Mit Forgotten Souls - Splitterträume hat Autor Michael Hamannt einen Jugendroman geschrieben, der auch für erwachsene Leser spannend und interessant ist. Phil hilft seiner Freundin Sara, ihren Vater zu suchen, der spurlos verschwunden sind. Die Suche führt die Beiden zusammen mit zwei weiteren Freuden tief in die Regenwälder Australiens und sie entdecken nicht nur ein geheimes Forschungslabor. Und was haben Phils seltsame Träume mit der ganze Situation zu tun? Die Geschichte ist magisch und voller Mystik und Legenden. Michael Hamannt verwebt seine Story geschickt mit australischen Legenden und führt uns bis in die Sagen der Aborigines. Besonders auch die Beschreibungen der australischen Natur, insbesondere der Regenwälder, der sog. Wet Tropics ist sehr lebendig beschrieben und so realitätsnah, dass ich richtig Bilder und Gerüche vor mir hatte beim Lesen. Wobei auch an gefährlichen Tieren nicht gespart wird, Australien wird nicht umsonst als der giftigste Kontinent der Welt beschrieben. Und in diesem Roman gibt es auch einige menschliche Bösewichte, wobei hier viele Charaktere nicht nur schwarz und weiß beschrieben sind, was mir immer sehr gut gefällt. Und auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz, gerade die Entwicklungen zwischen den Jugendlichen sind realistisch und herzerwärmend erzählt. Die Geschichte ist wirklich spannend und interessant. Was der Autor sich hier hat einfallen lassen ist komplex und gleichzeitig tatsächlich nachvollziehbar. Ich kann hier keine Hinweise geben ohne zu spoilern, aber es ist einfach fantastisch was hinter all den Geheimnissen steckt. Die Geschichte ist vor Allem auch bis Ende hin komplett rund und auch wenn es traurig ist, unsere Freunde an dieser Stelle verlassen zu müssen, so ist das Ende doch so auch genau richtig. Und es ist dankeswerterweise ein Einzelband, was man ja leider in der Fantasy viel zu selten findet. Ein Jugendroman mit mystischem Einschlag, der auch für Nicht-Fantasy-Leser absolut geeignet ist.
14. Nov.Nov 14, 2023
Forgotten Souls – Splitterträume: Romanby Michael HamanntIndependently published

