nette Gerd gerät in einen Zustand den man MidlifeCrisis nennen könnte und hält sich auf einmal für einen tollen Hecht und flirtet was das Zeug hält. Bei Jo wiederum ist es eher umgekehrt. Sie entwickelt sich von einer in meinen Augen recht taffen Frau zu einem Jammerlappen. Plötzlich ist klar Gerd geht fremd und es geht nur noch um Klischees die bedient werden. Natürlich muss eine Frau dahinter stehen...obwohl moment...wer hat gesagt, dass es EINE Frau sein muss?! Jo ist nur am Theorien wälzen und sieht gedanklich schon die Trennung und beginnt Gerd nachzuspionieren. Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass man der Geschichte gut folgen konnte. Jedoch fehlte es für mich an Humor und Tempo. Es plätscherte fröhlich vor sich hin, aber nichts passiert. Das Buch wird mit zirka 124 Seiten betitelt und hat eine Geschichte die man in 60 Seiten erzählen könnte. Somit gab es hier unnötige längen. Für mich war es schwer die Zeilen nicht einfach zu überfliegen. Fazit Eine nette Idee macht noch kein gutes Buch. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Vom Klappentext klang das Buch nach einer kurzweiligen und humorvollen Lektüre. Leider muss ich sagen, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Wenn ich es nicht zu Rezensionszwecken erhalten hätte, hätte ich es wohl auch nicht ausgelesen. Gerd und Josefine sind anfangs ein in meinen Augen normales Ehepaar mit einer erwachsenen Tochter - die in Hamburg lebt - und einem Häuschen in einem kleinen Nest im Norden. Zu Beginn des Buches waren mir die Charaktere noch sympathisch. Je weiter ich jedoch im Buch voran kam, desto nerviger fand ich Gerd und Josefine kurz Jo. Der nette Gerd gerät in einen Zustand den man MidlifeCrisis nennen könnte und hält sich auf einmal für einen tollen Hecht und flirtet was das Zeug hält. Bei Jo wiederum ist es eher umgekehrt. Sie entwickelt sich von einer in meinen Augen recht taffen Frau zu einem Jammerlappen. Plötzlich ist klar Gerd geht fremd und es geht nur noch um Klischees die bedient werden. Natürlich muss eine Frau dahinter stehen...obwohl moment...wer hat gesagt, dass es EINE Frau sein muss?! Jo ist nur am Theorien wälzen und sieht gedanklich schon die Trennung und beginnt Gerd nachzuspionieren. Der Schreibstil ist einfach gehalten, sodass man der Geschichte gut folgen konnte. Jedoch fehlte es für mich an Humor und Tempo. Es plätscherte fröhlich vor sich hin, aber nichts passiert. Das Buch wird mit zirka 124 Seiten betitelt und hat eine Geschichte die man in 60 Seiten erzählen könnte. Somit gab es hier unnötige längen. Für mich war es schwer die Zeilen nicht einfach zu überfliegen. Fazit Eine nette Idee macht noch kein gutes Buch. Kann man lesen, muss man aber nicht.
Inhalt Josefine Hasemann ist eine spontane und lebenslustige Frau, die mit beiden Beinen fest im Leben steht. Ihr Mann Gerd ist eher der Ruhepol in der Ehe der Hasemanns. Er ist berechenbar und Spontaneität ist für ihn eher ein Fremdwort. Eines Tages jedoch schwingt Herr Hasemann alleine das Tanzbein, als er sich unbeobachtet fühlt - Frau Hasemann ahnt, dass da etwas nicht stimmt und als ihr Mann dann auch noch vorschlägt, dass man ja ganz spontan in den Urlaub fahren könnte, brennen bei Frau Hasemann alle Sicherungen durch. Denn sie ist sich sicher: Herr Hasemann hat eine andere. Meine Meinung Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und es fällt einem leicht sich in die Geschichte fallen zu lassen. So verwundert es auch kaum, dass ich schnell mit Frau Hasemann mitfühlte und mein Groll auf Herrn Hasemann wuchs und wuchs, denn auch die Kapitel, in denen man Herrn Hasemann begleitet, lassen nur einen einzigen Schluss zu: Herr Hasemann ist einer anderen Frau nicht abgeneigt. Dass die Kapitel abwechselnd zwischen Frau und Herrn Hasemann wechselten empfand ich nicht als störend. Es war interessant die Gedanken und Gefühle der beiden Eheleute mitzubekommen - auch wenn man aus Herrn Hasemann nicht unbedingt schlau wird. Einzige Kritikpunkte sind erzählerische Fehler, die nicht unbedingt hätten sein müssen. So erzählt Frau Hasemann, dass ihre Tochter Julia den Hochzeitstag der Eltern nicht mitfeiern könne, da sie mit ihrem Freund an die Ostsee fahren wolle. Einige Seiten später hat ebendiese ein schlechtes Gewissen, weil sie ihren Eltern eine Notlüge auf den Tisch bringen musste und und erzählt hat, dass sie genau am Hochzeitstag arbeiten müsse - jedoch in Wirklichkeit zur Ostsee fährt. Ein ähnlicher Fehler findet sich am Ende des Buches. Erst öffnet Frau Hasemann dort ihre Futtertüte, als sie bei der Pferdekoppel des Streichelzoos steht und dann lässt sie diese doch geschlossen, da das Futter ja für die Ziegen und nicht für die Pferde ist. Wie gesagt, sind es kleine erzählerische Fehler, die nicht weiter störend sind, aber sie hätten vermieden werden können. Sehr schön finde ich persönlich die im Anhang befindlichen Rezepte und auch, dass die im Buch erwähnten Gedichte im gesamten dort zu finden sind. Fazit Eine schöne Geschichte für zwischendurch, in der sich Paare sicherlich hier und da wieder finden.


