Als ich im März über die Leipziger Buchmesse schlenderte, kam ich auch am Stand des Maximum Verlags vorbei, an dem Christian Jaschinski stand. Da mein Blick vorher schon auf das pinkfarbene Buch fiel (ja, ich liebe die Farbe immer noch), bin ich stehen geblieben um mir „Starck“ mal etwas näher anzuschauen. Und was soll ich sagen, zum Glück habe ich mir diesen ersten Teil gekauft. Die Geschichte um den verurteilten Ex-Staatsanwalt Andreas Starck hat mir richtig gut gefallen. Starck, der eben aus dem Gefängnis entlassen wird, versucht, die Umstände seiner Verurteilung aufzudecken und sucht zeitgleich seine Tochter. Die kurzen Kapitel und der angenehme Stil haben dazu beigetragen, dass ich flott durch das Buch gekommen bin. Die Story ist schnell und rasant, auch wenn mich das Thema Wirtschaftskriminalität nicht so richtig packen konnte, da ich es nicht ganz verstehe. Es nahm aber nicht den größten Teil ein, dazu gab es noch mehrere weitere Handlungsstränge. Es treten viele Personen in Erscheinung, aber wenn man erstmal alle zugeordnet hat, wird es leichter, ihren Erlebnissen zu folgen. Mir hat es Spaß gemacht und ich werde mir demnächst den zweiten Band zulegen.
400 Seiten. 95 Kapitel. Zum Teil extrem kurze Abschnitte, rasante Wechsel und interessante Figuren. Es herrscht durchweg eine hohe Spannung in dieser Geschichte und man fiebert mit Starck sehr mit. Der Schreibstil ist zum Teil kurios, zum Teil super schnell, zum Teil gibt es viele unwichtig wirkende Details. Das ganze verleiht der Geschichte aber tiefe und einen großen Sog. Man kann es kaum weglegen. Ich freue mich auf Teil 2!
Leider nicht mein Fall. Ich empfand das Buch langatmig, zäh und wenig passiert, die Geschichte plätschert so dahin und nimmt nicht richtig Fahrt auf. Der Schreibstil ist gut, nichts zu bemängeln aber der Roman trifft einfach nicht meinen Geschmack, hatte mir was anderes darunter vorgestellt, mehr "Action und Spannung". Das Buch endet mit einen Cliffhänger und richtig Lust auf die anderen Teile, habe ich durch Band 1 nicht bekommen.

Wow
Das ist das erste Buch, das ich von Christian Jaschinski gelesen habe, und ich muss sagen, es hat mich absolut begeistert. Es wird definitiv nicht das letzte Buch von diesem Autor sein, denn er hat eine neue, begeisterte Leserin gewonnen. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten! Die Geschichte handelt von Andreas Starck, der fünf Jahre unschuldig im Gefängnis saß. Zuvor war er ein angesehener Oberstaatsanwalt, wurde aber fälschlicherweise wegen Wirtschaftsstraftaten verurteilt. Nach seiner Entlassung hat er nur ein Ziel: Seine Tochter wiederzufinden und seinen Ruf wiederherzustellen. Als Starck seine geliebte Tochter Greta wieder in die Arme schließen möchte, wird ihm das verwehrt. Er ist fassungslos. Nicht nur, dass seine Frau tot ist, jetzt will man ihm auch noch seine Tochter wegnehmen. Andreas Starck versucht herauszufinden, wie all dies zusammenhängt, und beginnt, seinen Fall neu zu untersuchen. Dabei bekommt er Unterstützung von einem eigenwilligen Kommissar. Leider merkt Starck erst zu spät, dass er wieder zur Zielscheibe seines Gegners wird. Als er entdeckt, dass er von einem Auftragsmörder verfolgt wird, beginnt ein nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel. Ich war von diesem Fall tief berührt und habe mit Andreas Starck mitgefiebert. Ich konnte seine Verzweiflung und Traurigkeit richtig spüren. Man hat ihm fünf Jahre seines Lebens geraubt, seine geliebte Ehefrau ermordet und ihm seine kleine Tochter vorenthalten. Der Autor schafft es, die Emotionen dieses Hauptprotagonisten so authentisch wiederzugeben, dass man ihm einfach nur beistehen möchte. Besonders gut hat mir die dichte Atmosphäre des Buches gefallen. Man konnte wirklich alles miterleben und mit den Figuren mitfiebern. Die Kapitel sind kurz und knackig geschrieben, sodass der Lesefluss nie unterbrochen wird. Die Spannung war von der ersten bis zur letzten Sekunde dabei, und das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es strahlt etwas Ästhetisches aus, und wie ihr wisst, stehe ich total auf Farbabschnitte – und dann noch in Pink! Einfach nur genial. Ich kann wirklich jedem diesen Thriller absolut empfehlen. Er bekommt von mir eine dicke Leseempfehlung, besonders für alle, die gut eingesetzte Plot Twists und Cliffhanger mögen.
Spannend aber nicht überzeugend
Viele kurze Kapitel - lieben wir. Ich bin nahezu durchgerast, konnte der Geschichte problemlos folgen. Aber sie hat mich einfach nicht richtig in ihren Bann gezogen - leider. Es ist der Auftaktband um den ehemaligen Staatsanwalt "Starck", Band 2&3 werden bei mir aber nicht einziehen.. Dafür hat es einfach nicht klick gemacht 🤷
Dies ist der 1.Teil der Reihe um Ex-Staatsanwalt Starck. Von der ersten Seiten an spannend. Freue mich auf den nächsten Teil.

Extrem spannender Auftakt der Thriller Trilogie.
Inhalt: Nach 5 Jahren wird der ehemalige Staatsanwalt Andreas Starck aus dem Gefängnis entlassen. Geblieben ist ihm nicht viel. Seine Frau ist damals bei einem Unfall ums Leben gekommen und seine Tochter Greta wurde in eine Pflegefamilie untergebracht, nachdem er selbst wegen Bestechung verurteilt wurde. Doch Starck ist unschuldig und möchte nun alles dran setzen seine Tochter wieder zu bekommen. Dabei darf er einen mächtigen Gegenspieler nicht unterschätzen, den es gilt zu finden...... Leseeindruck: 'Starck und der erste Tag" ist der Auftakt einer Thriller Trilogie. Von Anfang an war ich mittendrin und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Kapitel sind kurz und es gibt häufig einen Szenenwechsel, der nicht explizit angekündigt wird. Trotzdem ist es mir leicht gefallen den Überblick zu behalten. Die Spannung wurde dadurch extrem hoch gehalten. Ich habe immer wieder neue Theorien entwickelt. Diese durch Erkenntnisse, die man nach und nach bekommt, verworfen. Durch die eingestreuten Hinweise und die dadurch entandenen Wendungen kam mir bald jeder verdächtig vor. Denn bei diesem Thriller kann man sich absolut nicht sicher sein, ob alles so ist wie es scheint. Am Ende, das mit einem Cliffhanger aufhört, bleiben viele Fragen offen, die erst in den nächsten beiden Bänden geklärt werden. Ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dass es weiter geht. Fazit: Für mich ist "Starck und der erste Tag" ein Thriller der Extraklasse. Ich hatte spannende Lesestunden, in denen ich fleißig Vermutungen anstellen konnte. Genau so mag ich es. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für dieses Highlight.

Der Beginn der Trilogie. In der ersten Auflage sogar mit richtig tollem pinken Buchschnitt. Erst nach mehrmaligem hingucken ist mir die Sanduhr auf dem Cover aufgefallen. Ein wichtiger Hinweis für die Story. Denn Andreas Starck, ehemaliger Staatsanwalt, wurde zu Unrecht 5 Jahre hinter Gitter gesetzt. Seine Frau ist gestorben und seine Tochter wurde ihm entrissen. Nun legt er alles daran, diese wieder zu sich zu holen. Doch das scheint schwieriger zu sein als ihm lieb ist. Mir vorzustellen,dass ich jahrelang unschuldig im Gefängnis saß und dann frei komme,fand ich gruselig und aufregend zugleich. Starck zieht wieder bei seiner Mutter ein weil er kein Haus mehr hat. Und auch einen Job muss er sich suchen,denn seinen alten Beruf kann er so leicht noch nicht wieder ausüben. Also findet er eine Möglichkeit bei einer Autowaschstraße zu arbeiten. Nebenbei gibt es aber noch wichtige Dinge zu klären. Der Schreibstil ist flüssig und sehr anschaulich gehalten. Kurze und knackige Kapitel tragen zum schnellen Lesen bei und sorgen so dafür,dass der Lesefluss nicht abreißt. Andreas Starck ist auch ein echt interessanter Charakter,der viel durchgemacht hat und wahrscheinlich auch noch wird. Die Suche nach seiner Tochter war spannend und auch die Geheimnisse rund um seinen verstorbenen Vater haben mein Interesse geweckt. Allerdings muss ich zugeben,dass mir Justiz/Wirtschafts- und Wissenschaftsthriller von den Thematiken nicht so liegen und ich mit den einzelnen Prozessen so meine Problemchen habe. Auftragskiller, dubiose Geldgeschäfte,Korruption? Damit tue ich mich irgendwie schwer. Trotz des Themas fand ich den Auftakt der Reihe spannend und interessant zu lesen. Ich versuche mich immer mal wieder mit dem "Genre" vertraut zu machen.

400 Seiten - 95 Kapitel - liebe ich
Die kurzen, knackigen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss und bieten viel Abwechslung. Der Schreibstil ist mitreißend, packend und fesselnd – man möchte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Nach und nach erfahren wir mehr über Andreas' Vergangenheit. Die Charaktere sind lebendig und authentisch dargestellt, sodass man regelrecht mit ihnen mitfiebert. Nun brauche ich Teil 2 und auch gleich Teil 3 , denn aufgelöst wurde ja nicht viel 🙃

Ein starker, fesselnder und äußerst spannender Auftakt
Andreas Starck wird nach fünf Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Einst war er Staatsanwalt, glücklich verheiratet und Vater einer kleinen Tochter Greta – bis ihm alles genommen wurde. Nach der Freilassung möchte er nur noch seine Tochter in die Arme schließen. Doch selbst jetzt, versucht jemand, ihn daran zu hindern, eine Zukunft mit seiner Tochter aufzubauen. Ein Kommissar unterstützt Starck bei dem Versuch, seine Unschuld zu beweisen. Doch ihre Nachforschungen sorgen für Ärger, und Starck gerät in Lebensgefahr. "Starck und der letzte Tag" bildet den packenden Auftakt einer fesselnden Trilogie von Christian Jaschinski. Der spannende Schreibstil und die kurzen Kapitel haben mich sofort begeistert und förmlich durch die Seiten fliegen lassen. Rückblicke, die ohne Überschriften auskommen, erfordern anfangs etwas Aufmerksamkeit, was aber schnell gelingt und nicht störend ist. Die Vielzahl an Figuren im Buch brauchte etwas Eingewöhnung, doch die unterschiedlichen Perspektiven machen die Geschichte umso intensiver. Starck selbst war mir sofort sympathisch. Ich habe mit ihm gelitten, was ihm angetan wurde und gleichzeitig seinen Kampf bewundert, seine Unschuld zu beweisen und für seine Tochter zu kämpfen. Der Thriller hat mich von Beginn an gepackt, gefesselt und großartig unterhalten. Ich habe mit Starck richtig mitgefiebert. Meine einzige Kritik : der Cliffhanger und die lange Wartezeit bis zum nächsten Teil. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

Na, wenn das kein starkes Buch wird weiß ich auch nicht. Der Name sollte hier definitiv Programm sein. Aber schauen wir mal vielleicht ist das ja auch alles irreführend. Mit „Starck“ als Charakter war ich ein wenig im Zwiespalt. Auf der einen Seite fand ich ihn ganz cool, auf der anderen Seite war er mich auch in Bezug, dass er einfach ein Oberstaatsanwalt war doch sehr lasch. Vorab hab ich ihn mir als richtige Kante vorgestellt. Mit den anderen Charakteren konnte ich relativ wenig anfangen, da fand ich die stalkende Oma von nebenan noch am besten. Die Story an sich war wild. Ja es ist der erste von drei Teilen und ohne die Klappentexte gelesen zu haben, gehe ich davon aus, dass alles aufeinander aufbaut. Aber dieses Hauptthema Tochter, war irgendwie nur ein Nebenschauplatz. Ansonsten zog sich die Story schon ganz schön, obwohl eigentlich genug passierte. In den Bann ziehen konnte sie mich zumindest nicht. Geschrieben wars gut viele kurze Kapitel sprich, ich bin gut durchgekommen. Für mich war der Name leider nicht Programm und ein wenig enttäuscht bin ich schon, aber so ist das halt manchmal. Band zwei wir hier vermutlich auch nicht mehr einziehen.
Der fulminante Auftakt der Thrillerreihe um den Ex-Staatsanwalt Andreas Starck
Das Cover fand ich sehr ansprechend, es macht mich neugierig. Durch die doch eher kurzen bis sehr kurzen Kapitel kam ich sehr schnell vorwärts mit lesen. Der Schreibstiel war angenehm. Anfangs hatte ich jedoch meine liebe Mühe um richtig in die Geschichte reinzukommen. Aber als ich dann in der Geschichte war konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus meinen Händen legen. Die Protagonisten waren alle gut ausgearbeitet, besonders der Hauptprotagonist Andreas Starck war sehr gut ausgearbeitet. Ich hatte richtig mit ihm mitgelitten. Nun zum Buch; Zuerst verliert der Ex-Staatsanwalt Andreas Starck seine Frau Daniela, dann seine Freiheit und zu guter letzt auch noch seinenTochter Greta. Im Gefängnis überlebt Starck die 5 jährige Haftstrafe mehr oder weniger nur dank dem Mithäftling Duncan. Endlich in Freiheit will er endlich seine Tochter Greta wiedersehen, jedoch stellt sich das Jugendamt quer. Starck setzt alles dran um seine Tochter wiederzubekommen und auch seine Unschuld zu beweisen. Wieviel kann ein einziger Mensch ertragen? Unschuldig im Gefängnis, die Ehefrau ermordet und die Tochter entzogen. Wird es Starck gelingen seine Unschuld zu beweisen und seine Tochter zurück zubekommen? Lest selbst…..

Meinung: Das Cover hat mich regelrecht angezogen und förmlich dazu gezwungen, dieses Buch zu kaufen. Bereits ab der ersten Seite hat es mich in seinen Bann gezogen – es war wirklich STARK! Dieser Thriller hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Andreas Starck wird aus dem Gefängnis entlassen – sein erster Tag in Freiheit. Vor fünf Jahren hat er alles verloren: seine Frau, seine Tochter und auch seine Freiheit. Doch wer möchte ihn nun aus der Welt schaffen? Wer steckt hinter all dem? Lest es am besten selbst und findet es heraus! Die kurzen, knackigen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss und bieten viel Abwechslung. Der Schreibstil ist mitreißend, packend und fesselnd – man möchte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Nach und nach erfahren wir mehr über Andreas' Vergangenheit. Die Charaktere sind lebendig und authentisch dargestellt, sodass man regelrecht mit ihnen mitfiebert. Die Emotionen sind so gut beschrieben, dass ich oft das Bedürfnis hatte, Andreas eine Hand auf die Schulter zu legen und zu sagen: „Du bist nicht allein, ich bin bei dir. Zusammen schaffen wir das!“ Die Spannung hält sich durchgehend auf einem hohen Niveau und gleicht einer Achterbahnfahrt. Das Ende ist großartig und macht Lust auf mehr. Ich freue mich schon darauf, endlich die Fortsetzung lesen zu können! Absolute Leseempfehlung

Highlight, fesselnder erster Band
Hallo Bookies, ich hatte euch ja schon öfter gepostet dass ich das Buch von Christian beendet habe und es für mich ein echtes Highlight war genauso wie Freida Mc Fadden, vom Anfang bis zum Schluss spannend und ich habe es im 1 1/2 Tagen durchgesuchtet. Das Buch Starck - und der erste Tag ist der Auftakt einer Reihe, hier geht es um den Staatsanwalt Andreas Strack, der nach seiner Haftentlassung versucht herauszufinden was damals geschah. Denn er hat eine Ermittlung geführt gegen ein großes Unternehmen mit Verbindung zu einer Schweizer Bank, doch zum Schluss endet er im Gefängnis, seine Frau ist Tod und seine Tochter Greta verschwunden. Er setzt alles daran herauszufinden in was er da geraten ist. Doch plötzlich wird er überwacht und von einem Auftragsmörder verfolgt. Mein Fazit: Das Buch war echt ein absolutes Highlight für mich und durchgehend spannend. Es hatte verschieden Facetten und verschiedene Geschichten in der Geschichte, sowas liebe ich. Das einzige Manko ich muss auf Band 2 warten 😂 Es ist wirklich toll, verschiedene Perspektiven, tolle Charaktere, Mafia Vibes und ein rätselhafter Geheimbund. Danke an den Max. Verlag und an Christian für die tollen Lesestunden.

Vielschichtiger Reihenauftakt
Mit „Starck und der erste Tag“ beginnt eine neue Thriller-Trilogie von Christian Jaschinski. Der Titel ist Programm. Dreh- und Angelpunkt ist Protagonist Andreas Starck, ein ehemaliger Oberstaatsanwalt, der fünf Jahre unschuldig im Gefängnis gesessen hat. Wir starten mit ihm an Tag 1 wieder in Freiheit. Starck rollt seinen eigenen Fall nochmal neu auf. Schnell wird deutlich: Die Sache ist komplex und weit verzweigt. Und so reicht ein Buch wahrlich nicht aus, um die Geschichte vollständig zu erzählen. Teil 1 ist also erst der Appetizer, der Lust auf mehr macht. . Jaschinski ist es sofort gelungen, mich in die Geschichte hineinzuziehen. Der Schreibstil ist leicht zu lesen. Kurze Kapitel treiben die Handlung sehr dynamisch voran und es geht gleich gut zur Sache. Es gibt auch etliche interessante Charaktere. Protagonist Starck ist ein tragischer Held, dem ich dabei zur Seite stehe, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und die Wahrheit aufzudecken. Hinzu kommt eine Fülle weiterer Figuren, die allesamt toll gezeichnet sind. Ganz besonders mochte ich Starcks Knastkumpan Duncan. Auch die Szenen aus der Sicht der neugierigen Frau Nachbarin Moira St. John-Smythe (was für ein Name!) habe ich sehr gerne gelesen. Ihr Sohn, der Kommissar Jobst Stukenbröker, ist auch ne ganz spezielle Type. Dann gibt es den mysteriösen Auftragsmörder sowie diverse Groß- und Kleinkriminelle. Und jeder trägt einen wichtigen Teil zur Geschichte bei. Die ist ebenso vielfältig wie die Charaktere. Es werden viele Fässer aufgemacht. Die unterschiedlichen Thematiken haben mich mal mehr, mal weniger angesprochen. Das, was ganz nah und persönlich an Starck dran ist, ist für mich der bisher interessanteste Part der Handlung. Wie Starck wieder bei seiner Mutter einzieht, die Eltern seiner verstorbenen Frau aufsucht und seine Tochter wiedersehen will – diesen Teil der Geschichte habe ich als besonders intensiv empfunden und mit Begeisterung gelesen. Andere Aspekte rund um das Bankenwesen, Wirtschaftskriminalität und Korruption mit vielen suspekten Gestalten war für mich auf Anhieb weniger leichtgängig. Ich habe mich hier in einer für mich undurchschaubaren und komplizierten Welt bewegt, die ihre Geheimnisse, wenn überhaupt, nur sehr langsam preisgibt. Da musste ich mich erst mal drauf einlassen und die verschiedenen Ansatzpunkte zwischendurch teilweise in Ruhe sortieren. Daraus ergibt sich dann ein großes Ganzes, von dem ich in Band 1 vermutlich gerade mal die Spitze des Eisberges gesehen habe. . Der Thriller ist temporeich und intensiv. Der Reihenauftakt macht neugierig auf mehr. Noch ist nicht ansatzweise irgendwas geklärt. Entsprechend gespannt bin ich, wie die Starck-Reihe noch weitergeht.
Fesselnd und sehr nah am Leser
Ich liebe Thriller, die mich direkt von der ersten Seite in ihren Bann ziehen und genau so ist es mir bei Starck und der erste Tag ergangen. Der Autor hat einen fesselnden Schreibstil und bringt den Hauptprotagonisten Andreas Starck sehr nah an seine Leser, sodass man sich sehr gut in Starck hineinversetzen kann. Ich konnte Starcks Verzweiflung und Sorge um seine Tochter nachvollziehen und bin an manchen Stellen fast verrückt geworden, ich war wirklich mittendrin. Ich habe die Seiten sprichwörtlich inhaliert und mit Starck versucht, allem auf den Grund zu gehen. Wer hat ihm dass alles angehängt, wo lebt seine Tochter, wer trachtet nach seinem Leben und vor allem, was hat sein verstorbener Vater und die Züricher Bank mit allem zu tun?Als Staatsanwalt hat er sich natürlich bei vielen unbeliebt gemacht und schnell wird klar, Starck ist in das Visier korrupter Kreise gelangt. Eine fesselnde und nicht vorhersehbare Geschichte, die den Leser nicht mehr loslässt. Das Finale lässt einen auf Teil 2 freuen, den Starck ist noch lange nicht am Ziel und das Katz und Maus Spiel geht weiter. Klare Leseempfehlung von mir.















