Mein Abschied von Blackwood 🌧️💛
Ich sitze hier gerade noch mit leicht verquollenen Augen und einem kleinen Buch-Hangover, weil ich beim Lesen einfach nicht gecheckt habe, dass Secret Storm der letzte Teil der Reihe ist. Und als ich es dann realisiert habe… uff. Emotionaler Absturz inklusive. 🥲 Aber vielleicht passt das auch irgendwie perfekt, denn genau das macht diese Reihe für mich aus: Man fällt. Tief. Und dann wird man wieder ganz vorsichtig aufgefangen. Die Autorin hat einfach dieses Talent, Geschichten so zu schreiben, dass sie sich nicht nur lesen, sondern anfühlen. Ich kann gar nicht genau erklären, was es ist – es ist, als würden ihre Worte direkt unter die Haut kriechen und sich da gemütlich einrichten. Man leidet mit, man hofft, man hält innerlich die Luft an… und am Ende bekommt man dieses warme, ruhige Glücksgefühl serviert. Ja, es ist „schön, schön“. Und nein, das ist nichts Schlechtes. Im Gegenteil. Es ist wie emotionales Comfort Food. 🍂 In diesem Band geht es um Watson und Zeke (ja, genau so geschrieben, und ja, ich habe ihn beim Lesen ungefähr fünfmal anders ausgesprochen 😄). Zeke haben wir ja schon im vorherigen Teil kurz kennengelernt, und ich hatte damals schon so ein Gefühl von „hmm… da kommt noch was“. Und zack, da ist es. Zeke ist nach Blackwood geflüchtet, nach einer Trennung, deren Hintergründe sich erst nach und nach entfalten – und ich sag nur so viel: Familie spielt hier eine große Rolle. Und nicht unbedingt die angenehme Sorte. Der Vater seines Ex? Sagen wir… schwierig ist noch nett formuliert. Ich war stellenweise wirklich bei innerlich 190. 😤 Dafür war die Mutter ein kleiner Lichtblick. Dann haben wir Watson, der mit seinem Vater und Geschäftspartnern auf die Ranch kommt – offiziell für „Arbeitsferien“, inoffiziell, um seine Verlobung bekannt zu geben. Mit seiner Freundin. Die eigentlich seine beste Freundin ist. Die Fake-Verlobung mit Mallory ist ihr gemeinsamer Plan, um sich aus den Erwartungen ihrer Familien zu befreien und beruflich endlich ernst genommen zu werden. Mallory mochte ich übrigens sehr – sie hat ihre ganz eigenen Kämpfe, die genauso weh tun. 💔 Und ja… es kommt, wie es kommen muss. Gefühle lassen sich halt nicht wie alte Möbel auf den Dachboden stellen. Als Watson und Zeke sich wieder begegnen, ist da sofort wieder dieses Knistern, dieses Unausgesprochene, dieses „wir tun so, als wäre nichts, aber eigentlich ist alles“. Und ich habe jede einzelne Sekunde davon geliebt. ✨ Besonders Watsons Entwicklung hat mich total berührt – wie er sich langsam von den Erwartungen seines Vaters löst und anfängt zu verstehen, dass sein eigenes Glück nicht verhandelbar ist. Und das Ende… ich sag’s, wie es ist: Ich habe geheult. Nicht dieses eine Tränchen, sondern richtig. Mit Naseputzen und allem Drum und Dran. 🥺 Für mich war das ein wunderschöner Abschluss einer Reihe, die mich wirklich durchgeschüttelt und gleichzeitig aufgefangen hat. Und weil ich noch nicht ganz loslassen kann, stürze ich mich jetzt direkt auf die Novelle danach (75 Seiten emotionaler Nachschlag, yes please). Ich hoffe ja sehr, dass es um Clark geht – der kleine Auftritt am Anfang hat definitiv neugierig gemacht. 👀 Fazit: Absolute Leseempfehlung. Wie immer. 💛 4,5 Sterne

















