
Ich habe mich schon auf das Buch gefreut, nachdem mich der Klappentext sofort angesprochen, da es nach etwas klang, was ich normalerweise nicht lese. Ein Märchen von einem Königssohn und einer Waldprinzessin. Das klang unfassbar interessant und ich konnte es gar nicht abwarten in die Welt von Lyndon, dem Prinzen, zu tauchen. Um den Bann seiner Schwester zu brechen macht sich der junge Prinz Lyndon auf die Suche nach einem seltenen weißen Hirsch. Dessen Herz soll laut einer Legende den Bann seiner Schwester brechen. Doch Lyndon weiß nicht, dass das Herz des Hirsches nicht das einzige ist, welches in Gefahr ist, sondern auch sein eigenes. Mir persönlich gingen einige Handlungen zu schnell. Das Buch hat nur knapp 230 Seiten und ist damit nicht allzu dick. Mit mehr Seiten hätten einige Szenen meiner Meinung nach besser ausgearbeitet werden können und hätten so gleichzeitig auch mehr Tiefe bekommen. So hatte ich das Gefühl, dass vieles nur recht oberflächlich beschrieben und erzählt wurde. Der Schreibstil von Ryvie Fux ist angenehm zu lesen. Sie schreibt bildlich, spannend und fantasievoll. Es fällt einem leicht in diese Welt einzutauchen und der Geschichte zu folgen. Leider enthält das Buch einige Tippfehler, über die ich beim Lesen gestolpert bin. Das fällt aber nicht in meine Bewertung mit ein, wollte ich aber dennoch kurz erwähnt haben. Ich denke das Buch ist eher für ein jüngeres Publikum gedacht. Die Liebesgeschichte ist sehr zart und auch beim Rest der Geschichte hatte ich oft das Gefühl, dass es in Richtung Jugendroman geht. „The sacred heart – Königin der Wälder” ist ein Buch mit einem tollen Plot, der für mich leider zu oberflächlich blieb.



























