June Hur ist für mich eine der Überraschungs Entdeckungen dieses Jahr.
Ihre Bücher "A crane among wolves" und "The red palace" wurden mir oft auf Booktok und co. angezeigt und das zum Glück.
Ich fand "Der rote Palast" etwas schwächer als "Ein Kranich unter Wölfen". Im zweiten Werk wird am Anfang erklärt, dass es den König mit seinen Gräueltaten wirklich gab. Das intensiviert das Lesegefühl, bei einem Buch was doch tendenziell eine ähnliche Premise hat: junge Frau, im niederen Stand, will jemand retten, der ihr nahe steht und ein Mann höheren Standes, eine green flag unter all den brutalen red flags, hilft ihr.
Ich bin aber so durch das Hörbuch durchgeflogen, die Geschichte ist spannend, die Charaktere packend. Ich habe mich auf die Auflösung des Krimifalls eingelassen, ohne groß selber mitzuraten. Ich habe jeden Plot Twist einfach auf mich zukommen lassen, und empfand die Auflösung tatsächlich als unerwartet.
Für mich war die Fährte nicht klar, der Täter wurde erst spät offenbar, das kann aber auch damit zusammenhängen, das ich wenig bis gar nicht Krimis und Thriller lese.
Die Entwicklung der Liebesgeschichte ist etwas kitchig, ist aber eine gute Auflockerung für die Spannung der Story.
June Hur bringt dieses Jahr einen 100 % Liebesroman raus, etwas anders als ihre Werke bisher und ich bin gespannt drauf.
Das ist das erste Mal, dass ich etwas geschichtliches aus Korea gelesen habe und ich fand es Mega!!
Es hat mich sehr an das Kdrama Hwarang erinnert.
Das Buch war von Seite 1 an spannend und packen.
Mit dem Ende hab ich absolut null gerechnet!!
Die Schrift war auch gut und generell ist es einfach zu lesen.
Mal was anderes. Koreanischer Krimi, der im Jahr 1800 spielt. Die Prota Seoul ist bei der Polizei angestellt und ein „Mädchen für alles“, da es Männern untersagt ist Frauen zu berühren, außer sie sind mit ihnen verwandt oder verheiratet. Erst wird die Leiche einer Adligen entdeckt: Kehle durchgeschnitten und Nase abgeschnitten….dann kommt heraus, das sie Katholikin war - ein schweres Verbrechen. Und so beginnt sich ein Netz aus Lügen, Verrat und Schuld zu spinnen, in dem Seoul und der Inspektor, der ebenfalls mit seiner Vergangenheit zu kämpfen hat, den Überblick behalten müssen. Wer ist Freund? Wer ist Feind? Wem kann ich vertrauen?
Gut geschrieben, konnte es nicht aus der Hand legen. Klare Empfehlung. Die Protagonisten sind toll geschrieben.
„Der Rote Palast“ der Autorin ist ebenfalls sehr zu empfehlen! ☺️
Danke an @caiptnfunny. Durch sie bin ich auf das Buch aufmerksam geworden.
Die Geschichte und Übersetzung sind flüssig, spannend und bis zum Schluss voller Überraschungen.
Neben historischen Einflüssen, wird ein Krimi aus der Sicht zweier ungewöhnlicher Ermittler erzählt mit einem Happy-End.
Außergewöhnlich war, dass durchgängig die korrekten Ansprachen, je nach Schicht, verwendet wurden. Zur Erklärung gibt es ganz hinten ein Gloasar.
Die jungen Protagonisten werden während der Ermittlung erwachsen und ich liebte es, ihren Weg folgen zu können.
Noch ein Highlight war das Nachwort der Autorin. Es war wirklich spannend.
𝕯𝖊𝖗 𝖗𝖔𝖙𝖊 𝕻𝖆𝖑𝖆𝖘𝖙 ist eine Kriminalgeschichte aus der Joseon Dynastie, dem alten Korea und hat historisch wahre Wurzeln.
Die achtzehnjährige Hyeon arbeitet als Palastschwester. Dies ist eine große Ehre, denn Hyeon ist eine uneheliche Tochter und musste für diese Stelle hart arbeiten. Der Autorin ist es wirklich gut gelungen, nicht nur den koreanischen Flair und das Setting gut rüberzubringen, sondern eben auch die schwierigen kulturellen Aspekte für Frauen in der damaligen Zeit.
Eines Nachts werden vier Frauen ermordet und Hyeon wird durch die Palastintrigen unfreiwillig zum Alibi des Kronprinzen, der sich zur Tatzeit nicht in seinen Gemächern aufhielt.
Die Hauptverdächtige ist Hyeons Mentorin. Entschlossen, die Unschuld ihrer geliebten Lehrerin zu beweisen, beginnt Hyeon mit ihren eigenen Ermittlungen und bleibt dabei nicht sehr lange unentdeckt. Der junge Polizeiinspektor Eojin erkennt jedoch schnell, dass Hyeon eine Hilfe in den Ermittlungen sein kann und bietet ihr die Zusammenarbeit an.
Nebenbei entwickelt sich auch eine Liebesgeschichte, die jedoch wirklich sehr dezent gehalten wurde. Die beiden Charaktere waren mir von Anfang an sehr sympathisch.
Eine interessante Story um den Mord und vielen Intrigen drum herum. Der wahre Täter blieb bis zum Schluss für mich ein Rätsel. Die Auflösung und das Ende fand ich sehr passend und hinterlässt keine offenen Fragen.
Was mich an diesem Buch am meisten überrascht hat, war, wie schnell mich diese Geschichte komplett in ihren Bann gezogen hat. 🏯🩸
Denn ja — auf den ersten Blick klingt es nach einem historischen Mordfall im Königspalast.
Aber was dieses Buch für mich wirklich getragen hat, war nicht nur der Fall selbst, sondern vor allem die beiden Figuren im Mittelpunkt.
Hyeon ist keine klassische Heldin. Sie ist stur, klug, beobachtet genauer als viele um sie herum und weigert sich einfach zu akzeptieren, wenn etwas für sie keinen Sinn ergibt.
Und genau das macht sie so stark.
Weil sie nicht aus Mut handelt, sondern aus Überzeugung.
Während alle anderen bereit sind, eine schnelle Schuldige zu akzeptieren, entscheidet sie sich:
🖤 „Nein. Ich finde selbst heraus, was passiert ist.“
Und genau dadurch trägt sie die Geschichte mit einer Präsenz, die mich sofort mitgenommen hat.
Noch stärker wurde das Ganze für mich aber durch Eojin.
Denn zwischen den beiden entsteht keine übertriebene, kitschige Dynamik — sondern etwas, das sich viel schöner anfühlt:
✨ gegenseitiger Respekt
🔎 Vertrauen
🫶 und dieses stille Verständnis, dass zwei Menschen einander wirklich sehen.
Gerade in diesem gesellschaftlichen Umfeld, in dem Herkunft und Stand über alles entscheiden, war es unglaublich schön zu lesen, dass er sie nicht von oben herab behandelt.
Er sieht nicht nur eine Palastschwester.
Er sieht Hyeon.
Und genau dadurch funktioniert ihre gemeinsame Ermittlungsarbeit so gut.
Die beiden ergänzen sich. Sie passen aufeinander auf. Sie schieben sich gegenseitig die Hinweise zu. Und mit jeder Seite hat es mehr Spaß gemacht, ihnen beim gemeinsamen Aufdecken dieser Geheimnisse zuzusehen.
Fast noch mehr als der eigentliche Mordfall selbst. ✨
Dazu kommt eine Atmosphäre, die stellenweise richtig stark war.
Zwischen:
👑 Hofpolitik
🕯 dunklen Geheimnissen
🩸 mehreren Morden
und dem ständigen Gefühl, dass hinter jeder höflichen Fassade etwas Gefährliches lauern könnte
entsteht eine Spannung, die mich wirklich durch die Seiten getragen hat.
Was für mich persönlich nur ein kleines bisschen schwieriger war, war das historische Setting selbst.
Die vielen Namen, Ränge und gesellschaftlichen Strukturen waren anfangs nicht immer leicht zu greifen, einfach weil diese Welt für mich erst einmal fremd war.
Nicht schlecht geschrieben — überhaupt nicht.
Aber es hat ein wenig gebraucht, bis ich mich darin komplett zurechtgefunden habe.
Und genau deshalb hat mir am Ende nur dieses winzige Stück zum absoluten Highlight gefehlt.
Trotzdem:
Die Figuren. Die Dynamik. Die Atmosphäre. Die Ermittlungen.
Das alles hat für mich einfach unglaublich gut funktioniert.
Und vor allem: Es hat mir richtig Spaß gemacht.
Fazit:
Ein atmosphärischer historischer Krimi-Roman mit einer starken Protagonistin und einer Ermittlungsdynamik, die fast noch fesselnder ist als der eigentliche Mordfall. 🏯🖤🔎
Mega spannend! Dieses Buch hat si viel zu bieten. Politische Intrigen am Palast im alten Korea. Geheimnisse. Mordfälle die es zu lösen gilt. Eine unheimlich spannende Handlung in einer Welt in der Frauen nicht viel zu sagen haben und schon gar nicht auf eigene Faust in einem Mordfall ermitteln sollten. Hyeon ermittelt trotzdem und stürzt sich ungewollt in einen Fall der größere Ausmaße annimmt als zuerst gedacht. Mithilfe von Eojin der bald mehr als nur ein Verbündeter wird. Einfach spannend, erschreckend grausam, traurig, mutig und ab und an auch sehr verwirrend aber unheimlich gut. Kann ich nur empfehlen!
Am Anfang fiel es mir schwer bei den koreanischen Namen den Überblick zu behalten, aber die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Den Schreibstil der Autorin fand ich toll. Klare Empfehlung.
Nachdem ich "der rote Palast" von June Hur gelesen hatte, hab ich mich sehr auf diesen Roman von ihr gefreut. Auf den ersten 70-80 Seiten fiel es mir wieder schwer reinzukommen, aber das ging mir bei ihrem anderen Buch so. Leider zog sich das dieses Mal leider bis zum Ende durch. Auch fehlte dieses Mal eine Liebesgeschichte, die mich beim roten Palast so begeistert hatte.
🏮🎎❤️🪭✨
»Man braucht nicht zwingend ein Schwert, um die Wahrheit herauszufinden.«
Was für eine Überraschung!
Dieses Buch war ein absoluter Zufallsfund.
Die Thematik klang interessant - mehr eigentlich erstmal nicht.
Doch dann war ich fast sofort in den atmosphärischen Schreibstil der Autorin verliebt und konnte einfach nicht aufhören zu lesen.
Wir sind im historischen Korea gelandet, werden mit den ersten Seiten direkt in die Palastintrigen geworfen.
Von da an geht es Schlag auf Schlag, ein Ereignis folgt dem nächsten.
Unsere Hauptprotagonisten Hyeon und Eojin sind ein schönes ,Partner in Crime‘ Gespann. Der Mordfall, der im Zentrum der Geschichte steht, war durchgehend spannend und kaum zu durchschauen.
Die Liebesgeschichte war dagegen nur fein zwischen die Zeilen gewoben - dennoch wunderschön.
Den Twist am Ende habe ich nicht kommen sehen!
Ein leichter Vibe vom Manga ,Die Tagebücher der Apothekerin’ war auch spürbar, wer diese Geschichte mochte, wird hier bestimmt auch auf seine Kosten kommen.
Und Ja, mein erstes Jahreshighlight!
Ich habe ja letzten Monat schon das Buch ,, Das Schweigen der Knochen " gelesen und war schon so ein bißchen drauf eingestellt was mich so erwarten könnte. Desweitern gab es Stimmen , die meinten diese Buch hätte Ähnlichkeiten mit den " Tagebüchern der Apothekerin " dem kann ich jedoch nicht zu stimmen. Es gibt da ein paar wenige Parallelen aber mehr jedoch nicht. Aber dies ist nur meine Meinung. Auch in diesem Werk der Autorin spürt man ihr Intresse diese ( alten ) Kultur dem Leser näher zu bringen . Man wird direkt in diese Welt katapultiert und gleich ins Gechehen eingebunden. Mir fiel es viel leichter in die Geschichte rein zu kommen als in dem anderen Buch. Auch hier werden die brutalen Praktiken beschrieben die bei Verhören angewendet wurden oder auch die harten Strafen. Genauso ist auch das Thema der verschenken Schichten ein großes Thema. Die Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten und auch die der einzelnen Familien ist für mich besser greifbar. Das Buch ist als Krimi gekennzeichnet und das ist es auch. Es ist spannend den Ermittlung zu folgen. Das Buch hat mich gut unterhalten und manchmal war ich schockiert von der Grausamkeit und der Brutalität. Was aber leider Gang und gebe war. Es ist für mich ein gelungener Krimi mit einer schönen Balance zwischen der Geschichte der Protagonisten und dem Fall.
Der Rote Palast war ein Buch, ganz nach meinem Geschmack.
Weit mehr als ein historischer Krimi, ein wirklich atmosphärisches, tief nachwirkendes Portrait der Joseon Ära, das mich ab dem ersten Satz gefesselt hat.
June Hur enfaltet eine düstere, spannende Geschichte vor dem Hintergrund des königlichen Hofes 1758.
Was das Buch für mich besonders lesenswert gemacht hat, ist die Darstellung der Frauenrolle in dieser sehr patriarchalen Gesellschaft.
Während des ganzen Buches habe ich das Korsett aus Regeln, Vorschriften und Erwartungen gespürt, innerhalb dessen sich Hyeon, unsere Protagonistin, bewegt.
Trotz ihres niedrigen, sozialen Standes hatte Hyeon als Palastschwester Zugang zum Königshof. Sie kämpft nicht nur gegen einen Mörder, sondern auch um ihre Anerkennung in einer Welt, die sie nur als Werkzeug sieht.
Das Buch beleuchtet eindrücklich den Druck, den die Frauen verspürten, die Ehre ihrer Familie zu bewahren, während sie gleichzeitig kaum über ihr eigenes Schicksal bestimmen durften.
Hyeons Entschlossenheit, den Mörder zu finden, selbst wenn sie dafür ihr Leben riskiert, ist ein starkes Zeugnis für den weiblichen Widerstand in jener Zeit.
Die düstere Stimmung am Hof ist greifbar, man vertraut einander nicht und alle spinnen ihre eigenen Intrigen.
Jane Hur schafft es, die historischen Details so einzubauen, dass ich mich direkt in die engen Gassen und prunkvollen Hallen hineinversetzen gefühlt habe.
Die Dynamik zwischen Hyeon und Eojin verleiht der Geschichte zudem eine emotionale Note, ohne vom eigentlichen Kriminalfall abzulenken.
Ein wunderschönes geschriebener Roman, der zeigt, dass die Stimme einer Frau selbst in einer Zeit der Unterdrückung laut und bedeutungsvoll sein kann.
Für Fans von historischen Krimis und koreanischer Geschichte ein Muss.
"Den Palast zu betreten bedeutet, einen blutigen Pfad zu beschreiten"
Ich bin sehr vertraut mit koreanischen Dramen und liebe vorallem deren historischen Geschichten. Die asiatische Historie ist so völlig anders zu unserer westlichen und lässt mich immer wieder abtauchen in eine völlig fremde und faszinierende Welt. Mögen die vergangenen Jahrhunderte auch noch so düster und brutal gewesen sein. Dass das Buch an wahren Begebenheiten angelehnt ist, hat mich dann aber doch überrascht.
Das Buch "Der Rote Palast" war eine spannende Abwechslung für mich, da keine eindrucksvollen Bilder, Gewände oder Kulissen die Storyline untermalen konnten. Ich bin dankbar, dennoch meinen ganz eigenen Film vor Augen gehabt zu haben und mit dem System, den Begriffen und den Umgangsformen vertraut zu sein, sonst mag das Setting für den einen oder anderen etwas befremdlich wirken.
Wer aber Lust auf eine fremde, alte Kultur hat, in der sich schauderhafte Gegebenheiten abspielen, die unter Einsatz von Leben und Tod aufgedeckt werden sollen, den lade ich dazu ein, es einmal mit diesem Buch zu versuchen.
Zu Beginn lernen wir Seol kennen und diese
Geschichte wir aus ihrer Sicht erzählt . Sie nimmt
uns mit in ein früheres Korea und in die Kriminalfälle
ihrer Zeit. Mir gefällt das sie sehr wissbegierig ist und
viel hinterfragt obwohl ihr dies und anders zu dieser
Zeit nicht erlaubt ist . Diese Buch ließ sich Beginn flüssig lesen, zum Ende hin wirde es jedoch für mich schwerfälliger. Es gibt Szenen die brutal und grausam sind. Für mich ließen sich manche Dinge schnell erahnen aber das Ende überrascht dann doch.
Zitat:" Geheimnisse , wie schwer sie doch wiegen".
Ein Mädchen auf der Suche nach der Wahrheit und die mit der Wahrheit einhergehenden Folgen umgehen lernen muss.
Mit das Schweigen der Knochen, ist dies mein zweites Buch von June Hur und ich war wieder gefesselt von Seite 1 an. Ich liebe es, wie die Autorin die Geschichte erzählt hat. Auch die Nachworte sind immer sehr interessant, in diesem geht es um die Katholikenverfolgung Joseons um Jahr 1801, woraus die Idee für die Geschichte des Buches entstanden ist.
Es war spannend zu lesen, wie Seol an dem Fall arbeitet und was sie alles aufdeckt. Die ganzen Geheimnisse 🤯. Ich war teilweiße selber überfordert mit den ganzen Informationen und Hinweise, dass ich es erst gecheckt habe, wer der Täter war, als er quasi vor meiner äh.. Seols Nase stand.
Das Buch war mal etwas anderes, als da, was ich bisher gelesen habe.
Es war historisch.
Es war spannend.
Es war romantisch.
Es war feministisch.
Und es war so viel dazwischen.
Unglaublich lesenswert!
Ein schöne Geschichte im alten, höfischen Koreanischen Setting. Es sind viele Namen am Anfang die es schwer machen doch irgendwann wird es spannend mit einer kleinen süßen Liebesgeschichte im gewohnten höflichen und Zaghaften Bekundungen die viel mehr Auswirkungen haben als das übliche stürmische vorsprechen.
Ein historisch fiktiver Krimi 🔪 mit einer kleinen Priese Liebesgeschichte 💕. Dieser Ausflug nach Korea hat mir richtig gut gefallen! 🥰
»Joseon (Korea), 1758.
Unehelichen Töchtern stehen in der Hauptstadt nur wenige Möglichkeiten offen, aber durch harte Arbeit und Studium hat sich die achtzehnjährige Hyeon eine Stelle als Palastschwester verdient. Alles, was sie will, ist, den Kopf unten halten, gute Arbeit leisten und vielleicht endlich die Anerkennung ihres entfremdeten Vaters gewinnen.
Doch plötzlich wird Hyeon in die dunkle und gefährliche Welt der Hofpolitik gestoßen, als jemand in einer einzigen Nacht vier Frauen ermordet. Die Hauptverdächtige ist Hyeons Mentorin. Entschlossen, die Unschuld ihrer geliebten Lehrerin zu beweisen, beginnt Hyeon mit ihren eigenen geheimen Ermittlungen.
Bei ihrer Suche nach der Wahrheit trifft sie auf Eojin, einen jungen Polizeiinspektor, der ebenfalls auf der Suche nach dem Mörder ist. Als die Beweise beginnen, auf den Kronprinzen als Mörder hinzuweisen, müssen Hyeon und Eojin zusammenarbeiten, um die dunkelsten und die tödlichen Geheimnisse hinter dem Blutvergießen aufzudecken.«
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Bei diesem Buch muss ich gestehen, habe ich mich auf Anhieb in das Buchcover vernarrt. Von der Farbgebung bis hin zum Motiv finde ich es ansprechend und schön gestaltet. ♥️
Es ist mein erstes Buch von der Autorin June Hur und auch das erste Werk, das mit Korea zutun hat, was ich gelesen habe. Ihr schreibst ist modern und lässt sich flüssig lesen.
Ich muss sagen es war manchmal nicht ganz einfach die koreanischen Namen und Begriffe zu lesen und auseinander zu halten. Oft war ich ratlos ob ich diese, so wie ich sie las überhaupt richtig war oder es doch ganz anders klingen muss.
Sehr positiv empfand ich die Erklärung der speziellen koreanischen Begriffe, die angenehm in die Sätze eingebettet wurde. An späteren Stellen bekommt man hin und wieder zu einigen eine Auffrischung. Das hat mir sehr geholfen den Überblick zu bewahren.
Aber was haben wir hier nun eigentlich genau …
Wir haben hier eine Geschichte die sich unter "Historische Fiktion" einordnen lässt. Sie basiert im Groben auf der Lebensgeschichte von Kronprinz Jangheon. Im Nachwort der Autorin geht sie näher darauf ein.
Desweiteren kann man die Geschichte als Krimi ansehen mit einer Prise Liebesgeschichte.
In dem Buch haben wir zum einen als Hauptperson die Palastschwester Hyeon, aus deren Sicht auch die Geschichte erzählt wird, und den jungen Polizeiinspektion Eojin.
Beide haben mir sehr gut gefallen. Bei Hyeon bemerkt man wirklich wie sie im Verlauf der Geschichte innerlich wächst.
Gleich von Beginn an hat mich die Erzählung gepackt und bis zum Schluss fesseln können. Einige Male haben mich Wendung überraschen können, als die beiden neue Hinweise herausgefunden hatten und ein neuer Verdächtiger sich auf tat.
Die Liebesgeschichte hat sich dagenen nicht extra aufgedrängt soder entspann sich ganz sachte im Verlauf der Ermittlungen.
🔸🔸🏮🔸🏮🔸💗🔸🏮🔸🏮🔸🔸
Mir hat es also sehr gut gefallen 👍🏻 auch wenn ich hin und wieder etwas über die Lesung der koreanischen Namen und Begriffe gestolpert bin.
Froh bin ich auch darüber, dass die Liebesgeschichte sich nicht extrem aufgezwungen hat sondern sanft als Beilage eingewoben wurde. 😊
Ein koreanischens Herz für dieses Buch!🫰🏻
Also gerne mehr von dieser Autorin! 😌
»Das Schweigen der Knochen« ist gleich mal auf meine Wunschliste gewandert.
Das war leider nicht meins. Ich konnte mir die Namen und Zusammenhänge nicht merken 😭
Nicht für mein Hirn gemacht. Schade, ich denke das war ein guter Krimi. Werde die Reihe nicht weiterlesen
Für alle Fans von "Die Tagebücher der Apothekerin" 🔎
Wer den Anime mochte wird das Buch lieben 🫶 Mega spannend und dabei ruhig Geschrieben.
Das Ende kam total überraschend und den Täter hätte ich tatsächlich nicht erwartet.
Es gibt eine kleine Liebesgeschichte die allerdings nicht im Vordergrund steht.
Es hatte wirklich was von einem historischen K-Drama mit einer spannenden Mordserie. Die Protagonisten haben eine tolle Chemie. Generell ist alles wirklich liebevoll und detailliert geschrieben und man lernt sogar was dabei (sowohl medizinisch als auch etwas über die koreanischen Geschichte).
Das Buch viel aus der Reihe,als ich es im Regal im der Buchhandlung gesehen habe und da musste es einfach mit.
Der Schreibstil war echt super , bin gut in die Geschichte reingekommen.
Die Charaktere waren so gut beschrieben.
Das man mit fühlen konnte.
Es war blutig, spannend und es gab liebe .
So passte alles super zusammen.
Es ist eine Asiatische Geschichte, man erfährt was zur Geschichte und glaube der Kultur.
Wieder eine Geschichte, die auf einer wahren Begebenheit basiert!
Extrem spannend und fesselnd. Ich konnte nicht aufhören zu lesen und habe bis zum Schluss mitgerätselt. Außerdem lernt man noch etwas über das alte Korea dazu. Auch in diesem Band fand ich beide Hauptcharaktere vielfältig und toll. Es baut sich eine kleine Romanze auf, die jedoch sehr im Hintergrund liegt. Ich habe richtig mitgefiebert und wurde zum Ende hin auch nochmal überrascht.
Es hätten ruhig noch ein paar Seiten mehr sein dürfen!
Ich liebe den Schreibstil und freue mich auf weitere Bücher von June Hur.
Eine gute Geschichte, die für mich aber kein komplettes Highlight war.
Das Setting im historischen Korea hat mir richtig gut gefallen, ich mag solche Storys sehr gern, weil es eine ganz andere, mysteriöse Welt ist. Der Schreibstil hat mir ebenso gut gefallen und auch die Grundidee mit den Morden, die aufgeklärt werden.
Die zwei Hauptpersonen hatten zusammen meiner Meinung nach eine gute Chemie. Allerdings haben mich einige der Nebencharaktere ein wenig verwirrt/enttäuscht. Da konnte ich einige Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen.
Das Ende hat dann aber doch sehr gut zur Geschichte gepasst, das war eine runde Sache.
Fesselnder, mystischer, historischer Krimi mit glaubwürdigen Charakteren!
Die Geschichte spielt Mitte des 18. Jahrhunderts in der koreanischen Joseon Dynastie.
Hyeon, ist die uneheliche Tochter eines hochangesehenen adligen Beamten und einer seiner Konkubinen. Sie arbeitet als Krankenschwester und hat durch sehr viel Fleiss eine Stelle im Kaiserlichen Palast erhalten.
Eines Tages werden Hyeon und eine andere Krankenschwester gerufen um einen Arzt des Kronprinzen zu assistieren. Einige Ihrer Mitschwestern wurden brutal ermordet und Ihre ehemalige Lehrerin wird beschuldigt die Morde begannen zu haben. Hyeon beginnt zu ermitteln und trifft dabei auf den jungen talentierten Polizeiinspektor Eojin Seo. Gemeinsam begeben Sie sich auf eine gefährliche und verräterische Reise um die Wahrheit über die Morde aufzudecken.
Mein Fazit!
Es hat mir gut gefallen. Die Chemie zwischen den beiden Hauptcharakteren war sehr gut, individuell und für das Zeitalter sehr authentisch. Der Handlungsstrang ist fesselnd, voller Geheimnisse, Hofpolitik und Intrigen. Also alles was ein guter historischer Krimi ausmacht. Die schöne und langsame Romanze zwischen Hyeon und Eojin rundete die Story sehr gut ab.
Die Wendung war für mich nicht überraschend doch kam für mich auch keine Langeweile auf. Es war immer irgendwas los.
Die Autorin hat die damaligen Probleme in ihrer Geschichte wunderbar verwoben. Man bekommt einen guten Eindruck über die Verhaltensweisen der Menschen untereinander. Auch die Rechte der Frauen oder das Kastenverhältniss der Menschen findet man in dem Buch wunderbar dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig und liest sich für einen historischen Krimi Roman ziemlich gut weg.
Wer also einen interessanten historischen Krimi mit leichter Romanze sucht. Dem empfehle ich "Der rote Palast " von June Hur
Spannend mit einer unerwarteten Auflösung. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Da es sich um ein Jugendbuch handelt, ist es natürlich nicht extrem tiefgründig, aber die Art wie die Autorin die Geschichte erzählt und die Welt drum herum beschrieben hat, waren sehr gut. :) Werde das andere Buch von ihr auch noch lesen.
Korea, 1800: Die verwaiste Seol ist bei der Polizei angestellt und soll einen hochrangigen Inspektor bei den Ermittlungen in einem brisanten Mordfall Unterstützung leisten. Während sie dem Geheimnis auf den Grund gehen, entwickelt sich eine Freundschaft zu dem Inspektor - die jedoch auf eine harte Probe gestellt wird, als der Inspektor selbst zum Hauptverdächtigen wird. Seol muss nun alles daran setzen, herauszufinden, was in der Mordnacht wirklich geschah. Doch ihre Neugier kann tödlich sein.
Das Buch lebt von den Ermittlungen und den damit verbundenen tiefen Einblick in die Seele Koreas, in die Straßen, Frauenquartiere und geheimen Plätze, in den Palast und in Schubladen, die eigentlich hätten geschlossen bleiben sollen. Das ist das Blut der Geschichte. June Hur hat die Gabe mit wenigen Worten eine Szenerie zu beschreiben, sodass sich der Lesende, sodass ich mich gefühlt habe, als wäre ich Seols Schatten, die mit ihr auf Holzböden kniet oder sich durchs Unterholz schlägt oder oder oder. Diese farbenprächtige Schilderungen machen Laune und bereichern das Buch ungemein.
Ganz nebenbei erfährt man auch wie es um 1800 in Korea aussah und wie die Verhältnisse der damaligen Zeit waren. Schweigen, Gehorsam, keine Neugierde - das war das Credo für die Frauen, Männer durften Frauen nicht berühren, die nicht zur Familie gehörten oder mit denen sie verheiratet waren - so kommt Seol auch zu ihrem Beruf bei der Polizei. Sie muss die Leichen anstatt des Polizisten berühren, damit sie untersucht werden können. Eine grausige Arbeit, die zudem schonungslos geschildert wird. Generell beschönigt das Buch nichts - grausame Folterungen, schaurige Legenden und Erzählungen und verrenkte Leichname sind an der Tagesordnung und sorgen für Spannung im Buch. Die Geschichte ist ein klassischer Kriminalfall, in dem Seol den Mörder einer jungen Adligen sucht. Manchmal kam sie mir zu überhastet in ihren Schlussfolgerungen vor, zu schnell mit ihrem Urteil - dabei muss man aber auch bedenken, dass sie erst 16 Jahre alt ist. Wir erfahren zudem noch viel über ihre Vergangenheit, in der ein Geheimnis verborgen liegt. Seol als Figur blieb mir jedoch ein bisschen fern. Ganz in ihre Haut schlüpfen konnte ich nie.
Eine spannende Thematik, die in dem Buch behandelt wird, ist der im verborgen ausgeübte Katholizismus und die blutige Verfolgung der Gläubigen - das war sehr interessant und erhellend zu lesen!
Eine spannender, stellenweiser brutaler historischer Roman mit einer jungen Protagonistin, die mir nicht so recht ans Herz wachsen wollte.
Die Geschichte spielt in Korea im Jahre 1800. Was, finde ich, eine sehr spannende Zeit ist. Die historische Seite der Geschichte fand ich sehr spannend, gerade die Katholikenverfolgung. Seol als Hauptcharakter fand ich relativ okay. Sie ist sehr wissbegierig und neugierig. Ich fand aber sie leider zu neugierig und naiv. Ich fand es zwar gut das sie ihren eigenen Kopf hat und sich nicht vormachen lässt, aber wie schon gesagt, fand ich, hat sie es manchmal übertrieben. Der Schreibstyle ließ sich sehr flüssig lesen und man hatte das Gefühl, als befände man sich direkt am Ort des Geschehens. Das Buch hatte auch eine kleine Portion Grusel. Gerade hinten raus wurde die Geschichte immer düsterer und mysteriöser. Das Buch hat mich auf jeden Fall sehr berührt und ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen, für alle die gerne Krimis lesen, am liebsten mit einer Portion Historik.
Super mitreißender und historisch angehauchter Young-Adult-Krimi
Meine Meinung zum Buch:
"Das Schweigen der Knochen" von June Hur war ein super interessanter historischer Young-Adult-Krimi. Da ich Geschichten mit asiatisch angehauchten Settings liebe, konnte ich an dem Buch hier nicht vorbeigehen, ohne es mitzunehmen und es hat sich definitiv sowas von gelohnt.
Der flüssige Schreibstil der Autorin hat mich total mitgerissen und innerhalb kürzester Zeit hatte ich das Buch ausgelesen, weil ich einfach nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte. Es war sehr faszinierend und auch spannend ins Korea des frühen 19. Jahrhunderts abzutauchen und die junge Damo Seol auf der Suche nach einem Mörder zu begleiten.
So einige Wendungen konnten mich wirklich überraschen und im Laufe der Handlung und Ermittlung kamen eine ganze Menge Geheimnisse ans Licht, mit denen ich am Anfang so niemals gerechnet hätte. Es war wirklich aufregend die Puzzleteile an Informationen, die man zugeworfen bekommen hat, gemeinsam mit der Protagonistin Stück für Stück zu einem großen Ganzen zusammenzusetzen und herauszufinden, wer es denn am Ende wirklich war. Was mich vor allem auch begeistern konnte, war die wunderbar düstere Atmosphäre des Buches, die mir andauernd Gänsehaut verpasst hat und generell das ganze sehr authentisch wirkende Setting.
Insgesamt kann ich daher sagen, hat mir der neue Krimi von June Hur sehr gefallen und ich werde in Zukunft definitiv nach mehr von ihr Ausschau halten. Ich kann das Buch wirklich nur allen empfehlen, die historical Crime Geschichten lieben.
An diesem Buch hat mich einfach alles verzaubert.
Das historische Setting in Korea. Die Murder Mystery Storyline.
Eine willensstarke Protagonistin, mit komplizierter Beziehung zu ihren Eltern und komplexem Charakter. Die he falls first AND harder, kinda forbidden love story.
Mit dem liebevollen, authentischen World Buildung und den vielen, facettenreichen Charakteren hat sich June Hur für immer in mein Herz geschrieben. Die Story hat mit ihren vielen Turns und dem dramatic Unterton einen K-Drama Charme versprüht, dem ich mich von Seite 1 an nicht entziehen konnte.
Obwohl die Love Storyline nur ein Nebenplot war, hat sie mein Herz literally zum Schmelzen gebracht, weil Hyeon und Eojin so süß miteinander umgehen und er sich zuerst verliebt habt, bin einfach der größte “he-falls-first” Fan!
Jetzt dieses Buch aus der Hand zu legen, tut so so weh, weil mir die Welt so sehr ans Herz gewachsen ist. LEST DIESES BUCH!! Ich bestell jetzt gleich mehr von June Hurs Büchern.
Das perfekte Buch für alle historical K-Drama Fans!
An diesem Buch hat mich einfach alles verzaubert.
Das historische Setting in Korea. Die Murder Mystery Storyline.
Eine willensstarke Protagonistin, mit komplizierter Beziehung zu ihren Eltern und komplexem Charakter. Die he falls first AND harder, kinda forbidden love story.
Mit dem liebevollen, authentischen World Buildung und den vielen, facettenreichen Charakteren hat sich June Hur für immer in mein Herz geschrieben. Die Story hat mit ihren vielen Turns und dem dramatic Unterton einen K-Drama Charme versprüht, dem ich mich von Seite 1 an nicht entziehen konnte.
Obwohl die Love Storyline nur ein Nebenplot war, hat sie mein Herz literally zum Schmelzen gebracht, weil Hyeon und Eojin so süß miteinander umgehen und er sich zuerst verliebt habt, bin einfach der größte “he-falls-first” Fan!
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Ich hatte mich sehr auf dieses Buch gefreut und war leider sehr enttäuscht.
"Der rote Palast" war eins meiner Lieblingsbücher von 2024. Leider hat "das schweigen der Knochen" mich nicht annähernd so gepackt. Die ganze Geschichte war sehr langatmig und hätte auch um einiges kürzer sein können. Mit der Protagonistin bin ich leider nicht in Einklang gekommen was mir das lesen sehr schwer gemacht hat. Mir hat bei allen Charakteren irgendwas gefehlt und die Geschichte drehte sich teilweise im Kreis und ich hatte nicht das Gefühl das Seol wirklich viel zu den Ermittlungen beigetragen hat.
Ich kann das Buch leider nicht empfehlen aber ich werde dennoch das nächste Buch von ihr lesen, in der Hoffnung das es wieder besser sein wird.
Spannende Mordermittlung. Ich war durchweg begeistert von der Atmosphäre. Toller Schreibstil und man lernt noch was dazu.
Die Geschichte spielt in Joseon (Korea) 1800. Seol ist bei der Polizei angestellt und hilft einen Mord an einer jungen Frau aufzudecken. Den Männern ist es nicht erlaubt, Frauen anzufassen oder anzuschauen. So ist es Seols Aufgabe, die weiblichen Zeuginnen zu verhören.
Die Geschichte ist so unheimlich fesselnd, dass ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil ist so unglaublich gut und die Atmosphäre bleibt durchgehend düster. An manchen Stellen gibt es ausführliche Folterszenen oder genaue Detailbeschreibungen, auf die ich nochmal hinweisen wollte. Es wird detailliert beschrieben und ist nichts für schwache Nerven.
Seol ist eine tolle Protagonistin und ich konnte ihre Neugier gut nachvollziehen. Für mich ist sie die geborene Detektivin. Ich habe mitgerätselt, mitgefiebert und mitgefühlt. Bis zum Schluss konnte ich nicht ausmachen, wer der Täter ist!
Man lernt außerdem etwas über die koranische Geschichte, da es Einzelteile aus der Story wirklich gegeben hat.
Ich habe mir kurz vor Ende direkt die anderen Bücher von June Hur bestellt.
Fazit
Ein toller spannender Krimi, bei dem man bis zum Schluss im Dunkeln tappt.
Eine klare Empfehlung!
Seol wurde an die Polizei verkauft und muss dort für eine Generation als Damo dienen. Gleichzeitig versucht sie Hinweise zu finden, wo ihr Bruder ist. Dieser hatte die Familie verlassen, als sie noch sehr jung war und seitdem hat niemand mehr von ihm gehört. Als eine Adlige brutal ermordet wird und Seol tief in den Fall gezogen wird, entwickelt sie eine Freundschaft mit einem hochrangigen Inspektor. Doch ihre Loyalität wird auf die Probe gestellt, als er zum Verdächtigen wird. Seol beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln und bringt dabei ihr Leben in Gefahr.
„Das Schweigen der Knochen“ ist der Debütroman der Autorin und der zweite, welcher von Cross Cult von ihr ins Deutsche übersetzt wurde. Die Geschichte behandelt vorrangig die Katholikenverfolgung im Korea des 19. Jahrhunderts, zeigt jedoch auch die generellen gesellschaftlichen Regeln der Zeit, insbesondere in Bezug auf Frauen.
In dieser Hinsicht hat mir das Buch auch sehr gefallen. Ich habe hier viel interessantes über die koreanische Geschichte gelernt und fand, dass die historischen Gegebenheiten sehr gut rübergebracht wurden.
Die Ermittlungen waren ziemlich spannend und auch wenn ich versucht habe, das Rätsel gemeinsam mit Seol zu lösen, bin ich ebenfalls erst am Ende auf die richtigen Antworten gekommen. Es ging hier immer wieder darum, wem man vertrauen konnte. Seol machte in dieser Hinsicht öfter Fehler, diese waren aber sehr verständlich. Ich war wirklich von der ersten Seite an gespannt und es gab Momente, in denen ich das Buch nicht mehr weglegen wollte!
Ein klein wenig enttäuscht war ich jedoch davon, wie der Nebenstrang rund um Seols Familie mit einfloss. Die Suche nach ihrem Bruder war zwar sehr interessant und fügte sich gut ein, jedoch wurden immer wieder Dinge über die Vergangenheit angedeutet, welche letztlich entweder wenig Relevanz hatten oder einfach nie aufgeklärt wurden. Das hat mich teils verwirrt und ich denke, das hätte besser gehandhabt werden können.
Fazit:
„Das Schweigen der Knochen“ ist ein spannender Kriminalfall, in welchem historische Ereignisse aufgegriffen werden. Auch wenn ein Nebenhandlungsstrang etwas besser in die Geschichte hätte einfließen können, war ich insgesamt durchgehend in die Handlung investiert und wollte das Buch teilweise gar nicht weglegen!
Korea 1800. Eine Edeldame wird brutal ermordet.
Seol, eine Assistentin vom Hauptinspektor Han, ausgesprochen neugierig, will den Mörder finden. Zusammen mit Han geht sie in Hanyang dem Bösen auf die Spur... Han, der plötzlich verdächtig wirkt...
Ich mochte es sehr gerne. Zwar fand ich Band 1 etwas besser aber das tut dem ganzen keinen Abbruch. Es war sehr spannend und leicht geschrieben. Ich liebte das düstere Setting im alten Seoul. Ein guter historischer Roman aus dem alten Korea zu Zeiten des Katholizismus.
Ich liebs.❤️
Seol arbeitet bei der koreanischen Polizei und bei dem Ermittlungen rund um einen Mordfall freundet sie sich mit dem Inspektor an. Doch als dieser zum Hauptverdächtigen wird, ist Seol auf sich alleine gestellt.
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Seol ist eine sehr coole Protagonistin, auch wenn die Gesellschaft sie in einer bestimmten Rolle haben möchte, gibt sie dem nicht nach und verliert ihre Persönlichkeit nicht. Im Laufe des Buches entwickelt sich Seol deutlich weiter, sie lernt aus ihren Fehlern und auch ihre Ermittlerfähigkeiten werden deutlich besser. Aber sie vergisst auch die Vergangenheit nicht, man merkt, wie sehr sie das beschäftigt. Auch die restlichen Charaktere sind sehr interessant und lebensecht aufgebaut. Besonders hat mich das Setting fasziniert, da ich noch Bücher gelesen habe, die im historischen Korea gespielt haben. So konnte ich noch einiges lernen und es hat auch die Dynamiken der Charaktere untereinander sehr beeinflusst. Die Handlung war super spannend und wie bei jedem Krimi habe ich mich bemüht, mitzuraten, aber ich wurde immer wieder genau wie Seol aufs Glatteis geführt und habe die falschen Schlüsse gezogen. Der Schreibstil hat das tolle Buch abgerundet.
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Schöner historischer Roman
Ein solides Buch, das mich aber erst so ab Seite 200 für sich gewinnen konnte.
Der Anfang des Buches zieht sich ein wenig und wirkt auch etwas konfus, wenn das Buch aber einmal in Fahrt kommt, ist es sehr spannend.
Wir haben hier ein Buch mit einem historischen, koreanischen Setting, was ich sehr spannend fand. Auch der Plot an sich, Aufklärung eines Mordfalls verstrickt mit Verfolgung der Katholiken in Korea und einem Familiengeheimnis, war an sich vielversprechend und in einigen Teilen auch spannend.
Leider hat mir hier etwas die Tiefe gefehlt und gerade die historischen und politischen Themen wurden meines Empfindens nach eher oberflächlich abgehandelt.
Mit Seol haben wir eine recht junge Hauptfigur, was das Buch auch definitiv eher jugendlich macht und was durchaus der Grund sein kann, warum mir einige der Ansätze nicht weit genug gingen.
Trotzdem, ein solides Buch, das ich letztlich gerne gelesen habe.
Historisch inspirierter Krimi im Korea des 19. Jahrhunderts ❕
„Um einem hungrigen Tiger zu entfliehen, kletterten einst zwei Kinder an einem Seil in den Himmel. Der Bruder wurde zur Sonne, die Schwester zum Mond. »Aber ich fürchte mich vor der Nacht«, sagte die Schwester, und da erwiderte ihr Bruder: »Dann werde ich eben für dich der Mond sein.« Und so tauschten die beiden die Plätze. Der Bruder wurde zum Mond und die Schwester zur Sonne.“
(S.91)
Schon mit „Der rote Palast“ hat mich Jun Hur absolut überzeugt; mit „Das Schweigen der Knochen“ bekommen wir wieder einen Kriminalroman im historischen Korea. Im Zentrum steht hier die erste große Katholikenverfolgung Joseins Anfang 1800.
Wir begleiten die 16-jährige Waise Seol, die von ihrem Herren als Leibeigene an die Polizei in Joseon verkauft wurde, um dort als Damo der Polizei zu dienen und diese bei Ermittlungen zu unterstützen; sie ist dazu verpflichtet, dort eine Generation lang zu diesen. Ihr eigentliches Ziel ist es aber, mehr über den Verbleib ihres Bruders herauszufinden, der sie und ihre große Schwester vor 10 Jahren verlassen hat; beide haben Seol in Dunkelheit gelassen über die Geschichte ihrer Familie, dies ist ein großes Geheimnis.
Der König ist tot, Gerüchten zufolge ermordet, das Land in Aufruhr und katholische Rebellen treiben ihr Unwesen.
Die Lage spitzt sich zu, als eine junge Adelige grausam ermordet aufgefunden wird; dies wird auch nicht der letzte Mord sein. Seol arbeitet mit Inspektor Han zusammen, der im Laufe der Ermittlungen selbst in Verdacht gerät. Seol will um jeden Preis die Wahrheit herausfinden und ermittelt auf eigene Faust weiter. Ein gefährliches Unterfangen. Dabei kommt sie nicht nur der Wahrheit um die Morde näher, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit.
June Hur hat ein wahres Talent, uns ins historische Korea zu entführen und schafft eine tolle Atmosphäre. Mit Seol bekommen wir eine starke Hauptprotagonistin, die sich nicht durch Traditionen und Zwänge einengen lässt, ihren eigenen Weg geht und ihren Überzeugungen folgt. Dieses Buch kommt komplett ohne eine Liebesgeschichte aus. Es geht hier, neben der Aufklärung des Mordfalls, um Themen wie Familie und Vergangenheitsbewältigung. Trotz der schweren Thematiken und durchaus auch der ein oder anderen grausamen Szene, bleibt die Geschichte „leicht“ und bietet eine „zarte Emotionalität“. Das Ende war bewegend und und hat die Geschichte wunderbar abgerundet.
Die Übersetzung von Elena Helfrecht ist wieder ganz fantastisch!
Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch von June Hur „Ein Kranich unter Wölfen“, das bereits nächstes Jahr im September, ebenfalls bei Crocu, erscheinen wird.
𝘿𝙖𝙨 𝙎𝙘𝙝𝙬𝙚𝙞𝙜𝙚𝙣 𝙙𝙚𝙧 𝙆𝙣𝙤𝙘𝙝𝙚𝙣 ist der zweite historische Kriminalroman von June Hur, den ich gelesen habe. Nachdem 𝐃𝐞𝐫 𝐫𝐨𝐭𝐞 𝐏𝐚𝐥𝐚𝐬𝐭 ein riesen Hit für mich war, waren die Erwartungen hier sehr groß.
Erneut geht es ins historische Korea. Wir schreiben das Jahr 1800 und begleiten das Waisenmädel Seol, die für die Polizei arbeitet.
Dieses Mal steht ein Mord an einer jungen Frau aus der Oberschicht im Fokus.
Seol gerät in die Ermittlungen und als ihr vorgesetzter Kommissar verdächtigt wird, beginnt ein spannendes Entwirrspiel, was Seol sehr viel abringt.
Dieses Buch hat mir genauso gut gefallen wie der rote Palast. June Hur ist einfach eine gute Erzählerin. Sie schreibt spannend, atmosphärisch und historisch interessant.
Diesmal flechtet sie die Verfolgung der katholischen Gemeinschaft in die Geschichte mit ein.
Sehr gut gelungen waren die emotionalen Verwicklungen zwischen Seol und dem Kommissar, der sich als jemand entpuppt, mit dem Seol nicht gerechnet hat.
Insgesamt war das für mich spannend, atmosphärisch und schön dunkel.
Leider muss ich sagen, dass mir dieses Buch gar nicht gefallen hat, und das macht mich ziemlich traurig, da ich den ersten Band so großartig fand. Band 2 konnte mich jedoch überhaupt nicht überzeugen. Die Charakterentwicklung fand für mich gar nicht statt. Das was im Klappentext angepriesen wurde, war für mich nicht vorhanden. Versteht mich nicht falsch, ich brauche keine Romance, aber wenn sie im Klappentext beworben wird, sollte sie auch im Buch vorhanden sein. Das einzig Interessante war der historische Aspekt und die Darstellung der Katholiken, aber auch das wurde meiner Meinung nach nicht ausreichend ausgearbeitet. Zudem gab es zu viele Plotlöcher, die für mich keinen Sinn ergeben haben. Ich kann dieses Buch leider nicht empfehlen, aber Band 1 war wirklich toll!
Das Buch hat mich während des Lesens in seinen Bann gezogen, auf eine Art, wie ich es schon länger nicht mehr hatte. June Hur hat mit ihrer sorgfältigen Recherche und ihrem ruhigen, atmosphärischen Erzählstil eine Geschichte geschaffen, mich wahrlich gefesselt hat.
Die Hintergrundrecherche ist eine der größten Stärken dieses Romans und hat mich im Detailreichtum manchmal an Babel von Rebecca F. Kuang erinnert. Man spürt, wie viel Herzblut die Autorin in die Darstellung der Joseon-Dynastie gesteckt hat. Ob es die gesellschaftlichen Hierarchien, die Beschreibungen der Kleidung oder die Traditionen sind – alles wirkte unglaublich authentisch. Nicht nur einmal habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, dass ich froh bin, nicht in einer solchen Zeit zu leben, so spannend sie im Rahmen der Geschichte auch zu erkunden war.
Auch Seol selbst war eine absolute Bereicherung. Sie ist keine Heldin im klassischen Sinne, sondern ein vielschichtiger, realistischer Charakter. Ihr Mut, ihre Zweifel und ihr innerer Konflikt zwischen Pflicht und persönlichem Wunsch haben sie für mich unglaublich greifbar gemacht.
Das Schweigen der Knochen war für mich ein persönliches Lesehighlight zum Jahresende. Die erschaffene Welt war super immersiv. Seol hat sich mit ihrer Stärke und Verletzlichkeit direkt in mein Herz geschlichen, und die packende Mischung aus Krimi und historischem Drama hat mich bis zur letzten Seite gefesselt, weil ich wissen wollte wie es ausgeht. Es war insgesamt eine erfrischende Abwechslung zu den momentan sehr populären Büchern.
Historisches Korea, Intrigen im Königspalast und Morde, die es aufzuklären gilt!🏯🇰🇷🎎
Ganz, ganz tolle Atmosphäre in diesem Buch!
Das damalige Bild der Frau und die politische Situation würden sehr glaubhaft dargestellt.
Ein Plot, der so schnell spannend wurde, dass es mich richtig überrascht hat 🤣
Ich finde die Protagonistin Hyeon (Palastschwester) super gelungen, sie ist mutig, treu und intelligent. Ebenso wie der Polizeiinspektor Eojin, der ihr hilft, die Morde aufzuklären.
Mit dem Ende hätte ich auch so gar nicht gerechnet 🤯😅
Den Palast zu betreten bedeutet, einen blutigen Pfad zu betreten.
Ich bin gar nicht mit großen Erwartungen a das Buch gegangen. Und wurde mit einem historischen Krimi K-Drama vor meinen Augen und in meinem Kopf überrascht.
Basierend auf wahren Ereignissen konnte ich super gut in die Geschichte versinken und habe richtig mit Hyeon und Eojin mitgefiebert.
Und gerade die letzten Seiten hatten mich im Schwitzkasten. Ich hatte so viel Angst um die beiden!!
Da wir aber ein Jugendbuch in den Händen halten gibt es ein gutes Happy End.
Wie gerne hätte ich mehr von den beiden Charakteren.
Aber ich bin auch immer wieder froh um sehr gute Einzelbände!
Allein das Buchcover war schon ein richtiger Hingucker und hatte mein Interesse geweckt.
Krimi mit einer Slow Burn Lovestory. Korea im 18 Jahrhundert. Die Protagonistin: eine hartnäckige Frau, die als Krankenschwester im Palast arbeitet.
Spannend und schön. Das ganze eingepackt in einem Schreibstil der sich so unglaublich angenehm ließt.
Ich war wirklich begeistert 🫶
Ein historisches koreanisches Setting meets Crime und ich liebs! Schon das vorherige Buch der Autorin mochte ich sehr und daher musste dieses Buch natürlich einziehen. Ich lese tatsächlich nicht so viele historische Romane, aber ich glaube, ich würde noch weitere Bücher der Autorin lesen! Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und ich kam gut in die Geschichte rein.
In diesem Buch geht es um Seol, die ich als Protagonistin mochte. Sie ist authentisch und handelt meistens nachvollziehbar. Doch für mich macht einfach das Setting den Charme der Geschichte aus und das wirkte auf mich sehr authentisch. Der Crime Aspekt zieht sich durch das ganze Buch, da Seol helfen muss einen Mord aufzudecken und die Wahrheit herauszufinden. Doch das ist dort mehr als gefährlich.
Das Buch ist insgesamt spannend, aber auf einer ruhigen Art und Weise. Die Spannung ist nicht aufdringlich, aber es gibt auch keine wirklichen Längen. Wer also Interesse an Crime, Historie und Korea hat, kommt bei diesem Buch auf seine Kosten.
Ich würde lügen wenn ich nicht sage, dass mir das Buch nur ins Auge gefallen ist wegen dem schönen Cover.. Aber auch das historische Setting im Korea des 18. Jahrhunderts hat mich fasziniert.
Der Schreibstil ist flüssig und einnehmend, sodass man das Buch fast in einem Rutsch durchlesen könnte. Die Geschichte ist eine Mischung aus historischen Roman, Liebe und Detektivgeschichte.
Zu Beginn fand ich die Vielzahl an Charakteren und die komplexen gesellschaftlichen Strukturen etwas verwirrend, doch mit der Zeit kommt man da gut rein.
An manchen Stellen merkt man, dass es sich um einen Jugendroman handelt dennoch wurde ich sehr unterhalten & auch der Plot konnte mich fesseln.
Alles in allem fand ich es ein schönes Buch & kann es jedem empfehlen der einen leichten historischen Krimi sucht.