
Vikinger, Kämpfe, Gefühle und ein klein wenig Magie
❀ Ich habe "The Road of Bones" von meinem Freund zu Weihnachten geschenkt bekommen. Erst war ich etwas skeptisch, da ich mit dem Verlag Dark Romance in Verbindung bringe (und generell nicht so viel vom Verlag halte) und das Genre nicht wirklich meins ist. Allerdings habe ich dem Buch eine Chance gegeben... Und es hat mir wirklich gefallen. Dark Fantasy vom feinsten - brutal, blutig, düster, so lese ich meine Fantasy (unter anderem) gern! Der Einstieg viel mir ein wenig schwer. Ich konnte mit den Hauptcharakteren schwer eine Bindung aufbauen, als sich die Truppe aber zusammen gefunden hat, ging es doch recht schnell. Man bekommt einen guten Einblick in jeden Charakter, teilweise in die Vergangenheit, die Verhaltensweisen erklären. Zusätzlich hat jeder seine Geheimnisse, was etwas Misstrauen und Mysterien aufwirft und das ganze frisch und rätselhaft hält. Dadurch haben die Charaktere allesamt Tiefe, ihre eigenen Probleme und individuelle Verhaltensweisen. Ein wenig unschön fand ich einzig und allein die Perspektivenwechsel, ohne dass diese angezeigt wurden. Man war mitten im Kapitel und ZACK, jetzt ist es Jonas' Perspektive und nicht mehr Sillas. Das muss man sich dann schön selbst zusammenreimen. Den Spice fand ich mal wieder eher unangenehm, allerdings ist das einfach ein „Me-Problem“. Ich konnte die Szenen gut überfliegen und der Story trotzdem problemlos weiter folgen. Der Geschichte hat das keineswegs geschadet, was meiner Meinung nach definitiv für das Buch spricht. Die Handlung steht ganz klar im Vordergrund, die Romance ist zwar wichtig, aber eher zweitrangig. Zusätzlich hat mir das Ende wirklich gut gefallen und definitiv Lust auf mehr gemacht. Ich werde die Folgebände auf jeden Fall lesen! (Mal sehen, ob ich sie irgendwo gebraucht finde, ich möchte den Verlag ungern unterstützen. Große Empfehlung übrigens, sich mal das Video von 'Jen' zu dem Thema auf YouTube anzusehen!) Eine Sache hat mich allerdings ziemlich gestört und immer wieder aus dem Lesefluss gerissen (dafür kann die Autorin bzw. die Story an sich aber nichts): die Formatierung des Textes. Es ist wirklich unangenehm zu lesen, wenn bei Gedanken oder Rückblenden plötzlich eine komplett andere Schriftart und Schriftgröße verwendet wird… Wirklich fragwürdig, wie man überhaupt auf so eine Idee kommt. Naja, der Inhalt des Buches ist dennoch ein Banger und defintiv Empfehlenswert! 4/5 ⭐️
















































