Ein Sturm aus Schicksal und ich stand mitten drin
Spoilerwarnung!!! . . . Nach einer etwas längeren Pause von der Reihe hatte ich anfangs ein bisschen Angst, nicht mehr richtig reinzufinden –aber das Gegenteil war der Fall. Ich war sofort wieder mittendrin, als wäre ich nie weg gewesen. Und genau das hat mich direkt emotional abgeholt… nur um mich dann komplett auseinanderzunehmen. . Allein die Entwicklungen rund um Mr. Brian und Frida haben mich erstmal sprachlos gemacht. Mr. Brian ist tot,das musste ich wirklich erstmal sacken lassen. Und Frida… Frida als Gefallene zu sehen, die ausgerechnet Tess beschützt und ihr später sogar Einblicke in die Vergangenheit gewährt, hat mich innerlich komplett durcheinandergebracht. Es war so unerwartet und gleichzeitig so intensiv, dass ich mehr als einmal schlucken musste. . Ein Punkt, den ich irgendwie gleichzeitig habe kommen sehen und der mich trotzdem überrascht hat: Der Schlüssel gehört gar nicht Frida. Dieser Moment war einfach nur… wow. Genau diese Art von Wendungen macht die Reihe für mich so besonders. . Was dieses Buch aber wirklich ausmacht, ist das unglaubliche Tempo. Es passiert so viel gleichzeitig, dass man kaum Luft holen kann. Kaum hat man etwas verarbeitet, kommt schon der nächste Schlag. Besonders die Geschichte um Adyens Vater hat mich echt getroffen. Wie kann man seinem eigenen Sohn so etwas antun? Ihn nicht nur belügen, sondern auch noch auf so grausame Weise quälen… das war einfach nur schwer zu ertragen. . Am meisten gebrochen hat mich jedoch Kates Schicksal. Tess findet die Bibliothek etwas, worauf so lange hingearbeitet wurde und verliert im selben Atemzug eine so wichtige Freundin. Dieser Moment war einfach nur schmerzhaft. Kate wird fehlen, und zwar sehr. . Gleichzeitig war es auch eine Erleichterung zu sehen, dass Tess endlich den Mut findet, sich von der Familie Fabrici zu lösen. Es wurde wirklich Zeit. Aber der Gedanke daran, was sie in diesen 11 Tagen im Nichts durchstehen musste… ich bekomme jetzt noch Gänsehaut. Das muss die Hölle gewesen sein. . Umso schöner war es dann, dass sie mit Mr. Cunningham zusammenarbeiten kann. Endlich jemand, der sie versteht und ihr bei ihrer Gabe wirklich weiterhilft. Diese Dynamik hat mir richtig gut gefallen und hat mir ein kleines bisschen Hoffnung zurückgegeben. . Claire hingegen hat mich lange einfach nur genervt. Ich konnte sie kaum ertragen bis man endlich ihre Seite der Geschichte erfährt. Und plötzlich ergibt alles Sinn. Das war einer dieser Momente, in denen man als Leser gezwungen wird, seine eigene Meinung zu hinterfragen. . Und dann dieses Ende… Ich saß einfach nur da und dachte: Was zur Hölle habe ich gerade gelesen? So viele Fragen, so viele Gefühle, so viel Chaos. Es hat mich komplett sprachlos zurückgelassen. . Ich freue mich unglaublich auf Band 8 und gleichzeitig tut es jetzt schon weh zu wissen, dass die Reise bald zu Ende ist. Diese Reihe hat mich emotional so mitgenommen wie kaum eine andere… und ich bin noch lange nicht bereit, sie loszulassen.



















