2. März
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Eine literarische Farbenreise

Wir begleiten Hearn in diesem Reisebericht auf seiner zweimonatigen Rundreise von Nordamerika über die kleinen Antillen( oder eben "Inseln über dem Winde") an die nördliche Küste Südamerikas und wieder zurück. Dabei beschreibt er vor Allem die Farben die er sowohl im Wasser, der Natur, als auch in den Städten und der Hautfarbe der Menschen und deren Kleidern sieht. Kein sehr abenteuerlicher Reisebericht, wie das etwa bei Mordaunt der Fall war, aber dennoch lesenswert. Etwas unangenehm fühlen sich seine Ausführungen über die verschiedenen "Rassen" und "Mischlingsstufen" an. Bedenkt man aber den historischen Kontext, so erscheint es doch sehr differenziert und für die Zeit nicht ganz so ignorant, besonders im letzten Teil seines Berichts. Die beiden Karten am Anfang und Ende des Buches sind eine sehr schöne Ergänzung zur Orientierung und Illustration.

Die Inseln über dem Winde
Die Inseln über dem Windeby Lafcadio HearnJung u. Jung