
Kala - 3 🌟
☘️ Im Sommer 2003 verbringen Kala und ihre enge Freundesgruppe einen unvergesslichen Sommer im irischen Kinlough – bis zu dem Tag, an dem Kala plötzlich verschwindet und nie wieder auftaucht. Fünfzehn Jahre später werden bei Bauarbeiten menschliche Überreste gefunden, während gleichzeitig einige Mitglieder der damaligen Clique in ihre Heimat zurückkehren. Mit dem Wiedersehen kommen nicht nur alte Erinnerungen, sondern auch verdrängte Geheimnisse und ungelöste Konflikte wieder ans Licht. 🔍 „Kala“ hatte für mich eigentlich alles, was ich gerne lese: ein atmosphärisches Setting in Irland 🇮🇪, eine enge Freundesgruppe, Coming-of-Age-Vibes ✨ und dazu einen düsteren Thriller-Aspekt rund um ein jahrelang ungeklärtes Verschwinden. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen, leider konnte mich der Roman am Ende aber nicht ganz überzeugen. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen und aus mehreren Perspektiven erzählt, was grundsätzlich spannend angelegt ist. Besonders die Dynamik innerhalb der Clique fand ich interessant, vor allem Helen und Mush wirkten auf mich vielschichtig und authentisch. Ihre Kapitel konnten mich emotional noch am ehesten mitnehmen. Mein größter Kritikpunkt war allerdings, wie anstrengend sich das Buch teilweise lesen ließ 😮💨 Der Autor eröffnet unglaublich viele Handlungsstränge, springt ständig zwischen Zeiten, Perspektiven und Figuren hin und her und verliert sich dabei oft in Nebenschauplätzen. Dadurch wirkte die Handlung auf mich stellenweise sehr verwirrend 🌀 und gleichzeitig fehlte vielen Szenen die emotionale Tiefe, die ich mir gewünscht hätte. Noch schwierigere wurde es für mich außerdem mit Joe, dessen Kapitel in der Du-Perspektive erzählt werden. Das hat bei mir eher Distanz erzeugt, statt Nähe aufzubauen. Generell hatte ich oft das Gefühl, emotional nicht vollständig in die Geschichte hineinzufinden. Auch Kala selbst blieb für mich trotz ihrer zentralen Rolle erstaunlich blass. Die Spannung entsteht dabei weniger durch den Thriller-Aspekt selbst, sondern vielmehr durch die Beziehungen und Konflikte innerhalb der Gruppe 👥 Erst gegen Ende kam für mich endlich die Spannung auf, die ich mir von Anfang an gewünscht hatte. Die letzten Kapitel hatten deutlich mehr und Sogwirkung 📖✨, allerdings konnte mich die Auflösung nicht komplett überzeugen. Insgesamt hat mich „Kala“ leider weder mit seinen Charakteren noch mit dem Schreibstil oder der Auflösung wirklich überzeugen können. Die Idee hinter der Geschichte fand ich stark, die Umsetzung war für mich aber oft zu überladen und anstrengend. Deshalb bleibt es am Ende bei ⭐⭐⭐/5.






















































