Review der gesamten Bände 1 - 6 ...
Am Anfang habe ich den Webtoon bei Delitoon (heute Lezhin) verfolgt, doch als ich gelesen habe, dass es als gedruckte Version herauskommt, habe ich diese bevorzugt. Dies ist mein kurzes Fazit, nachdem ich alle 6 Bände des Manwha gelesen habe. Im Zentrum steht Hyuan, der nach der Entführung und dem Missbrauch durch seinen Schwager mit tiefen Narben zurückbleibt. Auf seinem Weg lernt er Boguk und Sujo kennen und lässt sich auf eine Beziehung mit beiden ein. Es ist eine Geschichte über die Bewältigung von Traumata, die vor allem den schwierigen ersten Schritt thematisiert: sich einzugestehen, dass man überhaupt ein Problem hat. Die Reihe bietet eine Mischung aus expliziten Szenen und düsteren Einblicken in die Gedankenwelt der Figuren, die alle ihre eigenen schweren Päckchen zu tragen haben. Auch wenn die Zeichnungen in ihrer Qualität manchmal etwas schwanken, haben sie mir im Gesamteindruck zugesagt. Das Ende kam für mich zwar etwas schnell und abrupt, lässt den Leser aber dennoch mit einem Gefühl der Hoffnung zurück. Man sollte sich bewusst sein, dass Ouroboros keine fröhliche Erzählung ist, sondern es um Menschen geht, die zurück ins Leben finden müssen.




