
Zwischen Krankenhaus, Italien und Schicksal: Eine süße Liebesgeschichte mit überraschenden Wendungen!
Also, dieses Buch hat mich gut abgeholt, obwohl Krankenhaus-Setting nicht so meins ist. Kathrin schafft es, eine Atmosphäre zu kreieren, die irgendwie heimelig ist. Setting in Österreich und l’amore italiano – geht doch immer! Die verschiedenen POV fand ich gut, aber das häufige wiederholen von Szenen hat mich beim Lesen raus gebracht, auch wenn es was hat die selbe Szene aus einem anderen POV zu lesen. Besonders spannend fand ich, dass da am Anfang so eine vage Andeutung war, dass es eine größere Verbindung geben könnte. Das war ein bisschen wie der Moment, wenn du merkst, dass du mehr Popcorn isst, als du eigentlich wolltest – irgendwie fesselnd, aber du bist noch nicht ganz sicher, ob es wirklich gut für dich ist. Und dann kommen wir zu den Charakteren: Amelie konnte ich manchmal nicht ganz nachvollziehen, und ab einem Punkt hatte sie mich etwas verloren (IYKYK). Marc war liebenswert, er hat zwar etwas viele Klischees bedient aber war unterhaltsam. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden war süß, aber mir persönlich ging das alles ein bisschen zu schnell. Ich dachte mir so: „Warte mal, die kennen sich doch erst seit zwei Seiten!“ Aber hey, es gab dann doch eine charmante Kommunikation über Ängste und so – was eine erfrischende Abwechslung war. Der Titel „Wenn aus Zufall Schicksal wird“ passt wie die Faust aufs Auge, vor allem, weil die Geschichte so einiges an Zufällen und Schicksalsschlägen parat hat. Zum Schluss blieb ich mit diesem warmen Gefühl zurück, dass das Ganze wirklich sehr nett war. Fazit? Eine süße Unterhaltung, aber mir ein bisschen zu zuckerwattig. Wer auf klassische Romance-Dramen steht, wird es lieben. Was mich echt aus der Bahn geworfen hat waren die Carbonara! Erst die „Nudeln“, dann Sauce drüber? War vielleicht auch Obers im Spiel? Mamma mia! 🙈🍝 #CryingItalians”
