15. Mai
Was zum F  habe ich hier gerade gelesen? Shock Value mit der ungenutzten Möglichkeit auf Spannung und Tiefe.
Rating:3

Was zum F habe ich hier gerade gelesen? Shock Value mit der ungenutzten Möglichkeit auf Spannung und Tiefe.

Die Charaktere sind stark überzeichnet, auch wenn sie dennoch nicht unrealistisch sind. Aber es ist ekelig und ich hatte bis zur Mitte des Buches einfach das Gefühl, dass es sich um Shock Value handelt. Aber plötzlich wird ein Krimi draus und die Charaktere aus den unterschiedlichsten Lebensrealitäten werden zu einem Puzzle - leider bricht die Geschichte dort ab, wo wirklich Spannung zu erwarten gewesen wäre. Zu viele Erzählstränge laufen nicht zusammen, es bleibt so wie viel unbeantwortet, sodass es für mich am Ende einfach nur ein bizarres Lesevergnügen war. Wobei ich es nicht mal als Vergnügen bezeichnen würde, viel mehr als "ich kann hier gerade nicht weg gucken." Die Geschichte hätte Potential gehabt, aber am Ende ging es nur darum, wie abscheulich Menschen sind. Stellenweise viel zu überzogen, teilweise aber doch sehr treffend. Ich liebe die Sveamaus Memes, aber das Buch war eher unteres Mittelmaß. Zu wenig Tiefe und Entwicklung, dabei war so viel Potential enthalten. Insgesamt lesbar. 👀 Zugegeben: ich habe mich unterhalten gefühlt und vielleicht ist das auch kleiner Spiegel den die Autorin den Leser:innen vorhält - dieser Gedanke kam etwas zeitversetzt nach Beenden des Buches.

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Imageby Svea MausolfGutkind Verlag
27. Apr.
Rating:4

Ein Buch, dass mich an das Kleinstadtleben erinnert. Wie ist es 2026 am Wochenende aus der Großstadt zurück in seine alte Heimat zu kommen. All die Leute, mit all ihren unausgesprochenen Träumen und Konflikten. Stereotypen alle Art und doch eint sie etwas. Alle sind nicht ganz dicht und haben sich längst in ihrem Alltag verloren. Unberechenbar, lustig, traurig, eklig und politisch nicht ganz auf dem neuesten Stand. Ein leichtes Buch, das aufzeigt wie es wirklich ist.

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12. Apr.
Rating:2

2026_#38 😶‍🌫️

Was zur Hölle habe ich da gehört? Und warum sind alle in diesem Buch so dermaßen ekelhaft und unangenehm? Ich weiß auch echt nicht so recht, wie ich das bewerten soll. Es fühlte sich irgendwie an wie ein Unfall. Man will schon wissen, was passiert, es ist auch irgendwie unterhaltsam, aber genossen hab ich es nicht. Empfehlen würde ich es auch nicht. Außer man steht auf Ekel. Also ne, für mich einfach nur ein nein 🤷🏻‍♀️ (eventuell ist in dem Fall auch hören nochmal schlimmer als lesen👀)

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4. Apr.
Rating:2

Das war gar nicht meins. Ich mag ja skurrile Charaktere, aber hier waren alle skurril und völlig überzogen. Meine Ekelgrenze wurde ständig überschritten und das bisschen Handlung was es gibt endet mittendrin.

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22. März
Martin mag Frauen nur, bis er kommt, und mögen, na ja, was heißt das schon?
Rating:3

Martin mag Frauen nur, bis er kommt, und mögen, na ja, was heißt das schon?

Peggy Brinkmann, Ende 30, deren geregeltes Einkommen das monatlich überwiesene Geld ihrer Eltern war, bekommt von diesen den Geldhahn zugedreht. Nun muss sie schauen, wie sie über die Runden kommt, verliert sich in Suffnächten, verkauft angehäufte Sammlerstücke aus ihrer tollen Wohnung und lässt Martin bei sich einziehen. Martin Ziegler, Goldsohn seiner bekannten und erfolgreichen Schauspieler-Eltern, wurde mit dem sprichwörtlichen goldenen Löffel im Mund großgezogen: Er sei der Schönste, Tollste und Begabteste, womöglich die glänzende Zukunft des Films. Sein Benehmen: weniger glanzvoll. Er schert sich um nichts und niemanden. Sein Frauenbild: Der „fleischgewordene Rest, der an einer Vagina hängt“. Martin ist fixiert auf sein Geschlechtsteil, benimmt sich respektlos und ist es gewohnt, dass sämtliche Arbeit um ihn herum erledigt ist. Während Peggy sich in der titelgebenden Kneipe ‚Image‘ volllaufen lässt, um sich auf die am Folgetag anstehende Verlobungsfeier ihrer Schwester Jenny vorzubereiten, die erfolgreiche christliche Influencerin ist und mit ihrem Zukünftigen einen christlichen Sexshop eröffnen möchte, sperrt Martin seine Ekel-Fetisch-Affäre Olivia mehr oder weniger bewusst in der WG ein. Olivia, der verwesende, stinkende Schatten einer menschlichen Existenz, gleichzeitig in Martin verliebt, erwacht aus ihrer blinden Liebe, als sie in ihrem Gefängnis Martins wahrem Charakter zufällig auf die Schliche kommt. Es folgt die vollkommene Eskalation inklusive tödlichem Ausgang für eine Person. Generell ist der Roman eine ekstatische Eskalation ohne Auflösung. Jede handelnde Person ist bis auf’s Äußerste überspitzt: Extrem keusch, extrem ekelhaft, extrem ordnungsgemäß, extrem exzentrisch, extrem misogyn… Für mich bietet der Roman „Image“ insgesamt mehr Ekel als Humor und Spannung. Ich erlaube mir, den Inhalt als transgressiv zu bezeichnen. Einerseits wurde ich dabei durchaus gut unterhalten, andererseits empfand ich jeden Charaktere an sich als zu extrem, zu widerlich. In der Masse der Zuspitzung schmeckt die Handlung viel zu sehr nach Konstruktion, wodurch die handelnden Person durch die Bank ihre Glaubwürdigkeit verlieren (auch wenn die Aspekte, die sie repräsentieren, natürlich in der Realität genauso vorkommen). Ein doch lesenswertes Buch für Menschen mit festem Magen und Spaß an dem Blick auf düstere, abstoßende und als überspitzte Klischees gezeichnete Charaktere.

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19. Feb.
Rating:4.5

Was war ich lesend und was war dieser Plot 😱

✨ 𝑊𝒶𝓈 𝒽𝒶𝒷𝑒 𝒾𝒸𝒽 𝒹𝒶 𝑔𝑒𝓁𝑒𝓈𝑒𝓃… 𝓊𝓃𝒹 𝒾𝒸𝒽 𝓁𝒾𝑒𝒷𝑒 𝑒𝓈 ✨ Habt ihr euch schon mal so gefreut, dass euer Name in einem Buch vorkommt? Also ich schon 😄 Mein Name ist wirklich selten und dann kommt Image von Svea Maus um die Ecke… und da steht er. Mein Name. In diesem Moment habe ich gemerkt: Nicht immer ist es gut, wenn dein Name in einem Buch auftaucht 👀 Aber das hat mich definitiv nicht davon abgehalten, weiterzulesen. Dieses Buch ist ein kleines Meisterwerk. Und als in Berlin lebender Mensch muss ich sagen: Ja… ich kann mir Menschen hier genau so vorstellen 😂 Svea verbindet Witz, Ernsthaftigkeit und ein kleines bisschen Ekel zu einer Mischung, die mich ständig „OMG“ oder „Was lese ich hier eigentlich?!“ hat sagen lassen. Ich habe jede Seite genossen. Schreibstil: 10/10 ✨ Story: voller Wendungen und einfach unglaublich unterhaltsam. Seid mutig, lest dieses Buch und lernt es so lieben, wie ich es lieben gelernt habe 🤍 Und liebe Svea: Wie kommt man bitte auf einen so seltenen Namen wie meinen? 😂 =================== #imagebuch #sveamaus #buchliebe #bookstagramgermany #lesenmachtglücklich [𝑊𝑒𝓇𝒷𝓊𝓃𝑔 𝒹𝓊𝓇𝒸ℎ 𝑁𝑒𝓃𝓃𝓊𝓃𝑔]

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22. Dez.
Rating:3.5

literarisch sehr stark aber schwierige perspektive auf menschen

diese pessimistische sicht auf menschen (auch, wenn ich sie in vielerlei hinsicht traurigerweise als realistische darstellung betrachte) hat mich stark an sibylle berg erinnert, wenn auch ein ganzer anderer schreibstil verwendet wurde. die indirekten charaktersisierungen fand ich unfassbar stark und dem hab ich auch gerne zugehört. thematisch war ich aber echt of angeekelt und das ende war mir zu offen, daher die bewertung.

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12. Nov.
Ein Fiebertraum der stark angefangen hat.
Rating:3

Ein Fiebertraum der stark angefangen hat.

Zu Anfang erinnerte mich das Buch an das Genre Anti-Pop-Literatur. Es ist ehrlich, direkt, unverblümt und "dreckig". Die Charaktere ehrlich und dreckig. Die Geschichte an sich war so lala. Am Anfang war ich sehr interessiert und bin gut durch gekommen aber so gegen Ende lies die Leselust doch etwas nach. Aber im groben und ganzen war es schon sehr nett zu lesen.

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13. Okt.
Rating:4

Hat mich unterhalten

Ich kann gar nicht genau beschreiben, was dieses Buch mit mir gemacht hat. Ich war oft verstört, angeekelt und genervt. Mir war wirklich keiner der Protagonisten sympathisch, aber da die Autorin so viel mit Stereotypen experimentiert hat, war es alles in allem ein sehr unterhaltsames Buch. Zum Ende hin wurde es etwas zäh, außerdem habe ich nicht mit einem offenen Ende gerechnet, deshalb gab es 1 Stern Abzug.

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28. Aug.
Rating:4

Yay

Ich fande das Buch sehr lustig, liegt vor allem daran, dass ich die Memes von Svea sehr gerne mag. Es ist ein so wunderbar ekelhaftes Buch, es war wirklich spaßig. Nur das Ende fand ich nicht soooo gut, war mir persönlich zu offen

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18. Aug.
Rating:4

Auf den ersten Blick komisch aber wenn man es fertig hat genial.

Ich war oft verwirrt, während ich das Buch gelesen habe und konnte den roten Faden nicht so ganz identifizieren. Aber es hat mich ab und zu in einen Lesefluss gebracht und jetzt wo ich es fertig habe, muss ich sagen, dass es doch schon sehr gut war. Ich kann nicht genau sagen was mir gefallen hat. Es ist alles sehr vulgär geschrieben, was für mich ungewohnt war, aber hat die harte Realität dargestellt. Zu empfehlen! Und ich muss dazu sagen, natürlich unglaublich geiles Cover!

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16. Aug.
Rating:3.5

Ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich von diesem Werk halten soll...erst herrlich absurd, traurig in seiner Spiegelung menschlicher Abgründe und am Ende so schnell verflogen und verweht wie der Geruch des Regens im Hochsommer. Das Image, eine Kneipe im Herzen Kölns ist das Epizentrum vieler Gestalten. Auch Peggy, Véronique und Martin zieht es aus verschiedensten Gründen dort hin. Flucht, Ausweglosigkeit, Langeweile. Alles findet hier seinen Anfang und endet im Vorgarten eines schicken Bonzenklotzes. Innerhalb eines Tages wird alles anders...

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13. Juni
Rating:2.5

Das Buch lässt mich sprachlos und verwirrt zurück, ich weiß nicht wirklich, wie ich es bewerten soll und bin unschlüssig was meine Meinung dazu ist. Es war teilweise lustig, aber auch sehr kurzweilig. Größtenteils hat es mich nur angeekelt, aufgrund der detaillierten Beschreibungen von Körperflüssigkeiten. Es war hart, ehrlich und beschönigt nichts, während es in den Tiefen der Gesellschaft herumwühlt. Es wird aus verschiedenen Perspektiven von mehreren Protagonist:innen erzählt, die mir allesamt unsympathisch waren. Sprachlich ist es trotzdem gewaltig.

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15. Mai
Rating:2.5

Meine Freundin beschrieb dieses Buch (bevor ich in den Lesegenuss kam) als eine Mischung aus „Feuchtgebiete“ und einem Krimi. Und ich kann ihr nach dem Beenden des Buchs nur zustimmen.

Was ich insgesamt von der Lektüre halten soll — da bin ich noch unschlüssig. @sveamaus finde ich generell als Meme Queen sehr lustig, scharfsinnig, ehrlich und meist on Point. Beim Lesen des Buchs hab ich mich stattdessen oft gefragt, warum ich eigentlich noch lese? „Image“ folgt essentiell der Protagonistin Peggy, die mit 38 von ihren reichen Eltern, die mittels eines Sexshop-Imperiums Geld gemacht haben, den Geldhahn hat abgedreht bekommen. Sie entspricht nicht den Vorstellungen ihrer Eltern, hat keines ihrer vielen angefangene Studiengänge beendet, ihre Interessen sind zu viele, und verdient auch kein eigenes Geld. Aus dieser Bredouille heraus sieht sie sich gezwungen, eine*n Mitbewohner*in zu finden — und sagt dem erstbesten Mann zu, mögen wird sie eh niemanden, mit dem sie sich den Wohnraum teilen muss. Wir folgen in dem Buch also Peggy, aber auch ihrem Mitbewohner Martin, ihren Eltern Elke und Detlev, ihrer Bekannten Veronique und vielen weiteren Personen. Dabei beschreibt die Autorin die verschiedensten Situationen, sagt „das Unsagbare“ — nicht nur einmal wurde mir beim Lesen schlecht —, scheucht vor keinem Klischee zurück und nimmt wirklich jede Menschengruppe auseinander. An und für sich eine interessante Leseerfahrung, allerdings mit sehr viel wenig Mehrwert. Vielleicht ist das genau das Ziel der Autorin? Entscheidet für euch selbst 🥹 (Danke an NetGalley für das Rezensionsexemplar)

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15. Apr.
Rating:3.5

Ein wilder Ritt durch die ekeligen Untiefen einer Gesellschaft

Peggy Brinkmann ist eine Verliererin. Nicht nur ihre Familie ist ein absoluter Griff ins Klo, sondern auch ihre Mitmenschen insbesondere der Mitbewohner Martin kann wirklich keinerlei Sympathien erwecken – also echt wirklich gar nicht. Peggys Situation eskaliert durch Umstände wie Alkohol, verhasste Personen und die verhasste Familie. Die gesamte Handlung vollzieht sich rund um den Anruf Peggys Mutter und der tatsächlichen Verlobungsfeier, welche einen Tag später stattfindet. Der Roman ist nichts für Menschen, welche sich schnell ekeln, denn Svea – die Autorin – hält niemand davon ab auch nur das letzte Fünkchen von exklipziten Darstellungen vin Körperflüssigkeiten uns offen zu legen. Der Roman schafft es, in gewohnter Sveamaus-weise, ein fiktives Bild der Gesellschaft wie eine Karikatur darzustellen und dadurch such gekonnt Kritik zu äußern. Ich habe an vielen Stellen sehr lachen müssen, teilweise auch ekel-lachen, wovon ich nicht mal wüsste das es existiert. Spannend beim Lesen fand ich, dass ich immer wieder mir Memes vorgestellt habe, welche ganz in Svea-Manier gestaltet waren. Sprachlich gesehen ist das Buch durchaus zugänglich und gut zu verstehen geschrieben und lässt durch die recht überschaubare Seitenanzahl der Kapitel ausreichend Zeit den Text immer wieder zu unterbrechen.

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