Diese Graphic Novel von Derf Backderf gibt einem nochmal einen ganz anderen Einblick in die Jeffrey Dahmer Thematik.

„Die Prämisse dieses Buches ist, dass Dahmer eine tragische Gestalt war, aber das stimmt nur bis zu dem Zeitpunkt, als er zum ersten Mal mordete. Danach war das einzige Tragische an seinem Leben, dass er nicht den Mut besaß, sich selbst zu richten.“ In diesem Graphic Novel berichtet ein damaliger Mitschüler von Jeffrey Dahmer über die letzten Jahre an der High School. Er erzählt von einem merkwürdigen Außenseiter, der für seine Mitschüler aber nicht mehr war als das. Oft stellt sich der Autor die Frage, ob das alles hätte verhindert werden können, wenn seine Eltern Dahmer nicht allein gelassen hätten. Wenn einem Lehrer in der Schule etwas aufgefallen wäre. Wenn sich einfach mal ein Erwachsener mit diesem Jungen beschäftigt hätte. Es war der erste Graphic Novel, den ich gelesen habe und die visuelle Darstellung fand ich ziemlich cool. Ich finde die ganze Thematik rund um Serienmörder, ob sie von Anfang an böse sind, sehr interessant und das Ganze auch noch so künstlerisch verpackt, hat mir ziemlich gut gefallen. 4/5⭐️


