Schön für einen kurzen Zeitvertreib, aber leider nicht mehr 🌟
Der Schreibstil ist ganz okay, nichts Besonderes, aber flüssig genug, um das Buch relativ locker wegzulesen. Es gibt ein paar humorvolle Stellen, die das Ganze zwischendurch auflockern, und insgesamt ist die Geschichte durchaus ganz spaßig zu lesen, wenn man keine allzu großen Erwartungen hat. Die Handlung selbst ist allerdings eher schwach. An ein paar wenigen Stellen kommt Spannung auf, aber insgesamt wirkt die Story sehr sprunghaft – mal zieht sich alles, dann überschlagen sich die Ereignisse. Tiefgang sucht man hier vergeblich. Mit den Charakteren konnte ich ganz gut warm werden und mir gefallen auch die Szenen aus der Sicht des MMC. Nichtsdestotrotz gingen mir die Geschichten der Protagonisten nicht wirklich nah, haben mich einfach nicht mitgerissen. Was die Spice-Szenen angeht: Ich habe absolut nichts gegen Spice, im Gegenteil sogar, aber hier sind sie oft völlig deplatziert und oberflächlich. Sie tragen weder zur Charakterentwicklung noch zur Beziehung der Protagonisten bei und wirken eher wie Lückenfüller, um etwas Würze reinzubringen, wo eigentlich keine ist. Wer also ein Buch mit mitreißender Handlung sucht, wird hier enttäuscht. Und wer auf wirklich gut geschriebene Spice-Szenen hofft – leider ebenfalls. Spanish Mafia – Dark Desire ist kein Totalausfall, man muss sich nicht durchquälen, aber ehrlich gesagt: Man verpasst auch nichts, wenn man es nicht liest.














































