Eine düstere Buchatmosphäre, die sich immer weiter verdichtet
Gott sei Dank hat es noch mit dem Ja-Wort geklappt. Am schönsten Tag ihres Lebens müssen die beiden Bozner Ermittler Fillipo Magnabosco und Carmen Pasqualina in einem Mordfall ausrücken. Ein Toter wird in einer alten Ruine erhängt aufgefunden und da darf natürlich keine Zeit vergehen, die Ermittlungen zu starten. Doch je mehr die Ermittler im Umfeld des Toten graben, desto mehr erhärtet sich, dass der Tod etwas mit einem alten Hexenzirkel zu tun hat... Auch wenn ich in die Reihe um Magnabisco und Pasqualina erst mit diesem Buch eingestiegen bin und ich die Vorgängerbände bisher nur von Lesungen kannte, habe ich mich schnell in die Geschichte einfinden können. Im Buch herrscht eine düstere Atmosphäre, die sich durch die beiden Erzählstränge - aus Sicht des Ermittlerpaares sowie eines geheimnisvollen Ich-Erzählers - verdichtet. Die Mordfälle stehen im Zusammenhang mit Hexensagen aus Südtirol, was ich ein interessantes Thema fand. Spannend, kurzweilig und flüssig zu lesen und ein tolles Leseerlebnis für Krimifans.


