
Schade, ich hatte mir mehr erhofft.
In "Queen of Blood and Nightmares" handelt es sich um den zweiten Teil einer Trilogie, die den jungen Vampir Leo begleitet, während dieser versucht, sich weiter in der düsteren Welt zwischen Werwölfen, Vampiren und anderen Schattenwesen zu recht zu finden. Ich versuche, so wenig wie möglich die Handlung zu spoilern, aber auf manche Punkte muss ich leider eingehen, um meine Meinung zu verdeutlichen. Ich muss leider ehrlich sagen, dass mich der zweite Band der Reihe nicht wirklich überzeugen konnte. Zwar hatte ich noch immer eine gute Verbindung zum Hauptcharakter Leo und seinem Gefährten Laurent, deren Beziehung zueinander wirklich mein Lichtblick während des Lesens war, allerdings konnte mich die Handlung diesmal nicht so wirklich mitreißen, und das obwohl ich gehofft hatte, Frankreich während der Zeit der Revolution würde besonders spannend werden. Aber irgendwie wurden die Unruhen, die eine solche beginnende Revolution mit sich bringen sollte, immer nur beiläufig erwähnt. Zwar wurde deutlich, dass um die Charaktere herum immer mehr passierte, aber das wirkte sich nicht auf die Handlung oder die Charaktere selbst aus. Es wirkte wie nur nebenbei erwähnt und dann sei auch wieder gut. Allgemein war der Spannungsbogen nicht wirklich gegeben. Hier und da hab es immer mal ein Kapitel, das dann wirklich spannend war, aber diese Höhepunkte beschränkten sich in der Regel wirklich auf ein, höchstens zwei Kapitel und dann war wieder Ruhe. Und zwar eine solche Ruhe, als wolle die Autorin ihren Charakteren bewusst eine extreme Pause gönnen - mag ja schön und gut sein, aber für mich tat sich dann beinahe Langeweile auf. Leider ließ mich da aber der Schreibstil des Buches ein wenig ernüchtern. Er kam mir meistens sehr flach und wenig detailreich vor, sodass ich zwar die Handlung verfolgen konnte, aber nicht das Gefühl hatte, dass ich mich so richtig hineingezogen fühlte. Alles in allem hat sich das Buch für mich ziemlich gezogen. Schade eigentlich, da ich den ersten Band weitestgehend in recht guter Erinnerung hatte.









