Das Rad webt, wie das Rad es wünscht.
Wie auch im Band zuvor, ist die erste Hälfte etwas zäh. Dennoch fiel es mir deutlich leichter als in Band 4. Die Handlung plätschert zunächst wieder vor sich hin, aber bei einigen Charakteren findet in diesem Band eine deutliche Entwicklung statt, sodass das mangelnde Tempo zumindest für mich dadurch etwas ausgeglichen wird. Rand, Egwene und Mat reifen, wenn auch nicht alle zum Positiven. Nynaeve ging mir leider fürchterlich auf die Nerven. Sie bleibt nach wie vor launisch, stur und grummelig. Perrin kommt in diesem Band eigentlich gar nicht vor. Zur Mitte hin fügen sich einige Handlungsstränge zusammen und die Geschichte nimmt Fahrt auf. Im letzten Viertel geht wieder alles Schlag auf Schlag. Es gibt Schlachten, Konfrontationen mit den Verlorenen und einige Überraschungen, angenehmer wie auch unangeneher Art. Man fiebert richtig mit und ist zwischen Bangen und Hoffen gefangen, ob alle es schaffen werden. Von mir auf jeden Fall eine Empfehlung! Mal sehen, wie es in Band 6 weiter geht.

