Wieder ein mitreißender Ausflug zu meinen Lieblingskommissaren. Der Fall lies nicht viel rätseln, war aber wieder faszinierend und mitreißend geschrieben - dieses Mal sehr auf den Fall fokussiert ohne viel privates Blabla. Einfach wieder richtig gelungen, der nächste Band liegt auch schon auf dem SuB 🤗

Das Buch „Schreikind“ ist ein weiterer Thriller aus Marcus Hünnebecks „Drosten & Sommer“ Reihe und für die Ermittler der KEG gibt es einen weiteren spannenden Fall zu lösen. Das Buch ist in sich abgeschlossen und kann auch unabhängig der anderen Bücher gelesen werden. Man trifft zwar den ein oder anderen bekannten Charakter, wenn man schon andere Bücher der Reihe gelesen hat, der Handlung kann man aber ohne Probleme folgen. Der Schreibstil des Autors ist angenehm zu lesen. Er ist prägnant und auf den Punkt gebracht. Das Erzähltempo ist von Beginn an sehr hoch und Spannung gibt es auf jeden Fall eine Menge. Gut gefielen mir die verschiedenen Perspektiven, aus der die Story erzählt wird. Mit den Kommissaren Robert, Lukas und Vera erlebt man die Sicht der Ermittler, ebenso erlebt man aber auch einen Einblick in die Perspektive des Täters und die seiner Opfer. Ob es der KEG aber gelingt, den Täter zu stellen, bevor er das nächste Mal zuschlägt, das bleibt abzuwarten. Die beschriebene Polizeiarbeit mochtebich auch sehr gerne. Ich mag es, wie die KEG arbeitet und sich koordiniert, um so vielen Spuren wie möglich nachzugehen und den Täter zu überführen. Aber auch die Ermittler der KEG generell mag ich sehr. Mit Robert, Lukas und Vera hat der Autor wirklich interessante und sympathische Charaktere geschaffen, von denen man auch ab und an neben dem Kriminalfall einen Einblick in deren Privatleben bekommt. Auch das mochte ich sehr gerne. Mir hat „Schreikind“ auf jeden Fall wieder sehr gut gefallen. Das Buch war spannend bis zum Schluss und ich habe es in kürzester Zeit verschlungen. Ich vergebe fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung.

