„Die Todesfalle“ von Volker Gerlinng liest sich schnell und hat definitiv seine packenden Momente. Vor allem die beklemmende Grundstimmung und einzelne Wendungen sorgen dafür, dass man dranbleibt und wissen will, wie es ausgeht.
Trotzdem hatte ich beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass mehr drin gewesen wäre. Einige Figuren bleiben zu distanziert, und dadurch hat mich die Geschichte emotional nicht ganz erreicht.
Für zwischendurch ein solider Thriller, aber keiner, der lange nachwirkt.
Wenn du Femizide stapeln möchtest. Ist das dein Buch. Wenn du Traumata im Abo willst, auch 🙃
Wenn du die Art von Gerling magst, erst recht und wenn du beim Hörbuch gerne Tim Gössler lauschst erst recht.
Ich mochte das. Die Story ist hoch komplex und wie alle Gerling Bücher geht's sofort zur Sache.
Als Hörbuch gehört - es war ein netter Thriller für zwischendurch ohne großartige Plottwists. Es war eher eine Mischung aus Kriminalroman und Journalismus. Die Spannung war durchgängig da aber nicht extrem. Alles in allem war es ein nettes Hörbuch für zwischendurch.
Eine interessante Mischung aus investigativem Journalismus und Fallanalyse. Es ist kein blutiger Thriller, sondern eher ein ruhiger, atmospheregeladener Krimi, der mich mit intelligenter Struktur, stimmigen Charakteren und passenden Settings überzeugt hat.
Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Sicht aus den verschiedenen Perspektiven ... auch aus der des Täters ... gibt zunächst einen kleinen Vorsprung zu den Ermittlungen, lässt den Spannungsbogen aber trotzdem bis zur letzten Seite bestehen.
Die Story rund um sieben ähnliche Fälle ist clever aufgebaut. Man analysiert während des Lesens mit Daniel Krampe, Rachel Skalla und Mark Kreutzer mit. Es geht dabei auch um vorschnelle Verurteilungen, Muster in der Täterentwicklung, Grenzen der Ermittlungen und die Verantwortung im Journalismus.
Die Figuren bleiben im Gedächtnis und der Auftakt macht definitiv Lust auf weitere Fälle.
Rezension "Die Teufelsfalle"
Autor: Volker Gerling
Verlag: @sagaegmontdeutschland
Seitenanzahl: 383
"Die Todesfalle" ist der erste Teil der Reihe um die Investigativjournalistin Rachel Skalla und dem Fallanalytiker Daniel Krampe. Ich kannte schon andere Bücher von Volker Gerling und daher auch Daniel Krampe. Deswegen war ich echt gespannt auf das Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autor hat es geschafft, mich mit seinem tollen und flüssigen Schreibstil sofort in die Geschichte eintauchen zu lassen. Auch die Spannung wurde von Seite zu Seite größer und bis zum Ende aufrecht erhalten.
Mit Rachel Skalla und Daniel Krampe hat Volker Gerling zwei tolle, sympathische und authentisch ausgearbeitete Figuren erschaffen. Auch Mark Kreutzer war genauso gut und real ausgearbeitet und mir ebenfalls sofort sympathisch. Ich habe Mark sein Gefühlschaos zwecks seines Vaters total abgenommen und mit ihm mitgefiebert, was mit seinem Vater in der verhängnisvollen Nacht im Hotel wirklich geschehen ist.
Besonders gefallen hat mir die Ermittlungsarbeit von Daniel bzw. die journalistische Arbeit von Rachel. Beide arbeiten auf ihre eigene Art echt interessant und ich habe viel über Fallanalyse und wie die OFA (operative Fallanalyse) arbeitet. Das Gleiche gilt für den Investigativjournalismus. Und ich muss dem Ermittlerteam wirklich ein großes Lob aussprechen. Es hat Spaß gemacht, ihnen quasi über die Schulter zu schauen.
Auch das Thema Justizirrtum hat mich sehr interessiert und ich war echt gespannt, wie es mit Marks Vater ausgeht.
Volker Gerling schreibt so bildlich und detailliert, dass man das Gefühl hat, man läuft neben den Figuren her.
Der Auftakt zu seiner neuen Reihe ist dem Autor auf jeden Fall phantastisch gelungen und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht...
Mein Fazit: Eine klare Leseempfehlung!!
Inhalt:
Die pfiffige Investigativjournalistin Rachel Skalla ist eigentlich einem riesigen Pharma-Skandal auf der Spur, als der Zufall sie und Mark Kreutzer zusammenführt. Mark wird seit Jahren stark belastet, weil sein Vater für sein Dafürhalten unschuldig wegen einem Mord an einer Prostituierten im Gefängnis sitzt. Dieser beteuert auch von Anbeginn an seine Unschuld, doch niemanden hat es bis dato interessiert. Doch nun findet Rachel weitere Fälle, wo Männer genau wie Marks Vater wegen exakt der gleichen Tat mit dem gleichen Hergang im Gefängnis sitzen und die Frage tut sich auf, ob nicht gar ein Serienkiller schon seit langem sein Unwesen treibt. Glücklicherweise hat Rachel einen heißen Draht zu dem Fallanalytiker Daniel Krampe und gemeinsam mit diesem forschen sie nach und geraten dabei selbst in Gefahr.
Meine Meinung:
Solide Thrillerkost
Wenn ich irgendwo was von Serienkillern lese, bin ich gleich hooked. Warum sollte es hier also anders sein!
Es ist der Beginn einer neuen Reihe des Autors und das ist ja schön, um Figuren erst mal langsam vorzustellen, als Leser tastet man sich ran. Hier hatte ich das Gefühl, dass die Figur der Investigativjournalistin schon mehr im Fokus ist, dass Rachel „eingeführt“ werden soll. Ein ziemlich pfiffiges Mädel, würde man so sagen und auch wirklich nicht ängstlich.
Klar, dass ein bisschen Herzchen fliegen, aber ich hatte mir eher gedacht, dass dies mit Daniel Krampe, der zweiten eigentlichen Hauptfigur, der Fall ist. Hat mich erst gewundert, dass es dann doch Mark war, aber andererseits natürlich für die Dramaturgie dann schon wieder schlüssig.
Keine Sorge, hier wird nicht wer weiß wie gespicelt, es wird nur das Strohfeuer, das zwischen den beiden aufflammt, dargestellt und ansonsten geht’s um die Morde, die Aufklärung, die Gefahr.
Ich muss sagen bis auf die Tatsache, dass mir einiges einfach zu schnell vonstatten ging, fand ichs echt gut wegzuschmökern. Hätte halt an einigen Stellen einfach ausführlicher, quälender sein dürfen, dann wärs noch besser. So denke ich mir, wars als Einstieg in eine Reihe gut und kann ja wirklich sein, dass im nächsten Teil das Hauptaugenmerk auf Daniel Krampe liegt.
Erwähnen möchte ich noch, dass es auch was gab, wo ich so nicht mit gerechnet hatte. Ich mags ja, wenn man mich so überrascht!
Fazit:
Ein wirklich guter Thriller-Reihen-Auftakt mit Potenzial in den Figuren. Werde ich wahrscheinlich auch weiterverfolgen.
Meinung: Im Rahmen einer Leserunde durfte ich dieses Buch lesen und als großer Fan von Volker Gerling war meine Neugier natürlich riesig! Seine Bücher haben mich bisher immer gepackt, also waren meine Erwartungen entsprechend hoch.
Schon nach den ersten Seiten war ich mitten drin: Rachel Skalla, eine Investigativjournalistin, arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie auf Mark Kreuzer trifft. Er liefert ihr wertvolle Informationen, doch schnell wird klar, dass hinter seiner Fassade ein dunkles Geheimnis lauert. Sein Vater sitzt wegen eines grausamen Mordes im Gefängnis, den er angeblich begangen haben soll. Doch Mark glaubt fest an seine Unschuld.
Gemeinsam mit dem Hamburger Fallanalytiker Daniel Krampe begibt sich Rachel auf die Suche nach der Wahrheit und findet sich schon bald in einem gefährlichen Netz aus Lügen, Schmerz und Vergeltung wieder. Aber wie weit geht man, um Gerechtigkeit zu finden? Und was, wenn die Wahrheit tödlicher ist, als man ahnt?
Der Schreibstil ist angenehm leicht und super flüssig, die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Ich liebe es, wenn Perspektiven wechseln, und hier bekommt man wirklich das Gefühl, mitten in den Ermittlungen zu stehen. Trotzdem hätte ich mir etwas mehr Einblick in die Gedanken des Täters gewünscht, das hätte die Spannung noch intensiver gemacht.
Leider wurde für mich recht früh klar, wer hinter allem steckt und einige Wendungen waren vorhersehbar. Auch wenn die Spannung da war, ging mir manches etwas zu glatt, ich hätte mir mehr Tiefgang und Ecken gewünscht.
Trotzdem: Ich habe das Buch mit Freude gelesen, es war kurzweilig, atmosphärisch und hatte genau diesen typischen Gerling-Vibe, den ich so mag. Das Ende war zwar nicht überraschend, aber es hat die Geschichte rund abgeschlossen.
Ich bin gespannt, wie es mit der Reihe weitergeht und freue mich schon auf den nächsten Fall
"Die Todesfalle - Ein Fall für Skalla und Krampe von Volker Gerling war mal wieder ein Thriller ganz nach meinem Geschmack! Ich habe ihn als Hörbuch gehört, gelesen von Tim Gössler.
Eigentlich ist die Investigativjournalistin Rachel Skalla mit einem Artikel über illegale Medikamententests beschäftigt. Sie lernt Mark Kreutzer kennen, der ihr wichtige Kontakte für ihre Story vermittelt. Im Gegenzug will sie ihm helfen, den Fall aufzuklären, für den Marks Vater, von dessen Unschuld Mark überzeugt ist, seit acht Jahren im Gefängnis sitzt. Er soll eine Prostituierte ermordet haben. Marks Mutter und seine Schwester sind von seiner Schuld überzeugt und wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Rachel entdeckt im Rahmen ihrer Recherchen jedoch sieben weitere Fälle, die nach dem gleichen Muster abgelaufen sind. Alle Täter waren betrunken, sind neben den Prostituierten aufgewacht und können sich an nichts erinnern. Alle sitzen in Haft, zum Teil mit anschließender Sicherungsverwahrung. Rachel und Mark glauben nicht an Zufälle und suchen gemeinsam mit dem Fallanalytiker Daniel Krampe nach der Wahrheit . Es muss sich um einen Serienkiller handeln. Bei den Recherchen bei wird es auch für Rachel und Markt gefährlich
Gerling versteht es gut, in seinem Thriller kontinuierlich Spannung aufzubauen. Er lässt, die Lesenden die Fälle aus verschiedenen Perspektiven begleiten: Rachel, Mark und Daniel zum einen, die Täterperspektive und die Sicht der Polizei. Durch die Täterperspektive, die sich bereits im Prolog ankündigt, hat man immer einen kleinen Vorsprung vor den Ermittlern, was für mich persönlich die Spannung erhöht hat. Der Schreibstil des Autors ist sehr angenehm zu lesen/hören, was der Sprecher Tim Gössler durch seine Vortragsweise noch verstärkt. Ich habe mit gefiebert bis zum Ende und habe eine Nachtschicht eingelegt. Den Thriller weglegen wäre mir schwer gefallen, es gab immer wieder neue Überraschungen. . Eine Person im Thriller mochte ich gar nicht, wer es ist muss jeder Lesende oder Hörende selbst herausfinden. Ohne zu spoilern kann ich dazu nichts verraten.
Thriller und Sprecher bekommen bei mir volle 5 Sterne und eine Empfehlung. Ich hoffe auf weitere Fälle mit Skalla und Krampe!
Wer den Titel schon spannend findet, wird vom Buch Nicht enttäuscht. Ich bin definitiv angefixt und hoffe Band 2 lässt nicht allzu lange auf sich warten. Klare Empfehlung für alle die Spannung und Nervenkitzel lieben!
Inhaltsangabe (Quelle :Amazon)
Investigativjournalistin Rachel Skalla arbeitet an einem Artikel über illegale Medikamententests, als sie Mark Kreutzer kennenlernt. Mark kann ihr die richtigen Türen für die Story öffnen. Um sich dafür bei ihm zu bedanken, will Rachel Mark dabei helfen, einen mysteriösen Fall aufzuklären, der ihn bis heute belastet. Marks Vater sitzt im Gefängnis. Er soll auf grausame Weise eine Prostituierte ermordet haben, beteuert aber bis heute seine Unschuld.
Bei ihren Recherchen entdeckt Rachel sieben weitere Fälle, die dem von Marks Vater gleichen. Alle vermeintlichen Täter waren betrunken und wachten neben ermordeten Prostituierten in einem Hotelzimmer auf. Nur ein Zufall? Oder handelt es sich um das Werk eines raffinierten Serienmörders?
Mit Hilfe des Hamburger Fallanalytikers Daniel Krampe begeben Rachel und Mark sich auf die Suche nach der Wahrheit – und geraten dabei selbst ins Visier des gnadenlosen Killers!