
Eine vergessene Welt
Nova ist ein Standalone SciFi Buch, was sich als Einstieg in die Science Fiction Welt echt gut eignet. Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Zu Beginn jedes Kapitels gibt es eine super schöne Illustration, die an eine Sonne erinnert. Als Leser begleitet man Nova-Lina Brown, die mir zu Beginn des Buches durch ihre Art eher unsympathisch war. Ein bisschen faul, gern am zocken und auf eine eigene Weise arrogant. Jedoch entwickelt sie sich charakterlich ziemlich stark über den Verlauf des Buches, was mir beim Lesen richtig gut gefallen hat. Zeitlich befindet sich die Geschichte in der Zukunft, die Menschheit lebt unterirdisch nach einer Supernova. Auch das Setting an der Oberfläche mit giftigen Pflanzen, gefährlichen Wesen und einem ganz anderen Nachthimmel war interessant gestaltet. Der Trope Strangers-to-Lovers hat hier auch wirklich gut reingepasst. Die Anziehung zwischen Nova-Lina und einem gewissen Herren war sehr schön beschrieben. Die Nebenfiguren haben die Geschichte bereichert, man hatte viele individuelle Persönlichkeiten und Kontraste in dem Buch. Stellenweise hätte ich mir zwar mehr Details gewünscht und das Ende hätte ruhig ein bisschen länger dauern können, dennoch hat mir Nova wirklich viel Lesefreude bereitet. Zwischen dem ganzen Hype um Fantasy tat ein Genre Wechsel wirklich gut. Klare Leseempfehlung für Einsteiger und SciFi Fans!













