
Würdiger Abschluss …
Ein Zeitsprung in den Frühling, und sofort war ich wieder mitten drin. Simon und die anderen Kinder sind mir über die letzten zwei Bände richtig ans Herz gewachsen, darum war es für mich besonders spannend und aufwühlend zu sehen, wie weit sie dieses Mal gehen müssen. Ihr Ziel ist nichts Geringeres, als die Hölle selbst herauszufordern: Nicht nur die grausame Hexe Agnetha und ihre Schwestern sollen gestürzt werden, sondern auch der Teufel höchstpersönlich. Was mir besonders gefiel: Die Figurenentwicklung. Jedes der Kinder wächst über sich hinaus, aber nicht auf glatt heroische Weise, sondern mit Zweifeln, Verlust, Mut und echter Verletzlichkeit. Einige Ereignisse haben mich wirklich sprachlos zurückgelassen: teilweise hart und tief berührend. Der geheimnisvolle Alexander, Hexenjäger, bringt eine neue Dynamik ins Team. Sein Auftauchen sorgt für Spannung, Misstrauen und den ein oder anderen moralischen Konflikt, was die Geschichte noch intensiver macht. Die Atmosphäre ist durchgehend düster und druckvoll, aber nie hoffnungslos. Das Finale war für mich überraschend, emotional und sehr gut umgesetzt. Gerade weil es nicht den einfachen, erwartbaren Weg geht.









