Das Buch gefiel mir ausnehmend gut, es ist ein historischer Roman mit Krimi- und Gruselelementen. Ich liebe den Schreibstil der Autorin. Jo ist gezwungen für die Tante ihres verstorbenen Mannes zu arbeiten. Ich Wych Elm House stößt sie auf ein großes Rätsel, dunkle Familiengeheimnisse, einen Geist und das Gerücht über einen mysteriösen wilden Hund. Die Atmosphäre ist düster und rätselhaft, die Geschichte ruhig erzählt und trotzdem spannend.
Als Spukhaus Roman, wie der Titel verspricht, würde ich ihn jetzt nicht bezeichnen, aber ein paar Gruselmomente gibt es schon. Jedoch geht es vorrangig um die Beziehung und das Leben der Protagonistin und Ich-Erzählerin nach dem Verlust ihres Mannes. Insgesamt eine lohnenswerte Lektüre, die gut unterhält, wenn man keinen Grusel oder Horror erwartet.
Spukhaus Roman steht drauf aber ist wenig drin
Das Spukhausthema wird immer mal wieder angeschnitten, das Buch ist eigentlich aber eher ein Familiendrama mit ein paar Spukelementen. Hatte mir mehr davon erhofft.

Hab mir vom Festaverlag mehr erhofft. Ein leichter historischer Roman mit Spurenelementen. Mir hat leider die Tiefe und die Spannung gefehlt.
Absolut nicht was ich mir erhofft habe und die Stimmen auf dem Buchrücken passen kaum zu der Geschichte die ich da gelesen habe.
„Das Geheimnis von Wych Elm House“ ist ein atmosphärisch dichter Spukhaus-Roman, der Mystery, historische Elemente und psychologischen Horror verbindet. Simone St. James liefert eine spannende Geschichte mit düsteren Geheimnissen und emotionaler Tiefe. Der Roman spielt im England der 1920er Jahre und folgt der jungen Witwe Jo Manders, die nach dem Tod ihres Mannes Alex in dessen Familienanwesen Wych Elm House reist. Dort stößt sie auf eine Reihe mysteriöser Ereignisse und dunkler Familiengeheimnisse. Die Einheimischen halten die Familie für verflucht, und Jo beginnt zu zweifeln, ob sie ihren Mann je wirklich gekannt hat. Die Autorin schafft es, eine beklemmende Atmosphäre aufzubauen, in der das Haus selbst fast wie ein eigener Charakter wirkt. Die Mischung aus Geistererscheinungen, psychologischer Spannung und historischen Rückblicken erzeugt ein intensives Leseerlebnis. Simone St. James gelingt mit „Das Geheimnis von Wych Elm House“ ein stimmungsvoller Mystery-Roman, der Fans von Spukhausgeschichten und historischen Thrillern gleichermaßen anspricht. Die psychologische Tiefe und das düstere Setting machen das Buch zu einem gelungenen Vertreter seines Genres – ideal für Leserinnen und Leser, die sich gerne in geheimnisvolle Familiengeschichten mit übernatürlichem Flair vertiefen.
Ich liebe Geisterhaus Bücher und daher habe ich zu Wych Elm House gegriffen.
Der Schreibstil der Autorin war recht ansprechend und die Story war sehr spannend. Leider kam mir der Gruselfaktor und das Spukhaus etwas zu kurz. Ich habe Jo sehr ansprechend gefunden und auch den Twist um sie herum. Das Buch ist aufgrund der Story sehr zu empfehlen, vor allem wenn man leichten Horror mag. Als eingefleischter Horror-Fan wäre es meiner Einschätzung nach zu seicht, dennoch zur Abwechslung empfehlenswert.

Auch wenn ich anfangs etwas brauchte um in das Buch einzutauchen, war es dann spannend und teils sogar ein klein wenig gruselig.....
Zeitreise zum 1. Weltkrieg bzw. Kurz danach
Wir begleiten Jo, die ihren Mann im ersten Weltkrieg verloren hatte. Er ist verschollen und daher hat sie nicht den Witwenstatus. Daher ist sie gezwungen für die Tante ihres verstorbenen Mannes zu arbeiten und das bedeutet auch, ins Wych Elm House einzuziehen. Nicht nur, dass sie ein Familiengeheimnis lüftet, nein, sie wird auch noch von der verstorbenen Cousine von ihrem Mann und deren Höllenhund heimgesucht… Ja der Anfang war etwas schleppend, aber das Buch hat ab ca. Der Hälfte an Fahrt aufgenommen und ich war echt gespannt, wie es zu Ende geht 😊
Spannend, mysteriös und so so gut
Ich liebe die Bücher der Autorin. Sie schreibt so unfassbar fließend, spannend, emotional, wendungsreich, fesselnd und voller Hingabe. Die Bücher haben keine Längen, um sinnfrei Seiten zu füllen und sind von vorne bis hinten einfach nur rund! Ich freue mich jetzt schon tierisch, mehr von ihr zu lesen. Definitiv eine meiner Lieblingsautoren! Auch in dieser düsteren Geschichte hat sie all das wieder geschafft und wir begleiten Jo, die ihren Mann an den Krieg verloren hat, bei ihrer Arbeit als Gesellschafterin. Dottie, ihre Arbeitgeberin und gleichzeitig die Tante ihres Mannes, nimmt diese mit auf Reisen und schlussendlich auch in ihr Zuhause, wo sie versuchen, erstandene Gemälde zu verkaufen. In diesem Haus geht aber etwas gewaltig nicht mit rechten Dingen zu und die verstorbene Tochter sucht Jo heim. Die Charaktere sind mir immer das liebste an den Büchern der Autorin. Sie sind so emotional, echt, tief und nachvollziehbar. Die Beschreibung der Charaktere und die Art wie sie dargestellt werden, lassen mich emotional werden. Sehr großes Lob! Klare Empfehlung von mir! Immer wieder gerne!

⭐️⭐️⭐️
Im Grunde war es gut aber hatte öfter das Gefühl das ich im Kreis Lese. Teils war es schon etwas langatmig. Kapitel Größe und der Schreibstil waren aber im Großen und Ganzen sehr angenehm.
Herrenhaus Mystery mit kleiner Romanze und wenig Grusel
Zum Anfang vorweg: ich bin vermutlich biased da ich den Schreibstil und das Storysetting von Simone St. James als ansprechend und einnehmend empfinde. Die Erzählung war spannend, das gewisse Etwas hat mir aber um ehrlich zu sein gefehlt. Manche Dinge wurde auch irgendwie nie wieder wirklich erwähnt (z. B. Der Mann im Fenster) und das hat mich ernüchtert. Trotz allem ein unterhaltsames Buch. Ich hab’s wirklich gemocht, aber ich hab’s nicht geliebt?

Großartiger historischer Roman mit Krimi und Horrorelementen
Joanna Manders hat ein schweres Leben im Jahr 1921. Sie hat keinen bekannten Vater, ihre Mutter ist in einer Irrenanstalt und ihr Mann im ersten Weltkrieg gefallen. Sie arbeitet für die Tante Dottie von ihrem verstorbenen Mann Alex und auch diese ist nicht einfach. Sie wurde als Reisebegleiterin auserwählt und nun zurück in Wych Elm House ist ihre Rolle eher der einer Dienstmagd ähnlich. Immer mit Nachnamen verrufen und jederzeit kritisch beäugt, schleicht sie sich durch den Alltag und versucht alles richtig zu machen um genug Geld für den Aufenthalt ihrer Mutter zu verdienen. Man merkt, dass sie sich absolut nicht wohl fühlt nicht so leicht mit allem fertig wird bei ihrer angeschlagenen Seele und das sie nicht mehr viele Rückschläge erträgt. Viele Geheimnisse, Verdächtigungen und Gerüchte lassen Jo in einer Zeit forschen, die sie noch mehr ins Grübbeln bringt. Der Schreibstil passt sehr gut in die Zeit und ich bin auch von der Gestaltung des Buches begeistert. Ornamente am Kapitelanfang und der schöne Umschlag, lassen auf einen ebenso schönen Inhalt schließen. Die Handlung an sich plätschert leise vor sich hin, aber ich fand es trotzdem sehr interessant, da es das Zeitalter und ihren Umschwung sehr schön veranschaulicht. Die Familie ist absolut distanziert und kühl zu Jo und unterstreicht damit den unterschwelligen Grusel in dem Haus, indem ich mich definitiv nicht wohl fühlen würde. Es hat jetzt keine plötzlichen Jumpscares, aber wohlfühlen kann man sich bei dem Umgang und in den Zimmern auch nicht. Nur weil überall Wohlstand und Luxus herrscht, heißt es nicht, dass das Haus reich an Liebe und Wärme ist. Im Gegenteil, mit jedem Geheimnis und Offenbarung distanziert man sich mehr von dem Geschehen und mag gar keinem mehr trauen. Eine willkommene Abwechslung war da für mich die Lästereien der Dienstboten und Dorfbewohner und die Rückblenden zu ihrer Ehe mit Alex. Jo Manders erzählt uns in der Ich-Perspektive von ihren Erlebnissen mit Dottie in der Villa und ihrem Alltag, nebst den Besuchen bei ihrer Mutter. Ab und an drängen sich kleine Erinnerungen in den Vordergrund von der Kennenlerngeschichte von Alex und Jo, aber das bleibt eher selten. Trotzdem war die kleine Liebesgeschichte so eine willkommene Abwechslung und schön zu lesen, regelrecht herzerwärmen im Gegensatz zum restlichen Inhalt. Das Mitleid über ihre Situation in der Gegenwart wurde immer größer mit jeder Zeile, wie man sie kennenlernte, aber auch die Wut über Einstellung und Frauenbild in der Zeit. Die Charaktere waren somit toll ausgearbeitet, für mich sehr authentisch dargestellt und die Entwicklung Jos fand ich großartig. Im Mittelpunkt stehen aber nicht nur familliäre Geheimnisse, sondern auch die Nachkriegszeit und die Traumata, die es zu verarbeiten galt. Nicht nur schwere Verletzungen, Mophinabhängigkeit und Alpträume werden hier thematisiert, sondern auch eine kühle und Abgeschottetheit der Menschheit gegenüber und wie die daheimgebliebenen Familienmitglieder mit so einer Situation umgehen. Gerade die Gespräche mit Cousin Martin finde ich dabei sehr eindringlich. Neben den ganzen posttraumatischen Störungen kommt auch etwas das übernatürlich Geisterhafte zu Tage, aber wie schon erwähnt, sehr dezent und nicht der pure Horror, den man kaum aushalten kann. Zusammenfassend lässt sich glaube ich feststellen, dass es kein Spukhaus-Roman ist, sondern eher ein historischer Roman mit einer niedlichen, zarten Liebesgeschichte, bissl Krimi, vielen Geheimnissen und einem Geist, der zwar nicht gruselig ist, aber da. Wenn ihr so etwas sucht, dann bitte unbedingt diese Seiten in die Hand nehmen, denn was das anging, hat es alle Kriterien erfüllt. Ich war wirklich gefesselt von den Ereignissen und habe richtig gerne in dem Buch gelesen.
Tolles Zeitportrait im falschen Gewand
Können Horror, Anti-Kriegsdrama und Liebesgeschichte miteinander? Den positiven Beweis dafür liefert die Autorin mit diesem spannenden Roman aus dem Hause Festa. Ein wenig verwundert rieb ich mir nach dem lesen der Danksagung schon die Augen. Ob das Buch in die Sparte Horror und Thriller passt, wie es von Verlagseite offiziell geführt wird, wage ich leicht anzuzweifeln. Eher würde ich es unter Kriegsdrama und Liebesdrama, mit Krimianteilen und einer guten Portion Spionage-Elementen, einordnen. Zum Thriller fehlten mir die Cliffhanger. Zum Horror fehlten mir die Gruselmomente. Was die Autorin aber richtig gut konnte war es, ausgezeichnete Unterhaltung in ein spannendes Verwirrspiel zu packen. Mit ordentlich Herzschmerz und tödlicher Spannung gewürzt. Der historische Weltenbau wurde herausragend gut an die Leserschaft vermittelt, was den Zeitgeist formidabel zum tragen brachte. Warum 4.5 ⭐️? Ich ließ mich auf den Roman ein, weil ich ihn im Abonnement geliefert bekam und neugierig durch die positiven Rezensionen wurde. Hätte ich ihn gelesen, wenn ich gewusst hätte, was mich erwartet? Klares jein aufgrund der fragwürdigen Genreeinordnung. Bereut habe ich letztlich keine Minute, weil mich die Handlung schwer in ihren Bann ziehen konnte und ich unbedingt wissen wollte, wie der Krimiteil aufgelöst werden würde. Die Charaktere gefielen mir ebenfalls sehr gut. Vor allem Dottie, die mit ihrer eiskalten Art ein wunderbares Beispiel für eine längst vergangene Zeit dar stellte, in der eine starke Frau ohne eine harte Schale keine Chance gegen das männlich dominierende Geschlecht hatte. Umso emotionaler geriet deshalb das Grande Finale.
Ich habe es sehr genossen-ein wahnsinnig gutes Buch
Dieses Mal möchte ich mal wieder mit einem Zitat beginnen: ❣️ Manchmal frage ich mich, ob nur die Verrückten die Wahrheit sehen oder aussprechen"❣️ Der Schreibstil der Autorin ist sehr lobenswert. Da die Story in den frühen 1921'ern spielt, legt sie den sprachlichen Fokus auf die damals angewandte Sprache. Ein Großteil spielt in der Gegenwart (1921). Durch Rückblenden reisen wir zurück in die Zeiten vor dem 1. Weltkrieg. Zeitsprünge faszinieren mich immer ganz besonders. Dramatische Kapitelenden, mit ebenso überraschungenden Twists, runden das Ganze ab. Sämtliche Figuren sind toll ausgearbeitet. Allen voran die Protagonisten Jo, Dottie und Alex. Alex unter anderem trieb mich in den Wahnsinn, konnte ich ihn so gar nicht einschätzen. Tolle Arbeit der Autorin einen solch mysteriösen Charakter zu schaffen. Sogar die begleitende Liebesstory hat mich berührt (ok ich gebe zu: könnte auch daran liegen, dass ich selbst verliebt bin🤪) Man spürt die tiefe Verbundenheit zweier Liebenden.Die Kritiken, es könnte etwas spukiger sein, sind sicher gerechtfertigt. Der Fehler liegt hier wohl eher bei der Vermarktung des Verlags, als am Roman selbst. Das Augenmerk scheint mir auf subtilen, sehr unterschwelligen Schauer gelegt worden zu sein. Der Leser spürt, dass da arg was nicht stimmt, kann es jedoch nie ganz greifen. Ein fantastisches Buch. Ab zu Festa! 5/5 👩❤️👨👩❤️👨👩❤️👨👩❤️👨👩❤️👨
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Also eine gruselige Geistergeschichte ist das Meinung Meinung nach nicht, aber dennoch habe ich das Buch geliebt. Ich hab das Buch innerhalb eines Tages verschlungen und habe nicht mal gemerkt, wie schnell ich eigentlich durchkam. Ich liebe die Schriftstellerin und ihren Stil zu schreiben. Ich liebe die Charaktere, die sie erfindet. Die Liebesgeschichte hat mir auch Herzschmerz bereitet und mich mitfühlen lassen. Und allgemein war das einfach wieder ein wundervolles Buch von ihr. Ich empfehle dieses Buch zu 100 % weiter. Lest das auf jeden Fall. Es war einfach nur grandios. ❤️
"Ich verstand es jetzt besser. Ich verstand, wie es war, in einem Dunst aus Verwirrung und Angst zu leben, und welchen Mut es brauchte, um jeden Tag aufzustehen und sich einer Welt zu stellen, die verwirrend und manchmal erschreckend war."
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und der Plot hat mir sehr gefallen. Der Untertitel - Ein Spukhaus-Roman - ist aber irreführend, wie ich finde. Ja, es geht um ein Haus und ja, es geht um einen Spuk, aber trotzdem ist es kein Haunted House Horror. Denn der Spuk spielt zwar eine tragende Rolle, steht aber immer nur kurz im Forderung. Es geht vielmehr um Schicksale und wie sie entstanden sind. Das Buch hat mehrere Ebenen, die wunderbar ineinander fließen und das Buch zu einer runden Sache machen. Es geht zum Einen um die Beziehung von Jo und Alex, die überschattet ist vom ersten Weltkrieg. Es geht um Frauen, die um ihre Männer fürchten und alleine überleben müssen, während der Mann als Soldat an der Front kämpft. Und es geht um Männer die traumatisiert und kriegsversehrt nach Hause kommen. Zum anderen geht es in diesem Buch aber auch um einen mysteriösen Mordfall und dessen Aufklärung, wobei der Spuk in Erscheinung tritt. Der Roman wird aus der Perspektive von Jo erzählt und wechselt dabei zwischen verschiedenen Zeitebenen vor, während und nach dem Krieg. Die Schichten der Geschichte entblättern sich so nach und nach und führen zu einem spannenden Ende. Ich mochte schon The Haunting of Maddy Clare und wurde auch mit diesem Buch von Simone St. Clare nicht enttäuscht. Im Gegenteil, ich habe es sehr gemocht. Ich kann eine klare Lese-Empfehlung aussprechen. 👍📚👻💜🪦
Ich war wirklich gespannt und muss sagen, dass mir die Story ganz gut gefallen hat. Die Mischung erinnerte allerdings mehr an einen historischen Krimi mit ganz leichten "Spuk"elementen. Es ist eher die Suche nach einer Mörder und was die Familie Forsyth sonst so tut. Der Einblick in das Schicksal von Kriegswitwen fand ich sehr spannend. Aber auch die Spukelementen waren gut eingebaut und passten. Auch wenn ich mir tatsächlich etwas mehr oder überhaupt Gänsehaut gewünscht hätte. Alles in Allem gab es hier weniger Spukhaus als ich erwartet habe. Eine interessante Familiengeschichte kommt hier auf den Tisch, die mich gut unterhalten konnte.

Eher Drama mit Grusel nur als Nebenelement
Wer unheimliche Atmosphäre und Spukhaus-Grusel sucht, der wird hier eher enttäuscht werden. Wer aber einem zeitgenössischen Drama mit einer Prise Übernatürlichem nicht abgeneigt ist, dem könnte das Buch dennoch gefallen. Ich kenne bereits andere Werke der Autorin und war deshalb bereits „vorgewarnt“, vielleicht teile ich aus diesem Grund die meisten Meinungen zu diesem Buch nicht. Ich fand es nämlich ganz unterhaltsam mit den verschiedenen Plot-Twists und der intelligenten sowie starken Protagonistin Jo.
Allerhand Geheimnisse gewürzt mit einer Prise Spuk.
Jo Mandres verwitwet, nachdem ihr Mann im Krieg abgeschossen wurde. Als ihr nichts anderes übrig bleibt wird sie zur Gesellschafterin einer Anverwandten ihres verstorbenen Mannes und so Reisen sie zusammen um Kunst zu erwerben. Allerdings kehren sie irgendwann nach Wych Elm House, dem Wohnsitz der Familie, zurück. Stück für Stück erfährt Jo einiges über die Vergangenheit ihres Mannes, scheinbar kannte sie ihn doch nicht so gut wie sie dachte. Und gleichzeitig versucht sie einen mysteriösen Todesfall zu lösen, nachdem ihr der Geist eines jungen Mädchens erschienen ist. Die Mischung aus Familiengeheimnissen, die Geheimnisse ihres Mannes und der unterschwellige Spuk, hat das Buch zu einem echte Pageturner gemacht. Auch wenn der Spuk nicht im Vordergrund stand gab es durchaus unheimliche und verworrene Momente aber durch die Bandbreite an Geheimnissen wurde eine Spannung aufgebaut und man wurde zum mit rätseln angeregt, sodass man es nur schwerlich aus der Hand legen konnte. Auch der ein oder andere Plottwist war vorhanden. Ich denke wer gerne düsteren Familiengeheimnissen auf den Grund geht, durchwirkt von subtilen Spuk, könnte an diesem Buch seine Freude haben. Ich hatte dies auf jeden Fall.
Dieser Roman ist irreführendenweise unter dem Genre Horror zu finden. Wer Horror sucht wird trotz einem kleinen Spukanteil hier nicht auf seine Kosten kommen. Es ist dennoch ein gut geschriebener Roman, der auch wenn ich etwas anderes erwartet habe, mich gut unterhalten hat und mit seiner Spannung sogar positiv überraschte. Es ist eher ein hostorisches Familiendrama und Krimi/Thriller und sollte entsprechend auch eher in dieses Genre eingeordnet werden.
Schade , da waren meine Erwartungen wirklich zu hoch . Fing toll an und was mir wichtig ist , dass die Atmosphäre passt . Danach triftet es immer mehr in ein Drama und Krimi ab . Die gruseligen Momente fehlte hier komplett.
Ich bin inzwischen soweit, dass wenn ich irgendwo Spukroman lese, muss ich dieses Buch lesen. Geister, unheimliche Atmosphäre und Düsternis sind total meins. So hab ich gedacht, dass auch dieses Buch meins wäre… Weit gefehlt. Leider war es eher ein (Nach-)Kriegsdrama rund um eine junge Frau, die ihren Ehemann verloren hat. Seine Leiche wurde jedoch nie entdeckt… Einige Twists hatte das Buch schon zu bieten, muss man ehrlicherweise zugeben, aber richtige Spannung kam nicht wirklich auf… Und Spuk? Hmm nicht wirklich.
Ich fand das Buch in meiner App in der Kategorie des Horrors und war gespannt. Doch ich war dann erst enttäuscht, denn mit Horror hat es für mich nicht wirklich was mit zu tun. Durch falschen Erwartungen fand ich mich auch recht schwer in die Geschichte und so zogen sich die Seiten dahin. Doch dann ging ich es einfach anders an und las es einfach als ganz normalen Roman und so kam ich dann auch endlich rein in Story. Von da an zog mich die Story immer mehr in den Bann und ich mochte das Buch immer mehr. Überraschende Wendungen und ein gut geschriebenes Finale haben mich dann letztendlich doch noch mein Spaß an dieser Geschichte haben lassen.
Hm so wirklich spooky war das ja nicht. Schade dabei fing es so gut an.
Hm so wirklich spooky war das ja nicht. Schade dabei fing es so gut an.
























