Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, nur am Anfang brauchte ich ein bisschen um alle Figuren richtig einzuordnen… aber dann lies es sich sehr gut lesen …. ich hatte das Gefühl dass alle Protagonisten mit viel Liebe geschrieben wurden, denn ich konnte mich in alle Personen gut hineinversetzen und hatte beim lesen genaue Bilder vor Augen
this was awesome but would’ve been better written by a woman
i really really enjoyed this book. i thought the storytelling was excellent, the prose was really enjoyable, and once i got used to the perspective switching i really enjoyed that too. however i really do think this book suffered from having a male author who has never once had reason to question his biases. what do you mean your main character is a child bride at 14 and that fact is never revisited in a critical light ever? SPOILER FOLLOWING but what do you meaaan her son bullies his wife so badly she fucking runs away? fucked up man
anyway the following comments are the results of me ranting in my notes app whilst reading. more spoilers incoming
so i am happy for big ammachi that she found love and contentment with her new family and everything turned out all right at some point but it really does rub me so fucking wrong that some man wrote about a child bride of TWELVE years old marrying a man twenty fucking three years older than her, this man is 49 years old marrying a 12 year old!, and submitting to him at every point, and the fact that when her husband has sex with her when she‘s sixteen it’s presented as a wonderful natural conclusion that improves their marriage and makes them understand each other, rather than what it is: a child bride, who doesn’t know what she is consenting to, who is too young to give informed consent even if she did know, and who has missed out on education to marry. and all this war written uncritically by a man. yuck !!!!!!!!!!
dear uplift master, had you considered that if you talked to your wife and learned about her wishes and desires and what she wants from life, she might still want to sleep with you. again, this book‘s biggest shortcoming is that it was written by a man who doesn’t seem to be able to think outside his box
philipose, please just accept that your wife’s infinitely cooler than you and stop being cringe about it. what do you meaaaaann you feel most comfortable with her when she‘s been ill for three weeks and has to depend on you for everything.
PHILIPOSE YOU SUCK
so glad that mariamma‘s part means i‘m finally reading this book written from the perspective of a woman again. i did not care for the male perspective at all
when i tell you i was fucking SHOCKED at the chapter 80 plot twist let me just say. i was sitting on the bus with my damn jaw hanging. mouth open. for a good minute. WOOOOAH
but again, the grown up man falling in love with the woman he knew as a child … like okay elsie was an adult when they got together and i don’t think they knew each other between. but stiiiill. it doesn’t quite sit right with me man
In seiner Familiengeschichte über drei Generationen übertrifft sich Abraham Verghese selbst. Was für ein Parforce-Ritt durch beinahe ein Jahrhundert indischer Geschichte. Das Ende lässt einen sprachlos und zutiefst bewegt zurück.
Unbedingte Leseempfehlung!
Wasser trennt. Wasser verbindet.
Der Roman entfaltet eine traurig-schöne Erzählung mit interessanten Figuren und erschließt ein Jahrhundert indischer Geschichte:
Wir tauchen in einen vielschichtigen Generationenroman ein, erfahren die Beharrlichkeit des Kastensystems sowie die Prägung der britischen Kolonialzeit – und entdecken die Welt der Medizin und Forschung mit ungewöhnlicher Tiefe.
Mit zwölf Jahren überquert Mariamma den großen Fluss – und lässt ihre verwitwete, gesellschaftlich ausgestoßene Mutter zurück.
Sie heiratet den Herren von Parambil, dessen erste Frau im Fluss ertrank.
Zwischen Wasser und Bäumen lebt Mariamma einsam und verloren. Die Trennung von ihrer Mutter schmerzt. Erst durch ihren Stiefsohn Jojo und einen Elefanten findet sie Wärme, Verbundenheit – und ein Gefühl von Familie und Zuhause.
Dann ertrinkt Jojo.
Mit seinem Tod kommt Mariamma einem Geheimnis auf die Spur: Seit Jahrzehnten sterben Angehörige der Familie im Wasser.
„Das Wasser (...) ist schon lange fort und trotzdem da, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unerbittlich vereinigt (...). Dies ist der Wasserbund: dass alle unausweichlich verbunden sind durch ihr Tun und Nichttun.“
Eine Geschichte über das, was Familien verbindet – und das, was zwischen ihnen verschwiegen bleibt. Über Liebe, die trägt, Freundschaft, die heilt, und Menschlichkeit, die sich inmitten von Schmerz und generationsübergreifenden Geheimnissen bewahrt.
Das Buch hat mich durch seine mehrdimensionale, ergreifende Erzählung, seine Wärme für das Individuum mit seinen zerbrechlichen Facetten sowie die starken Figuren tief berührt und begeistert. Gleichzeitig haben mich seine immer spürbare Spannung und die Tiefe der medizinischen Einblicke beeindruckt.
Eine teilweise berührende, oft spannende Familiensaga mit Einblick in die indische Gesellschaft. Sehr lesenswert. Nur wenig Längen. Achtung: viel Medizin zum Thema
Mir hat diese dicht und ausführlich erzählte, verwobene und sich über Dekaden und Generationen erstreckende Familiengeschichte mit lauter Seitenarmen sehr gut gefallen. Es hat lange gedauert, diese Geschichte zu lesen, und ich habe es in vollen Zügen genossen.
Eine Empfehlung für diejenigen, die Lust auf eine Geschichte wie einen großen langsam dahinfließenden Fluss mit mäandernden Seitenarmen haben und sich für spannende und tiefe Einblicke in die indische Kultur interessieren.
Was für eine berührende Reise nach Indien. So toll erzählt und so bezaubernd über die Jahre verbunden, dass ich 900 Seiten lang Freude am Lesen hatte. Für alle die fremde Kulturen und große kleine Geschichten von dieser Welt lieben.
Für diesen Epos sollte man sich Zeit nehmen. Es ist eine indische bewegende Familiensaga über fast ein ganzes Jahrhundert zusammenhängend mit der Kolonialzeit und dem Kastenwesen. Es spielt in Südindien, seinen Wasserstraßen, es geht um Medizin, Kunst, Natur, einen treuen Elefanten, ein bisschen Mystik, Religion und natürlich viel Liebe. So ein schönes und einfühlsames Buch.
Ein überragendes Familien-Epos, das mich von der ersten bis zur letzten Seite mitgerissen hat. Es spielt im Indien von ca. 1900 bis in die 70er Jahre. Wir begleiten eine Familie durch diese Jahrzehnte, in der das Leben und der Tod so eng miteinander verwoben ist. Die Geschichte hat mich so oft überrascht, mich mitfühlen lassen, Gänsehaut bereitet und einfach zu Tränen gerührt. Und obendrein habe ich so viel lernen können. Über die indische Kultur, über medizinischen Fortschritt und über das Leben. Absolut empfehlenswert.
Ein wirklich schönes, generationenübergreifendes, emotionales Buch, das ich gerne weiterempfehlen werde.
Trotz der fast 900 Seiten, war das Buch zu keinem Zeitpunkt langatmig oder langweilig. Das liegt zum einen daran, dass Abraham Verghese wirklich schön schreiben kann, aber auch an den immer wieder eingeworfenen Informationen zur Indischen Geschichte im 20. Jahrhundert und auch weitreichender medizinischer Kenntnisse. Abgerundet wird das durch eine spannende Handlung, in der einem die Personen ans Herz wachsen und den ein oder anderen unerwartet kommenden emotionalen Moment.
Ein Indikator dafür, dass ein Buch gut ist, ist für mich immer, wie weit ich meine Umwelt während des Lesens ausblenden kann und hier war ich teilweise tiefer mit dem Kopf im Indien des 20. Jahrhunderts als in der Realität.
Ein grandioses Buch, das ich nur weiterempfehlen kann. Bitte nicht von den fast 900 Seiten abschrecken lassen. Die Geschichte mehrerer Familien über drei Generationen hinweg liest sich leicht, birgt Poesie, Kunst, Geschichte, medizinische Wissenschaft, Spannung und Emotionen. So schön geschrieben!
Ein Lesegenuß ❤️
Dieses Buch ist so gewaltig. Ein unglaublicher Lesegenuss, Indien pur. Toller Schreibstil, der aber Zeit braucht, auch aufgrund vieler fremder Worte, Namen und medizinischer Fachausdrücke. Unbedingt lesen!
Gewaltig schöne Familiensaga (über 3 Generationen) mit überraschendem Plottwist am Ende, welches die Geschichte grandios vollendet hat. Allerdings war es für mich etwas schwächer als Vergheses voriges Buch „Rückkehr nach Missing“.
Es ist ein Buch, worauf man sich wirklich einlassen muss. Viele Charaktere, besonders am Anfang. Außerdem gibt es Wechsel zwischen Orten, Zeiten und Protagonisten. Da kann man schonmal kurz den Überblick verlieren. Aber die Geschichte bzw. die einzelnen Geschichten fesseln und lassen einen dran bleiben. Man merkt dann schnell, dass Vieles ineinander führt bzw. zusammenhängt. Die einzelnen Schicksale haben mich sehr berührt!
Zwischendrin gab es ein paar kleinere Längen, wo ich erst nicht mehr wusste, wohin die Geschichte mich führen will. Aber das Ende hat es dann echt überraschend gut abgerundet. Da kam dann auch endlich viel mehr Medizin mit ins Spiel. Das hatte ich zwischendrin echt vermisst, weil ich es in Vergheses „Rückkehr nach Missing“ so geliebt habe. Er schreibt das einfach so super interessant und gar nicht schwer zu verstehen.
Alles in Allem ein tolles Buch, was ich gern weiterempfehle!