Zwischen Drama und Leidenschaft 💔
„Es braucht zwei, um mich zu erinnern“ von Jenny Exler knüpft direkt an den Vorgänger an und lässt einen ohne große Umwege wieder in die Geschichte eintauchen. Der Schreibstil ist – wie schon im ersten Band – sehr angenehm und flüssig zu lesen, sodass man gut durch die Seiten kommt. Auch wenn sich vereinzelt ein paar Schreibfehler eingeschlichen haben, stört das den Lesefluss insgesamt nur wenig. Im Verlauf der Geschichte wurde mir allerdings noch bewusster, wie jung die Protagonisten eigentlich sind. Das spiegelt sich vor allem in den vielen Streitigkeiten und dem häufigen Gezicke wider, was auf Dauer etwas anstrengend war und stellenweise zu viel Raum eingenommen hat. Besonders die Mutter von Liz empfand ich als mehr als unsympathisch, was die angespannte Stimmung zusätzlich verstärkt hat. Trotz dieser Kritikpunkte bleibt es eine nette Geschichte für zwischendurch, die Fans des ersten Buches sicherlich gerne weiterlesen werden. Wer den lockeren Schreibstil mag und sich an jugendlichem Drama nicht stört, wird auch mit diesem Band seine Freude haben.





















