Leicht verstörend und sehr grausam
Ich möchte nie ein Protagonist in Twardochs Büchern sein. Konrad Widuch flieht aus sowjetischer Gefangenschaft. Davor, danach und dabei erlebt er alle Grausamkeiten, die Menschen sich antun. Vom töten in Krieg, Folter beim verhör, das Überleben im Lager und das Überleben in Nordsibirien. Wie bleibt man dabei ein Mensch, bleibt man dabei überhaupt ein Mensch? Welche Moral gibt es und welche Gefühle sind erlaubt. Wem menschliche Grausamkeiten zu nahe gehen, sollte dieses Buch und vielleicht Twardoch überhaupt nicht lesen. Mich hat das Buch sehr mitgenommen und es wird denke ich eine Zeit nachhallen

