„Juliane… ich muss mit dir reden.“ (Eine emotionale Rezension mit Spoilern)
Spoilerwarnung ! ! ! . . . Juliane… wie konntest du mir das antun? Wie konntest du mein Herz erst so vorsichtig in deine Hände legen nur um es am Ende komplett zu zerreißen und dann Stück für Stück wieder zusammenzusetzen? Ich habe wirklich geweint. Nicht dieses leise, kontrollierte Weinen… sondern dieses ehrliche, rohe, das einen komplett überrollt. . Aber ich fang von vorne an. Wir alle wissen, dass in dieser Reihe viel passiert. Schmerz, Liebe, Verlust, Hoffnung alles ist immer da gewesen. Aber dieser letzte Band? Der hat einfach nochmal alles gesprengt. Wirklich alles. Es gab Momente, da dachte ich: Okay, das habe ich kommen sehen. Und dann gab es Momente, die mich komplett aus der Bahn geworfen haben. . Mr. Cunningham zum Beispiel. Ja, ich hatte eine Ahnung, dass da mehr hinter steckt. Dass er nicht einfach nur das ist, was er vorgibt zu sein. Aber DAS? Diese Dunkelheit, diese Boshaftigkeit, dieser Plan, die Vergangenheit weiterzuführen… das hat mich kalt erwischt. Es war nicht nur überraschend –es war verstörend. Auf eine Art, die einen nicht mehr loslässt. . Und Tess… Ganz ehrlich: Wer könnte ihr verdenken, dass sie am Anfang keine Todesgöttin sein wollte? Man hat jede ihrer Gedanken gefühlt. Jede Angst, jeden Zweifel. Es war so greifbar, so menschlich. Dass sie sich entschieden hat, in den Odyss zu gehen, um ihre Liebsten zu schützen… das war einer dieser Momente, wo man gleichzeitig stolz auf sie ist und innerlich zerbricht. Und als sie mit Ayden Schluss gemacht hat? Mein Herz ist wirklich kurz stehen geblieben. Diese Art von Schmerz… die sitzt tief. . Dann Jakob. Ich hätte nicht erwartet, dass seine Rückkehr sich so anfühlt. Nicht nur überraschend, sondern irgendwie… warm. Hoffnungsvoll. Dass er nicht komplett verloren ist und Tess sogar hilft das war einer dieser leisen, wunderschönen Momente zwischen all dem Chaos. . dieses Thema Macht… Dieses Buch zeigt so gnadenlos ehrlich, was Macht mit Menschen macht. Der Rat ,diese Kälte, dieses Streben nach Kontrolle –es war erschreckend und gleichzeitig so real. . Die Familie Fabrici… Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Dass sie Tess beschützen. Dass sie auf ihrer Seite stehen. Und vor allem: warum. Das war einer dieser Twists, die einen kurz innehalten lassen. . Phil. Phil ist Tess’ Vater. Ich habe das nicht kommen sehen. Kein bisschen. Und plötzlich ergibt alles Sinn: der Schlüssel, Yoru, all diese Verbindungen. Es war, als würde ein Puzzle endlich vollständig werden nur dass dieses Bild gleichzeitig wunderschön und schmerzhaft ist. . Und dann… das Ende. Ich weiß gar nicht, wie ich das in Worte fassen soll. Kate. Als sie gestorben ist, ist etwas in mir mit zerbrochen. Und dann Ayden… Dieser Moment, als er dazu kam ,ich konnte nicht mehr. Ich wollte einfach nicht fühlen, was sie fühlt. Dieser Gedanke, seinen Partner so zu verlieren… es war zu viel. Als Nächstes tauchen die anderen auf. Die, die eigentlich schon tot sind. Ich habe wirklich aufgehört zu lesen. Ich musste erst weinen. Richtig weinen. . Und trotzdem… Da war Hoffnung. Ayden konnte gerettet werden. Und wie das passiert ist, was Noah damit zu tun hat… Und dass Tess Phil ein letztes Mal sehen konnte… Das war wie ein Sturm aus Emotionen. Schmerz. Verlust. Liebe. Heilung. Und irgendwo dazwischen hat mein Herz langsam wieder angefangen, sich zusammenzusetzen. ———————- Fazit . Diese Reihe ist nichts, was man einfach nur liest. Man fühlt sie. Sie zieht dich rein, hält dich fest und lässt dich nicht mehr los. Ich werde definitiv mehr von der Autorin lesen. Aber jetzt gerade? Jetzt muss ich erstmal lernen, wieder normal zu atmen… und mein Herz davon überzeugen, dass es okay ist, wieder ganz zu sein.




















