Atmosphärisch, warm & positiv: Drei Frauen, Meer, Heilung und Neuanfang – trotz schwerer Schicksale voller Hoffnung
Was würdest du tun, wenn du nur noch sechs Monate zu leben hättest? Deinen Job kündigen? Deinen Freund verlassen? Ein One-Way-Ticket ans Meer buchen? Genau das tut Ash. Doch kurz vor ihrer Abreise stellt sich heraus: Sie ist gar nicht krank – die Befunde wurden vertauscht. Plötzlich steht sie mit einer Abfindung, aber ohne Job, Beziehung oder Plan da. Also steigt sie trotzdem ins Flugzeug. In Portugal trifft sie auf Martha, die sie mit ihrer leidenschaftlichen Art sofort in ihren Bann zieht. Beim Surfen, bei Sonnenaufgängen und mit einem Drink in der Hand entdeckt Ash eine völlig neue Leichtigkeit. Und dann ist da noch Tony, die nach einem schweren Schicksalsschlag kaum noch Lebensmut hat und eher widerwillig an den Surfstunden teilnimmt. Zwischen Strand, Wellen und Gesprächen entsteht eine besondere Verbindung zwischen den drei Frauen. Sie zeigen einander, dass Heilung oft erst beginnt, wenn man aufhört, alte Wunden immer wieder aufzureißen – und dass man gemeinsam stärker ist. Das Buch ist unglaublich atmosphärisch und hat mich stark an meine eigene Zeit in Porto erinnert – Sonne, Meer, dieses Gefühl von Freiheit und Leichtigkeit. Trotz der schweren Themen steht hier die Positivität im Vordergrund. Es zeigt, dass selbst tiefe Schicksalsschläge gemeinsam besser zu tragen sind. Ich glaube jedoch, dass es freundschaftlich doch eher gepasst hätte, für mich hat das romantische etwas gezwungen gewirkt. Sidenote: Maja und Wilma werden erwähnt vom Buch "Als der Wal den Mond küsste"
















