29. Jan.
Rating:5

Was für ein Buch. Wow. Ich hab es tatsächlich nicht gelesen sondern war süchtig danach. Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und er hat einem das lesen echt erleichtert und die Geschichte war grandios. Ich hab so sehr mitgefühlt und mitgehofft. Es geht um die Wieland Geschwister. Thomas, Marika und zum Ende hin auch etwas mehr um Theresa. Die Hauptprotagonistin ist dabei aber Marika. Ich muss gestehen das ich mich hier etwas schwer tue da ich nicht zu viel verraten möchte, aber meine Begeisterung dennoch teilen. Schließlich wird in dem Buch 1866 die Schwester des Geheimagenten, Thomas Wieland entführt. Und mitten im Schwarzwald findet Lukas Biber, ein grummeliger Gutsherr, der den Tod seiner Frau nur schwer verkraftet, eine junge Frau, mitten in einem Schneesturm. Die junge Frau leidet an Amnesie und kann sich an ihr bisheriges Leben nicht erinnern. Also nennt man sie schließlich Theresa. Nachdem es ihr besser geht stellt Lukas sie als seine Haushälterin und Kindermädchen ein, da man ja nicht weiß wohin sie gehört. Währenddessen versucht Marikas Bruder diese zu finden und zieht dafür schließlich nach Berlin, weil er sich dort größere Chancen erhofft. Die Geschichte spielt außerdem in Zeiten des Krieges, der Leser wird so auf diesen aufmerksam gemacht und auch was für schreckliche Folgen dieser hat. Ich finde es wichtig das so etwas in historischen Romanen vorkommt, da man aus der Vergangenheit lernen und diese nicht vergessen sollte. Außerdem fand ich es super wie die Autorin den christlichen Glauben eingefügt hat, er kam auf so natürliche Weise daher was einfach nur so schön zu lesen war. Insgesamt war es ein wunderschönes Buch und ich bin mehr als dankbar es jetzt in meinem Regal stehen zu haben.

Die Magd des Gutsherrn
Die Magd des Gutsherrnby Elisabeth BüchleGerth Medien