Auch dieser Teil ist sehr fesselnd geschrieben. Ich habe mitgelitten, aber auch die Augen gerollt. Hier möchte ich gleich einmal aus dem Vorwort zitieren. „…Die erzählen sie nämlich in ihrer Geschwindigkeit (elendig langsam)…“ Dem kann ich absolut zustimmen. Es gibt einige herzzerreißende Passagen, aber im Endeffekt treten die beiden auf der Stelle so langsam eine Kuhle in den Boden. Bertie steht sich wie immer selbst im Weg. Über Jackie erfährt man einiges, und ja, so übel ist er nicht, wenn man bedenkt, was er erlitten hat. Es schmerzt mich allerdings mehr, dass hier Galan wieder sein Fett weg bekommt. Auch wenn Berties Worte wohl einiges in im angesprochen haben. Ich hoffe auf eine richtige Aussprache zwischen Jackie und ihm. Berties Vater ist ein furchtbarer Mensch. Dantes hat mich im ersten Teil schon positiv überrascht. Ihn mag ich sehr. Die Hauptcharaktere haben hier Ecken und Kanten, aber auch liebenswerte Seiten. Hier wird sich allerdings schnell im Wort vergriffen, sei es aus Unbedarftheit, Scham oder verletzten Stolz. Ich werde mich gleich ins Finale stürzen und bin gespannt.
Da ist er nun also, der dritte Band einer meiner mittlerweile liebsten Romance-Reihen. Hier geht es diesmal hauptsächlich um Bertie und Jackie und ja, auch ich habe mittlerweile eingesehen, dass die beiden zusammengehören. ;) Der Großteil der Story baut auf Missverständnissen und schlechter Kommunikation zwischen den Protagonisten auf. Das ist ein bisschen klischeehaft, aber auf eine gute Weise, denn von bestimmten Genres erwartet man auch bestimmte Tropes und man liest die Bücher ja oft genau deshalb. Mir haben die Spannungen und Reibungen jedenfalls genau so viel Spaß gemacht wie die romantischen Momente. Auch wenn man die beiden mehr als einmal schütteln möchte! Bertie mochte ich ja sowieso schon richtig gerne, mit Jackie bin ich aber mittlerweile auch sehr viel wärmer geworden. Seine Vergangenheit hat mich echt schockiert und ich finde es einfach toll, dass er vom Antagonisten zum Protagonisten wurde - auch wenn seine Wandlung etwas plötzlicher und weniger nachvollziehbar war als zum Beispiel die von Dante. Das liegt aber auch einfach daran, dass wir Dantes Gedanken im letzten Band miterleben konnten, während Jackie ja ein bisschen undurchsichtig blieb. Trotzdem finde ich nun, dass er sehr gut zu Bertie passt. Übrigens ist es diesmal eben grade Bertie, der ein paar fragwürdige Entscheidungen trifft und Sachen verschweigt, die er lieber ehrlich hätte sagen sollen. Schön, dass wir auch ihn mit Ecken und Kanten erleben können. Am Ende bin und bleibe ich aber Dante-Fangirl. Er ist in diesem Band eine absolute Seele. Sein Umgang mit den beiden Hauptfiguren hat mich richtig berührt. Und die Szene mit dem besoffenen Reniér... oh Gott, ich glaube, ich hatte während des gesamten Buches nicht so ein Herzklopfen! Da dieser Teil einen dicken und ziemlich fiesen Cliffhanger hat, gehe ich davon aus, dass es mit Bertie und Jackie noch weitergeht, trotzdem wünsche ich mir endlich Dantes Geschichte. So eine richtig schöne Enemies-to-Lovers Story, herzzereißend und romantisch, mit schönem Happy End. Der Junge verdient das! Ich mag ja eine Prise Eifersucht in meinen Romanzen und die bekommen wir hier auch wieder. Zum Glück ohne toxischen Bullshit, denn niemand versucht hier, dem anderen was zu verbieten und das meiste entsteht ja eben auch eher durch Missverständnisse. Die anderen Charaktere treten diesmal etwas in den Hintergrund, was aber auch in Ordnung ist. Die wunderbare Josy könnte trotzdem echt mal ein oder besser zwei liebe Freundinnen vertragen. ;) Das einzige, was mich ein ganz kleines bisschen gestört hat, ist der viele Alkohol, der hier fließt (und mit ihm das Erbrochene). Liegt aber wahrscheinlich auch einfach daran, dass ich selbst überhaupt keinen Alkohol trinke. Wenn da mal eine Szene ist, finde ich es gar nicht schlimm, aber hier war es mir doch einen ticken zu viel. Persönlicher Geschmack eben. Ansonsten habe ich das Buch wieder super gerne gelesen und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es weiter geht. Uns mit so einem Ende allein zu lassen, also wirklich! Hoffentlich müssen wir nicht zu lange warten...
Auch dieser Teil ist sehr fesselnd geschrieben. Ich habe mitgelitten, aber auch die Augen gerollt. Hier möchte ich gleich einmal aus dem Vorwort zitieren. „…Die erzählen sie nämlich in ihrer Geschwindigkeit (elendig langsam)…“ Dem kann ich absolut zustimmen. Es gibt einige herzzerreißende Passagen, aber im Endeffekt treten die beiden auf der Stelle so langsam eine Kuhle in den Boden. Bertie steht sich wie immer selbst im Weg. Über Jackie erfährt man einiges, und ja, so übel ist er nicht, wenn man bedenkt, was er erlitten hat. Es schmerzt mich allerdings mehr, dass hier Galan wieder sein Fett weg bekommt. Auch wenn Berties Worte wohl einiges in im angesprochen haben. Ich hoffe auf eine richtige Aussprache zwischen Jackie und ihm. Berties Vater ist ein furchtbarer Mensch. Dantes hat mich im ersten Teil schon positiv überrascht. Ihn mag ich sehr. Die Hauptcharaktere haben hier Ecken und Kanten, aber auch liebenswerte Seiten. Hier wird sich allerdings schnell im Wort vergriffen, sei es aus Unbedarftheit, Scham oder verletzten Stolz. Ich werde mich gleich ins Finale stürzen und bin gespannt.


