Das Buch ließ sich schnell lesen, obwohl es in der Mitte einige Längen hatte. Das Ende war dann wieder spannender und mir hat es gut gefallen, wie alles aufgelöst wurde. Auch die Gruselaspekte mochte ich sehr gerne und zwischendurch habe ich mich manchmal wirklich etwas gegruselt.
Eine moderne Spukhausstory mit einer Menge Gesellschaftskritik. Mit dem Erzählstil habe ich mich schwer getan.

Klappentext / Inhalt: Tiffany D. Jackson erzählt eine erschreckende moderne Version der klassischen Spukhausgeschichte. Die 16-jährige Marigold leidet unter einem Trauma, doch der Umzug könnte der Neuanfang sein, den sie braucht. Mit der gesamten Familie zieht sie in ein Haus im schwarzen Viertel von Cedarville im Mittleren Westen. Doch das tolle Bilderbuchhaus wird von den Nachbarn misstrauisch beäugt und hat seine Geheimnisse: Schränke öffnen sich von selbst, Geschirr verschwindet und in den Wänden hört man ein gespenstisches Flüstern. Was aber noch viel unheimlicher ist: Maris kleine Stiefschwester redet dauernd mit etwas, das nur sie sehen kann. Und es will, dass Mari aus dem Haus verschwindet. Nun ja, vor Geistern davonlaufen ist albern, die gibt es ja nicht, oder? Doch Mari erwartet eine Wahrheit, die viel grausamer ist... Mein drittes Buch der Autorin Tiffany D. Jackson. Nachdem ich bereits „Der bittere Trost der Lüge“ und „Monday, wo bist du?“ gelesen habe, reiht sich nun auch „Weißes Feuer“ dazu. Jackson bleibt sich trau und schafft wieder ein Werk, welches nicht nur Einflüsse aus Thriller und Horror beinhaltet. Hier gibt es auch immer noch eine Portion Gesellschaftskritik dazu. Die Autorin greift in „Weißes Feuer“ unter anderem die Rassenproblematik in den USA auf. Dazu gibt’s es noch willkürliche Gesetze und eine Stadt in den Fängen von machthungrigen und korrupten Menschen. Die Geschichte ist richtig toll geschrieben und man ist wirklich schnell drin. Marigold ist eine tolle jugendliche Protagonistin, die ist oft nicht leicht hat. Sie muss schon mit dem Umzug und ihren Schuldgefühlen klar kommen, also dann auch noch merkwürdige Dinge im neuen Haus vor sich gehen... Fazit: Ein tolles Buch, welches mich wirklich gut unterhalten hat. Ich mochte die Story bis zur letzten Seite. Eine Empfehlung für alle die mal eine ganz andere Art der Spukhaus Story lesen wollen.
anstrengende Hauptprotagonistin, dezente mystische Elemente
Ich gebe ganz offen zu, an "Weißes Feuer" hatte ich vorab schon eine gewisse Erwartungshaltung. Immerhin war ich von "Monday, wo bist du?" ziemlich angetan und somit gespannt, was Tiffany D. Jackson dieses Mal zu bieten hat. Nun, was soll ich sagen? Die Begeisterung hat sich leider, gelinde ausgedrückt, in Grenzen gehalten. Aber kommen wir erstmal zum Inhalt: Die 16-jährige Marigold leidet unter einem Trauma, doch der Umzug könnte der Neuanfang sein, den sie braucht. Mit der gesamten Familie zieht sie in ein Haus im schwarzen Viertel von Cedarville im Mittleren Westen. Doch das tolle Bilderbuchhaus wird von den Nachbarn misstrauisch beäugt und hat seine Geheimnisse: Schränke öffnen sich von selbst, Geschirr verschwindet und in den Wänden hört man ein gespenstisches Flüstern. Was aber noch viel unheimlicher ist: Maris kleine Stiefschwester redet dauernd mit etwas, das nur sie sehen kann. Und es will, dass Mari aus dem Haus verschwindet. Nun ja, vor Geistern davonlaufen ist albern, die gibt es ja nicht, oder? Doch Mari erwartet eine Wahrheit, die viel grausamer ist. Zu Beginn hat das Buch definitiv mein Interesse geweckt. Mystische Elemente wurden dezent und geschickt eingesetzt – weder zu aufdringlich noch zu schwach, so mag ich das! Die Autorin hat insbesondere in diesem Punkt ein gutes Händchen bewiesen. Doch das war es dann auch schon mit den positiven Überraschungen. Mit jedem Kapitel schien die Story etwas an Spannung zu verlieren und ich konnte nur noch hoffen, dass das Ende vielleicht alles wieder herausreißen würde. Spoiler: Tat es nicht, zumindest nicht für mich. Die jugendliche Sprache, welcher sich die Geschichte bedient, hat sicherlich für den einen oder anderen ihren Reiz, wirkt für mich aber gerade hier an vielen Stellen zu bemüht und künstlich. Manchmal hatte ich tatsächlich das dumpfe Gefühl, eine Teenie-Serie zu schauen, anstatt in einem anspruchsvollen Thriller zu verweilen. Aber kommen wir doch nochmal kurz zurück zu den mystischen Elementen. So gelungen diese auch waren, konnten sie nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass vieles an nur allzu bekannte Horrorfilme erinnerte. Für mich als Kenner und Liebhaber solcher, hat mir hier die nötige Eigeninspiration gefehlt, sorry! Mari, die Hauptprotagonistin, stellte sich zudem schnell als äußerst anstrengend heraus. Ihre egozentrische Art und der ständige Fokus auf den nächsten Cannabis-Trip waren wirklich nervtötend. Ihre Angststörung wurde dem Leser zwar gut verdeutlicht, nahm meiner Meinung nach aber ebenfalls zuviel Raum ein. Da die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive erzählt wird, gestaltete sich das Lesen nicht gerade leichter für mich, ihr versteht?! Ihr kleiner Bruder Sammy hingegen war ein Schatz. Seine unschuldige und beschützende Art haben ihn zu meinem persönlichen Star der Geschichte gemacht. Natürlich immer in treuer Begleitung des Hundes Buddy. Auch die Darstellung der Patchworkfamilie ist übrigens recht gut gelungen. Die dort herrschenden Spannungen und Probleme wurden relativ realistisch aufgezeigt. Wichtige Themen wie Rassismus und Polizeigewalt rücken zudem stark in den Vordergrund, wenngleich auch hier eine gewisse Doppelmoral herrscht, die mir nicht so gut gefallen hat. Insgesamt bleibt "Weißes Feuer" somit doch hinter meinen ursprünglichen Erwartungen zurück. Die gelungenen Elemente waren leider überschaubar und konnten die verschiedenen Schwächen der Story meines Empfindens nach nicht ausgleichen. Tiffany D. Jackson hat mit "Monday wo bist du?" die Latte hoch angelegt und konnte mit dieser Geschichte leider nicht daran anknüpfen. Ich werde mich allerdings noch einem ihrer anderen Werke, welches sich schon in meinem Besitz befindet, widmen. Vielleicht entflammt meine Begeisterung ja dadurch erneut!
Ich hatte hohe Erwartungen und ich wollte mich gerne ein bisschen gruseln. Leider wurden weder meine Erwartungen erfüllt, noch habe ich mich gegruselt. Leider wirkte gerade die „Horror Elemente“ (diese kann ich tatsächlich nur in Anführungszeichen setzen, denn für mich hatte das absolut nichts mit Horror zu tun) mehr als gewollt als gekonnt. Die Story war doch wirklich sehr offensichtlich dargestellt. Was mich zudem nicht überzeugen konnte war die Protagonisten Mari. Dann kam noch ihre Angststörung dazu, die mehr als nur überthematisiert war und dann noch ihre totale Fiktion darauf irgendwie an Drogen (Gras) zu kommen, machten die Geschichte sehr eindimensional. Allgemein gab es kaum Abwechslung und gerade die ersten drei Drittel der Story waren für mich mehr ein Kampf als ein Lesevergnügen. Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstill aber leider ist das auch das einzige was für mich positiv war an diesem Buch. Echt schade. Ich kann deswegen leider nur 2 Sterne vergeben.
Wer bereits ein Buch von Tiffany D. Jackson gelesen hat, weiß, dass bei ihr nicht immer alles so ist, wie es scheint. Gesellschaftskritik verpackt in eine Spukhausgeschichte. Eine tolle Idee, doch am Ende wurde es mir dann doch einen Ticken zu unrealistisch.
War irgendwie von Anfang an offensichtlich worauf es hinausläuft, aber fand die zweite Hälfte dann doch spannend.
Spannend, unerwartete Wendungen. Gelungener Thriller mit Grusel Effekte .
Ein super spannendes Haunted House Buch, das ich nicht weglegen konnte… außer abends, denn es war wirklich gruselig
Bisher für mich das schwächste Buch der Autorin. Ab der Mitte fand ich es gut, das Ende hab ich mir schon so zusammenreimen können. An was übernatürliches hab ich irgendwann nicht mehr gelaubt. Insgesamt hat mir aber die Vergangenheit gefehlt. Was das ganze mit diesem Prediger sollte und was diese Foundation nun für ein Spielchen treibt wäre auch noch interessant gewesen…. Kein schlechtes Buch, aber irgendwas hat gefehlt.
Tolle Story.Spannend.Hat mir super gut gefallen.
Mein drittes Buch der Autorin und ich wurde wieder nicht enttäuscht. Eine Haunted House Geschichte mit Comming of Age Elementen , die richtig Spass gemacht haben . So spannend erzählt , kaum auszuhalten . 😁 Grandios 👌












