
Augen überall und Mäuler die dich verschlingen. Freunde oder Feinde? Wenn die gejagten genauso grausam sind wie die Jäger. Eine Geschichte die keine Längen hat. Für Dark Fantasy Fans eine Freude.
Wenn Augen und Verrat überall sind endlich bin ich wieder in den Guhlwald abgetaucht und es war genauso wenn nicht sogar noch düsterer als bei meinem ersten Abstecher. Ich kann gar nicht mehr sagen wo ich den Autor und seine Bücher zu erst wahrgenommen habe, war es auf Social-Media oder doch bei einer Buchmesse, die Zeit vergeht zu schnell und das ärgert mich, da diese Reihe für Dark Fantasy Fans eine Freude ist. Nach dem erschreckenden Ende von Teil 1 begleiten wir nun nicht mehr Boris sondern dürfen mehr von Festus erfahren und erleben. Der Prinz des Guhlwaldes der einige alte und neue Bekannte um sich scharrt um ein noch schlimmeres Monster als er selbst zu vernichten. Welche Intrigen auch kommen, mit Strategie versucht Festus dem entgegen zu treten. Wir haben neue und alte bekannte aus Buch 1 dabei, die wie der MMC uns nach und nach näher gebracht werden mit all Ihren Fehlern und Zielen. Die Geschichte weist klassische Elemente wie das Wandern mit Gefährten auf und es muss jemand gerettet werden. Wer ist Freund, wer Feind und welche Augen liegen noch auf der Lauer und warten auf Ihre Chance. Dazu ist alles so düster und grausig wie es in einem Wald nur sein kann in dem Jäger und Gejagte gleich grausam sind. Der Autor schreckt nicht vor Flüchen, Vulgären Beleidigungen und auch sinnlichen Momenten zurück. Emotionen die direkt und hart an den Leser gebracht werden, findet man in vielen Dialogen. Der Text ist stolper frei und lässt sich flüssig lesen ohne Verschnaufpause. Lange Umwege gibt es nicht somit kommt man schnell in der Welt weiter, -Stillstand- Fehlanzeige. Das ist vielleicht der eine kleine Wehrmutsbluttropfen, denn dadurch ist das Buch sehr schnell beendet. Zum Glück warten noch 3 weitere Bände auf mich und der Guhlwald ist auch vor MIR somit nicht sicher.



