28. Feb.
Rating:5

Leicht verstörend und sehr grausam

Ich möchte nie ein Protagonist in Twardochs Büchern sein. Konrad Widuch flieht aus sowjetischer Gefangenschaft. Davor, danach und dabei erlebt er alle Grausamkeiten, die Menschen sich antun. Vom töten in Krieg, Folter beim verhör, das Überleben im Lager und das Überleben in Nordsibirien. Wie bleibt man dabei ein Mensch, bleibt man dabei überhaupt ein Mensch? Welche Moral gibt es und welche Gefühle sind erlaubt. Wem menschliche Grausamkeiten zu nahe gehen, sollte dieses Buch und vielleicht Twardoch überhaupt nicht lesen. Mich hat das Buch sehr mitgenommen und es wird denke ich eine Zeit nachhallen

Chołod
Chołodby Szczepan TwardochLiterackie
10. Jan.
Rating:2

Ein Buch, das verstört. Es erzählt in Form eines gefundenen Tagebuchs die Geschichte eines Schlesiers, der als Bolschevik zwischen die Räder der russischen Geschichte gerät: Gulag, Flucht, Leben in der Arktis allein und mit einem unbekannten Tribe. Grausame Szenen, Taten, Traditionen füllen das Buch. Und immer die grosse Frage nach dem eigenen Überleben(swillen).

Chołod
Chołodby Szczepan TwardochLiterackie