
Streunerkatzen, Menschen und was der Umgang mit Ihnen über unsere Gesellschaft aussagt

Streunerkatzen, Menschen und was der Umgang mit Ihnen über unsere Gesellschaft aussagt
Viele Katzengeschichten verbunden mit Gedanken über Einsamkeit, Armut und Feminismus. Traurig, hart aber immer Hoffnungsvoll. Loved it!
Wunderbare Sichtweise
Ein Buch welches mir gezeigt hat wie klein und unwichtig viele Dinge sind und wie viel Gutes zurück kommt wenn man gutes gibt. Katzen sind wundervolle und wunderschöne Geschöpfe

Man muss kein Katzenmensch sein, um dieses Buch zu lieben!
Ihr zieht in ein Mietshaus und stellt fest, dass auf dem Grundstück 30 streunende Katzen leben. Uff. Courtney Gustafson ist genau das passiert. Aus dem Versuch, den Katzen zu helfen, wird eine ziemlich chaotische, wunderschöne und berührende Reise, über die sie in ihrem Memoir »Katzen & Kapitalismus« erzählt. Gustafson beginnt, sich um die Katzen zu kümmern, gibt ihnen Namen, kauft Futter und Spielzeug und teilt ihre Geschichten auf ihrem Instagram Account @poetssquarecats. Ihre Videos gehen viral, die Community wächst. Dank Spenden und wachsendem Netzwerk kann sie bald nicht nur für ihre 30 Streuner sorgen, sondern auch andere Katzenkolonien in der Stadt unterstützen, Kastrationen organisieren und schließlich nicht nur Tieren, sondern auch Menschen helfen. Jaja, ein Buch über Katzen denkt ihr jetzt. Aber es ist so viel mehr. Gustafson verwebt ihre eigene Geschichte mit Themen wie Tierschutz und Aktivismus, Klassismus, Systemkritik, Mental Health und Misogynie. Es geht um Verantwortung, Gemeinschaft, ums Sichtbarwerden und darum, was passiert, wenn wir uns entscheiden, nicht wegzuschauen. Gustafson schreibt mit viel Wärme, Humor und Authentizität. Mich hat dieses Buch sehr berührt und nein, man muss kein Katzenmensch sein, um es zu lieben! Ü: Katharina Martl
eine kritik an unserer klassengesellschaft anhand von katzen.
„Alles, was ich für ihre Persönlichkeit gehalten hatte, war Überlebenskampf gewesen.“
Kennt ihr zufällig eine Person, die sich um einen Streuner gekümmert hat? Ein verletztes Tier aufgenommen oder einfach Futter rausgestellt hat? War diese Person zufällig eine Frau? Was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Über Geschlechterrollen, Fürsorge, Ungleichheit? Dieses Buch verwebt Themen wie psychische Gesundheit, Einsamkeit, Misogynie und stille Fürsorge. Es erzählt von all den Held*innen, die Futter vor die Tür stellen. Die in die Hocke gehen, wenn sie eine Katze auf der Straße sehen. Ein Buch für alle „Catladys“, die diesen Begriff nie als Beleidigung empfunden haben, sondern als Ehrenzeichen. 🐈 Zärtlich. Politisch. Wütend. Und voller Hoffnung. Absolutes Highlight!