Jede(r) hat sich schon erlebt, die großen und kleine Wendepunkte im Leben. Mal hinterlassen sie tiefe Narben, mal öffnen sie eine neue Tür, mal helfen sie beim reflektieren. Immer prägen sie. Und sie sind so verschieden. In dieser feinen Anthologie sind 20 solcher ganz prägenden Wendepunkte zu erlesen. Im Inhalt genauso vielfältig wie in der Form. Wahre Erlebnisse, fiktionale Geschichten, Briefe, Lyrik. Manches berührt, manches verwirrt, manches zeigt Parallelen zu eigenen Wendepunkten, manches hebt den Zeigefinger zum zukünftigen Ich. Lesenswert!
Ich hatte gedacht, dass ich mich eventuell mehr angesprochen und inspiriert fühlen würde nach der Lektüre aber tatsächlich fühlte ich mich persönlich kaum angesprochen und ich konnte nicht viel mitnehmen. Beim Lesen selbst hatte ich schon Spaß. Bis auf zwei Geschichten die ich irgendwie einfach nicht lesen konnte und abgebrochen habe fand ich die Geschichte auch interessant und gefühlvoll. Aber mehr auch nicht. Meine Erwartungen passten mit der Anthologie wohl einfach nicht zusammen aber das macht die Geschichten nicht schlecht, in keiner Weise. Ich mochte das Buch trotzdem echt gern.
Berührende Anthologie
20 Kurzgeschichten von Autorinnen über Wendepunkte. Teils sehr berührend und nachdenklich machend, Teil (für mich) etwas zu sehr verwirrend, teils auch auf das eigene Leben anwendbar. Da ich ein wenig Fangirl von Maria Christina Piwowarski bin, ist diese Lektüre Pflicht!

Die von Maria-Christina Piwowarski herausgegebene Anthologie „Und ich – 20 Geschichten über Wendepunkte des Lebens“ ist ein literarisches Juwel, das seine Leser*innen mit tief bewegenden und vielschichtigen Texten in den Bann zieht. Die Sammlung vereint Kurzgeschichten, Essays, autofiktionale sowie lyrische Texte von zwanzig Autorinnen, die alle einen gemeinsamen Nenner haben: den Mut, über entscheidende Veränderungen und Brüche im Leben zu schreiben. Jede der Autorinnen bringt ihre eigene Stimme, Perspektive und Stilistik ein, was diese Sammlung zu einem facettenreichen Leseerlebnis macht. Ob Clara Schaksmeier, die von ihrer Entscheidung erzählt, die Sicherheit der Beamtenlaufbahn aufzugeben, oder Judith Poznan, die über den Abschied von ihrem Wohnwagen und die tieferliegenden Gründe dafür schreibt, oder Mareike Fallwickl, die eine feministische Utopie entwirft – die Geschichten sind so unterschiedlich wie das Leben selbst. Natürlich hat auch Maria-Christina Piwowarski einen eigenen Text beigesteuert, in dem sie über einen Wendepunkt in ihrem Leben berichtet. Dieses Buch lädt dazu ein, nicht nur die individuellen Geschichten zu betrachten, sondern auch über die eigenen Wendepunkte nachzudenken. Es spricht von den Schmerzen und Herausforderungen, die mit Veränderungen einhergehen, vermittelt dabei aber auch Zuversicht und Hoffnung. Die Texte ermutigen, den eigenen Weg zu finden, selbst wenn dieser oft nicht gerade verläuft. Ein ständiger Begleiter für jene Momente, in denen man Trost und Inspiration sucht. „Und ich – 20 Geschichten über Wendepunkte des Lebens“ ist eine wunderbare Sammlung, die tief unter die Haut geht und einen lange nach dem Lesen beschäftigt. Piwowarski hat es geschafft, eine Anthologie zusammenzustellen, die berührt und inspiriert. Die Themenvielfalt und die unterschiedlichen literarischen Formen – von Briefen über Essays bis hin zu lyrischen Texten – machen das Buch zu einer abwechslungsreichen und bereichernden Lektüre. Jede Geschichte steht für sich, doch zusammen bilden sie ein starkes Ganzes, das zeigt, wie Literatur verbinden kann. Große Leseempfehlung für alle, die mutige, authentische und poetische Geschichten lieben. Ein Werk, das Kraft und Hoffnung schenkt und zeigt, wie wertvoll Veränderungen im Leben sein können. Mit Beiträgen von Marica Bodrožić, Stefanie Jaksch, Olga Grjasnowa, Simone Scharbert, Judith Poznan, Gabriele von Arnim, Clara Schaksmeier, Jarka Kubsova, Caca Savić, Zsuzsa Bánk, Isabel Bogdan, Julia Friese, Mareike Fallwickl, Claudia Hamm, Ann Cotten, Daria Kinga Majewski, Christine Koschmieder, Slata Roschal, Rasha Khayat und Maria-Christina Piwowarski.
Bewegende Einblicke in die Wendepunkte des Lebens
Maria-Christina Piwowarski hat eine Sammlung von Kurzgeschichten 20 ausgewählter Autorinnen herausgegeben, die so viele unterschiedliche Perspektiven auf das Leben aufzeigen, dass es eine wahre Freude ist, sie zu durchstöbern. Anlass war ein Wendepunkt in Marias eigenem Leben, der sie noch sympathischer und menschlicher erscheinen lässt, als sie es ohnehin schon immer war. Nach der letzten Geschichte ist man traurig, dass das Buch schon vorbei ist, so schön war es.
Nett
Diverse Essays von Autorinnen. Manche waren mir zu literarisch und konnte mit ihnen nichts anfangen. Die besten von Jarka Kubsova , Mareike Fallwickl und Isabel Bogdan.
Egal was man hier erwartet - die Texte übertreffen es.







