Ich weiß nicht, ob ich die Hintergedanken des Autors verstanden habe
Der Hauptprotagonist schlittert mit Anfang 50 in eine Midlifecrisis, weil seine Kollegin Mitte 30 anfängt mit ihm zu flirten und sehr eindeutige Signale gibt Er glaubt in seiner langen Ehe glücklich zu sein, hat er doch alles: einen guten Job, eine hübsche Frau, ein Haus, 2 tolle erwachsene Kinder Er könnte sich nicht beklagen, doch er spürt durch seine launenhafte, aufbrausende und lebhafte Kollegin einen gewissen Nervenkitzel, dem er nicht widerstehen kann Der Titel des Buches könnte nicht passender sein: ist es doch teilweise seine naive, wie auch eine aus Unerfahrenheit pulsierende Arroganz, die ihm von einem Fettnäpfchen in das Nächste schickt, bis er alles in seinem Leben aufs Spiel setzt und am Ende der große Knall kommt Ich muss gestehen, dass ich nicht weiß, ob diese übertriebener überdramatisierte Plot einfach aus einem eigenwilligen Humor entstanden ist oder etwa einem gewissen Zynismus des Autors zu verdanken ist

