Zu viel des Guten von Karl und seinen Kalenderspruchweisheiten
Ich hatte irgendwie etwas anderes erwartet und anfangs war's auch echt okay. Aber Karl wurde mir schnell zu viel, dadurch generell zu viele Klischees, und seine Reden sind irgendwann wie ein Abriss des Wochenkalenders "Weisheiten für deinen Alltag" Da ich aber auch zwei, drei mal zustimmend genickt habe, gibt's 2 Sterne.
Wie vermeiden wir, das Leben erst wirklich zu leben, wenn wir uns seiner Endlichkeit bewusst werden?
Begegnungen können eingefahrene Routinen durchbrechen.
Der Erzähler hat sich mit seinem Leben im klassischen Hamsterrad des Alltags arrangiert.
Zufällig begegnet er Karl, sie versinken in philosophische Gespräche und die Überlegung, dass ihm wahrscheinlich noch 25 Sommer bleiben werden, um das bisher aufgeschobene Leben tatsächlich zu leben, bringt einiges an Dynamik in festgefahrene Gedankenschleifen und Routinen.
Wenn man außen vor lassen kann, ständig zu hinterfragen, wie wahrscheinlich die Grundausgangssituation dieses kompakten Buchs in der Realität sein möge, gelingt es durchaus, sich auf die vielen schön formulierten und klugen Gedanken einzulassen.
Eine Empfehlung für alle, denen das Buch zur rechten Zeit über den Weg läuft und die sich auf Küchentischgespräche im wertschätzendsten aller Sinne einlassen können.
Erstens: Gibt es dir Liebe und Frieden?
Zweitens: Gibt es dir Lebensfreude und Energie?
Drittens: Gibt es dir Freiheit und Selbst-bestimmung?
Viertens: Gibt es dir Ruhe und Halt?
Ein wunderbares, kurzes Buch über das, worauf es im Leben eigentlich ankommt! 🥰🫶 Ich hab es in einem Rutsch durchgelesen!
„25 letzte Sommer“ ist eine wertvolle Erzählung darüber, was im Leben wirklich zählt und wie viel Lebenszeit man mit belanglosen Dingen verschwendet.
Die Geschichte hatte eine schöne Sommeratmosphäre und auch wenn sie sehr kurz war, hat das Lesen Spaß gemacht.
Zuerst einmal: Das Buch ist ein echter Hingucker. Das tolle Cover fängt die Stimmung perfekt ein und macht richtig Lust auf eine sommerliche, vielleicht etwas tiefgründige Geschichte. Auch der Schreibstil hat mich schnell abgeholt; das Buch lässt sich sehr gut und zügig lesen, was vor allem an der angenehmen Sprache liegt.
Der Autor nutzt schöne Vergleiche und eine bildhafte Sprache, die die Szenen lebendig machen. Es wurden Lebenssituationen beschrieben, die sehr realitätsnah am Leben vieler Menschen geschrieben sind – man erkennt sich in den Zweifeln und dem Alltagsstress oft selbst wieder.
Allerdings hatte ich beim Lesen ein permanentes Déjà-vu: Das Ganze wirkte auf mich wie eine deutsche Version von "Das Café am Rande der Welt". Das ist an sich nicht schlecht, aber ich hatte mir unter dem Titel eigentlich etwas anderes vorgestellt.
Was mich zwischendurch wirklich angestrengt hat, war die Figur des Karl. Er ist so krass positiv, dass es fast schon unrealistisch wirkt. Diese ständige, perfekte "Zen-Attitüde" war mir auf Dauer eine Spur zu viel und wirkte eher belehrend als inspirierend.
Fazit
Es ist ein nettes Buch für zwischendurch mit schönen philosophischen Ansätzen. Aber um ehrlich zu sein: Ich war am Ende froh, dass es nicht noch länger war. Die Botschaft war klar, und noch mehr von Karls grenzenlosem Optimismus hätte meine Geduld strapaziert. Ein schönes Buch für einen Nachmittag, aber kein neues Lieblingsbuch.
Dieses Buch las ich innerhalb von 2 Tagen. Es war umgeben von Wärme, Herzlichkeit und Offenheit. Es lässt einen während des Lesens immer wieder lächeln.
„So war ich an diesem Morgen nicht der frühe Vogel, der fröhlich den Wurm fängt, sondern der erschöpfte Spatz, der gefangen im Käfig sitzt und grübelt.“
Kurze Kapitel, viel Sympathie und den Fokus auf den kleinen Dingen.
Viel zu selten gönnt man sich noch eine Auszeit, dieses Buch macht die Leser*innen deutlich darauf aufmerksam.
Immer der nächste Termin, unendlich viele Gedanken an to do‘s und Zwänge.
Ich kann diesen Denkanstoß nur empfehlen.
Das Büchlein hat 100 Seiten. In einer Rezension steht, es gehe um nichts weniger als den Sinn des Lebens. Auf 100 Seiten?! Ernsthaft?
Wenn überhaupt geht es um den Sinn eines Lebens, des Lebens der Hauptfigur, eines gut verdienenden Angestellten, der sich in der Hektik seines Alltags verloren hat. Beim morgendlichen Joggen trifft er einen sehr offenen, freundlichen, älteren Mann: Karl. Karl ist Kartoffelbauer und lebt ein entschleunigtes Leben. Die Hauptfigur (deren Namen mir entfallen ist) lernt ein solches langsames Leben zu schätzen und hinterfragt seinen Alltag.
Das Buch ist süß, aber auch kitschig. Zum Teil sind es schöne Lügen. Das Leben eines Landwirtes als idyllisch darzustellen ist bestenfalls ein Märchen, eigentlich eine Frechheit. Ein Freund von mir ist Landwirt, er arbeitet 10 bis 12 Stunden, täglich. Jeden Tag des Jahres. Weil er muss.
Die Fragen, die der Autor stellt sind schon die richtigen. An einfache Antworten auf solch wichtige Fragen glaube ich aber nicht (mehr).
Das Buch hat mich sehr angesprochen, da es ein wunderschönes Design hat und mir der Klappentext gefallen hat.
Der Schreibstil war flüssig aber nicht hektisch. In die Charaktere konnte ich mich direkt hinein versetzen. Die Handlung der Geschichte wurde sehr gut erzählt.
Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch mit tollen und inspirierenden Zitaten!
25 letzte Sommer ist ein Buch, das zum Nachdenken anregt und einem das Leben wieder bewusster macht. Die Geschichte lässt sich leicht und schnell lesen. Trotz einiger schöner Botschaften und Denkanstöße konnte sie mich jedoch nicht ganz abholen – vieles wirkte auf mich zu gekünstelt und stellenweise eher langweilig.
25 letzte Sommer hat sich für mich nicht einfach wie Lesen angefühlt. Eher wie Durchatmen.
Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in dieser Atmosphäre drin. Zwischen Kaffee am Morgen, alten Traktoren, Kartoffelfeldern, gutem Essen, Seen, Büchern und langen Gesprächen über das Leben. Ich hatte wirklich das Gefühl, neben Karl auf diesem Hof zu sitzen.
Der Schreibstil ist so warm, fein und gemütlich. Ganz schlicht eigentlich und trotzdem hat mich fast jeder Satz erreicht. Man merkt schnell, dass dieses Buch gar nicht von großer Handlung lebt, sondern von Stimmung und kleinen Momenten.
Von der ersten Tasse Kaffee nach dem Baden. Von Fahrrädern am Abend Richtung See. Von Honigäpfeln aus der Pfanne und Gesprächen, die plötzlich etwas in einem auslösen.
Und dann kamen auch noch Katzenbabys ins Spiel. Da war es endgültig vorbei. Wie cozy will dieses Buch eigentlich noch werden? ☺️😅
Das Buch entschleunigt wirklich. Es nimmt einen raus aus diesem ständigen Funktionieren, aus To do Listen, Handybildschirmen und dem Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Ich glaube, viele Berufstätige werden sich darin sofort wiederfinden. Ich zumindest habe mich sehr oft erkannt gefühlt.
Dabei ist die Geschichte eigentlich ziemlich einfach und teilweise auch klischeehaft. Der gestresste Protagonist trifft auf Karl, der mit seiner Frau ruhig auf dem Land lebt und irgendwann beschlossen hat, sein Leben nicht mehr nach den Erwartungen anderer auszurichten. Aber genau diese Einfachheit macht das Buch für mich so besonders.
Es kratzt eher an der Oberfläche und lässt dadurch Raum für eigene Gedanken. Und trotzdem steckt so viel darin.
Vor allem die Gespräche über Wünsche, Träume, Angst und das wirklich Wichtige im Leben haben mich sehr beschäftigt. Auch die Geschichte über den Tsunami 2004 und warum Karl seitdem vieles anders sieht, hat dem Ganzen nochmal eine tiefere und sehr menschliche Ebene gegeben.
Ich habe beim Lesen so viele Stellen markiert. Dieses Zitat liebe ich besonders:
„Kreativität entsteht durch Empathie – und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“
Und irgendwie beschreibt genau das auch dieses Buch. Es ist ruhig. Langsam. Warm. Und gerade deshalb so besonders.
Die kurzen Kapitel machen außerdem total süchtig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Und als ich das Buch beendet hatte, habe ich wirklich angefangen auszurechnen, wie viele Sommer mir wohl noch bleiben. Ich glaube, mehr muss ein Buch manchmal gar nicht schaffen.
Ein kurzweiliges Buch, was zum Nahdenken anregt. Ich fand es sehr schön und es hätte noch viel länger sein dürfen. Mir haben die offene Gespräche und Fragen, ohne das einer den anderen Bewertet oder Verurteilt hat, sehr gut gefallen und zum Nachdenken gebracht.
Manchmal braucht man solche Bücher, die einen erinnern, worauf es im Leben eigentlich ankommt. Die einem die eigene Sterblichkeit bewusst machen ohne davor Angst zu haben. „25 letzte Sommer“ hat es geschafft einem dies auf eine leichte, aber philosophisch tiefe Weise vor die Augen zu führen. Ein Buch über Liebe, das Leben und die Zeit, die einem bleibt. Ein Buch über die Frage, wie man diese Zeit verbringen will.
Ein Buch über das Leben, dem Loslassen den einfachen Dinge des Lebens. Eine seelische Reise zu sich selbst ohne Druck und jedem gerecht zu sein.
Sehr schön erzählt mit einigen Weisheiten ✨️
Ein tolles und emotionales Buch, das definitiv zum Nachdenken anregt.
Durch den lockeren und authentischen Schreibstil war ich sofort in der Geschichte drin. In erstaunlich vielen Gedanken und Handlungen des Erzählers kann man sich selber wiederfinden.
Und dann Carl... Jeder braucht einen Carl in seinem Leben, oder muss ihm zur richtigen Zeit begegnen.
Insgesamt ein Buch, in das ich bestimmt noch häufiger einen Blick werfen werde.
Mal was ganz anderes für mich, aber total erfrischend und man war von Anfang an drin. Ich fands ganz schön und bereichend, einen Einblick in Karls Gedankenwelt zu bekommen🥔🌻
Ich brauchte definitiv mal Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst oder gerade lese. Nicht, weil sie schlecht sind (auf gar keinen Fall!!), aber ich wollte „25 letzte Sommer“ schon sooo lange lesen und jetzt war einfach der Moment gekommen😍
Dieses Buch fand ich sooo toll!
Der Schreibstil war total schön! Die Kapitel sind relativ kurz, aber man hat nie das Gefühl, dass die Story dadurch abgehackt ist oder so. Ich konnte mich so in den Erzähler hineinversetzen, und hab mich viel zu oft selbst drin wiedererkannt, sodass die Erzählungen/Anregungen von Karl mich auch zum Nachdenken gebracht haben 🫶🏼
Das Buch kam genau zur richtigen Zeit für mich und tat einfach gut. Ein Buch, dass ich immer wieder lesen werde 🫶🏼
Zwei Männer, ein Küchentisch und ein Gespräch, das alles verändert. Während der eine im Hamsterrad seines Alltags gefangen ist, lebt der andere bewusst im Moment – und stellt die Fragen, die wir oft verdrängen: Was ist wirklich wichtig? Und wie wollen wir unsere Zeit nutzen?
Ein ruhiger, nachdenklicher Roman über das Leben, Zeit und Prioritäten. Die Geschichte bleibt sicherlich noch lange im Kopf und regt zum Nachdenken an.
Das Buch ist ganz dünn und super schnell gelesen, trotzdem regt es einen richtig zum Denken an. Hab genau das bekommen, was ich von dem Buch erwartet habe. 🥰
Ein Buch, das daran erinnert sein Leben zu Leben...
Gehetzt vom Alltag trifft der Ich-Erzähler auf Karl. Karl läd ihn nach Hause ein und erinnert ihn daran, dass das Leben aus mehr besteht als aus Erfolg, Geld und Status. Und motiviert den Erzähler sein Leben wirklich zu leben.
Noch etwa 25 Sommer traut er ihm dafür zu.
Die beiden philosophieren sich durch ein Wochenende. Karl führt durch Feldarbeit und die Natur und der Erzähler schafft einen kleinen Ausbruch aus dem Alltag.
Man wünscht ihm das es nicht bei dem Wochenend Ausbruch bleibt.
Durch die direkten Fragen von Karl an den Erzähler fühlte ich mich als Leser direkt auch angesprochen und habe mir selbst die ein oder andere Frage zu meinem Leben versucht zu beantworten.
Dabei liest sich die Erzählung leicht wie ein Sommerroman. Alles in allem eine schöne Geschichte, die sich in einem Rutsch liest und trotzdem zum nachdenken anregt.
Den einen Stern gibt’s direkt fürs Cover und den Buchschnitt, wirklich wunderschön gemacht. Auch der Titel hat mir gut gefallen.
Leider hört es für mich da aber schon auf. Nach nur zwei Seiten hatte ich das Gefühl zu wissen, wohin die Reise geht und genau so kam es dann auch.
Es hat mich stark an „Café am Rande der Welt“ erinnert: viele kalenderspruchartige Lebensweisheiten, die man so oder so ähnlich schon kennt. Dazu dieses ständige Gefühl von erhobenem Zeigefinger gegenüber der „bösen“ modernen Welt.
Insgesamt war mir das Buch einfach zu banal und ohne wirkliche Substanz. Kein Humor, keine Highlights, für mich eine Enttäuschung.
Ein leiser, berührender Roman über Entscheidungen und die Frage, wie wir unser Leben wirklich leben wollen. Mit einer klaren, einfachen Sprache entfaltet sich eine Geschichte, die zum Innehalten einlädt und lange nachklingt. Tiefgründig, ehrlich und sehr besonders.
Das Buch beschreibt eine schöne Handlung, aber ich fande es trotzdem ein bisschen oberflächlich. Außerdem ist die Schrift groß, weshalb man sehr schnell fertig ist.
Zum entspannen und Gedanken anregen sehr geeignet
Ein kurzes Buch für einen sonnigen Sonntag.
25 letzte Sommer ist eine warme Geschichte über Freundschaft, doch ohne wirklichen Tiefgang.
Zum Inhalt: Der Erzähler dieser Geschichte führt ein gehetztes Leben, das er als endlose To-do-Liste empfindet. Am See in der Nähe seines kleinen Hauses auf dem Land trifft er auf Karl, einen Kartoffelbauern. Die beiden werden an diesem Juni Wochenende Freunde. Durch diese Begegnung ist sich der Erzähler sicher, dass er sein Leben verändern will.
| Rᴇᴠɪᴇᴡ |
୨୧ ‧₊˚25 letzte Sommer - Stephan Schäfer ୨୧ ‧₊˚
★★★★★/5
25 letzte Sommer erzählt auf eine ruhige und zugleich eindringliche Weise von einem Mann, der durch eine unerwartete Begegnung beginnt, sein Leben neu zu hinterfragen. Zwischen Alltag, Verpflichtungen und dem ständigen Funktionieren stellt sich plötzlich die Frage: Wie viele Sommer bleiben noch und wie möchte ich sie verbringen?
Der Roman lädt dazu ein, innezuhalten und über das eigene Leben nachzudenken. Es geht um Zeit, die oft wie selbstverständlich vergeht, um verpasste Chancen, aber auch um den Mut, Dinge zu verändern und bewusster zu leben. Eine nachdenkliche, berührende Geschichte, die lange im Kopf bleibt.
Obwohl 25 letzte Sommer von Stephan Schäfer ein sehr kurzes Buch ist, hat es mich tief beeindruckt.
Die poetische Sprache verleiht der Geschichte eine besondere Intensität, die lange nachhallt.
Ich finde, dass man unglaublich viel aus diesem Buch lernen kann, es regt zum Nachdenken an und bleibt im Herzen. Für mich war es ein sehr schönes Leseerlebnis, das ich gerne weiterempfehle.
Das war mal ein schönes Buch. Es fühlt sich irgendwie an wie eine warme Umarmung. Man möchte am liebsten übers Wochenende zu Karl zum Kaffee fahren und mit ihm philosophieren. Es geht darum das Leben zu leben und zu lieben. Manche finden es wahrscheinlich plakativ. Mich haben die Zitate und Gedanken zum richtigen Zeitpunkt abgeholt. Es erinnert mich ein bisschen an The Comfort Book von Matt Haig.
Nette, aber recht anspruchslose Geschichte, mehr ein Ratgeber zur Persönlichkeitsentwicklung, als ein Roman. Es geht darum, mehr Achtsamkeit und Entschleunigung ins Leben zu bringen, im Hier und Jetzt zu leben und jeden Tag wertzuschätzen. Mich erinnert das Buch an „Das Cafe am Rande der Welt". Es sind wertvolle Gedanken, die hier weitergegeben werden, die meiner Meinung nach nicht unbedingt in einen stark konstruierten Roman mit wenig sprachlichen Anspruch verpackt werden müssen.
„25 letzte Sommer“ zu lesen hat sich angefühlt wie eine warme Umarmung 🫶
Dieses Buch hat mich berührt ohne mich emotional zu fesseln. Versteht mich nicht falsch, das ist positiv gemeint. Viele berührende Romane sind so intensiv, dass ich danach komplett mitgenommen & ausgelaugt bin. „25 letzte Sommer“ hat sich eher angefühlt wie eine Umarmung. Es ist ein stilles Buch, das ohne viel Aufregung funktioniert. Dennoch habe ich es innerhalb von 1-2 Tagen durch gehabt (natürlich auch aufgrund der geringen Seitenzahl) und mich nach dem Lesen einfach rund um wohl gefühlt. Ja, es sind Lebensweisheiten enthalten, allerdings hat es für mich deutlich weniger philosophischen Touch als zb „das Café am Rande der Welt“. Kurz gesagt: es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen & ich hätte am liebsten ebenso bei Karl am Esstisch gesessen.
Eine Stelle, die mir am meisten in Erinnerung geblieben ist: „Manchmal verliert man wohl aus den Augen, was einem guttut. Aber eins weiß ich genau: die erste Tasse Kaffee nach dem Baden ist die Schönste des Tages.“
Diese Buch hat einen Lebensplatz in meinem Regal.
Berührend, ergreifend und so tiefsinnig. Das regt einen absolut zum Nachdenken an.
Wunderbarer Schreib -und Erzählstil.
Die beiden Charaktere sind sehr authentisch dargestellt.
Wer es noch nicht kennt - unbedingt lesen - absolute Empfehlung
Hab auch gleich das neue Buch des Autors geholt.
„Die Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen. Stell dir mal eine Welt ohne künstlerisches Schaffen vor. Wo finden unsere Herzen dann Unterschlüpf, wenn es mal wieder gewittert?“
War sehr schön !
Der Erzähler dieser Geschichte ist im Hamsterrad des Alltags gefangen, ohne es zu merken.
Doch etwas sagt ihm, etwas anders zu tun. Bei einem Spaziergang im Wald lernte er Karl kennen. Karl lebt ein ganz anderes Leben, ein einfaches Leben umgeben und erfüllt mit dem, was ihn erfüllt.
Ich habe dieses Buch voll von Sonnenschein, Katzenkindern und Kartoffeln geliebt und werde es bestimmt noch ganz häufig lesen ☀️🐞🥰🥔
Perfekt für ein Wochenende mit einem Kaffee in der Sonne ☀️
Ruhig, nachdenklich und inspirierend – ein Buch über das bewusste Leben.
„25 letzte Sommer“ hat mir sehr gut gefallen, vor allem wegen der ruhigen und nachdenklichen Art, mit der es erzählt ist.
Das Buch regt dazu an, über das eigene Leben, die eigene Zeit und Prioritäten nachzudenken. Besonders die Idee, das Leben in „letzten Sommern“ zu betrachten, bleibt im Kopf und verändert den Blick auf die eigene Zeit.
Die Geschichte ist eher leise, aber genau dadurch sehr wirkungsvoll. Es geht weniger um große Handlung, sondern mehr um Gedanken, Gefühle und Perspektiven. Ich konnte mich in die Geschichte fallen lassen und einfach genießen.
Für mich war es ein inspirierendes Buch, das einen dazu bringt, bewusster zu leben und das eigene Leben mehr zu schätzen.
Besonders als Sommer- und/oder Urlaubslektüre sehr zu empfehlen.
Ein Businessmann, dessen Leben komplett durchgetaktet ist: volle To-do-Listen, voller Kalender, voller E-Mail-Posteingang.
Zeit fürs Leben? Eher nicht.
Dann trifft er Karl: ein älterer Mann, der scheinbar genau weiß, worauf es wirklich ankommt.
Und plötzlich entstehen Gespräche, die alles ein bisschen verschieben: Perspektiven ändern sich, Prioritäten auch.
Was ist dieses Buch?
Ein Roman, ja, aber auch ganz klar ein Lebensratgeber in Storyform.
Am Anfang war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch.
Viel fühlte sich an wie Achtsamkeitskalender in Kapitelform. Sehr weich. Sehr glatt. Sehr bekannt.
Aber: Es wurde besser.
Zwischendurch gibt es wirklich schöne, kluge Gedanken und Passagen, die hängen bleiben. Und Karl ist einfach ein unglaublich sympathischer Charakter...so jemand, dem man gerne zuhört.
Trotzdem blieb bei mir dieses Gefühl:
Das habe ich so oder so ähnlich schon oft gelesen.
Das Buch ist kurz, schnell gelesen und durchaus angenehm. Als Roman dann vielleicht aber doch zu kurz, die Figuren, gerade der Businessmann, sind für mich wenig glaubhaft.
Es regt durchaus zum Nachdenken an. Aber dieser große „Wow, das verändert jetzt alles“-Moment? Der blieb für mich aus.
Unterm Strich: eine süße, ruhige Geschichte mit guten Gedanken... aber ein bisschen zu weichgespült, um wirklich nachhaltig zu beeindrucken.
Ein schönes und kurzweiliges Buch, das mich zum nachdenken angeregt hat.
Das Wochenende mit den beiden Protagonisten erzählt von Freundschaft und dem Leben. Es ermutigt dazu, das Handy in der Tasche zu lassen und dem Leben im Hier und Jetzt zu begegnen.
Die Geschichte eines Mannes, der aus seinem „Hamsterrad“ herausfällt und beginnt, sein Leben zu hinterfragen. Man kann ihm (und allen, die sich in ihm wiederfinden) nur wünschen, dass sie lernen, mehr im Hier und Jetzt zu leben.
Leise, warm und voller Gedanken: ein Buch, das zum Innehalten zwingt.
In 25 letzte Sommer erzählt Stephan Schäfer von einer Begegnung, die alles verschiebt.
Zwischen Kartoffelfeldern, See und langen Gesprächen entsteht etwas, das sich schwer greifen lässt: eine neue Sicht auf das eigene Leben. Die Fragen, die hier gestellt werden, sind keine neuen und treffen trotzdem genau dort, wo man vielleicht nicht hinschauen will.
Der Roman lebt von seiner Ruhe. Von dem Kontrast zwischen einem durchgetakteten Leben und der Langsamkeit eines anderen. Und von der Erkenntnis, wie begrenzt Zeit eigentlich ist.
Es ist kein Buch voller Handlung, sondern voller Gedanken. Eines, das man nicht einfach liest, sondern mitnimmt.
Ein stiller, nachdenklicher Roman über Zeit, Entscheidungen und das, was wirklich zählt.