Klare Leseempfehlung. Fantastisches Buch.
In Veera Salmis faszinierendem Roman erkunden wir eine dystopische Welt, in der die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben ausgelöscht wurde. Begleitet den 13-jährigen Waisenjungen Oboi auf seiner Suche nach seiner verlorenen Heimat, die ihn in eine mysteriöse Bergstadt führt, wo das Wortmachen verboten ist. Unter der Führung der geheimnisvollen Wanda kämpfen die Bewohner gegen die Unterdrückung ihrer Gedanken. Doch eine Prophezeiung und ein mysteriöses Buch könnten alles verändern und Oboi zum Helden machen, der die Welt retten soll. Salmi gelingt es, in dieser fesselnden Abenteuergeschichte die Bedeutung von Büchern als Träger von Fantasie und Wissen zu betonen. Durch ihre einfühlsame Darstellung der Charaktere öffnet sie dem Leser eine Tür zu einer Welt voller Abenteuer und Hoffnung. Veera Salmi beweist ihr Talent, die Sprache der Jugend zu sprechen und ihre Gedankenwelten einzufangen. Es ist ein spannendes Abenteuer, das nicht nur junge Leser, sondern auch Erwachsene in seinen Bann zieht. 4 von 5 Sternen.
Wow…ich weiß garnicht wo ich anfangen soll. Diese Geschichte ist etwas besonderes. Es spielt sich auf so vielen Ebenen ab und immer dann wenn ich gedacht habe die Geschichte durchschaut hat sich alles verändert. Ich bin zwar sehr verwirrt aber dennoch hab ich mich nie verloren gefühlt in der Geschichte. Sie ist so herzlich und gleichzeitig herzzerreißend, dass ich ehrlich gesagt ein bisschen weinen musste am Schluss. Eine wunderschöne Geschichte. Dennoch muss ich leider einen Stern abziehen weil es mir zu beginn schwer viel reinzukommen, aber als ich dann drin war, hat es mich komplett gefesselt.
In einer Welt, in der Lesen und Schreiben verboten sind, begibt sich der Waisenjunge Oboi auf eine gefährliche Reise in eine fremde Welt, um seinen Herkunftsort zu finden. Dabei begegnet er einer Gruppe von Außenseitern, die ihm helfen, die Gefahren der unbekannten Welt zu überstehen. Gemeinsam lernen sie die Kraft der Geschichten kennen und erkennen, dass es manchmal notwendig ist, gegen die Regeln zu verstoßen, um die Wahrheit zu finden. "Das Buch des Oboi" ist ein spannender und berührender Roman über die Macht der Fantasie, die Bedeutung des freien Denkens und den Mut, für das einzustehen, woran man glaubt. Hier wird die Liebe zu Büchern wie in keinem anderen Buch, das ich bisher gelesen habe, zelebriert. Ein Zitat aus dem Buch drückt dies wohl am besten aus: "Wenn sie im Regal standen, ruhten sie, das Leben war in ihnen verborgen. Aber in dem Moment, in dem jemand ein Buch in die Hand nahm und den Buchdeckel öffnete, erwachte es zum Leben, und die Geschichte fing an, sich zu entfalten. Unermüdlich offenbarten die Erzählungen ihre Welt, ein ums andere Mal, jedes Mal vor anderen Menschen. Mit einem Schlag verstand ich das Wunder. Das Wunder von Geschichten."



