Olive, die Ehefrau des Politikers Michael Anderson, verschwindet. Was hat das damit zu tun, dass Olive Michaels erste Ehefrau bis zu deren Tod gepflegt hat, und mit dem Verschwinden einer weiteren Frau, die Olive ganz ähnlich sah? Die Polizisten Lexy und Garry, der mit Olive zur Schule ging, ermitteln. Der Erzählstrang aus der Gegenwart hat mir gut gefallen. Vor allem, da er bei Kälte und Schnee spielt und ich mochte die Ermittler Lexy und Garry und die Dynamik zwischen den beiden. Die Einblicke in Olives Vergangenheit fand ich zumeist eher nervig und unplausibel. Insgesamt ein Thriller, den man sich im Winter gerne mal anhören kann. Josefine Hoffmann ist als Sprecherin auf jeden Fall passend. Aber man kann es auch lassen.

Klappentext: Olive Anderson sitzt alleine an einem Tisch im Hotelrestaurant, als sich eine Frau zu ihr setzt, die sie noch nie gesehen hat. Dem Kellner gegenüber behauptet die Fremde, mit ihr verheiratet zu sein. In Wahrheit ist Olive die Gattin eines angesehenen Politikers, doch ihre Ehe hat sich bereits nach einem halben Jahr in einen Albtraum verwandelt. In ihrer Einsamkeit lässt sie sich auf ein Gespräch mit der attraktiven Unbekannten ein und nimmt sie schließlich, reichlich angetrunken, mit in ihr Zimmer. Am nächsten Morgen folgt das böse Erwachen: Die Fremde hat die gemeinsame Nacht gefilmt und zwingt Olive mit ihr davonzufahren - mitten in einen Schneesturm hinein. Persönliche Lesedauer: 6 Stunden Fazit: Der Klappentext hat mir echt gut gefallen und auch das Cover, ich dachte mir es passt perfekt jetzt in die Zeit zum Winter. Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht wurde. Ich bin zwar echt gut in die Story reingekommen, jedoch war sie für mich nicht so fesselnd und spannend, wie ich es von vielen anderen gehört habe. Die Idee der Geschichte fand ich zwar echt gut, jedoch hat die Umsetzung meiner Meinung nach nicht so gut geklappt. Ich musste mich an einigen Stellen wirklich durch das Buch schleppen und auch der Schreibstil hat mich ein wenig Zeit gekostet. Das Ende vom Buch wiederum ist gut gelungen, mit der Richtung habe ich nicht gerechnet.

