Elspeth Swansome wird als Kindermädchen für die kleine Mary eingestellt. Mary hat seit dem plötzlichen Tod ihres Zwillingsbruders William kein Wort mehr gesprochen. Und das Schweigen des Mädchens ist nicht das einzige Rätsel.
Ich persönlich fand es unglaublich langweilig
Das Buch war schon nicht sehr lang ( Gott sei Dank) aber es hat sich gezogen, und es ist einfach mal nichts passiert
Für mich ein Flop
Für mich war das Hörbuch leider nicht wirklich packend. Die Idee dahinter ist zwar gut und die Stimmung passt, aber es hat mich einfach nicht richtig abgeholt. Am Ende okay, aber eher kein Gefühl von "ich muss wissen wie es weiter geht".
Besonders hervorheben möchte ich den Schreibstil. Die Formulierungen und die bildhaften Beschreibungen beförderten mich tatsächlich ins Jahr 1860.
Das Buch fühlt sich für mich zwar eher wie ein Roman an, aber ich kann trotzdem 5 Sterne geben weil ich das Buch nur schwer aus der Hand legen konnte.
Das Buch hat auch so eine typische Festa-Verlag-Haptik und das find ich ja generell sehr ansprechend. 😊
Für mich was das leider nichts. Spannung war nicht viel da und Grusel leider so gar nichts. Vielleicht bin ich aber auch nur etwas verwöhnt wenn es um Grusel geht 😉
Die Geisterflöte ist ein atmosphärisch dichter Gothic-Roman, der lange Zeit genau das tut, was ich mir von diesem Genre wünsche: Er baut leise Unruhe auf, arbeitet mit Andeutungen statt Effekten und nimmt sich Zeit für Stimmung, Orte und unterschwellige Bedrohung.
Der Schreibstil ist eine klare Stärke des Buches. Er liest sich flüssig, ruhig und kontrolliert, ohne dabei an Intensität zu verlieren. Besonders gelungen ist die Art, wie über lange Strecken Spannung gehalten wird – weniger durch konkrete Ereignisse, sondern durch das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Rituale, historische Bezüge und gesellschaftlicher Kontext werden geschickt eingewoben und erzeugen ein vielschichtiges, düsteres Gesamtbild.
Gerade diese sorgfältige Anlage sorgt allerdings auch dafür, dass das Buch hohe Erwartungen weckt. Es deutet viele Ebenen an – Identität, Schuld, Wahrheit, Verdrängung, Macht über Narrative – und lädt dazu ein, mitzudenken und Zusammenhänge herzustellen. Für mich war genau das der große Reiz beim Lesen.
Die Auflösung konnte diese Erwartungen nicht vollständig einlösen. Ab etwa der zweiten Hälfte treten einige der zuvor wichtigen Motive – insbesondere Rituale und paranormale Elemente – stärker in den Hintergrund und verlieren an erzählerischer Relevanz. Die finale Erklärung wirkt im Vergleich zum komplexen Aufbau etwas zu schlicht und hätte für meinen Geschmack stärker vorbereitet oder konsequenter ausgespielt werden können. Die Atmosphäre fängt vieles auf, kann diesen Bruch aber nicht ganz ausgleichen.
Trotzdem bleibt Die Geisterflöte für mich ein sehr lesenswerter Roman. Die Stimmung, der Stil und der langsame, kontrollierte Spannungsaufbau tragen das Buch über weite Strecken souverän. Auch wenn mich das Ende nicht vollkommen überzeugt hat, habe ich das Lesen selbst sehr genossen – und das ist letztlich entscheidend.
Fazit:
Ein starker, stimmungsvoller Gothic-Roman mit großem erzählerischem Potenzial, der nicht jede seiner Andeutungen bis zum Ende ausschöpft, sich aber trotzdem absolut lohnt. Wer Atmosphäre, leisen Horror und langsames Unbehagen schätzt, wird hier viel finden, selbst wenn die Auflösung nicht restlos zufriedenstellt.
GÄNSEHAUT-GARANTIE!
Mit ihrem Debütroman Die Geisterfloete ist Rebecca Netley eine stimmungsvolle Geistergeschichte gelungen.
Schon ab der ersten Seite entfaltet sich eine unheilvolle Stimmung, die einen sofort in den Bann zieht. Die raue Insel Skelthsea mit ihrem stürmischen Wetter, dem allgegenwärtigen Nebel und der klirrenden Kälte bildet die perfekte Kulisse für diese gespensitische Erzählung. Mit jedem Kapitel wächst das Gefühl, dass auf der Insel und im alten Herrenhaus Iskar etwas falsch ist.
Im Mittelpunkt steht Elspeth, eine junge Frau, die bereits viel Verlust erlebt hat und dennoch den Mut findet, sich einem Neuanfang zu stellen. Sie ist eine starke einfühlsame Protagonisten, mit der man mitfühlt. Gemeinsam mit ihr beginnt man, die rätselhaften Ereignisse zu hinterfragen, seltsame Geräusche, Schatten, flüsterne Melodien und das geheimnissvolle Pfeifen einer Flöte sorgen immer wieder für beklemmde Momente.
Besonders überzeugt das Setting. Das heruntergekommene Herrenhaus mit seinen leeren Räumen, dem morschen Holz und dem Gefühl von Verfall wirkt fast wie eine eigene Figur. Vernunft und Aberglaube prallen immer wieder aufeinander, was die Spannung konstant aufrecht erhält.
Der Schreibstil ist ruhig, bildhaft und verständlich, sodass man der Handlung problemlos folgen kann. An ein, zwei Stellen hätte die Story etwas straffer erzählt sein dürfen, doch die starke Atmosphäre und die paranonmalen Elemente machen das mehr wie wett.
Ein stimmungsvolles, historisches Buch mit einem großartigen Setting und vielen unheimlichen Momenten.
Die junge Elspeth, selbst in Trauer, wegen familiärer Verluste, nimmt eine Stelle als Kindermädchen auf einer englischen Insel an.
Ihr Schützling Mary hat selbst viele Verluste ertragen müssen. Sie spricht nicht und ist immer von einer geheimnisvollen Aura umgeben.
Und dann passieren auch noch seltsame Dinge. Stimmen und Schlaflieder in verlassenen Fluren. Gesichter, die aus Fenster starren in leeren Räumen. Und immer wieder begleitet vom schrillen Ton einer Flöte.
Die ganze Zeit dachte ich:"Mensch , die kann doch nicht so naiv sein und nicht sehen, dass XY versucht zu schaden..."
Aber ich wurde noch überrascht.
Mir hat die ganze Atmosphäre in diesem Buch sehr gefallen und spreche hiermit eine klare Leseempfehlung 🖤 aus
Ein solider Geisterthriller. Hier gibt es nichts wirklich neues,aber eine spannende Erzählweise und eine düster- schaurige Atmosphäre machen das Buch zu einem spannenden Leseerlebnis
„Die Geisterflöte“ von Rebecca Netley hat ein wunderschön gestaltetes Cover, dessen besonderes Material perfekt zur Stimmung der Geschichte passt 🌫️. Stilistisch ließ es sich gut lesen, die Kapitel hatten eine angenehme Länge und das Grundgerüst des Plots war vielversprechend: ein verborgenes Geheimnis 🕯️, zwei mysteriöse Todesfälle ⚰️ und ständige Hinweise darauf, dass Geister im Spiel sein könnten 👻.
Trotzdem habe ich mich beim Lesen nicht wirklich hineingezogen gefühlt.
Das historische Setting im Jahr 1860 wurde für mich nicht überzeugend vermittelt – weder sprachlich noch atmosphärisch fühlte ich mich in die Zeit versetzt. Dadurch ging ein Teil des Gefühls verloren, wirklich in die Geschichte einzutauchen, obwohl die Idee an sich stark gewesen wäre.
Die Geschichte bleibt insgesamt leicht unheimlich, aber ohne echten Gruselmoment. Für mich wirkte die Umsetzung stellenweise unausgereift: atmosphärisch ja, aber nicht tief genug, um wirklich Spannung oder Gänsehaut aufzubauen.
Was mich jedoch positiv überrascht hat, war das Ende, das ich so nicht habe kommen sehen. Trotz der Schwächen war der Schluss unerwartet und hat der Geschichte noch einmal einen interessanten Ton gegeben.
Insgesamt ein mysteriöser, atmosphärischer Roman, gut lesbar, aber mit Potenzial nach oben – besonders was Stimmung, Tiefe und historische Glaubwürdigkeit betrifft.
Das buch ist echt gut darin eine düstere Atmosphäre zu schaffen, da alles in dunkel, Nebel, Regen gehüllt ist und von Kerzenlicht beschienen wird.
Wenn die rituellen Machenschaften und Geister später auftauchen ist ein beständiges gänsehaut Erlebnis garantiert.
Leider wird es nie wirklich extrem gruselig, was aber der Geschichte nicht wirklich schadet, da das buch vielschichtig ist und viele fragen aufwirft die einem beschäftigen.
Ich kann das buch jedem empfehlen der lust auf eine düstere Story hat, die einen viel rätseln lässt.
Derjenige wird definitiv auf seine Kosten kommen .
Es hat gedauert, bis ich dieses Buch fertig gelesen hatte. Es hat sich für meinen Geschmack zu langsam aufgebaut, aber als es das dann mal hatte, gefiel es mir etwa im letzten Drittel gut. Man kann dieses Buch mMn sehr gut lesen, wenn man sich an einem langsamen Tempo nicht stört—und ein bisschen gruselig ist es auch ;)
Dieses Jahr war es soweit diese SuB Leiche kam dran.
Hatte dieses Buch letztes Jahr im @thalia_trier_kornmarkt als Blind Date gekauft und doch war die Saison so schnell um.. dass es dieses Jahr ganz oben auf dem Herbst/Halloween Sub lag.
Seit ihr auch solche Mood‘reader ?
Zu den Passenden Jahreszeiten oder eher egal?
Es passt definitiv in die Halloweenzeit 🎃, wenn Ihr was sucht mit Gruselfaktor und einer Geschichte die sich ums 1800 spielt kommt ihr hier auf euren Geschmack.
Für mich persönlich nicht Thriller genug für einen Halloween Thriller aber ne nette Geschichte dahinter. 👻🏚️🏰
Wer lust hat hier geht es zum Buddy'read :
https://reado.app/app/buddy-read/uqLrbsaTlL6QQixXrD1A?action=join
Atmosphärische Gruselgeschichte, die teilweise unter der etwas zu blumigen Sprache und teils seltsam metaphorischen Ausdrücken leidet, was vielleicht auch an der Übersetzung liegen mag. Insgesamt jedoch eine schöne Herbstlektüre.
Leider konnte mich das Buch nicht wirklich überzeugen. Im Vergleich zu den Spuk Geschichten von Darcy Coates bleibt dieses Buch leider blass. Die Protagonisten überzeugen leider nicht und es kam für mich nicht mal ein Hauch von Grusel auf. Schade
Gespenstisch, voller Herz und Emotionen und super spannend
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Ich fand es absolut spannend, mysteriös und so voller Herz. Wir begleiten Elspeth bei dem Versuch ihr altes, voller Unglück geplagtes Leben hinter sich zu lassen und als Kindermärchen auf einer ziemlich verlassenen Insel neu zu starten. Die erhoffte Ruhe und Normalität findet sie leider nicht, da es in dem Haus der "neuen" Familie spukt.
Das Buch ist stellenweise gruselig, da ich bis zum Schluss auch nicht wusste, wer wirkt die Zauber und was will derjenige damit bezwecken. Dadurch entstand auch unheimlich viel Spannung. Für mich war das Ende völlig unvorhersehbar. Die Beziehungen der Charaktere werden auch sehr in den Mittelpunkt geschoben, was die emotionale Ebene natürlich noch einmal um einiges verstärkt.
Die Charaktere waren wunderschön dargestellt, auch wenn äußerliche Merkmale im Hintergrund lagen. Die Art und Weise, wie die Autorin die Charaktere miteinander verwebt und interagieren lässt, gibt ihnen so viel Tiefe und Emotionen. Super gut gelungen.
Die Autorin hat einen sehr flüssigen, bildlichen und angenehmen Schreibstil.
Ganz klare Empfehlung von mir!
👻🪈🖤Meinung (selbst gekauft)🖤🪈👻
Erstmal Happy #festafriday 🖤 endlich ist es wieder soweit.
Und auch dieses Buch konnte ich endlich von meinem SuB befreien. Worum geht es hier ?
Wenn man sie hört ist es schon zu spät…
Elspeth Swansome wird dort als Kindermädchen für die Kleine Mary eingestellt. Mary hat seit dem plötzlichen Tod ihres Zwillingsbruders William kein Wort mehr gesprochen. Und das Schweigen des Mädchens ist nicht das einzige Rätsel. Doch im Herrenhaus spricht niemand darüber. Im Dorf hingegen wird gemunkelt das Williams Sturz von den Klippen keineswegs ein Unfall war. Diese Gerüchte könnte Elspeth leicht ignorieren würde sie nicht Zeugin einer Reihe von seltsamen Phänomenen : Schritte auf dem Dachboden, ein Schlaflied, das jeden Abend durch die leeren Flure hallt , unheimliche Puppen, die überall auftauchen und ständig dieses unheilvolle Pfeifen einer Flöte die angeblich Tote herbeirufen kann …
Gleich mal vorne Weg hätte ich nicht erwartet das mich dieses Buch packen würde den ich tu mich mit der Zeit immer etwas schwer. Ich muss aber sagen die Atmosphäre die hier geschaffen wurde hat mir echt gut gefallen und auch der Schreibstil war sehr „ anschaulich“ den an manchen Stellen hatte ich beim lesen das Gefühl ich wäre wirklich auf dieser Insel. Elspeth mochte ich schon gerne da sie für diese Zeit alles andere als naiv war und da durch auch einiges hinterfragt hat. Das einzigste aber was ich hier habe ist : ich hätte mir mehr grusel Elemente gewünscht den hier gab es einige gute Vorlagen dafür. Nichts desto trotz hatte es ein großen Plus Punkt den ich habe nicht so lange daran gesessen also hatte es relativ schnell durch.
Laut Klappentext habe ich mich auf einen schaurigen Gruselroman gefreut. Mit Grusel hat das Buch aber herzlich wenig zu tun.
Die Geschichte spielt im 19. Jahrhundert auf einer schottischen Insel. Ein tolles Setting. Aber das war's schon.
Die Figuren sind flach und blass und blieben es auch bis zum Schluss. Dazu war die Story langatmig und wenig gruselig.
Unzählige Aneinanderreihungen der täglichen Tagesabläufe von Waschen, Anziehen, Teetrinken und Spazieren gehen. Das hat mich einfach gelangweilt.
Erst auf den letzten 100 Seiten tat sich ein bisschen was. Das Ende jedoch auch blass und unspektakulär.
Dies war mein erstes Buch von Rebecca Netley. Ich habe wahnsinnig lang für diese Buch gebraucht, da sich für meinen Geschmack der Anfang sehr zog.
Somit musste ich mich immer wieder aufraffen, um weiter zu lesen, verlor aber schnell wieder das Interesse. Als dieser Punkt jedoch überwunden war, war ich nur noch gebannt von dieser Geschichte.
Die Protagonisten sind alle sehr sehr gut geformt, jedoch behalten sie alle -bis auf Elsbeth- einen kleinen Schleier um ihr Wesen.
Es bewirkt, dass man die Figuren schlecht einschätzen kann. Dies ist von der Autorin so gewollt, was das Leseerlebnis noch mehr intensiviert. Weil man nicht wirklich weiß, wen man trauen kann & wem nicht.
Die Geschichte hat einen teilweise gruseligen Beigeschmack😱, allgemein ist das ganze drumherum sehr plastisch und atmosphärisch.
Das ist ein wahnsinnig großer Pluspunkt.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Handlung an sich. Sie ist völlig unvorhersehbar und sehr anspruchsvoll verpackt.
Wie gesagt, der Anfang war nicht so meins, jedoch hat sich das dranbleiben an der Geschichte für mich doch sehr gelohnt. 😊
Die Geisterflöte und ich haben einige Zeit miteinander verbracht. Dabei fand ich es unheimlich, spannend, überraschend und wenn ich es zur Hand genommen habe wollte ich immer weiterlesen. Irgendwie haben sich trotzdem immer wieder andere Geschichten dazwischen drängen können.
Die Geschichte war sehr atmosphärisch, eine perfekte Herbstlektüre, man hört fast die Wellen rauschen und den Wind am Haus rütteln.
Ein Spukhaus Roman in der eine Flöte vorkommt? Da war ich natürlich neugierig und wurde tatsächlich nicht enttäuscht. Aber beginnen wir mal von vorn.
Die Handlung auf der kleinen Insel mit dem verfluchten Anwesen erfindet vielleicht das Rad nicht neu, dafür gibt es hier einige frische Ideen und gekonnt platzierte Plot-Twists und Gruseleinlagen.
Das Haus bietet dabei natürlich einen gruseligen Schauplatz aber ebenso spannend war das Mysterium um die kleine Mary und was ihrem Bruder wirklich zugestoßen ist.
Die unheimliche Atmosphäre sowie die spannende Handlung haben dafür gesorgt, dass ich dieses Buch mal wieder innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe.
-Fazit-
Wer Spukhaus Romane mit etwas Anspruch und einer mysteriösen Story sucht, der wird hier sicher auf seine Kosten kommen.
durch das ansprechende Cover und eine Empfehlung hier auf READO hab ich mir das Buch zu Weihnachten gewünscht-bekommen und direkt gelesen.
Das Gute zuerst: ich mochte das Setting mit dem alten Herrenhaus auf der schottischen Insel, die Zeit (Ende 19. Jahrhundert) und das Grundthema (Geister, Hexen….).
Allerdings fiel es mir schwer, wirklich tief ins Buch einzutauchen, weil ich (eigentlich permanent) das Gefühl hatte, dass wir als Leser:innen so durch die Szenen rauschen um zum eigentlichen Spannungshöhepunkt zu gelangen.
Ich wurde also mit den Charakteren nicht so richtig warm, alles wurde (für mein Empfinden) zu oberflächlich behandelt und teilweise wiederholten sich die Geschehnisse auch immer wieder.
Trotzdem wollte ich wissen wie es endet, trotzdem fand ich’s dann doch irgendwie gut/oke/nett.
Das Cover ist wunderschön gestaltet, und verspricht ein gruseliges Inneres.
Ein Kindermädchen, ein totes Kind, gruselige Puppen und eine Insel voller Geheimnisse.
Am Anfang zieht sich das Buch ein wenig, was aber meistens der Fall bei solchen Büchern ist. Leider war es mir nicht gruselig genug. Aber die Story an sich ist echt gut und vor allem das Ende war super!
Ich brauchte ein bisschen um in die Geschichte reinzukommen und wusste nicht so ganz wo es hingeht. Aber dann zog mich die Atmosphäre und der Schreibstil richtig in seinen Bann und es gab Wendungen, die ich so nicht erwartet hatte. Ein sehr gelungener leicht gruseliger Thriller. Eine klare Empfehlung
Rezension zu „Die Geisterflöte“ von Rebecca Netley
Rebecca Netleys Roman „Die Geisterflöte“ erzählt die Geschichte von Elspeth, die auf eine düstere, abgeschiedene Insel reist. Dort stößt sie auf rätselhafte Ereignisse und unheimliche Phänomene, die zunehmend die Realität verschwimmen lassen. Die Geschichte entfaltet sich in einem unheimlichen, atmosphärisch dichten Umfeld, das der Autorin gelungen ist, Schritt für Schritt zu einem packenden Mysterium zu verweben.
Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, mich in die Geschichte einzufinden. Netley unterbricht die Handlung häufig, um die Umgebung und Stimmung auf der Insel zu beschreiben. Diese Unterbrechungen wirken oft unpassend, da sie die aktuelle Szene mit Elspeth verlassen und eher allgemein gehalten sind. Im Verlauf des Buches gelingt es der Autorin jedoch immer besser, diese Beschreibungen harmonischer in die Handlung einzuflechten und die Atmosphäre passend zu transportieren.
Besonders gefallen haben mir die unheimlichen Ereignisse, die sich im Laufe der Geschichte stetig steigern. Sie verstärken die Spannung und lassen die Figuren und ihre geheimnisvollen Begegnungen greifbarer wirken. Netley zeichnet zudem vielschichtige Charaktere, die im Verlauf der Geschichte immer mehr an Tiefe gewinnen. Zum Ende hin wird das psychologische Gewicht der Figuren und ihrer Beziehungen nochmals eindrucksvoll deutlich.
Eine kleine Schwäche sehe ich in der Darstellung der Beziehung zwischen Elspeth und Mary. Diese wird erst ab der Mitte des Buches ausführlicher behandelt, wobei ich es mir gewünscht hätte, dass sie schon zu Beginn eine größere Rolle einnimmt. Das Ende bietet einen gelungenen Twist, ist nach diesem aber ein wenig vorhersehbar – nichtsdestotrotz bleibt das Finale spannend.
Alles in allem hat mich „Die Geisterflöte“ gut unterhalten. Besonders gegen Ende entwickelte sich eine Atmosphäre, die das Buch für mich zum echten Page-Turner machte. Die 4 Sterne halte ich für angemessen und kann es, gerade in der dunklen Jahreszeit, nur empfehlen.
Mir hatte das Buch leider zu viele Längen und Wiederholungen. Aber die Story an sich war sehr gut. Hätte mehr Grusel und Spannung am Stück vertragen. Die Themen um Okkultismus etc. waren recht interessant.
Das war mein erstes spooky Buch und ich fand es großartig 🤩. Man kam schnell in die Story rein und auch das Setting war super.
Der Aufbau der Geschichte und die Spannung haben mich überzeugt. Hätte nicht gedacht, dass ich mich beim Lesen so gruseln kann aber es war einfach super gut und detailliert beschrieben!
Klare Empfehlung 👻👻👻👻👻
Im Großen und Ganzen eine interessante Story in der man durchaus mitfiebern kann. Stellenweise kommen aber ein paar Längen, die es etwas schwerer machen dran zu bleiben.
Mit Elspeth hat das Buch definitiv einen sympathischen Hauptcharakter abbekommen, den man ins Herz schließt.
Etwas mehr "Grusel" wäre schon cool gewesen. Atmosphäre war aber definitiv vorhanden.
Durchaus unterhaltsam für Zwischendurch.
Neuer Lesestoff aus dem Hause Festa:
diesmal „Die Geisterflöte“ von Rebecca Netley. Eine nette Gruselgeschichte für zwischendurch…..
Elspeth und Mary sowie auch Greer stechen mit ihren komplex ausgearbeiteten Charakteren toll hervor, extrem vielschichtig besonders Greer die man bis zum Schluss kaum einzuschätzen weiß. Die Grundstimmung der Story ist schon gruselig, leider für meinen Geschmack etwas zu wenig. Die Story beginnt langsam, während die Landschaft aber von Beginn an toll beschrieben wird, allerdings hätte ich mir einiges eher und noch gruseliger gewünscht. Das Cover ist recht düster und dunkel gestaltet und vermittelt dem Leser das Haus zum „anfassen“. Der Schreibstil ist flüssig bei normalen Kapitellängen. Mit der Auflösung am Schluss hätte ich aber so niemals gerechnet.
Ein tolles Buch für zwischendurch, wenn man einen nicht so extremen Gruselschocker lesen möchte, welches dann auch für nicht Festa Fans geeignet ist.
Wieder bestätigt sich in diesem Roman, dass Schweigen nichts mit Unwissenheit zu tun hat. Geheimnisse und Erlebtes bewältigen die Charaktere still für sich alleine. Mit der Zeit summieren sich die Vorkommnisse und passen das Tempo der Familiengeschichte an, was mir sehr gut gefallen hat.
Die stille Post wird tückisch gespielt und bringt ein Chaos, dass am Ende toll gelöst wird.
Ich habe mich total auf dieses Haus und die Geister einlassen können. Ein Roman, der mir auch aufgrund seiner Hexerei und der rituellen Praktiken, sehr gut gefallen hat.
Ich mag Bücher, bei denen der Gruselfaktor nicht über blutiges Gemetzel, sondern über ein stetig ungutes Gefühl aufgebaut wird. Das ist hier auf jeden Fall gegeben. Mir waren die Charaktere allerdings etwas zu flach ausgearbeitet, so dass ich zu keinem eine rechte Zuneigung aufbauen konnte.
Seit längerem wollte ich endlich mal wieder was schön gruseliges und mystisches lesen. Und was passt da besser alsvein Buch von Festa, in dem es um Geister geht.
Und ich habe es mit " die Geisterflöte" sehr gut getroffen.
Die Atmosphäre im Buch ist von Anfang an fesselnd und bedrückend.
Das Setting ist sehr gut geschrieben und ich konnte mich in die düstere, kalte Umgebung hineinversetzen.
Die alten Häuser, durch die der Wind pfeift, die knarren und knacken und nur durch Kerzen erhellt werden.
Schatten hinter den Scheiben und im Nebel um das Haus.
Ich liebe solche Geschichten und auch die Spannung fehlte nicht.
Denn es gibt Geheimnisse zu entdecke und die Frage warum das kleine Mädchen nicht mehr spricht. Was ist passiert und wer hat die Geister gerufen?
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und war leicht zu lesen.
Eine gute Story mit Gruselfaktor für zwischendurch.
Auf das Buch war ich sehr gespannt. Da ich sehr gerne Geistergeschichten lese, war das Buch ein Muss für mich. Die Meinungen über das Buch waren gespalten, aber ich wollte mir ein eigenes Bild machen.
Das Buch beginnt recht ruhig, man erfährt wie das Kindermädchen auf die Insel kommt und die Familie und alle Bewohner des Hauses kennenlernt. Anfangs fand ich es noch recht spannend. Es war gut geschrieben. Da es einige Protagonisten gibt, musste ich mir ein paar Notizen machen, die Namen aller waren sehr seltsam und irgendwie schwer zu merken. Die Stimmung im Buch fand ich gut. Leicht düster. Etwas unterschwellig. Zwischendurch hat sich die Handlung ziemlich gezogen, was ich etwas schade fand, aber nach und nach passierten Dinge.
Die Auflösung war ok aber nicht überragend.
Würde es nicht nochmal lesen, da es mich leider zu wenig gefesselt hat. Daher vergebe ich nur 3 Sterne.
3,0 / 5⭐️
Eine überzeugende Gothic-Spukgeschichte mit atmosphärischem Setting.
Wilde Klippenpfade, eine kalte Meeresbrise, die schottischen Küste und der Duft von Torfrauch.
Von mir gibt’s eine klare Leseempfehlung!
Die Geisterflöte war eine eher ruhige Geistergeschichte. Die unheimlichen Aspekte haben mich persönlich nicht wirklich gegruselt. Ein kleiner Twist am Ende hat mich doch überrascht. Lies sich gut und schnell lesen.
👻🪈 Die Geisterflöte“ – oder: Wenn Unbehagen ein Trinkspiel wäre, wäre ich jetzt betrunken. 🍷
Also… Thriller? Eher ein literarischer Baldrian. Die Geschichte dümpelt so ruhig vor sich hin, dass ich mich zwischendurch gefragt habe, ob ich versehentlich ein Buch über Meeresrauschen gestartet habe. Die düstere FESTA-Stimmung ist da, klar – aber die Spannung? Hat sich wohl mit der Geisterflöte aus dem Staub gemacht.
Die Charaktere? Sorry, aber ich hätte emotional genauso reagiert, wenn einer von denen von einem viktorianischen Kleiderschrank gefressen worden wäre. Nada. Nichts. Kein Funke. Und wenn ich „Unbehagen“ noch einmal lese, schreibe ich dem Duden persönlich.
Aber hey – der Twist am Ende? Der war wirklich ein Highlight. Da hab ich kurz die Augenbrauen hochgezogen und gedacht: „Okay, Rebecca, das war frech. Gefällt mir.“ Leider kam der Moment zu spät, um das Buch noch zu retten.
Fazit: Schön geschrieben, aber für mich eher ein Gothic-Nickerchen als ein Thriller. Kann man lesen, wenn man gerade keine spannenden Steuerunterlagen zur Hand hat. 😴
[𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]
𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Die Geisterflöte
𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Rebecca Netley
𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: Festa
𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Olaf Bentkämper
𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Gruselt ihr euch beim Lesen?
𝔻𝕣𝕖𝕚 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
Spannend - Überraschend - Subtil
𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
Skelthsea, 1890.
Elspeth wird als Kindermädchen für die kleine Mary eingestellt. Mary hat seit dem plötzlichen Tod ihres Zwillingsbruders kein Wort mehr gesprochen.
Und das ist nicht das einzige Ungewöhnliche auf der Insel. Denn unter den Bewohnern gehen Gerüchte um und im alten Herrenhaus hört Elspeth immer wieder seltsame Geräusche. Schritte auf dem Dachboden, unheimliche Wiegenlieder und das Pfeifen einer Flöte schallen durch das alte Gemäuer.
Suchen die Toten das Haus heim? Oder sind es die Lebenden, die ein Geheimnis verbergen?
𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
Das Buch vereint alles, was man in einer typischen Horrorstory erwartet. Eine einsame Insel, ein altes Herrenhaus und ein gruseliges Kind. Und diese Kombination funktioniert hier richtig gut. 🖤
Während der kompletten Geschichte habe ich den subtilen Horror gespürt und konnte mir die Szenen bildlich vorstellen.
Gleichzeitig gab es ganz viele Anhaltspunkte, die zum miträtseln eingeladen haben. 🧐
Ich konnte das Buch praktisch nicht aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, was auf Sklethsea wirklich vor sich geht.
Das war mal absolut geniale Unterhaltung. 😊
𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘? 👍🏻
Seid ihr Fans von ruhigen Horror-Stories? Dann ist das euer Buch.
𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️
Gruselig, verworren und richtig kalte, englische Insel Momente....
Vielen Dank an Lizzi und Andrea fürs gemeinsame Lesen dieses schönen Horror Buches.
Es war nicht perfekt, aber doch schon recht nah dran. Gestört hat mich, dass einige Szenen sich doch öfter wiederholt haben und dadurch leider der Grusel davon geflogen ist. Auch hat man tiefe Einblicke in Elspeth Seele, deren Horizont auch nach mehrmaligen Wiederholungen nicht größer wird.
Was aber richtig gut war, ist die bildlichen Beschreibungen aller Dinge. Gerade solche Sätze wie: "der Wind raubte die Worte aus meinem Mund!" haben mir die Geschichte so klar gezeigt, wie ein toller Film. Auch das englische Wetter, die raue See und der Nebel machen alles sehr mystisch und unheimlich. Also die Grundstimmung grandios beschrieben.
Das Personenregister ist übersichtlich und durchaus weiblich geprägt, was einem die Zuordnung leicht macht. Das man gefühlt aller 10 Seiten einen anderen Verdächtigen hat, machte die Sache auch sehr spannend und dynamisch.
Das Buch hat richtig gute Horrorelemente verarbeitet und es gab schön gruselige Stellen. Auch das Mystische bliebt nicht ungeachtet und erinnere alles sehr gut ab.