5. Apr.
Rating:4

Die Essay-Sammlung "Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen" vereint die Stimmen von 13 unterschiedlichen Personen. In persönlichen Worten und auf jeweils einzigartige Weise erzählen sie, was für sie Hoffnung ist. Mich haben zum einen der Titel, zum anderen einige der darin versammelten Stimmen (z. B. sind Marina Weisband, Cornelia Funke, Marc-Uwe Kling) angesprochen. Wie das bei solchen Sammlungen oft der Fall ist, gibt es Texte, die mich mehr angesprochen haben, andere wiederum waren nicht so mein Ding. Der Text von Marina Weisband zum Beispiel hat mir sehr gut gefallen. Ich empfand den Beitrag als ausgewogen und in der Summe auch für mich hoffnungsvoll. Zwei Beiträge von anderen Personen waren mir persönlich zu sehr im Negativen verhaftet, auch wenn am Ende der Schwung zum Hoffnungsvollen kam. Aber so sieht man, wie jede*r Mensch anders tickt. Dass wir das anhand der Texte im wahrsten Sinne des Wortes erleben, spricht für dieses Buch. Alles in allem habe ich viele interessante Texte gelesen und dank des Aufbaus des Buches kann man es immer wieder zur Hand nehmen. Es ist kein Buch, das man einmal und dann nie wieder liest. Ich persönlich finde, dass es sich auch super als Geschenk eignet.

Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagen
Was wir meinen, wenn wir Hoffnung sagenby Marc-Uwe Klingoekom verlag