Dieser Krimi ist eine leichte, lockere Geschichte, bei der die weitere Entwicklung von den beiden Protagonistinnen, Loni und Anneliese, neugierig auf das nächste Buch machen. Der Kriminalfall selbst und auch andere Entwicklungen, wie die der Enkelin, erscheinen mitunter etwas vorhersehbar, aber nachvollziehbar und logisch. Zwischendurch kommt es zu Wiederholungen, weil man als Leserin beide Damen bei ihren Ermittlungen begleitet, die diese wiederum der jeweils anderen berichten. Dies nimmt im Laufe des Buches aber ab… Impulsive Künstlerin trifft versorgende Großmutter, die sich gegenseitig bei Eierlikör in ihren kriminalistischen Gedanken ergänzen und unterstützen. Die Beziehung der beiden unterschiedlichen Damen ist es, die mich das nächste Buch werden lesen lassen. Gekauft ist es schon…

Ein klassischer Cosy Crime mit Wohlfühlatmosphäre & Setting in einem beschaulichen (fiktiven) Dorf im Hunsrück - meiner Heimatregion 🫶🏼🏡. Neben dem fiktiven Dorf werden auch zahlreiche reale Orte genannt, was mich immer ungemein gefreut hat zu lesen 😍. Der Schreibstil ist schlicht & klar gehalten. Es gab keine aufgeblasene Story die mit vielen Nebenschauplätzen in die Länge gezogen wird und eine Handlung die sich Seite für Seite aufbaut & schnell Fortschritte in der Ermittlungsarbeit zeigt. Persönlich hätte ich mir stellenweise jedoch etwas mehr Beschreibungen/Ausarbeitungen der Charaktere gewünscht. Loni & Anneliese haben als Team für mich sehr gut zusammen gepasst - Loni ruhig & besonnen, Anneliese energisch & resolut. Man merkt, dass sie schon seit Jahrzehnten eine enge Freundschaft verbindet - anders würde man es wohl auch nicht mit Anneliese aushalten 😅.. ja, sie hat mich stellenweise einige Nerven gekostet 😄🙊. Der Fall ansich war interessant gestaltet. Und ich liebe es, wenn Ermittlungen in einem kleinen Dorf als Setting durchgeführt werden - wo Jeder Jeden kennt & Jeder Jeden verdächtigt 😂! Freue mich schon auf die weiteren Bücher in der Reihe 🥰.
Charmant, aber etwas seicht.
„Eierlikör und Todesschüsse“ von Kerstin Mohr ist ein gemütlicher Krimi aus dem Hunsrück, in dem zwei rüstige Freundinnen versuchen, einen Mord aufzuklären. Die Autorin schickt die beiden Ruheständlerinnen Loni und Anneliese auf Mörderjagd, nachdem die lebenslustige Maja tot im Wald gefunden wurde – erschossen mit einem Jagdgewehr. Ein kurzweiliger Krimi mit viel Dorfatmosphäre, recht sympathischen Figuren und einem etwas speziellen Humor. Wer es ruhig, überschaubar und eher unterhaltsam als spannend mag, wird sich gut aufgehoben fühlen. Krimifans, die auf komplexe Ermittlungen oder starke Spannung hoffen, könnten jedoch etwas unterfordert sein. Insgesamt ein solider, schneller Krimi für entspannte Lesestunden.
Cozy Crime mit Miss Marple Vibes
Kleinstadtkrimi mit Eierlikör
Das Buch war ganz lustig und ein netter Zeitvertreib für zwischendurch- 2 Rentnerinnen auf Mörderjagd. Was Loni und Annelise erleben ist ganz nett, das Ende war aber sehr vorhersehbar.
Tolle Geschichte. Tolle Protagonisten. An die Sprecherin musste ich mich erst gewöhnen...

Dieses Roman-Debüt von Kerstin Mohr hat alles, was ein Cosy Crime nach meinem Geschmack braucht: ein Dorf-Setting, zwei exzentrische Ermittlerinnen in den 70ern, die zum Zumba gehen, beim Backen AC/DC und True Crime Podcasts hören, und natürlich Mord, den es bei Eierlikör aufzuklären gilt.
Dieses Roman-Debüt von Kerstin Mohr hat alles, was ein Cosy Crime nach meinem Geschmack braucht: ein Dorf-Setting, zwei exzentrische Ermittlerinnen in den 70ern, die zum Zumba gehen, beim Backen AC/DC und True Crime Podcasts hören, und natürlich Mord, den es bei Eierlikör aufzuklären gilt. Anneliese, eine recht erfolgreiche Hobby-Malerin mit Vorliebe für True Crime Podcasts, freut sich, als eine junge Frau tot im nahegelegenen Wald aufgefunden wird, endlich selbst in einem Mord ermitteln zu können. Schließlich ist sie, die sie die Menschen und Dorfstrukturen besser kennt, doch deutlich im Vorteil gegenüber den aus der Stadt kommenden Kommissaren. Voller Elan, jedoch etwas plump begibt sie sich an die Aufklärung … Ihre beste Freundin Loni hält nichts von ihren Amateur-Ermittlungen, möchte aber aus Sorge ein wachsames Auge auf sie haben. Außerdem vertrauen sich die Menschen ihr, der früheren Hebamme, gerne an … Die beiden bilden ein sehr gegensätzliches Duo und häufig kommt es zu Zankereien, worüber ich hier bereits kritische Stimmen gelesen habe, die ich ein Stück weit verstehen kann. Natürlich ist es amüsant, zugleich wird jedoch auch für meinen Geschmack manchmal zu wenig dargestellt, was sie so aneinander mögen und zusammenschweißt; insbesondere Anneliese ist mir persönlich zwischenzeitlich zu übergriffig, während Loni eine Seele von Mensch ist. Ein bisschen gewundert habe ich mich , dass Anneliese als Geschäftspartnerin nicht etwas mehr erschüttert über deren Tod ist und nicht von der Polizei befragt wird. Insgesamt habe ich die beiden Ermittlerinnen sowie Nebenfiguren samt Detektiv-Nachwuchs-Hühnern jedoch wirklich ins Herz geschlossen, mich sehr wohl in dem Setting gefühlt und Spaß gehabt, gemeinsam mit ihnen zu ermitteln oder auch einfach Eier auszutragen und Kuchen zu backen. Herzlichen Dank an die Autorin für dieses Rezensionsexemplar und die liebevoll ausgewählten Goodies! Das Lesen war mir ein Genuss und ich freue mich auf die geplante Fortsetzung! TW: Fremdgehen, Betrug, Tod des eigenen Kindes, Fehlgeburt
Bester Cosy Crime des Jahres
KT Die Freundinnen Loni und Anneliese genießen ihren Ruhestand im beschaulichen Mühlbach im Hunsrück - bis ein heimtückischer Mord die Dorfbewohner erschüttert. Die junge, lebenslustige Maja wird tot im Wald aufgefunden - erschossen mit einem Jagdgewehr. Loni und Anneliese glauben nicht an einen Unfall. Sie ermitteln auf eigene Faust und geraten schnell in einen Strudel aus Gerüchten, doppeldeutigen Beweisen und heimlichen Liebschaften. Mit ihren Nachforschungen bringen sie nicht nur das gediegene Dorfleben durcheinander, sondern auch ihr Leben in Gefahr. Wird es ihnen gelingen, mit Scharfsinn und Insiderwissen die Tat aufzuklären? Die Autorin hat einen ganz fantastischen Schreibstil. Die Charaktere und Ermittlungen sind absolut rund. Ein total schöner Wohlfühlkrimi! Keine vorzeitigen Enthüllungen! Viel Spaß beim miträtseln ist garantiert! 🕵🏻♀️ Ganz klare Leseempfehlung 📖 PS: Trinkt Eierlikörchen dazu, hab ich heut schon… im Schokowaffelbecher 😎

Rentnerinnen auf Mörderjagd
Inhalt: Das beschauliche Dorf Mühlbach im Hunsrück ist außer Rand und band. Im kleinen Waldstück wurde die Leiche von der jungen Dorfbewohnerin Maja gefunden. Ihr wurde in den Kopf geschossen, doch die Polizei hat bisher keine Spur des Täters. Die beiden Rentnerinnen Loni und Anneliese ermitteln kurzerhand selbst und stoßen auf eine Mauer aus Betrug, Missgunst und heimlichen Liebschaften. Bei Eierlikör und Kuchen besprechen Loni und Anneliese ihre Ergebnisse, können das Puzzle aber noch nicht richtig lösen. Können die beiden es schaffen den wahren Mörder zu fassen, ohne sich dabei selbst in Gefahr zu bringen? Meinung: Es war ein sehr ruhiger Krimi, ohne blutige Details, was mir ehrlich gesagt ganz gut gefallen hat. Mit Loni und Annelise bin ich aber leider nicht richtig warm geworden. Gefühlt haben die beiden sehr viel gestritten, was mir nicht so gefallen hat. Richtig spannend wurde es auch erst auf den letzten 50 Seiten. Das Cover hat mir sehr gut gefallen, da es mir gleich ins Auge gesprungen ist. Der Schreibstil von Kerstin Mohr war sehr angenehm zu lesen, jedoch hat mich das Gezanke hier und da etwas aus der Bahn geworfen. Bildlich waren die beiden alten Damen dafür aber sehr gut beschrieben. Für zwischendurch auf jeden Fall ein guter Krimi, mir hat es leider etwas am miteinander gefehlt.
Zwei Freundinnen im besten Alter auf Mörderjagd
Loni und Anneliese sind zwei Freundinnen die beide über 70 sind. Eher beschaulich geht es für die beiden zu bis plötzlich eine junge Frau tot im Wald am Fuße eines Hochsitzes aufgefunden wird - erschossen mit einem Jagdgewehr. Die zwei Freundinnen ermitteln auf eigene Faust und bringen dabei das eher ruhige Dorfleben in Aufruhr. Der Schreibstil ist sehr leicht, bildhaft und zügig zu lesen.Die Protagonisten sind äußerst sympathisch dargestellt und passen hervorragend in diesen Krimi hinein.Der Spannungsbogen verläuft dabei genau richtig. Fazit: Dieser Regionalkrimi mit seinen 37 Kapiteln spielt sich im fiktiven Mühlbach irgendwo im Hunsrück ab. Die Story wird abwechselnd aus den Sichtweisen von Loni und Anneliese erzählt. In diesem kleinen Dorf gibt es natürlich Klatsch und Tratsch und schon geht es im Dorf drunter und drüber. Auch ich war am miträtseln was denn nun stimmen könnte und was nicht. Aber immer wieder nimmt die Story eine andere Wendung. Anneliese und Loni muss der Leser meiner Meinung nach mögen. Ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Sie sind sehr neugierig und kennen im wahrsten Sinne des Wortes keine Angst - zumindest Anneliese. Dieser leichte und sympathische Regionalkrimi ist meiner Ansicht nach kurzweilig und sehr unterhaltsam geschrieben. Es ist immer etwas los und zwischendurch musste ich öfters schmunzeln und lächeln. Beim lesen flog die Zeit nur so dahin und meiner Ansicht nach stehen die privaten Recherchen der zwei Freundinnen im Vordergrund die der Polizei ist in diesem Buch nicht relevant. Allerdings war das Ende für mich persönlich ein klein wenig absehbar aber dies soll kein Kritikpunkt sein. Mit viel Frauenpower, auch noch im vorangeschrittenen Alter, ist dieser erfrischende Cosy-Krimi herzerwärmend und zählt zu meinen Lesehighlights. Ich vergebe daher sehr gerne fünf Sterne.









