The Forest Has Eyes ist ein Buch, das Slasher-Fans, vor allem Liebhaber der Wrong Turn-Filmreihe, ansprechen dürfte.
Jean Rises fängt die bedrückende und unheimliche Atmosphäre eines Waldes ein, in dem die Grenzen zwischen Jäger und Gejagtem verschwimmen. Die Beschreibungen der Kills sind detailliert und kompromisslos, was eine stimmige Hommage an klassische Slasher-Elemente bietet. Wer blutige Spannung sucht, kommt hier durchaus auf seine Kosten. Leider lässt der Plot Twist zu wünschen übrig. Trotz der guten Ansätze bleibt die Wendung weit hinter den Erwartungen zurück und wirkt eher mittelmäßig. Hinzu kommen zwei alternative Enden, die zwar originell sind, aber insgesamt nur wenig Eindruck hinterlassen. Statt eines aufregenden Finales, das die Geschichte auf den Punkt bringt, blieb ich eher mit einem Gefühl von "meh" zurück. Beide Enden tragen zwar zur düsteren Atmosphäre bei, schaffen es jedoch nicht, den gewünschten Nachhall zu erzeugen.















