Ich wusste es …
Wie gewohnt bei dieser Reihe: es kommen einige Dinge zum Vorschein, mit denen ich nicht gerechnet, die ich aber doch schon irgendwie erwartet habe. Grau ist hier der Zwischenton bei allem. Iozif und Lady Loer bekommen mehr Raum, was mich sehr freut - die zwei sind einfach Zucker zusammen. Khalid wird auch mehr eingebunden, was für ziemlich viele Emotionen sorgt. Und endlich kommt ein Einblick auf das, was in Ersha geschehen ist. Mir wird wieder klar, dass die Geschichte vor unzuverlässigen Erzähler*innen nur so strotzt. Das, was ich so toll finde (dass die Figuren schlau sind und Dinge herausfinden), führt gleichzeitig dazu, dass wir so tief in ihren Köpfen sind, dass uns nicht klar ist, dass es eine objektive Realität gibt. Und dieser Widerspruch zeigt sich in diesem Band ganz besonders. Berührt mich sehr, vor allem mit unserer Realität der Kriegsbegeisterung und Aufrüstung aktuell (4.2025), in der Krieg von vielen mit der „Komplexität“ eines Fußballspiels betrachtet wird (meine Mannschaft gegen die anderen/Bösen). Wofür kämpfen die Figuren in der Geschichte? Und was ist wichtiger? Fiktive Grenzen und arrogante Adlige/korrupte Regierungen oder die Menschen auf dem Fleck Erde, um den es gerade geht. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Die Reihe macht viel mit mir emotional. Große Begeisterung!







