Gute aber nicht beste Fortsetzung der Reihe. Inkl. Triggerwarnung!!
Nach dem starken Vorgängerband hatte ich mich sehr auf die Fortsetzung gefreut, doch leider war „Der Satan in San Francisco“ für mich ein kleiner Rückschlag. Hier sind meine Eindrücke: Die Story & der Schreibstil: Fangen wir mit dem Positiven an: Die Grundidee der Geschichte ist auch diesmal wieder extrem spannend konzipiert. G. S. Foster versteht sein Handwerk, wenn es um das atmosphärische Worldbuilding geht. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen – man fliegt förmlich durch die Seiten, was den Einstieg sehr leicht macht. Pacing & Charaktere Leider konnte das Pacing diesmal nicht ganz mithalten. Während die Spannung an einigen Stellen hochkocht, gibt es immer wieder deutliche Spannungsabrisse. In diesen Phasen schleppt sich die Erzählung etwas dahin, was den Lesefluss für mich leider gestört hat. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Protagonistin Penny. In diesem Teil empfand ich ihr Verhalten oft als anstrengend. Sie reagierte in vielen Situationen für mich nicht nachvollziehbar und teilweise stark überzogen. Das war schade, da ich ihre Entwicklung eigentlich gerne verfolgt habe, mich hier aber zu oft über ihre Entscheidungen geärgert habe. ### Wichtiger Hinweis: Triggerwarnung Ich möchte an dieser Stelle eine ausdrückliche Triggerwarnung aussprechen. Dieser Band ist deutlich härter als seine Vorgänger. Die Gewaltdarstellungen sind sehr explizit, insbesondere wenn es um Gewalt gegen Frauen und Missbrauch geht. Das ist definitiv nichts für schwache Nerven und wird nicht jedem gefallen. **Fazit:** Die Story-Idee ist top, aber die Umsetzung schwächelt im Mittelteil. Wer über ein paar Längen und eine etwas anstrengende Protagonistin hinwegsehen kann und mit der harten Thematik klarkommt, findet hier dennoch eine solide Fortsetzung – für mich war es jedoch ein kleines „Tief“ in der Reihe.

































