Worum geht es:
Die Journalistin Camille kehrt für eine Recherche in ihre Heimatstadt Wind Gap zurück, nachdem dort zwei junge Mädchen ermordet wurden. Doch je länger sie dort bleibt, desto stärker holen sie ihre eigene Vergangenheit, ihre schwierige Familie und (alte) Wunden wieder ein.
Meine (kurze) Meinung:
Die Handlung verbindet Thriller-Elemente stark mit einer düsteren Familiengeschichte. Im Mittelpunkt steht weniger der eigentliche Mordfall, sondern vielmehr Camille selbst (Vergangenheit, schwieriges Verhältnis zu ihrer Mutter, Umgang mit ihren inneren Verletzungen).
Der Fokus auf diese Dynamiken und die bedrückende Atmosphäre der Kleinstadt war anfangs noch wirklich interessant. Dennoch hatte ich beim Hören oft das Gefühl, dass sowohl der Kriminalfall als auch die psychologische Ebene irgendwie zu kurz kamen, sodass es sich für mich bisschen gezogen hat. Außerdem haben einige Szenen bei mir eher Stirnrunzeln ausgelöst als wirkliche Spannung erzeugt…
Trotzdem hat das Buch definitiv eine unangenehme, intensive Stimmung. Insgesamt für mich ein „kann man machen“ aber kein absolutes Muss.
Hatte seine Längen und ich wusste sehr schnell worauf es hinausläuft. Trotzdem zieht das Tempo zum Ende gut an und es beschreibt ein echtes Familiendrama.
Eine düstere, spannende Geschichte mit der für Gillian Flynn typischen unangenehmen Atmosphäre. Die Figuren wirken moralisch grau und machen das Ganze interessant. Teilweise hätte die Geschichte für mich noch etwas mehr Tiefe haben können, und das Ende war nicht wirklich überraschend.
„Cry Baby“ hat mich wirklich beeindruckt. Das Buch ist unglaublich atmosphärisch dicht. Ich habe mich beim Lesen selbst bedrückt und stellenweise fast ängstlich gefühlt. Diese beklemmende Stimmung zieht sich konsequent durch die Geschichte und bleibt auch nach dem Zuklappen noch lange im Kopf. Sprachlich ist der Roman sehr direkt, klar und schnörkellos, was ich als große Stärke empfunden habe. Es lässt sich flüssig lesen, ohne dabei an Tiefe zu verlieren.
Besonders mochte ich das Setting der amerikanischen Kleinstadt, das der Geschichte eine zusätzliche Enge und Intensität verleiht. Die Figuren, allen voran die kleine Schwester mit ihrer extremen, beinahe verstörenden Persönlichkeit, sind stark gezeichnet und vielschichtig. Auch die Protagonistin, die in anderen Bewertungen oft als unsympathisch beschrieben wird, habe ich persönlich ganz anders wahrgenommen: Ich fand sie authentisch und greifbar. Gerade ihre Ecken und Kanten haben es mir leicht gemacht, mich in sie hineinzuversetzen.
Einen halben Stern ziehe ich dennoch ab, weil die Handlung für mich stellenweise etwas vorhersehbar war. Ab etwa der Mitte war mir relativ klar, in welche Richtung sich alles entwickeln würde, was sich letztlich auch bestätigt hat. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte trotz ihrer überschaubaren Länge noch etwas straffer hätte erzählt werden können. Richtig gepackt hat es mich erst im zweiten Teil, als ich unbedingt wissen wollte, ob meine Vermutung stimmt.
Trotzdem: ein tiefgehender, psychologisch intensiver und sehr düsterer Roman, der nachhallt. Sprachlich stark, atmosphärisch überzeugend und definitiv eine Leseempfehlung.
Gillian Flynn soll bitte gefälligst mehr schreiben!
Ich werde auf keinen Fall die Serie dazu schauen, ich weiss, sie wird dem Buch nicht gerecht werden können, obwohl die Autorin selbst mitwirkte. Meisterin ihres Genres!
Spannender Roman mit (nicht allzu) überraschender Auflösung 🔪🦷🩸
Ich hatte das Buch auf dicke Empfehlung einer anderen Bloggerin gelesen, die auch sehr gerne Stephen King liest.
King soll über das Buch gesagt haben, dass es eine der Werke ist, die ihn nachts wachgehalten haben.
Das war für mich der Grund zuzuschlagen.
Gekauft!
Nun ja… ich behaupte jetzt nicht, dass ich besonders viel abkann. Und ja, die Thematik war absolut großartig umgesetzt
(Triggerwarnungen beachten!). Die Grundstimmung war düster und eigentlich war auch niemand so wirklich sympathisch. Aber irgendwie gehe ich insgesamt leider nicht mit dem Meister der Thriller.
Der Mordfall der 2 toten Mädchen war für mich leider zu vorhersehbar. Ich hatte schon eine ganze Weile zuvor geahnt, wer dahintersteckt. Auch wenn die ganze Story viel viel tiefer ging und auch abschreckend war.
Das hässliche Gesicht unserer Gesellschaft (insbesondere in Kleinstädten) wurde hier absolut gelungen gezeichnet.
Gillian schreibt mitreißend und ungeschönt, sie nennt alles direkt beim Namen, was der düsteren Atmosphäre noch mehr Charakter gab.
Gerne lese ich noch das ein oder andere Buch von ihr, mich holt sie mit ihrer Erzählung gut ab. Gone Girl hab ich zwar damals nur geschaut, aber fand die Story großartig!
Ich schwanke in der Bewertung zwischen 4 & 4,25 ⭐️
Den Plot sieht man schon meilenweit kommen, aber trotzdem habe ich das Buch gern gelesen. Die Themen sind zwar zeitweise sehr erschreckend und schlimm aber es zieht einen vom Schreibstil trotzdem irgendwie an.
Camilla kommt für einen journalistischen Auftrag in ihren Heimatort zurück und wohnt in dieser Zeit bei ihrer Familie. Sie recherchiert die Umstände am Tod von 2 Mädchen. Allmählich erfährt man auch einiges über Camilles Vergangenheit. Auf der Suche nach Liebe hat sie häufig den falschen Weg (nicht immer freiwillig) genommen. Ihre Art macht es ihr schwer Beziehungen aufzubauen. Ich selbst bin auch distanziert geblieben, aber auch den anderen Personen gegenüber. Wenn man das Buch zuklappen ist man Betrunken, so viel Alkohol wird da konsumiert. Das Ende war für mich überraschend.
Spannende Geschichte um eine Polizeireporterin, die in ihre Heimat zurückkehrt, um mehrere Morde aufzuklären. Nicht vorhersehbar und düstere Atmosphäre. Hat mir sehr gut gefallen und mich sehr gefesselt.
„Cry Baby“ war für mich ein gutes Buch, das sich super lesen ließ. Auch wenn es offiziell als Thriller gilt, steht der Kriminalfall eigentlich gar nicht im Mittelpunkt. Stattdessen geht es viel mehr um die Familie, die Dynamiken zwischen den Figuren und die düstere Atmosphäre in der Vorstadt, die sich durchs ganze Buch zieht.
Diese Beklemmung ist teilweise heftig, aber weil Gillian Flynn so gut schreibt, kann man das gut aushalten. Die Charaktere sind alle ziemlich abgefahren, ich würde sagen, höchstens zwei davon sind „normal“, der Rest hat mit teils ernsten psychischen Problemen zu kämpfen.
Kein typischer Thriller mit Action, sondern eher eine psychologisch dichte, leicht verstörende Familiengeschichte, die sich trotzdem sehr gut zwischendurch lesen lässt.
...ein ziemlich toxischer Thriller mit ziemlich vielen toxischen Personen in einer toxischen amerikanischen Vorstadt. Ein bisschen zuviel des "Guten" für mich.
Dazu muss ich sagen dass es mich bis zum Schluss gefesselt hat und ich unbedingt wissen wollte wer es war.
Allerdings musste ich mich danach schütteln wie ein nasser Hund um dieses Negative loszuwerden. Die Protagonistin hat meines Erachtens zuviel hingenommen ohne sich zu wehren. Ich weiß noch nicht welches, aber das nächste Buch was ich lese muss definitiv positiver sein.
Ab Seite 270 habe ich tatsächlich gedacht, dass es spannend wird. War dann aber nicht überrascht, dass es nicht so war. Es hat mich absolut nicht gefesselt, habe mich eher durchgerungen. Und was dann froh es beendet zu haben.
Irgendwie nicht so gut. Ich fand den Film "Gone Girl" mega gut, und da ich die Story dazu schon kenne, dachte ich, ich les eben ein andere Buch der Autorin. Ich find die Figuren zu flach, Camilles (Hauptfigur) Handlungen und Reaktionen auf andere Menschen sind oft nicht nachvollziehbar. Vieles wirkt nicht echt sondern fake. Es gibt keine wirklichen Ermittlungen. Es ist relativ durchschaubar. Man wankt maximal zwischen zwei Personen als Täter:innen. Und wirklich spannend ist es auch nicht
Spoiler:
Auch die Krankheit der Mutter hab ich vor dem ersten Drittel schon gewusst. Also wirklich durchschaubar.
Kept me hooked for the most part. Ending felt rushed but also glad it wrapped up quickly and don’t throw a million red herrings and twists at you. Thought it was very well written
Die Stimmung ist sehr düster, der Schreibstil hat mir nicht gefallen und ich hab mich schwer getan, das Buch zu Ende zu lesen.
Die Themen sind bedrückend und teilweise echt hart zu lesen. Mich hat die ganze Geschichte nicht überzeugt, weil auch der Fall teilweise im Hintergrund stand.
Das Ende hat mich dann doch überrascht aber insgesamt hat es mir persönlich gar keinen Spaß gemacht zu lesen..
Psychisch psychisch krank. Aber genau das hatte ich erwartet. Es bestätigt einfach genau das, was ich als Erkenntnis aus meinem Beruf als Lehrerin immer mitnehme. Leider Gottes.
Habe aber tatsächlich doch mit dem Ende gerechnet - werde langsam immer besser mit Mörder erraten
Cry Baby war für mich eher ein durchschnittliches Leseerlebnis. Ich musste mich stark an den Schreibstil und die Protagonistin gewöhnen, und auch die Handlung entsprach nicht ganz meinen Erwartungen. Statt eines spannenden Thrillers bekam ich eher ein düsteres Familiendrama im Kleinstadt-Setting. Zwar waren die verstörenden Eindrücke und bizarren Gedanken der Protagonistin interessant und teilweise beklemmend, aber sie haben mich letztlich nicht richtig gepackt. Insgesamt war das Buch für mich eher zäh, stellenweise bizarr, aber ohne den Nerv zu treffen, den ich mir erhofft hatte. Daher vergebe ich 3 Sterne – solide, aber kein Highlight.
4/5
There are those unique pieces of media you don't feel well experiencing, would rather not experience again and, despite it all, can't help but feel a sense of excitement for and weirdly uncomfortable interest in.
Sharp Objects is one of those. The strongest feeling I got out of it was anxiety that's not as detatched as, say, the sadness you feel when a fictional character you liked passes on. This sort of anxiety was initiated by events in the book but fueled by events or thoughts that I, and probably the majority of people, have experienced at some point. It made this book really hard to read at times and it took me quite a while to figure out that my anxiety was actually caused by the things I was reading. I am now pretty certain that this was what Flynn intended since it fits the story really well, which is a brilliant thing, if my assumptions are correct.
Etwas vorhersehbar aber trotzdem spannend!
Hab nur echt lange gebraucht um reinzukommen und die Protagonistin war etwas anstrengend 🥲
Außerdem komische Obsession mit dem Körper 13 jähriger Mädchen
Gillian Flynn
Cray Baby - Scharfe Schnitte
FISCHER Scherz
Autor: Gillian Flynn ist mit ihrem dritten Buch >Gone GirlCry BabyBritish Dagger AwardsDark Places< waren große Erfolge und wurden ebenfalls verfilmt. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Chicago. (Quelle: FISCHER)
Camille Preaker arbeitet bei der Daily Post in Chicago. Eines Tages ruft Ihr Chef Curry Sie in sein Büro um Camille auf eine Story anzusetzen, die ausgerechnet in Wind Gap passiert ist. Camille stammt aus Wind Gap, weshalb Curry es für sinnvoll hält, eben Sie dort hinzuschicken, um über eine Mordserie zu berichten, die sich in dem kleinen Örtchen ereignet. Camille beschließt während ihren Recherchen bei Ihrer Familie zu leben. In Wind Gap angekommen sieht Camille sich jedoch schnell mit Ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Die Story von Cry Baby wird in 17 Kapitel plus einem Epilog erzählt. Die Kapitel fangen dabei immer dick gedruckt an ( z. B. 1. Kapitel), dies habe ich zwar schon schöner gesehen, wirkt sich aber kaum auf die Bewertung aus.
Wir werden anfangs sehr gut und detailreich in die Handlung, sowie die ganzen Personen eingeführt. Leider hat dies auch zum Nachteil, das ich ab der Hälfte des Buches, schon wusste, wer am Ende der Täter sein wird (zumindest war es bei mir und anderen befragten Lesern der Fall).
Gillian Flynn schafft es aus meiner Sicht auch leider nicht, einen wirklich tollen Spannungsbogen zu erzeugen (zumindest habe ich dies schon bedeutend besser gesehen). Dieser erinnerte mich eher an einen Hügel. Dies kann aber auch an der Tatsache liegen, das der Täter sehr offensichtlich hervorgehoben wird.
Jedoch schafft es die Autorin, die zwischenmenschlichen Beziehungen, sowie das Gefühlsleben dieser Personen perfekt in Szene zu setzen.Irritiert hat mich jedoch die Tatsache, dass Gillian Flynn sich ca. 320 Seiten mit eben genau solchen Dingen beschäftigt und die Auflösung in den restlichen 16 Seiten zu finden ist. Dadurch läuft das Buch und die Auflösung am Ende etwas ab, wie am Fließband. Abgerundet wird das Ganze durch eine wirklich tolle Formatierung des Buches, die ein flüssiges Lesen ermöglicht. Gedanken werden dabei kursiv markiert und die Artikel (wenn auch nur 2 Mal der Fall) werden in einer anderen Formatierung hervorgehoben.
Cover: Das Cover ist völlig in Schwarz gehalten, nur der Titel sticht Grün hervor und ist somit auch ein richtiger Eyecatcher. Die Rasierklinge, welche wir ebenfalls auf dem Cover sehen, hat direkt mit dem Inhalt zu tun. Sie nimmt sogar direkten Bezug auf die Hauptperson. Das Cover wirkt sehr stabil, obwohl es nur aus Pappe ist.
Fazit: Cry Baby hat es nicht geschafft meine vorherigen Erwartungen zu erfüllen (welche ich aus Rezensionen gezogen habe). Dies bedeutet jedoch auch nicht, dass das Buch auf ganzer Linie versagt. Wer über die vorhersehbare Erzählung hinwegsehen kann, sollte sich dieses Buch ruhig mal zu Gemüte führen. Denn es schafft trotzdem wenige Stunden Unterhaltung. Ich vergebe für dieses Buch 3 Sterne.
Klappentext: DAS ERSTE BUCH VON GILLIAN FLYNN, DER MEGA-BESTSELLERAUTORIN VON ›GONE GIRL‹
›Babydoll‹ steht auf ihrem Bein. ›Petticoat‹ auf ihrer linken Hüfte. ›Böse‹ findet sich ganz in der Nähe. ›Girl‹ prangt über ihrem Herzen, ›schädlich‹ ist in ihr Handgelenk geritzt. Camille Preakers Körper ist übersät mit Wörtern. Wörtern, die sie sich in die Haut geritzt hat. Das letzte Wort, das sie sich einritzte, hieß ›verschwinden‹. Danach stellte sie sich. Den Therapeuten, aber auch ihrer Vergangenheit. In ihrer alten Heimatstadt Wind Gap wurden zwei Teenager entführt und ermordet. Camille Preaker soll den Fall für ihre Zeitung vor Ort recherchieren. Sie findet die Dämonen ihrer Kindheit. Und die verbreiten nicht nur Angst und Schrecken, sondern töten auch. (Quelle: FISCHER)
Titel: Cry Baby - Scharfe Schnitte
Autor: Gillian Flynn
Genre: Roman
Seiten: 336
Verlag: FISCHER Scherz
Preis: 12,99
ISBN: 978-3-651-01164-9
http://wurm200.blogspot.de/
Das letzte Buch, was ich noch von Gillian Flynn lesen musste. Nachdem Gone Girl ein absoluter Knaller war und auch Dark Places mit seinem grandiosen Plot Twist nie wieder in Vergessenheit geraten ist, habe ich hier auch Großes erwartet.
Wieder mal der typische Schreibstil von Gillian Flynn: etwas langsamer erzählt, pervers, direkt und abgefuckt. Eine Protagonistin, die ihr Leben satt hat, eine Geschichte am Abgrund.
Mit der Auflösung war ich ganz zufrieden. Die Geschichte hatte aber auch einige Abschnitte, die ich etwas uninteressant fand bzw. wo ich den Sinn nicht erkannt habe oder mir etwas mehr Geschwindigkeit gewünscht hätte.
Es gab zwar einen Plot Twist, der war aber nicht so krass wie bei den anderen Büchern, er kam nicht so überraschend.
War insgesamt gut, bin zufrieden, hat mich aber nicht komplett umgehauen.
Dieses Buch hat es definitiv in sich.
Relativ schnell hat mich das Buch in seinen Bann gezogen, vor allem weil es so verstörend war.
Dadurch, dass ich mittlerweile eher selten Thriller lese, habe ich das Ende absolut nicht vorher sehen können.
Spannend geschrieben & angenehmes Tempo. Absolute Empfehlung! 🫶🏼
Irgendwie fällt es mir schwer dieses Buch zu bewerten. Die teilweise sehr vulgäre Schreibweise fand ich manchmal zu viel des Guten. Außerdem hat das Buch mit stellenweise echt sauer gemacht. Auch wenn man ne Ahnung hatte wer es wohl war hat mich die ganze Auflösung dann doch überrascht. Am Ende hab ich’s gerne gelesen und daher sind es 4 Sterne geworden.
„Kennst du das Gefühl, dass etwas Schlimmes passiert und du es nicht verhindern kannst, dass du gar nichts tun kannst, nur abwarten?“
„Feminismus bedeutet, dass Frauen frei entscheiden können, wie sie leben möchten.“
„Kennst du das Gefühl, dass etwas Schlimmes passiert und du es nicht verhindern kannst, dass du gar nichts tun kannst, nur abwarten?“
„Ich gab immer zuerst mir die Schuld.“
„Gefürchtet werden ist sicherer, als geliebt zu werden.“
„Eine gute innere Einstellung ist ebenso ansteckend wie eine schlechte.“
Camille muss für den Artikel üner den Mord zweier Mädchen in ihre alte Heimat, aus der sie einst fluchtete. Um die Tat herauszufinden muss sie sich mit ihrer Vergangenheit und den Menschen ihrer einstigen Kindheit auseinander setzten. Zu dem verstarb ihre Schwester ebenfalls.
Wer ist der Mörder?
Ein unbekannter Tramper ? Ein Bewohner ? Der nette Polizist oder vielleicht doch jemand aus ihrer Familie ?
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Der Anfang des Buchs hat sich enorm gezogen. Mit Mühe konnte ich es dann beenden wobei nur die letzen 70 Seiten wirklich spannend sind. Generell wirkt die Atmosphäre sehr unangenehm und ich konnte mich in keinen Charakter hineinversetzen.
Leider nur 2 sterne weil dass ende dann ganz okey wat
Nachdem viele Stimmen meinten, dass ihnen "Cry Baby" viel besser gefallen hat als "Gone Girl" dachte ich, dass ich Gillian Flynns Bücher unbedingt mit diesem hier starten will, well…
Nun weiß ich nicht, ob dieser Einstieg viel mehr sich schon wieder das Ende war, denn das hier war bei weitem nicht so gut, wie ich es erwartet hatte.
Das Ende war absolut vorhersehbar, die Story an sich überhaupt nich spannend und schlichtweg überzogen mit der Darstellung und Handlung der Charaktere und selbst die wörtlichen Reden klingen so, als würden sich zwei Computer mit Hormonstörung stakkatohaft unterhalten 🙄.
Schade, hatte mir so viel erwartet, beeindruckt hat es mich leider nicht.
Angenehm zu lesen für zwischendurch.
Es ist an manchen Stellen relativ plump und man blickt schnell durch die Story durch. Nichtsdestotrotz finde ich es gut geschrieben und für zwischendurch sehr passend.
Ich hatte ganz andere Vorstellung von diesem Buch. Leider kam mir die Aufklärung der Morde viel zu kurz. Und zeitweise hat mich die Protagonistin von ihrem Handeln her gestört.
Das Buch war okey, ich würde es Thrillerliebhabern nicht weiterempfehlen.
Auf den letzten 25 Seiten wurde der erste wirkliche Verdächtige genannt und das Ende war vorhersehbar. Schade, ich hatte mir mehr erhofft.
Gone Girl dagegegen ist meiner Meinung um Welten besser.
Der Körper von Camille Preaker ist mit Wörtern übersät. Diese Wörter hat sie sich selbst in die Haut geschnitten. Babydoll, steht auf ihrem Bein. Girl, steht über ihrem Herzen. Schädlich, steht auf ihrem Handgelenk. Das letzte Wort, was sich Camille in die Haut geschnitten hat, ist ,,verschwinden‘‘. Danach stellt sie sich ihrer Vergangenheit, ihrem Therapeuten und ihrer alten Heimat. Dort sind gerade zwei Teenager entführt und ermordet worden und Camille soll für ihre Zeitung vor Ort recherchieren und trifft dabei auf die Dämonen aus ihrer eigenen Kindheit…
Dieses Buch habe ich in der Buchhandlung entdeckt und musste es sofort mitnehmen. Allein der Titel und das Cover haben mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht und ich konnte es kaum erwarten dieses Buch zu lesen. Und ich habe dieses Buch auch bereits schon zwei Mal gelesen, da ich die Geschichte von Camille geliebt habe und das Ende zerstört einen komplett, weil man ehrlich gesagt überhaupt nicht damit rechnet, selbst dann, wenn man gut aufpasst beim Lesen.
Camille ist für mich ein Charakter, in den ich mich total gut hineinversetzen kann. Ich konnte sie und ihre Handlungen sehr gut nachvollziehen und auch verstehen, warum sie so reagiert hat. Selbst ihre Denkweise konnte ich sehr gut verstehen, auch wenn das ein wenig gruselig ist. Ihre Arbeit als Journalistin bewundere ich wirklich sehr, weil sie gerade mit eigenen Dingen beschäftigt ist und trotz allem für die anderen Menschen da ist, sich um sie kümmert und sich ihre Geschichte anhört. Camille ist für mich eine sehr bewundernswerte Frau, die viel, viel bessere Dinge verdient hat.
Ich finde es toll, dass die Autorin in diesem Buch wichtige und sensible Themen mit eingebaut hat. In diesem Buch gibt es keine Trigger Warnung, aber wenn man bereits den Klappentext liest, weiß man, worauf man sich hierbei einlässt. Es geht um Themen wie körperliche und psychische Gewalt, Traumatisierungen und auch Selbstverletzungen. Für mich hat die Autorin sich gut über die Themen informiert und diese sehr gut umgesetzt und mit ihrer Geschichte verwoben, richtig toll! Natürlich fühlt man sich beim Lesen des Buches ein wenig unwohl, wenn es um diese Themen geht, aber genau das finde ich toll an diesem Krimi/Thriller. Hierbei blicken wir darauf, wo das ,,krank‘‘ sein aufhört und das ,,böse‘‘ anfängt.
Der Schreibstil von Gillian Flynn war für mich neu, da ich bis dahin noch gar kein Buch von der Autorin gelesen hatte. Dennoch hat sie mich komplett in ihren Bann ziehen können und ich wollte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Sie schreibt flüssig, spannend und fesselnd, sodass man das Buch innerhalb kurzer Zeit verschlingt. Beim Lesen zerreißen einen die Nerven regelrecht. Der Lesefluss in diesem Buch wird in keiner Weise gestört, sondern auch noch positiv unterstützt.
,,Cry Baby – Scharfe Schnitte‘‘ ist ein Buch, das sensible Themen beinhält, weshalb ihr beim Lesen gut auf euch achten solltet, denn diese Themen könnten euch sehr Triggern. Gillian Flynn gibt und in diesem Buch einen guten Einblick in diese psychischen Erkrankungen und zeigt uns sehr deutlich und unbeschönigt, was für eine Grausamkeit diese Probleme sind. Unsere Protagonistin Camille mochte ich richtig gerne und ich habe sie total ins Herz geschlossen. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es komplett verschlungen!
das ist definitiv kein Thriller sondern eher ein Gesellschaftsroman über das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt.
Die 0.5 Sterne gab es wirklich nur, weil ca. die letzten 10 Seiten mal ganz ok waren.
Dies war mein erste Buch der Autorin und ich bin positiv überrascht.
Die Geschichte war spannend bis zum Schluss, auch wenn ich in der Mitte schon geahnt habe, worauf es hinausläuft, fand ich die Auflösung zum Schluss doch sehr gut geschrieben.
Die Hauptprotagonistin ist nicht die typische Frau, sondern vom Leben gezeichnet. Die Sprache ist stellenweise etwas derber, passte für mich aber absolut.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin.
Intensiv,sehr ehrlich und ein überraschendes Ende! Ich bin nicht wirklich warm geworden mit der Protagonistin. Ihren Charakter und manche ihrer Handlungen mochte ich nicht ganz so. Aber das Ende hat mich doch sehr überrascht!
Krasse Story. Fand den Schreibstil manchmal etwas derb, aber sonst hat es mir gut gefallen. Auch wenn ich mit manchen Charakteren nicht so richtig warm geworden bin.
Leider hat es mich gar nicht überzeugt. Abgehackte Sätze , keine der Protagonisten war mir sympathisch, ich mag es nicht , schlecht über Bücher zu sprechen. Denn der Autor oder die Autorin haben natürlich viel Arbeit rein gesteckt. Aber das war für mich der Flop des Jahres.
Das Ende ging einigermaßen. Es war ein wenig spannend. Aber die Auflösung war für mich auch wirklich schrecklich.
Toller Schreibstil und gut erzählte Geschichte. Es hat sich meiner Meinung nach in der Mitte etwas gezogen, wurde aber dafür mit einem sehr spannenden Ende wett gemacht.
Ich hab vorher noch nichts von Flynn gelesen, vielleicht lässt mich das es besser finden.