
Warum genau kauft man sich ein Geisterhaus?
„Die Braut von Ashbyrn House“ von Amy Cross hat mich vor allem mit seiner düsteren Atmosphäre und dem klassischen Spukhaus-Feeling in den Bann gezogen. Die Geschichte rund um Owen, der ein abgelegenes Herrenhaus kauft um der Stadt und allem drum herum zu entkommen, und dort langsam die unheimliche Vergangenheit von Katinka Ashbyrn entdeckt, sorgt für eine konstant beklemmende Stimmung. Besonders gefallen hat mir, wie ruhig die Handlung aufgebaut wird. Statt auf brutalen Horror setzt das Buch eher auf unterschwellige Spannung, mysteriöse Ereignisse und eine dunkle Gothic-Atmosphäre. Die wechselnden Perspektiven und die Einblicke in die Vergangenheit haben die Story zusätzlich interessant gemacht. An manchen Stellen hatte die Handlung einige Längen, trotzdem wollte ich wissen, welches Geheimnis hinter Ashbyrn House steckt. Wer atmosphärische Geistergeschichten mit einem klassischen Horror-Vibe mag, sollte hier definitiv mal reinschauen. Fazit: Ein spannender Spukhaus-Thriller mit düsterer Atmosphäre, interessanten Twists und genau der richtigen Portion Mystery. Für Horror-Einsteiger und Fans von Gothic-Horror auf jeden Fall empfehlenswert. Da ich das Buch im Wechsel zum gerade frisch erschienenen Hörbuch gelesen habe, muss ich noch kurz auf das Hörbuch eingehen. Die Synchronstimmen waren mehr als passend, sie haben die Story komplett mitgezogen und die Atmosphäre gut wiedergegeben, ich hatte nie das Gefühl, dass etwas nicht gepasst hat, im Gegenteil, ich hätte mir keine besseren vorstellen können. Daher Hut ab. Und auch hier die Frage: Warum kauft man so ein Haus? Werbung da Rezensionsexemplar @festaverlag



















































