Mal was anderes, wie ein Thriller 😅. So gut das ich es das ein oder andere Mal gar nicht weglegen konnte.

England: 1866. Wenige Wochen nach Ihrer Hochzeit, verliert Elsie Ihren Ehemann - Rupert. Nach seinem Tod, zieht sie mit seiner Cousine in ein altes und geheimnisvolles Familienanwesen. Schon bald hören sie beide merkwürdige Geräusche vom verschlossenen Dachboden. Als die Tür plötzlich aufgeht, finden sie einige Hinterlassenschaften der Familie und lassen unfreiwillig das Böse frei. Das Buch beginnt in der Gegenwart - Elsie ist in einer Irrenanstalt und wird des Mordes verdächtigt. Sie erzählt ihre Geschichte, indem sie diese für den Arzt aufschreibt. Zwischendurch bekommt man als Leser einen Einblick in das Tagebuch der Hausherrin 1635 - das Jahr an dem alles begann. Die Zeitsprünge sind alle gut eingeteilt und gekennzeichnet. Elsie war für mich ein etwas schwieriger Charakter. Sie hat eine düstere Vergangenheit und ihr Leben lang auf der Fabrik ihrer Eltern gearbeitet. Durch die Hochzeit mit Rupert, hat sie sich in die höhere Kreise eingeheiratet. Dies spiegelt sich allerdings nur teilweise in ihrem Charakter wieder. Sie hat zwar immer noch ihre „Bauernschläue“, allerdings behandelt sie oft die Anderen von oben herab. Dieser Punkt machte für mich die Protagonistin etwas unsympathisch. Die Handlung entwickelt sich sprunghaft. Mal passieren viele Sachen auf einmal, mal wird ein Geschehen in die Länge gezogen. Es wird allerdings nicht langweilig. Es ist kein Horror der einen anspringt, es ist ein Horror der einen verfolgt - am Ende erwartet man hinter jeder Ecke Gefahr. Am meisten habe ich mich in die Atmosphäre verliebt. Sie passt perfekt zum viktorianischen Flair - pompös und düster zugleich, wie auf einem Geisterball. Was ich allerdings bemängele sind die vielen Fragen und Leerstellen, die am Ende offen bleiben. Und ich bin ja bekanntlich kein Fan von Geheimnissen, die ich nicht lüften kann. [ Werbung || selbst gekauft ] Wer Horrorgeschichten in einem düsteren viktorianischem Setting mag, darf dieses Buch nicht verpassen!
Wohlig-Schaurig
Ein perfektes Buch für einen grauen Regentag. Gänsehaut ist garantiert. Das Ende ist leider etwas enttäuschend.

🪦 Zwischen Wahnsinn und Spuk – viktorianischer Grusel mit Tiefgang 🪦
📚 Die Stillen Gefährten von Laura Purcell ist eine viktorianische Geistergeschichte, die auf mehreren Zeitebenen erzählt wird. 📚 Neben klassischem Grusel entfaltet sich eine bedrückende, düstere Atmosphäre mit tiefgründigen Themen. Im Mittelpunkt stehen psychologische Abgründe, unterdrückte Emotionen und Geheimnisse sowie eine deutliche Kritik an der patriarchalen Gesellschaft. 📚 Besonders spannend ist das Spiel mit der Ungewissheit: Handelt es sich um echten Spuk oder um den psychischen Verfall der Figuren? 📚 Mir hat das Buch sehr gefallen, vor allem wegen der Tiefe und der starken Themen. Eine großartige Autorin.
Wenige Wochen nach der Hochzeit mit Rupert stirbt er und Elsie zieht auf sein abgelegenes Anwesen „The Bridge“. Dort findet sie lebensgroße Holzfiguren, die „stillen Gefährten“. Sie wirken sehr realistisch, wechseln scheinbar ihren Standort. Was anfangs noch etwas unheimlich wirkt, entwickelt sich zum Albtraum. Was ist noch Einbildung und was ist schon die Realität? Der Roman besticht für mich durch seine herrlich unheimliche Atmosphäre in dem alten, verfallenen Geisterhaus. Diese merkwürdigen Figuren und die bedrückende Stille passen da perfekt. Langsam wird die Spannung aufgebaut mit einem eher subtilen als blutigem Horror. Es wird auf zwei Zeitebenen erzählt. Das war für mich manchmal etwas verwirrend, klärt sich dann aber immer mehr auf. Der Roman ist insgesamt eher ruhig. Setzt viel auf die unheimliche Stimmung. Gothic Horror wird hier ordentlich geboten. Der Roman wirkt fast schon wie ein klassischer Gruselroman. Für alle Fans von viktorianischen Gruselgeschichten eine Empfehlung.
Liebe die Vibes!
Laura Purcell hat einen unfassbar tollen Schreibstil! Ich habe am Anfang etwas gebraucht, um in die Geschichte reinzufinden, aber dann wurde es zunehmend spannender und düsterer! Das Buch zieht einen spätestens ab der Hälfte komplett in seinen Bann.

GOTISCHE GEISTERGESCHICHTE! Laura Purcell erzählt im Buch die stillen Gefährten vor viktorianischen Hintergrund von rätselhaften Ereignissen die überzeugen. Nach dem frühen Tod ihres Mannes, zieht die schwangere Elsie auf das abgelegene Anwesen der Familie Bainbridge. Schon bald wird klar das "The Bridge" kein Ort der Ruhe ist. Die Dorfbewohner begegnen ihr mit Misstrauen, die Bediensteten bleiben auf Distanz und im Haus selbst scheint etwas nicht zu stimmen. Seltsame Geräusche, sich veränderne Räume und vor allem die unheimlichen hölzernen Figuren, die sogenannten stillen Gefährten, sorgen für eine zunehmend beklemmende Stimmung. Die Handlung entfaltet sich auf mehreren Zeitebenen und verknüpft Elsies Geschichte mit alten Tagebüchern aus dem 17. Jahrhundert, die nach und nach die dunkle Vergangenheit der Familie offenlegen. Diese Ebenen greifen geschickt ineinander und verstärken das Spiel mit Realität, Erinnerung und Einbildung. Der Schreibstil ist ruhig, detailreich und atmosphärisch. Purcell nimmt sich Zeit, Figuren, Beziehungen und Schauplätze auszuarbeiten. Die Spannung baut sich langsam auf, wirkt aber nachhaltig und intensiv. Im letzten Drittel zieht das Tempo spürbar an und steuert auf ein Finale zu, das Antwort liefert ohne alles eindeutig aufzulösen. Gerade dieser offene Moment passt gut zum Gesamtton des Buches und lädt zur eigenen Interpretation ein. Leichter Grusel, vielschichtige Figuren und ein gelungenes Spiel mit Wahrheit und Wahrnehmung machen die Erzählung zu einer starken Empfehlung.
Düster, spannend, unheimlich aber kein Horror - es hat mich gut unterhalten. Wer "Home" von Riley Sager mag, wird auch "Die stillen Gefährten" mögen.
Gerade lese ich von der gleichen Autorin das Korsett, dass mich noch nicht ganz so einfängt. Die Gefährten sind "unheimlich " aber das Buch ist kein Horror. Das hätte mir auch nicht gefallen. Wer "Home" von Riley Sager ma, wird auch "Die stillen Gefährten" mögen.
Deliciously creepy!
The pace is mostly rather slow while jumping between three timelines. The creepy stuff starts just as slow and I like to watch the paranoia grow (sometimes faster in me than the characters). The horror elements - at least to me - are not just due to the companions. To me the patronization from her brother felt just as horrifying as the rest. I liked the ending, especially since I managed to see it kind of coming. The book was a great companion - pun intended - to my recent vacation.
langweilig und zieht sich
Bis zu 2/3 des Buches fand ich es todeslangweilig und wollte eigtl abbrechen. Ab da wurde es besser, nahm etwas fahrt auf. Ich fand den Erzählstil aber viel zu emotionslos, als dass es irgendwie gruselig wäre oder man da wirklich mitfuehlt. Alle Parts aus 1600 sowieso, außer den Letzten, fand ich komplett überflüssig - viel zu langatmig und hat mich immer aus dem Lesefluss gerissen. Das Ende fand ich enttäuschend, nicht zu empfehlen und reine Zeitverschwendung. Es gab auch keine Gasp Plottwists, keinen wirklichen Climax, mediocre at best.
Zwar ein langsamer, aber dafür super bildhafter und toller Schreibstil. Super interessante Charaktere und Story. Das Ende/die Auflösung hat mir leider nicht so gut gefallen.
Mein erstes Buch dieser Autorin und.......wow, einfach nur wow. War das spannend. Definitiv nicht mein letztes Buch von ihr.
Konnte mich nicht ganz überzeugen 3,5 ⭐️
Ich kam nur schleppend in die Story, es hat mich einfach nicht so gepackt . Ich fand die Story an sich auch sehr langsam , ab der Mitte des Buches wurde es etwas spannender. Insgesamt alles aber etwas verwirrend.
Düstere Atmosphäre
Düstere Geister Geschichten. Wechselnde Perspektiven. Einige Türen des Hauses sind verschlossen und das aus einem bestimmten Grund. Ein 200 Jahre altes Tagebuch und lebend große Holzfiguren. Muss man gesen haben
Genau was es verspricht - echter, Gänsehaut erregender Grusel in viktorianischer Kulisse. Perfekt für den Herbst und nichts für schwache Nerven!
Ich habe jede Seite dieser Schauergeschichte genossen! Nicht nur, dass das Buch klug aufgebaut, die Figuren interessant und der Grusel geschickt aufgebaut ist- die Sprache hat mich von Beginn an gefesselt. Eindrucksvoll und viel zu schön für so viel Grauen hat die Autorin Worte gefunden, die klare Bilder in die eigene Fantasie gemalt haben. Gegen Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr weg legen. Ich bin begeistert - die stillen Gefährten wird nicht das letzte Buch von Laura Purcell sein, dass ich gelesen habe!
Mein erstes Buch der Autorin und ich bin absolut begeistert. Die Geschichte wird auf mehreren Zeitebenen aus verschiedenen Perspektiven auf mehreren Zeitebenen erzählt. Richtig gute Gruselgeschichte im viktorianischen England. Diese Geschichte hat so viel Atmosphäre, die auch nicht beim Wechsel der Zeitebenen verloren geht.

Mein drittes Buch von Laura Purcell und liebe ihre Bücher sehr. Sie schafft es immer sehr gut, die viktorianische Zeit einzufangen. Hier kam noch eine weitere Zeitebene dazu, was gut gepasst hat. Am Ende gibt es eine spannende Auflösung...

Meine Meinung: Am Anfang hab ich etwas gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen. Aber dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Stimmung ist unglaublich atmosphärisch und die „stillen Gefährten“ war schon echt gruselig, beklemnend. Interessant fsnd ich auch, wie sich die Story über verschiedene Zeitebenen verteilt und nach und nach alles zusammenfügt. Der Schreibstil ist angenehm und passt perfekt zur düsteren, viktorianischen Atmosphäre. Das war mein drittes Buch der Autorin. Freu mich jetzt schon, die anderen noch zu lesen. Fazit: Ein spannender und gruseliger Schauerroman! Eine klare Empfehlung. Perfekt für die Spookyseason 👻📖
Ich habe es wieder versucht, aber ich werde mit Laura Purcell einfach nicht warm. Schon nach wenigen Kapiteln von "Die stillen Gefährten“ hatte ich das Gefühl, mich auf bekanntem Terrain zu bewegen – und leider nicht im positiven Sinne. Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr langsam und ausschweifend, was jede Spannung, die sich zaghaft aufbaut, sofort im Keim erstickt. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Geschichte – wie schon bei anderen Büchern der Autorin – im Kreis dreht. Es wirkt fast, als würde Purcell immer wieder dieselbe Erzählstruktur recyceln: eine verstörte Frau, ein düsteres Haus, unheimliche Ereignisse und ein ständig schwelendes Gefühl von Wahnsinn. Das kann einmal gut funktionieren – aber irgendwann fehlt einfach die Überraschung. Auch die Figuren, insbesondere die Protagonistin, bleiben für mich blass und wenig greifbar. Sympathie oder echtes Mitgefühl konnte ich leider nicht entwickeln, was es noch schwerer gemacht hat, emotional in die Geschichte einzutauchen. Atmosphärisch hat das Buch durchaus seine Momente, und das Grundkonzept mit den unheimlichen Holzfiguren ist originell. Aber leider reicht das für mich nicht aus, um über die Längen und das Gefühl des Déjà-vus hinwegzusehen.
So was von langweilig. Bin absolut enttäuscht.
Eine traurige Verwirrgeschichte, in der ich mich immer wieder fragte worauf es hinauslaufen wird. Schauriger Grusel, Horror, Geister, Hexen oder Psychoschauergeschichte? Elsie, junge verwitwete Dame im viktorianischen Zeitalter, durchlebt einen Albtraum nach dem anderen und als Leser versucht man herauszufinden, was Wahrheit und was Einbildung ist oder was ihr zugefügt wird. Erzählt wird in drei Zeitebenen, was noch etwas Verwirrung stiftet, aber auch bereichert und interessante Verwicklungen aufzeigt. Für mich war das alles bis zum Schluss zu undurchsichtig, zu unrealistisch und unglaubhaft. Keine echte Fantasie, kein Horror. Zu undurchsichtig. Keine Figuren, die mir nahe kommen oder sympathisch werden. Nichts für mich. Aber trotzdem gut geschrieben. Schön, dass diese Geschichte viele andere Lesende begeistern konnte. Schade, dass mir die Geschichte gar nicht gefiel.
Spannender Schauerroman
Das schöne Cover hat mich definitiv gelockt und dazu die Beschreibung als viktorianische Geistergeschichte, das klang für mich nach einem perfekten Buch für die dunklere Jahreszeit. Das Buch ist spannend geschrieben, wozu auch die verschiedenen Zeitebenen beigetragen haben. Die stillen Gefährten waren wirklich unheimlich und die Spannung der Geschichte nahm zum Ende hin rasant zu. An manchen Stellen hat für mich die Handlung etwas zugunsten der Gruselatmosphäre gelitten und ich hatte öfters ein Warum ? im Kopf. Auch die Figuren hätten mehr vertieft werden können. Da aber bei dem Buch der Gruselfaktor im Vordergrund steht, hat die Geschichte ihre Aufgabe gut erfüllt.
Elsies Geschichte fängt schon traurig an, da sie ihren Mann verloren hat und diesen noch nicht mal bestattet hat und das kurz nach der Hochzeit.
Die Story und deren Entwicklung wird von verschiedenen Zeitpunkten aus geschrieben, die gegenwärtige Zeit, was vor der jetzigen Situation passierte und was vor 200 Jahren passierte. Der Schreibstil setzt das Puzzle nach und nach zusammen. Ich muss gestehen die stillen Gefährten wären mir auch ohne deren gruseligen Aspekt schon unangenehm genug. Alles an der Geschichte war spannend und vor allem als diese sich mit allen Hintergründen und dem Ende zusammensetzen. Ich mochte den Stil der Autorin auch gerne. Sehr für Horror Fans zu empfehlen.
Atmosphärisch und spannend, aber vorhersehbar
„Die stillen Gefährten“ von Laura Purcell hat mir insgesamt gut gefallen. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, auch wenn ich für dieses Buch etwas länger gebraucht habe, da sich manche Stellen ein wenig gezogen haben. Die Atmosphäre ist großartig umgesetzt, düster, geheimnisvoll und sehr stimmungsvoll. Allerdings war die Handlung für mich recht voraussehbar. Gerade das Ende hat mich nicht wirklich überrascht, da es in die Richtung ging, die ich bereits erwartet hatte. Es war spannend und gut geschrieben, aber nicht ganz so packend, wie ich es mir erhofft hatte. Trotzdem ist es ein gelungenes Buch, vor allem für Leserinnen und Leser, die Lust auf eine klassische, atmosphärische Geistergeschichte haben, perfekt, um sich gemütlich einzukuscheln und in eine andere Welt abzutauchen.
Spannend bis zum Schluss..
.. Und darüber hinaus?!?! Um Elsie herum sterben Menschen.. zu viele.. Ist Elsie verrückt? Hat sie sich die Gefährten eingebildet? Spielt ihr jemand einen bösen Streich? Welche Rolle spielt Sarah, die Cousine? Toll gelungen, die Spannung aufrecht zu erhalten.
Man muss die Stimmung dieses Buches auf sich wirken lassen.
Ich bin empfänglich für Geistergeschichten und deshalb hat mir das Buch gut gefallen. Ich hätte es vielleicht eher im ruhigen Rahmen, statt überwiegend in der Bahn, lesen sollen. Dann hätte es seine düstere Stimmung noch besser entfaltet. ☺️ Obwohl schon vor 3 Tagen beendet, beschäftigt mich das Buch immer noch. Welchen Fakten kann man trauen? Was sind nur Hirngespinste? Das Ende des Romans war echt fies. 🫣 Es wird auch nicht aufgeklärt, was real und was eingebildet war. Gerne mehr davon!
Das Buch hat gar nicht meinen Erwartungen entsprochen. Null gruselig. Am Anfang hatte ich auch Schwierigkeiten, die Personen einzuordnen, da das teilweise nur durch den feinen Unterschied von Mrs und Ms möglich war. Außerdem konnte sich der Übersetzer nicht zwischen "sie" und "du" entscheiden. Die Geschichte war ganz nett, aber unter Geistergeschichte verstehe ich etwas anderes. Und das Ende brachte auch nicht die erhoffte Aufklärung!
Ein Slow Burner.
Zu Beginn war ich nicht überzeugt. Ich lese lieber über die Zukunft als in einem historischen Setting wie hier im viktorianischen Zeitalter. Zum Glück ist die Sprache nicht der Zeit angepasst – dafür gibt es schon mal direkt einen Stern. Gegen Mitte des Buches wurde es dann langsam spannender. Davor wurde eher die allgemeine Stimmung und das Anwesen an sich beschrieben. Ab dem Ende des ersten Teils nahm der Grusel dann doch noch Fahrt auf, und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen 👻. Deshalb habe ich mich insgesamt für 4 Sterne entschieden – auch wenn die ersten 70 % eher nur 2 bis 3 Sterne verdient hätten.
Nicht oft beende ich ein Buch und lese danach noch eine Stunde Analysen auf Reddit. Ich habe noch so viele Fragen. Im Herbst 2025 erscheint ein Sequel mit neuen Figuren aber dem alten Setting - ich werde es lesen. Teilweise hatte ich Probleme mit der Schreibweise der Autorin. Ihre Formulierung ist oft sehr wage, sodass ich Abschnitte öfter lesen musste, um überhaupt die Situation zu verstehen. Es gibt einige Fakten und Geschehnisse, die nicht beim Namen genannt werden, sondern zu denen es nur vereinzelte kleine Hinweise gibt und die ich dann erst auf Reddit erkannt habe. Ich muss aber dazu, dass ich nie sondern gut in Analysen bin.

Subtiler Horror der überzeugt
Ein verlassener Landsitz, geheimnisvolle Holzfiguren und ein düsteres Geheimnis, das sich langsam entfaltet – „Die stillen Gefährten“ ist ein Gothic-Horror-Roman ganz nach meinem Geschmack. Laura Purcell schafft es meisterhaft, eine unheimliche, dichte Atmosphäre aufzubauen, die einen von der ersten Seite an gefangen nimmt. Im Zentrum steht Elsie, eine junge Witwe, die nach dem plötzlichen Tod ihres Mannes auf das Anwesen seiner Familie zieht. Dort stößt sie auf rätselhafte Tagebücher – und auf titelgebenden „stillen Gefährten“: lebensgroße Holzfiguren, die eine beunruhigende Präsenz entwickeln. Je tiefer Elsie in die Geschichte des Hauses eintaucht, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, Wahn und Übernatürlichem. Was ich besonders mochte: der subtile Horror. Kein Blutvergießen, keine platten Schockmomente – sondern eine langsame, fast schleichende Gänsehaut, die sich beim Lesen immer weiter steigert. Die Zeitsprünge zwischen den Jahrhunderten und die psychologische Tiefe der Figuren geben dem Roman zusätzliche Komplexität, ohne zu überfordern. Düster, atmosphärisch und herrlich unheimlich – ein absoluter Lesetipp für alle, die subtilen Grusel lieben. Die düstere Stimmung zieht sich wie ein Nebel durch jede Seite.
Hat mir sehr sehr gut gefallen. Klassisches Ende, aber ansich eine tolle Atmosphäre im Buch.
Sehr spannend...
Man fiebert so mit. Die ersten Seiten fielen mir leider etwas schwer, aber sobald die ersten dunklen Geheimnisse heran rollen, wird es spannend und sehr interessant. Mir war das Ende bereits bewusst, keine Sorge ich verrate nichts, aber Wow - ich wusste es! Und es macht alles so Sinn! Es ist schwer, nicht zu viel zu verraten, also sage ich nur - Lest dieses Buch!
Beschreibung 1866. Elsie ist überglücklich mit Rupert Bainbridge eine gute Partie gemacht zu haben, der sie auf der gesellschaftlichen Treppe höher bringt. Nur wenige Wochen nach ihrer Hochzeit ist Rupert jedoch tot und Elsie zieht mit einem Kind unter dem Herzen und einer anverwandten Cousine in das alte Landgut ihres verstorbenen Gatten. In ihrem neuen Zuhause vernimmt sie des Nachts eigentümliche Geräusche, die aus einem verschlossenen Raum dringen. Eines Tages öffnet sich dessen Tür und offenbart ein zweihundert Jahre altes Tagebuch sowie eine lebendig wirkende Holzfigur und schon bald tragen sich merkwürdige Dinge im Anwesen ›The Bridge‹ zu… Meine Meinung Die herausragende Optik des Schauerromans »Die stillen Gefährten« von Laura Purcell kann sich sehen lassen. Das Hardcover in Lederoptik ist mit dem schwarzen Hintergrund und einem glänzenden Goldschnitt ein wahres Schmuckstück für jedes Bücherregal und passt perfekt zur Geschichte, die sich im viktorianischen England zuträgt. Der Roman ist genau, wie im Untertitel versprochen, eine viktorianische Geistergeschichte, deren Atmosphäre sich sanft entblättert und durch wechselnde Abschnitte Schicht um Schicht der Komposition erkennen lässt. Zum einen erlebt man eine von den Ereignissen verstummte Elsie, die sich in einer Nervenheilanstalt befindet und zu der Vergangenheit befragt wird, da sie nicht sprechen kann, schreibt sie ihre Geschichte auf und als schließlich die Handlung bei einem zweihundert Jahre alten Tagebuch ankommt, erfährt man von den Schrecken, die sich durch das Wirken einer Bainbridge Vorfahrin in dem Landgut eingenistet haben. Elsie zählt zu jenen Hauptprotagonistinnen, die einem nicht unbedingt mit ihrem Schicksal mitfiebern lässt, da sie keine Sympathiepunkte für sich gewinnen kann. Ihre Situation als starke Frau im 19. Jahrhundert kann man jedoch nachfühlen und daraus Schlüsse über ihre Eitelkeit und Hochmut gegenüber niedrigeren gesellschaftlichen Ständen ziehen. Das restliche Personal der Geschichte wird nur schwach umrissen, denn das Augenmerk der Story liegt definitiv bei den mysteriösen Todesfällen und Erscheinungen in ›The Bridge‹. Wie üblich für einen Schauerroman zieht sich die Spannung aus einer subtilen Ahnung der Zusammenhänge, die sich lediglich erahnen lassen und zum Miträtseln einladen. Laura Purcell ist dieser Kniff sehr gut gelungen, da sich immer mehr Fragen ergeben und man alleine deshalb gespannt die Seiten umblättert. Der Gruselfaktor hält sich jedoch in Grenzen, da zu wenig auf die titelgebenden hölzernen Figuren eingegangen wird und sich der Effekt des gespenstischen Auftauchens der stillen Gefährten ziemlich schnell abnutzt. Meine hohen Erwartungen konnten trotz guter Ansätze nicht ganz erfüllt werden, da Laura Purcell das Potenzial ihrer Geschichte nicht optimal ausgeschöpft hat. Obwohl sich die Ereignisse am Ende immer besser ineinanderfügen, habe ich zu lange einen roten Faden vermisst, der dem Gebilde den nötigen Halt und Struktur gibt. Außerdem bleiben noch einige fragwürdige Details offen, sodass kein runder Abschluss zustande kommt. Fazit Eine klassische Schauergeschichte, gewürzt mit einem eingängigen Setting und ausgeklügelten Charakteren, dem Gesamtkonzept fehlt es allerdings noch am Feinschliff. -------------------------------- © Bellas Wonderworld; Rezension vom 07.12.2021

Leider bin ich enttäuscht. Es hat mir gar nicht gefallen, zumal ich echt große Erwartungen an das Buch hatte. Was auch total nervig ist, das die Kapitel so elend lang sind was es sehr schwer macht das Interesse zu behalten.

Beklemmend, spannend und traurig - eine schaurige Geschichte
📚 Ein Gefährte, unbeweglich und doch so lebensecht 📚 📖📖📖 4,5 von 5 Tagebüchern 1866 im Hospital für Geisteskranke: Eine Patientin kann sich nicht länger vor ihrer Vergangenheit verstecken. Und so schreibt sie Stück für Stück ihre bedrückende Geschichte auf. Ihre Erinnerung beginnt mit einer Fahrt aufs Land. Doch es ist eine traurige Kutschfahrt. Denn Elisabeth, genannt Elsie, ist auf dem Weg zum Landsitz ihres plötzlich verstorbenen Ehemannes. Sie reist zusammen mit seiner Cousine Sarah, denn dort wartet Ruperts Leichnam und die Beerdigung auf sie. Und als wäre das nicht schon genug, erwartet Elsie zudem ein Kind. Nun ohne den stolzen Vater, dafür mit ihrer etwas seltsamen Begleitung Sarah. Von nun an lebt sie also in einem Haus, das seine beste Tage hinter sich hat. In einem Ort, dessen Einwohner einen Bogen ums Anwesen machen. Elsies neues Heim stellt sich schnell als sonderbar heraus. Hinter einer verschlossenen Dachkammertür finden die Frauen sowohl 200 Jahre alte Tagebücher, als auch eine erschreckend realistische, lebensgroße Holzfigur. Und es bleibt nicht bei diesem einen "stillen Gefährten". Denn während man im einen Handlungsstrang hautnah die Tagebucheinträge erlebt, erfährt man parallel, wie sich bei Elsie die Dinge entwickeln. Mehr und mehr Holzfiguren tauchen auf und terrorisieren den Haushalt. Doch wer soll ihnen das glauben? Selbst Elisabeths Bruder Jolyon ist ziemlich skeptisch (und wenig hilfreich). Leider ist Elsies Baby aber tatsächlich in Gefahr. Und auch die anderen Mitglieder des Haushalts werden einen hohen Preis zahlen müssen. Am Ende stellt sich die Frage: was kann man sich selbst glauben, wenn einem niemand sonst vertraut? 📕🕯🐦⬛ Mein Fazit: Eine toll geschriebene Geschichte über eine Frau, die es nie leicht hatte. Denn die Eindrücken von Elsies Kindheit sind alles andere als schön. Und auch ihr jüngerer Bruder hätte mehr zu ihr halten können, sie ernster nehmen sollen. Ob sie nun krank ist oder nicht, man sollte sich immer auf einen so nahestehenden Menschen verlassen können. Unterstützung kann viele Gesichter haben. Und die verschiedenen Erzählstränge haben mir wirklich gut gefallen, da man auf so mehreren Ebenen Neues erfährt. Die Wendung am Ende war verdammt gut und zugleich traurig. Aber das nehm ich euch jetzt nicht vorweg. Klarer Tipp 😊

𝒟𝓊̈𝓈𝓉ℯ𝓇 𝓊𝓃𝒹 𝓊𝓃𝒽ℯ𝒾𝓂𝓁𝒾𝒸𝒽 ℳ𝒶𝓃𝒸𝒽ℯ 𝒯𝓊̈𝓇ℯ𝓃 𝓈𝒾𝓃𝒹 𝒶𝓊𝓈 ℯ𝒾𝓃ℯ𝓂 𝒢𝓇𝓊𝓃𝒹 𝓋ℯ𝓇𝓈𝒸𝒽𝓁ℴ𝓈𝓈ℯ𝓃.....
"𝙳𝚒𝚎 𝚂𝚝𝚒𝚕𝚕𝚎𝚗 𝙶𝚎𝚏𝚊̈𝚑𝚛𝚝𝚎𝚗" 𝚎𝚒𝚗 𝚠𝚎𝚒𝚝𝚎𝚛𝚎𝚛 𝚟𝚒𝚔𝚝𝚘𝚛𝚒𝚊𝚗𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚒𝚜𝚝𝚎𝚛𝚛𝚘𝚖𝚊𝚗 𝚍𝚎𝚛 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚛𝚒𝚗 𝙻𝚊𝚞𝚛𝚊 𝙿𝚞𝚛𝚌𝚎𝚕𝚕 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚋𝚒𝚗 𝚑𝚒𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝚠𝚎𝚐 🥰. 𝙱𝚒𝚝𝚝𝚎 𝚖𝚎𝚑𝚛..... 😅. 𝙸𝚌𝚑 𝚋𝚒𝚗 𝚎𝚡𝚝𝚛𝚎𝚖 𝚋𝚎𝚐𝚎𝚒𝚜𝚝𝚎𝚛𝚝 𝚟𝚘𝚗 𝚍𝚎𝚖 𝚂𝚌𝚑𝚛𝚎𝚒𝚋𝚜𝚝𝚒𝚕 𝚍𝚎𝚛 𝙰𝚞𝚝𝚘𝚛𝚒𝚗, 𝚎𝚛 𝚒𝚜𝚝 𝚍𝚞̈𝚜𝚝𝚎𝚛, 𝚋𝚎𝚍𝚛𝚞̈𝚌𝚔𝚎𝚗𝚍 𝚞𝚗𝚍 𝚖𝚊𝚗 𝚏𝚞̈𝚑𝚕𝚝 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚛𝚎𝚐𝚎𝚕𝚛𝚎𝚌𝚑𝚝 𝚜𝚌𝚑𝚊𝚞𝚛𝚒𝚐𝚎 𝙺𝚊̈𝚕𝚝𝚎 𝚋𝚎𝚒 𝚒𝚑𝚛𝚎𝚗 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎𝚗. 𝙳𝚊𝚜 𝚂𝚎𝚝𝚝𝚒𝚗𝚐 𝚒𝚖 𝚊𝚕𝚝𝚖𝚘𝚍𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚟𝚒𝚔𝚝𝚘𝚛𝚒𝚊𝚗𝚒𝚜𝚌𝚑𝚎𝚗 𝚂𝚝𝚒𝚕 𝚒𝚜𝚝 𝚝𝚎𝚒𝚕𝚜 𝚞𝚗𝚑𝚎𝚒𝚖𝚕𝚒𝚌𝚑, 𝚋𝚎𝚔𝚕𝚎𝚖𝚖𝚎𝚗𝚍, 𝚊𝚋𝚎𝚛 𝚊𝚞𝚌𝚑 𝚒𝚗𝚝𝚎𝚛𝚎𝚜𝚜𝚊𝚗𝚝 𝚞𝚗𝚍 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚙𝚊𝚜𝚜𝚎𝚗𝚍 𝚣𝚞𝚖 𝚎𝚒𝚐𝚎𝚗𝚝𝚕𝚒𝚌𝚑𝚎𝚗 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚎𝚑𝚎𝚗 𝚍𝚊𝚛𝚐𝚎𝚜𝚝𝚎𝚕𝚕𝚝. 𝙰𝚞𝚌𝚑 𝚍𝚒𝚎 𝙿𝚛𝚘𝚝𝚊𝚐𝚘𝚗𝚒𝚜𝚝𝚎𝚗 𝚜𝚒𝚗𝚍 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚐𝚞𝚝 𝚊𝚞𝚜𝚐𝚎𝚊𝚛𝚋𝚎𝚒𝚝𝚎𝚝 𝚞𝚗𝚍 𝚋𝚛𝚒𝚗𝚐𝚎𝚗 𝚍𝚊𝚜 𝙶𝚎𝚠𝚒𝚜𝚜𝚎 𝙴𝚝𝚠𝚊𝚜 𝚞𝚗𝚍 𝚎𝚒𝚗 𝚞𝚗𝚐𝚞𝚝𝚎𝚜 𝙶𝚎𝚏𝚞̈𝚑𝚕 𝚒𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚗 𝚁𝚘𝚖𝚊𝚗. 𝚆𝚒𝚛 𝚎𝚛𝚕𝚎𝚋𝚎𝚗 𝚍𝚒𝚎 𝙶𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 𝚊𝚞𝚜 𝚣𝚠𝚎𝚒 𝚂𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎𝚗, 𝚍𝚎𝚛 𝙶𝚎𝚐𝚎𝚗𝚠𝚊𝚛𝚝 𝚞𝚗𝚍 𝚍𝚎𝚛 𝚅𝚎𝚛𝚐𝚊𝚗𝚐𝚎𝚗𝚑𝚎𝚒𝚝. 𝚆𝚘𝚋𝚎𝚒 𝚖𝚒𝚛 𝚍𝚒𝚎 𝚅𝚎𝚛𝚐𝚊𝚗𝚐𝚎𝚗𝚑𝚎𝚒𝚝 𝚍𝚘𝚌𝚑 𝚜𝚎𝚑𝚛 𝚜𝚙𝚊𝚗𝚗𝚎𝚗𝚍𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚏𝚎𝚜𝚜𝚎𝚕𝚗𝚍𝚎𝚛 𝚛𝚞̈𝚋𝚎𝚛 𝚔𝚊𝚖. 𝙼𝚒𝚝 𝚍𝚎𝚖 𝙵𝚒𝚗𝚊𝚕𝚎 𝚑𝚊𝚋𝚎 𝚒𝚌𝚑 𝚗𝚊𝚝𝚞̈𝚛𝚕𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚘 𝚗𝚒𝚌𝚑𝚝 𝚐𝚎𝚛𝚎𝚌𝚑𝚗𝚎𝚝 𝚞𝚗𝚍 𝚑𝚊𝚝 𝚖𝚒𝚌𝚑 𝚜𝚙𝚛𝚊𝚌𝚑𝚕𝚘𝚜 𝚣𝚞𝚛𝚞̈𝚌𝚔𝚐𝚎𝚕𝚊𝚜𝚜𝚎𝚗. 𝙸𝚖 𝚐𝚛𝚘ß𝚎𝚗 𝚞𝚗𝚍 𝙶𝚊𝚗𝚣𝚎𝚗 𝚠𝚒𝚎𝚍𝚎𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚖𝚊𝚕 𝚎𝚒𝚗 𝚐𝚛𝚘ß𝚊𝚛𝚝𝚒𝚐𝚎𝚛 𝙶𝚛𝚞𝚜𝚎𝚕𝚜𝚌𝚑𝚘𝚌𝚔𝚎𝚛 𝚞𝚗𝚍 𝚒𝚌𝚑 𝚔𝚊𝚗𝚗 𝚜𝚊𝚐𝚎𝚗 𝚎𝚜 𝚠𝚒𝚛𝚍 𝚒𝚖𝚖𝚎𝚛 𝚖𝚎𝚑𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝚖𝚎𝚒𝚗𝚎𝚛 𝙻𝚒𝚎𝚋𝚕𝚒𝚗𝚐𝚜𝚊𝚞𝚝𝚘𝚛𝚒𝚗𝚎𝚗 😏. 𝙸𝚗 𝚍𝚒𝚎𝚜𝚎𝚖 𝚂𝚒𝚗𝚗𝚎 𝚐𝚒𝚋𝚝 𝚎𝚜 𝚟𝚘𝚗 𝚖𝚒𝚛 𝚎𝚒𝚗𝚎 𝚔𝚕𝚊𝚛𝚎 𝙻𝚎𝚜𝚎- 𝚞𝚗𝚍 𝙺𝚊𝚞𝚏𝚎𝚖𝚙𝚏𝚎𝚑𝚕𝚞𝚗𝚐 𝚞𝚗𝚍 𝚋𝚒𝚗 𝚐𝚎𝚜𝚙𝚊𝚗𝚗𝚝 𝚊𝚞𝚏 𝚍𝚒𝚎 𝚗𝚊̈𝚌𝚑𝚜𝚝𝚎 𝙶𝚛𝚞𝚜𝚎𝚕𝚐𝚎𝚜𝚌𝚑𝚒𝚌𝚑𝚝𝚎 🫧✨💫

England, 1866: Die kürzlich verwitwete Elsie Bainbridge, die mit ihrem ersten Kind schwanger ist, reist mit Sarah, der Cousine ihres verstorbenen Mannes Rupert, in ein abgelegenes Dorf. Etwas außerhalb wird sie das Landgut "The Bridge" beziehen, das ihr Rupert mit seinem Testament vermacht hat. Die Dorfbewohner meiden das Anwesen, da seit Jahren Gerüchte über seltsame Todesfälle und Hexerei kursieren, die Dienerschaft selbst verhält sich äußerst reserviert und wenig zuvorkommend. Bei der Erkundung des Hauses stoßen Elsie und Sarah auf eine Dachbodentür, die sich für die zwei Frauen seltsamerweise zum ersten Mal seit Jahren zu öffnen scheint - alte Tagebücher von Anne Bainbridge aus dem 16. Jahrhundert und eine lebensgroße Holzfigur werden von ihnen mit in den Salon genommen. Doch der "Stille Gefährte" und die dazu niedergeschriebenen Ereignisse setzen Dinge in Gang, die sich bald nicht mehr kontrollieren lassen. ➸ "Die stillen Gefährten" von Laura Purcell ist eine vorzüglich erzählte Gothic-Horror-Geschichte, die sich über drei Zeitebenen entfaltet. Elsie, die bei einem Brand schwere Verletzungen erlitten hat, befindet sich zu Beginn im St. Joseph's Hospital in der Obhut von Dr. Shepherd, der aus noch unbekannten Gründen versucht, den Geisteszustand von Elsie zu untersuchen. Nach und nach entlockt der Arzt Elsie ihre Geschichte und so werden wir in die Zeit ihrer Ankunft in "The Bridge" zurückversetzt. Über Annes Tagebücher gelangen wir ebenso ins Jahr 1635, wo die Geschichte um die "Stillen Gefährten" ihren Anfang nimmt. Und genau diese simpel beschriebenen Holzplatten mit realistischen Bildern von Menschen waren auch der Grund für meine häufig auftretende Gänsehaut. Stille Gefährten wurden in England um 1600 als Kunstform eingeführt und gebt mal bitte bei Google "dummy board" ein und stellt euch nun ein altes, schlecht beleuchtetes Haus mit genau diesen Figuren vor, die mal hier und ein kurzes Knarzgeräusch später ein paar Meter weiter stehen - genau: Unterhose wechseln ist angesagt. Aber genug von den Gruselbrettern, denn auch die gesamte Geschichte an sich ist eine historische Wucht! Denn ich übertreibe keinesfalls wenn ich sage, dass ich völlig eingenommen war von der kalten Atmosphäre, dem überwältigenden gotischen Schreibstil und dem mitreißend spannenden Inhalt. Sehr gut und spannend konstruiert, dicht und schwer vom drohenden Unheil, vielschichtig tiefe Charaktere und eine üppige und wunderschöne Prosa machen das Buch zu einem Highlight und dabei strahlen die Worte eine subtile und sanfte Schönheit aus, in die ich mich von der ersten Seite an verliebt habe. Es gibt keinen großen Knall, sondern ein langsam aufkommendes Unbehagen, das an den Nerven zerrt. Es ist eine Geschichte über traumatische Familiengeheimnisse, über ein Haus, dem Tod und Tragödien nicht fremd sind und all das münzt in einen perfekt ausgearbeiteten Höhepunkt, der bis zum letzten Wort einfach nur "Highlight" schreit! Fazit: "Die stillen Gefährten" ist ein eindringliches und atmosphärisches Buch. Eine aufregende und unheimliche Lesereise und ein perfekter viktorianischer Gruselroman. Absolute Leseempfehlung und ein neuer Favorit in meinem Regal!

Was für ein unfassbar spannendes Buch!
Ich konnte das Buch ab der ersten Sekunde nicht mehr aus der Hand legen, welch hervorragendes Meisterwerk. Die perfekte Mischung aus Spannung, Grusel, Unwohlsein und doch eine laufende Geschichte. Das Ende hat mich nochmal richtig gekriegt und ich bin auch traurig, dass es ausgelesen ist.

Gut!!
Also die Autorin gehört definitiv mit zu meinen Lieblingen, wenn es an schöne schaurige Storys geht. Tolles Setting, interessante Charaktere und ihr glaubt gar nicht, WIE OFT ich von einem zum nächsten gesprungen bin, weil ich dachte, dass es doch jemand anderes verdächtiges sein muss 😫 Das Ende hat mich etwas frustriert. Was hat das zu bedeuten???? 😭 Haben wir jetzt eine Reinkarnation oder ist es doch ein Dämon? Was hat es mit diesen Holzstaturen auf sich?? Wo ist der Rest des Tagebuches? Ahhhhhhh!! 🥹 Solide 4 Sterne! Konnte es nicht aus der Hand legen. Zum Glück habe ich alle Bücher der Autorin im Regal, hehe.
Enttäuschend !
Ich habe schon lange kein so schlechtes Buch gelesen. KANN SPUREN VON SPOILER ENTHALTEN !!! Nicht weil es schlecht geschrieben ist.. Der Schreibstil ist toll und theoretisch hatte die Geschichte sehr viel potenzial.. Aber Holz Aussteller die dich verfolgen ???? Ne.. ehrlich ,also ich hab mir was komplett anderes unter dem klappen Text vorgestellt ,und da das Buch auch so angepriesen wurde ,dachte ich „wow das muss gut sein“ Aber für mich war es wirklich ein Reinfall.. Wirklich schade hatte mich sehr darauf gefreut , auch weil es so wunderschön gestaltet ist , und wie oben auch beschrieben die Schriftstellerin eigentlich toll schreibt , so das man flüssig durch das Buch kommt… Aber weder die Holz aufstellen noch sonst irgendwas in dem Buch haben mich wirklich gegruselt. Und das Ende war leider auch absolut nicht meins hat mich ehr an deine Tragödie anstatt an einen guten Horror erinnert. Gebe die zwei einhalb Sterne wegen dem Schreibstil ⭐️ und der Aufmachung.. ⭐️ und den halben für die Geschichte an sich die theoretisch zwar gut geschrieben aber vieeeel viel mehr potential gehabt hätte. Leider
Besonders gruselig ist die Story nicht, aber sie hat mich wirklich gut unterhalten. Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen. Eine dritte Zeitebene für Elsies Kindheit wäre meiner Meinung nach nicht schlecht gewesen, da in der Hinsicht viel mit Andeutungen gearbeitet wird.
Purcell gelingt alles Wichtige für eine Schauergeschichte a la Haunted House. Eine sich langsam aufbauende Spannung, der Grusel der sich erst subtil dann immer brutaler in das Leben der Charaktere einschleicht. Die Autorin erfindet das Rad nicht neu und hält sich an altbekannte Schemata. Ein großes, böses Geheimnis aus der Vergangenheit was die beiden Protagonistinnen lösen, ein altes Übel das um sich greift, eine unzuverlässige Erzählerin. Das funktioniert alles sehr gut, Purcell beherrscht ihr Handwerk auch sprachlich. Die Charaktere sind zwiespältig und nicht vertrauenswürdig. Was bewirkt, dass man als lesende Person die Situation und das Erzählte kaum einordnen oder abschätzen kann. Diese Unsicherheit passt wunderbar zu den Gefühlen der Protas und der sich verdichtenden Atmosphäre. Gleichzeitig erhalten wir eine Schilderung der misogynen medizinischen Behandlung zur damaligen Zeit. Die Hysterie ist im 19. Jhd. eine sehr beliebte Diagnose für Frauen. Als Gegenentwurf zu dieser misogynen Gesellschaft, entsteht eine wundervolle Frauenfreundschaft zwischen den beiden Protagonistinnen. Stehen sie sich anfangs noch ablehnend gegenüber, entwickelt sich eine innige Freundschaft für die sie bereit sind alles hinter sich zu lassen. Fast. Und hier fangen die Dinge an die mich etwas ratlos zurück lassen. Elsies Zuneigung zu ihrem jüngeren Bruder wird ihr zum Verhängnis, sie schafft es nicht sich von seiner männlichen Dominanz zu lösen und verliert dadurch ihre Freundin. Der Spuk wird ebenfalls durch Misogynie sowie Ableismus und Rassismus ausgelöst. Die Themen passen sowohl zur Zeit als auch zur Handlung. Bis zuletzt dachte ich jedoch, dass die Autorin hier Kritik äußert und alles ein Irrtum ist. Wenn dies der Plan war, ist es etwas ungeschickt umgesetzt worden, oder zumindest so dass es sich mir persönlich nicht erschlossen hat. Das Ende ist stimmig und passend zum Horror.
Einige Türen sind aus einem bestimmten Grund verschlossen ...
England, 1866: Elsies Glück ist nur von kurzer Dauer, denn bereits kurz nach ihrer Hochzeit verstirbt ihr reicher Ehemann plötzlich und lässt sie schwanger zurück. In Trauer und völlig überfordert bezieht sie "The Bridge", den in Vergessenheit geratenen und runtergekommenen Landsitz der Familie, auf dem sie sich eigentlich ein gemeinsames Leben im Luxus ausgemalt hatte. Ihre einzige Gesellschaft ist nun die Cousine ihres Mannes, Sarah. Oder hat sie mehr Gesellschaft, als ihr lieb ist? In dem riesigen Anwesen existiert ein Raum, zu dem es keinen Schlüssel gibt. Als dieser sich jedoch öffnet, stoßen Elsie und Sarah auf über 200 Jahre alte Tagebücher einer Vorfahrin ihres Mannes, Anne Bainbridge, und eine unheimlich realistische Holzskulptur, eine stille Gefährtin. Schon bald wünschen sie sich, diese Tür niemals geöffnet zu haben. Wir erleben die Geschichte aus drei Erzählsträngen: Die Erlebnisse in "The Bridge" als Rückblick, die Tagebucheinträge der ersten Hausherrin und aus der Situation heraus, in die Elsie durch die Geschehnisse geraten ist. Die Autorin spielt mit der Wahrnehmung. Es gibt keine klare Einteilung in Gut und Böse. Jeder scheint dunkle Geheimnisse zu bergen, die nach und nach ans Licht kommen. Das Buch ist durchweg atmosphärisch geschrieben und der Spannungsbogen baut sich langsam auf. Immer wieder geschehen Dinge, die einen die Verzweiflung der Protagonistin nachempfinden lassen. Es ist mein erstes Buch aus diesem Genre und ich hätte mir etwas mehr Gruselfaktor erwartet. Außerdem bleiben für mich am Ende einige Fragen offen. Vielleicht bin ich aber auch mit falschen Vorstellungen herangegangen. Nichts desto trotz ist die Geschichte gut geschrieben und es herrscht durchweg eine düstere Grundstimmung. Mir hat es alles in allem ganz gut gefallen und ich werde auch einem nächsten Buch von Laura Purcell eine Chance geben.
Die Geschichte zieht sich..
Die Idee mit den ‚stillen Gefährten‘ ist wirklich gut, allerdings ist die Umsetzung, zumindest meiner Meinung nach, nicht besonders gelungen. Einige Passagen sind spannend, dennoch empfand ich es hauptsächlich als langwierig/langweilig und nicht sonderlich gruselig. Wenn ich ehrlich bin, habe ich überhaupt keinen Gruselfaktor gespürt. Die Figuren fand ich alle nicht besonders sympathisch, daher war es mir relativ egal, was mit ihnen passiert. Ich wollte das Buch an so mancher Stelle abbrechen, jedoch wollte ich wissen, ob es noch eine interessante Wendung nimmt. Dies blieb aus.

Ein bisschen gruselig 👻
Bis die Geschichte richtig los ging hat es leider sehr lange gedauert, ich wusste nicht welchen Personen man vertrauen kann und habe allen erstmal misstraut. 🧐 Richtig tief gingen die Bindungen der Charaktere zueinander leider nicht. Vieles musste man zwischen den Zeilen erahnen, das mag ich eigentlich, aber hier war es doch alles sehr oberflächlich. War ok 👌🏻
| Einige Türen sind aus einem bestimmten Grund verschlossen. |
Das viktorianische Setting und die düstere Atmosphäre laden zum Gruseln ein. Ich muss sagen, mir hat diese Geschichte tatsächlich Albträume bereitet. Die Vorstellung, in diesem riesigem Herrenhaus zu leben und von den sogenannten "Gefährten" beobachtet zu werden, jagt mir einen Schauer über den Rücken. Mein erstes Buch aus dem Festa Verlag und es hat mir sehr gut gefallen. Ich mag ja Geistergeschichten ganz gerne. Das Ende war ziemlich offen und lässt viel Spielraum für eigene Interpretationen.
It took me a while to really get into the story, but halfway through I was submerged.
Wow. Was für eine Geschichte. Spannung bis zum Ende. Das war mein erstes Buch von ihr und das wird nicht das letzte gewesen sein.
Ganz netter Schauerroman. Lesen wird leider nicht zur Mutprobe, wie von Festa geschrieben, aber der Roman plätschert so gemütlich schaurig dahin. Liest sich deswegen auch schnell weg!

















































