Ein guter, schöner zweiter Teil!
Im Buch wird ja oft übers Gaming geschrieben, und ja, wenn man so drüber nachdenkt, kommt es mir auch wie ein Spiel vor, diese Geschichte.
Auch hier wurde viel erlebt, und es gab auch ruhige Momente. Das hat mir gut gefallen.
Diese ganze Welt ist schon sehr faszinierend und interessant und schön.
Hier hat Frau Herzel eine, für mich, ganz neue Welt erschaffen.
Ob ich das Buch über Phoebe lesen werde weiß ich noch nicht, aber diese zwei Bücher haben mich gut unterhalten.
Auf eine gewisse weise konnte man sich das Ende ja denken…. Aber auf die Art und Weise, war ich wirklich nicht vorbereitet.
Einfach nur genial, man taucht noch tiefer in die Welt ein und … lest einfach diese Dilogie 🤣🤣
Nach Band 1 gleich weiter gelesen und dann doch noch absolut überzeugt worden!
Schöne relativ kurze Fantasy Geschichte.
Nette Abwechslung für Zwischendurch.
Einzig das Gendern hat nich gestört.
Kurzfassung:
In „Vergessene Sterne – Die Lichter unter London 2“ kehren wir zurück in das verborgene, düstere Herz Londons – dorthin, wo Magie unter Asphalt pulsiert und Geheimnisse schwerer wiegen als die Nacht selbst. Die Geschichte knüpft nahtlos an den ersten Band an, vertieft die Konflikte, treibt die Figuren an ihre emotionalen und moralischen Grenzen und entfaltet ein Finale, das alles ins Wanken bringt.
Ich sage es direkt... Ich habe es geliebt. Genau wie schon den ersten Teil.
Diese Dilogie hat einfach dieses gewisse Etwas. Dieses dunkle, vibrierende Worldbuilding, das nicht nur Kulisse ist, sondern lebt. Man spürt das unterirdische London, die Schatten, die alten Mächte, alles fühlt sich greifbar an. Es ist Urban Fantasy, wie sie sein sollte: roh, atmosphärisch, intelligent konstruiert und trotzdem voller Gefühl.
Die Charaktere.. Stark. Fehlerhaft. Echt. Perfekt für diese Geschichte.
Sie entwickeln sich weiter, treffen harte Entscheidungen, stolpern, stehen wieder auf – und man geht jede Sekunde mit ihnen mit. Ich habe mitgefiebert, gelitten, gehofft. Es ist keine seichte Magiegeschichte, sondern eine mit Gewicht. Mit Konsequenzen.
Was ich besonders bewundere: Wie stimmig alles aufgebaut ist. Nichts wirkt beliebig. Die Fäden, die im ersten Band gesponnen wurden, laufen hier zusammen. Und das auf eine Art, die zeigt, dass hier jemand wirklich eine Vision hatte.. nicht einfach nur eine Fortsetzung, für mich persönlich waren die Bücher perfekt.
Einziger Mini-Punkt ... wirklich Mini:
Das Ende kam für mich etwas zu schnell. Ein bisschen zu abrupt. Ich hätte mir ein paar Seiten mehr gewünscht. Ein paar Atemzüge mehr. Ein kleines Nachhallen. Es fühlte sich an, als würde man nach einem gewaltigen Sturm plötzlich in Stille stehen – und denkt: „Moment… schon vorbei?“ 🥲
Aber – und das ist mir wichtig – das schmälert die Geschichte kaum. Es war trotzdem absolut fantastisch.
Für mich ist diese Dilogie ein echtes Highlight im Bereich düstere Urban Fantasy. Wer Marie Graßhoff oder Ben Aaronovitch mag, wird hier definitiv fündig.. nur mit noch mehr emotionaler Tiefe und einer ganz eigenen, finsteren Magie.
Ganz klar: 5 Sterne. ⭐⭐⭐⭐⭐
Und ich würde jederzeit wieder unter Londons Straßen ♥️ hinabsteigen.
Also es ging weit hinein um wieder hinauszukommen.
Band 2 hatte sich eher drauf konzentriert in 2 Hälften gespalten zu sein.
1. Abstieg
Wir wurden bei weiteren Unterweltlern wach und dann ging es bald auch wieder weiter oder eben tiefer. Wir haben neue Charaktere kennengelernt und konnten bei inneren Konflikten Teil haben. Doch auch hier ähnlich wie in Band 1. Die Spannung kam nicht zu richtig an. Oder zumindest hat es sich so angefühlt als ob in der Nähe einer juckenden Stelle gekratzt wurde aber nicht befriedigend direkt drauf. Plottwists kamen nur halb an und konnte man sehr Vorhersehen.
2. Aufstieg
Mit den neuen Informationen ging es dann nun wieder hinauf. Bald setzte dann ein typisches Kampf der beiden Seiten ein und natürlich der Showdown.
Es war echt nicht schlecht. Nur zu begeistern schaffte es mich leider nicht
Der Abstieg in die Tiefen der Katakomben geht weiter. Und der Aufstieg beginnt. Das Abenteuer / Die Reise mit Maeve und Blaise geht weiter.
Wie soll ich es sagen... Das Buch hat sehr viel Spaß gemacht, aber... Uff. Es gab einiges worüber ich mich ärgern konnte oder einiges an Potential, was noch hätte ausgeschöpft werden können.
Auch im zweiten Band vermisse ich ein wenig mehr Erklärungen zu den Städten, den Unterweltlern und den Wesen der Unterwelt. Am Anfang des ersten Bands wurden zumindest manche der Wesen noch mit ein bisschen Backgroundwissen aus Maeves Studium untermalt. Das hörte dann aber auch schnell auf, weil sie nun auf Wesen treffen, über die sie noch nichts hat lernen können. Es ist sehr schade, dass man dadurch dann kaum noch Informationen zu den einzelnen Wesen und Schichten erhält. Auch wenn es natürlich verständlich ist.
Ein weiterer Punkt, der mich etwas gestört hat, waren die Gefahren, denen sie begegnet sind. Versteht mich nicht falsch: Es ist gefährlich, was sie dort unten erleben. Aber vieles ist innerhalb kürzester Zeit auch wieder umgangen. Vielleicht hätte man die ein oder andere Stelle mehr ausschmücken und dafür andere streichen können. Es nimmt ein wenig die Bedrohlichkeit, wenn viele der Gefahren schnell umgangen oder gelöst werden können.
Ein weiterer Aspekt sind die Formulierungen. Es gibt ein paar Umschreibungen und Textpassagen, die ich mehrfach lesen musste bis ich verstanden habe, was mir gesagt werden soll. An anderen Textstellen musste ich schmunzeln oder die Augen verdrehen, weil die Formulierungen so seltsam oder originell waren... Manchmal war ich mir nicht sicher, ob es mich stört, amüsiert oder interessiert, was die Autorin als nächstes schreiben wird, um eine Situation oder ein Gefühl zu umschreiben. Im Lesefluss hat es mich manchmal etwas gestört, aber oft genug habe ich es auch überlesen oder es hat mich amüsiert/ erfreut.
Das klingt jetzt alles vermutlich eher danach, dass ich das Buch nicht genossen habe. Das kann ich allerdings nicht bestätigen. Trotz allem hat es mir wirklich sehr viel Spaß gemacht Maeve und Blaise zu begleiten. Ich hätte gerne noch mehr über die Welt unter der Erde erfahren, aber ich habe auch das genossen, was ich bereits in diesen Büchern erfahren habe.
Die Bücher haben mich bisschen an die Zeit von Percy Jackson, Maze Runner etc. erinnert und war wirklich nostalgisch. Die Geschichte war wirklich super aber das Ende hätte für mich ein wenig ausführlicher sein können aber das ist wohl Geschmackssache. Ansonsten absolute Leseempfehlung
✨ Eine Dilogie, die begeistert! ✨
Schon nach dem ersten Band war ich völlig verzaubert. Sowohl vom innovativen Worldbuilding wie auch von der packenden Geschichte und den liebenswerten Protagonisten. Umso schöner, dass die Geschichte nun eine so würdige und stimmige Fortsetzung bekommen hat.
Den ersten Teil fande ich persönlich richtig gut.
Es war ein bisschen als ob man ein Viedeospiel liest.
Beim zweiten Teil waren für mich leider fast keine Überraschungen mehr dabei und es hat sich vieles aus dem ersten Teil wiederholt.
Städte entdecken, Sterne finden und vom Wächter verfolgt werden 🤷🏼♀️
An sich ist auch der zweite Teil eine gute Story ich hatte nur nach den ersten paar Seiten ein bisschen Angst das es ähnlich wie das erste wird. Wurde es aber nicht. An manchen Stellen war es etwas langatmig aber sonst eigentlich gut
Wirklich dieses Buch habe ich in einem Tag durchgesuchtet. Es ist einfach zauberhaft: eine so tolle Welt!!! Spannend, liebevoll und ein wirklich wunderschöner Schreibstil. Ich liebe die Geschichte mehr als alles andere. Ein Meisterwerk für mich! Ich bin dankbar dieses Buch gelesen zu haben. Auf jeden Fall ein Highlight ❤️❤️❤️❤️
Die Reise in die Unterwelt geht weiter! Nach dem Erreichen der vierten Tiefenschicht müssen Maeve und Blaise feststellen, dass ihr Weg zum Grund der Katakomben noch nicht beendet ist. Eine Heilung für Maeves Zeichnung rückt zunächst in weite Ferne, bis neue Verbündete auf alte Feinde treffen. Auf jenen Ebenen, die kein Mudlark je betreten hat, enthüllt sich das meistgehütete Geheimnis der Katakomben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, in dem Maeve und Blaise über das Schicksal von Ober- und Unterwelt entscheiden müssen. Doch verfolgt von dem Wächter und konfrontiert mit den Rachegelüsten der Mudlarks muss sich Maeve eine zentrale Frage stellen: Auf welcher Seite steht sie eigentlich?
Die Ereignisse knüpfen direkt an den vorherigen Teil an, den man unbedingt vorher gelesen haben sollte, die Reise oder wohl eher die Flucht durch die Katakomben geht weiter, die Story hat mich ab der erste Seite vollständig abgeholt, und ich konnte wieder tief in die Katakomben eintauchen, der Plot ist sehr überraschend und nicht wirklich vorhersehbar, manche Wendungen hätte ich so nicht erwartet, es tauchen auch ein paar Protagonisten auf die im ersten Teil nur nebenbei erwähnt wurden , die Settings sind wunderbar beschrieben und ich konnte mit durch die Katakomben spazieren, das finale hat mich allerdings mehr als überrascht.
Und Reise geht zu Ende. Maeve muss sich intensiver mit den Folgen der Kolonialisierung des Untergrundes beschäftigten und steht immer wieder vor Entscheidungen, bei denen (sie) es nicht allen Recht machen kann oder auf Widerstand stößt. Nicht nur ihr Zukunft hängt davon ab, im Bestreben des Fluches zu entrinnen, sondern auch die Unterwelt.
Und so wird Maeve Reise und Zwiespalt zur Parabel für den Umgang des (weißen) Menschen mit Umwelt und anderen Ethnien.
Die sprachlichen Bilder, die Anne Herzel webt sind schön und manchmal eindringlich.
Einen Punktabzug gibt es meinerseits, weil emotionale Szenen manchmal für mich kitschig waren und nicht ergreifend oder das Tempo für mich nicht stimmig war. Aber das kann ich gut überlesen und ist vielleicht auch Ansichtssache.
War der erste Teil mystisch und interessant, ging im zweiten Teil der Dilogie dann richtig die Post ab. Ich konnte den Struggle, den Maeve an so vielen Stellen verspürt, super nachfühlen. Und es war nicht immer einfach zu entscheiden, wer "die Guten" bzw. "die Bösen" sind. Was mir anfangs ein wenig seltsam aufgestoßen ist, auch wenn es bei dem Volk der Unterweltler kein binäres Geschlechtersystem gab, dass diese ohne größere Kontakte zu Menschen von der Oberfläche auf die Nutzung der uns geläufigen Neopronomen bestanden. Das empfand ich zu Beginn ein wenig künstlich, im Laufe der Geschichte gewöhnte ich mich dann aber daran. Und um es noch mal ganz deutlich zu machen, es geht mir nicht um die Nutzung der Pronomen als solche in der Geschichte, sondern nur um die Art und Weise wie dieser zu Beginn eingeführt wurden. ☺️ Belohnt wurde ich dafür mit einer wundervollen bildhaften, fantastischen Geschichte mit sehr liebenswerten Charakteren und einer wirklich spannenden Handlung. #teamRocco
Im zweiten und abschließenden Band der „Lichter unter London“-Dilogie von Anne Herzel geht es weiter hinab in die Katakomben.
Auch Band 2 besticht wieder ganz stark durch sein tolles Worldbuilding, die beeindruckende Flora und Fauna der Katakomben; wir bekommen nun sogar Drachen und auch Wale zu sehen!
Das Erzähltempo ist nachwievor sehr schnell und dicht. Im ersten Band hat mich das nicht so gestört; hier muss ich aber sagen, dass es mir teilweise doch etwas zu schnell ging und es für meinen Geschmack ein paar Zufälle zu viel gab, die die Handlung schnell in eine bestimmte Richtung vorangetrieben haben. Zudem gab es einige heftige und grausame Entwicklungen, die mir die Protagonisten etwas zu schnell weggesteckt haben.
Sehr gut hat mir wiederum gefallen, dass die verschiedenen Seiten (Mudlark gegen Unterweltler) nicht mehr so schwarz-weiß gezeichnet wurden wie im ersten Band, sondern es wurde gezeigt, dass jede Seite ihre Daseinsberechtigung hat, dass auf beiden Seiten Menschen stehen, die im Prinzip Gutes wollen, die es verdient haben zu leben und keiner von Grund auf böse ist. Auch die Frage, ob man für die Vergehen seiner Vorfahren verurteilt werden kann oder nicht, fand ich spannend eingesetzt.
Band 1 hat mir etwas besser gefallen, trotzdem hatte ich viel Spaß mit der Dilogie!
Wer Lust auf eine temporeiche Urban-Fantasie-Dilogie hat, sollte hier definitiv zugreifen 👌
Maeve und Blaise sind auf dem Weg zur untersten Tiefenschicht in den geheimnisvollen Katakomben unterhalb Londons. Doch immer wieder stellen sich ihnen Hindernisse in den Weg: In der vierten Tiefenschicht treffen sie auf eine Gruppe Mudlarks, die sie infiltrieren müssen. Maeve hat nicht unbegrenzt Zeit, um endlich weiterzukommen und je länger sie bei den Mudlarks ist, umso mehr muss sie über ihre Loyalitäten nachdenken.
Ebenso wie bereits im ersten Band hat mich auch hier wieder das Setting begeistert. Während sich Maeve und Blaise durch die Tiefenschichten kämpften, gab es wieder so vieles zu entdecken. Ich war wieder von der ersten Seite an begeistert von der Kreativität der Autorin und liebe diese Welt einfach sehr!
Das Buch war auch wieder ziemlich spannend, ähnlich wie ja bereits der erste Band. Insbesondere die ersten beiden Drittel habe ich ziemlich schnell weggelesen, weil ich gar nicht aufhören wollte. Ich wollte einfach unbedingt wissen, was geschehen würde, welche Geheimnisse noch aufgedeckt werden würden – und ob Maeve es schaffen würde, sich vom Fluch des Wächters zu befreien.
In diesem Abschnitt des Buches hatte ich tatsächlich auch nur kleinere Kritikpunkte – so ging mir etwa die Entwicklung einer freundschaftlichen Beziehung zu einem neuen Charakter viel zu schnell und ich fand Maeves innerer Konflikt erhielt ebenfalls nicht ganz die Aufmerksamkeit, die er benötigt hätte. Beides fand ich aber nicht wirklich schlimm, da die Handlung mich eben auch unabhängig davon packen konnte.
Leider muss ich aber sagen, dass mich das letzte Drittel dann völlig verloren hat. In dem Moment, in dem die tiefste Schicht erreicht wurde, ergab die restliche Handlung leider nur noch sehr bedingt Sinn und alles, was folgte ging dann einfach zu schnell und auch teilweise zu einfach. Viele Charaktere müssen von etwas überzeugt werden, aber das erhält überhaupt keine Aufmerksamkeit, sondern geschieht einfach nebenbei. Und das, obwohl es eine unglaublich tiefgreifende Entscheidung für alle ist. Ich hatte insgesamt leider das Gefühl, dass das große Finale des Buches deutlich mehr Raum gebraucht hätte, um alle Handlungsstränge und komplexen Zusammenhänge zufriedenstellend zusammenzubringen.
Generell kann ich nur sagen, dass beide Bücher dieser Reihe so viel Tolles und Besonderes enthalten und ich verstehe auch die positiven Rezensionen, die ich zu beiden Bänden gelesen habe. Leider mangelte es mir einfach immer wieder an Komplexität, sei es in Bezug auf einzelne Charaktere, ihre Beziehungen zueinander oder eben, was das Ende angeht.
Fazit:
„Vergessene Sterne“ startete als starker Abschluss einer unglaublich kreativen und besonderen Dilogie. Leider hat mich das Ende einfach verloren, da ich mir mehr Komplexität gewünscht hätte.
Nachdem ich den ersten Teil über eine Leserunde erhalten habe und mir dieser wirklich gut gefiel, war ich super gespannt, wie die Reise von Maeve, Blaise und ihren zahlreichen Begleitern weitergeht. Zum Inhalt und welche Begleiter wir genau treffen werde ich nichts weiter sagen, um nicht zu spoilern aber ich habe auch in diesem Teil wieder alle in mein Herz geschlossen. Die Charaktere haben alle ihre ganz eigene Persönlichkeit, man lernt jeden (ob Mensch, Unterweltler oder "Kreatur") kennen und fiebert wirklich total mit.
Die Reise ging genauso spannend weiter wie sie im ersten Teil geendet hat. Unsere Gruppe muss sich zahlreichen Gefahren und Aufgaben stellen und dabei zusammenarbeiten und zusammenhalten, denn darum geht es. Es war wirklich schön, Maeves Entwicklung mitzuerleben und auch wie sich die Beziehungen untereinander entwickeln. Am Ende habe ich sogar ein kleines Tränchen verdrückt 🥲
Mir fällt der Abschied von einer neu kennengelernten Welt immer etwas schwer wenn mir die Geschichte gefallen hat und auch hier werde ich bestimmt noch das ein oder andere Mal an Maeve, Blaise und alle anderen denken, mit Wehmut aber auch Freude.
By the way haben mir das Cover und der Farbschnitt des zweiten Bandes sogar noch etwas mehr gefallen als die des ersten Bandes (die ich schon wahnsinnig schön fand), das Rot hat es mir angetan 😊
Maeves Reise in die Tiefe geht weiter. An der Seite von Blaise erkundet sie Orte, die noch nie zuvor ein Mensch gesehen hat, immer auf der Suche nach dem Grund der Katakomben, wo sie ihren Fluch lösen kann. Doch der Weg dorthin ist lang und lebensgefährlich und Maeve muss sich fragen, wofür sie kämpfen will: Für ihre eigene Zukunft oder für die der Katakomben…
Bringt Taschenlampen mit, es wird wieder düster und beklemmend, tief in den Schatten unter London. An der Seite der Protagonisten entdecken wir neue Gefahren und uralte Geschichten und lernen die eigentümlichsten Wesen kennen. Und ja, es kommt unerwartet, aber es gibt sogar Drachen! Es wimmelt von Pilzen, lebendigen Steinen und langen Schatten, eine aufgeladene Atmosphäre, perfekt für alle Abenteurer.
Ein bisschen wie ein Videospiel mutet die Reise an, fast als würden wir beim Lesen neue Level freischalten, aber das stört überhaupt nicht, im Gegenteil, sogar die Charaktere können darüber witzeln. Nahtlos anschließend an den ersten Teil kann dieses Buch genauso überzeugen wie sein Vorgänger und bietet einen würdigen Abschluss der Geschichte, wenn auch einen wehmütigen, denn ich hätte gern noch mehr Zeit in den Abgründen verbracht und diese seltsame Parallelwelt erkundet, doch die Reise von Maeve und Blaise endet hier bereits. Dennoch war diese Dilogie ein Erlebnis, ein kreativer Ausflug in eine neue Welt mit spannenden Ideen, Action und Atmosphäre und eine Liebeserklärung an Vielfalt und Toleranz.
Ich fand die Geschichte von den ersten Seiten an, faszinierend und inspirierend. Eine Welt in die ich unglaublich gern abgetaucht bin, mit Charakteren, die mich immer wieder haben Schmunzeln lassen. Und das erste Mal, dass ich auf den letzten Seiten Tränchen vergossen habe.
Lichter unter London, Band 1 und 2 - eine absolute Empfehlung meinerseits! ❤️
Ähnlich wie der erste Band. Nette, schräge, abenteuerliche Geschichte^^
Im zweiten Band der "Lichter unter London" Dilogie sind Maeve und Blaise unterwegs zum Grund der Katakomben. Je tiefer sie kommen desto gefährlicher und spannender wird es.
Wie bereits im ersten Teil hat mich die Story nicht ganz überzeugt. War mal nett zu lesen, aber müsste ich jetzt auch kein zweites Mal lesen. Die Autorin hat irgendwie eine ganz seltsame Obsession mit den Worten "Und ob!". Die wurden sehr häufig genutzt was ich in den meisten Fällen super seltsam und unnatürlich fand aber naja gut.
Was mir gefallen hat war, dass es teilweise wirklich sehr spannend wurde und man mit den Charakteren richtig mitfiebern konnte.
Die Katakomben an sich sind halt auch eine sehr cooler Schauplatz mit all ihren seltsamen, mysteriösen Wesen und Gewächsen.
Die Dilogie war okay. Nicht mehr und nicht weniger. Kann man lesen. Gefällt einigen sicherlich auch besser als mir, aber für mich wars so mittel.
Tolle Reihe!
Wirklich unfassbar gut!
Kann es nur jedem weiterempfehlen.
Besonders der nicht stark vorhandene Romance-Teil hat mir sehr gefallen, da es sonst nichts anderes auf dem Markt gibt.
Sehr guter Schreibstil, durch den man fantastisch gut durchkommt und eine spannende Geschichte, mit tollen Wendungen und Spannung bis zum Schluss!
Ein Jahreshighlight, definitiv!
Da sind wir wieder.
In den Abgründen unterhalb von London.
Der 2. Teil schließt nahtlos an den 1. Band und seine Geschehnisse an.
Mittlerweile haben wir schon einiges erlebt und man müsste meinen, man hat jetzt alles "gesehen",
doch auch im 2. Band überrascht und überwältigt uns die Autorin wieder mit ihren bildgewaltigen Welten.
So düster und faszinierend zugleich.
Wandelnd zwischen Ruinen und Seelen, erfahren wir noch mehr über die Geschichte, das Leiden und den Verlust.
So auch um Blaises Vergangenheit
Es gibt einige spannende Momente, von denen aber nie wirklich Gefahren ausgehen.
Das ist tatsächlich etwas schade, da man hätte mehr draus machen können.
Die meisten Situation werden dramatisch begonnen, lösen sich aber binnen einer halben Seite schon wieder auf, als wäre nichts gewesen.
Weiter will ich gar nichts verraten.
Insgesamt ein gelungener Abschluss dieser wirklich fantastischen Dilogie.
Es war wirklich ein Genuss die Reihe zu lesen.
Ein Paradebeispiel moderner Literatur.
Rezension zu Vergessene Sterne
Das Buch hat mich – genau wie der erste Band – sofort in seinen Bann gezogen. Die fantastische Welt unterhalb von London, die wundervollen tierischen Begleiter und die mitreißende Story sind einfach atemberaubend. Beide Bücher gehören für mich ganz klar zu meinen Jahreshighlights!
Ich habe es geliebt, dass Blaise endlich oben ist und sein Leben mit Maeve führen darf. Die beiden haben es so sehr verdient! Gerne hätte ich noch miterlebt, wie Maeve ihre Bilder in der Galerie aufstellt und wie die Menschen ihre Kunst bewundern. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte noch ein kleines Stück weitergeht – einfach, weil ich mich nur schwer von dieser Welt trennen kann.
Trotzdem ist das Ende wunderschön und passt perfekt zur Geschichte, auch wenn ich es mir anders vorgestellt hatte. Rocco – ich werde dich vermissen!
Vielen Dank an die Autorin für diese besondere Reise!
Der zweite Teil der Dilogie hat mir etwas besser gefallen als der erste Teil. Es war insgesamt ein runder Abschluss.
Da es eben der zweite Teil ist, kann ich natürlich nicht zu viel zum Inhalt sagen, ohne zu spoilern.
Wir bewegen uns hier weiter in den Katakomben und tauchen noch tiefer ein, bis in die tiefste Ebene. Dabei begegnen wir neuen Charakteren und lernen mehr über die Hintergründe der Katakomben und deren Bewohner kennen – auch Blaises Vergangenheit wird näher beleuchtet.
Maeve muss sich ihrer Zerrissenheit stellen. Einerseits kommt sie aus der Oberstadt, doch kann sie durch den Fluch nicht mehr zurück. Andererseits kämpft sie, weil sie sich den Unterweltlern anschließt, gegen ihre eigenen Leute.
Die Beziehung zwischen Maeve und Blaise entwickelt sich, und ich mochte sehr, dass sich die Autorin damit Zeit gelassen hat. Bis zum Schluss weiß man nicht, wohin das mit den beiden führen wird. Wie auch im ersten Band finde ich es toll, dass gerade ein Buch, das mehr an junge Leser gerichtet ist, Emotionen so offen und selbstverständlich zeigt – unabhängig vom Geschlecht.
Einziger Kritikpunkt: Es passieren auch hier viele Gefahren und Ereignisse, aber diese werden oft ziemlich schnell wieder gelöst. Das wiederholt sich ständig, und irgendwann hat man das Gefühl, dass die Figuren eigentlich gar nicht wirklich in Gefahr sind. Man weiß ja, dass am Ende doch alles gut ausgeht. Das nimmt der Spannung für mich etwas die Wirkung.
Deshalb bleibt es für mich bei den 4 Sternen.
Es ist eine empfehlenswerte Dilogie, da sie ein tolles Worldbuilding hat, die Charaktere im Fokus stehen und das Thema Non-Binarität meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde
*Unbezahlte Werbung- Rezensionsexemplar
Schon den ersten Band habe ich regelrecht verschlungen und ungeduldig auf die Fortsetzung gewartet – und ich muss sagen: Das Warten hat sich definitiv gelohnt! Band zwei knüpft nahtlos an und führt die Geschichte ebenso spannend weiter, wie sie geendet hat. Die magischen Katakomben unter London haben mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Ich bin total begeistert von dieser Dilogie und kann sie wirklich jedem empfehlen, der Fantasy, Spannung und ein faszinierendes Setting liebt!
Irgendwie überzeugt mich die Story immer noch nicht. Band eins war für mich auch schon nur ein okay Erlebnis und ich dachte ich versuch es jetzt noch mal mit Band 2, aber leider wars auch nur okay. Ich weiß nicht ob es daran liegt das ich wieder zu viel Fantasie gelesen habe oder ob es einfach nichts für mich ist😅
Zurück unter Londons Erde und in seinen Katakomben. Es geht tiefer hinab als je einer der Mudlarks zuvor gekommen ist. Da wir nahtlos an Teil 1 ansetzen, sollte man zwingend diesen gelesen haben. Um die Hintergründe oder eigentlich die gesamte Handlung zu.
Maeve und Blaise versuchen weiterhin an den tiefsten Punkt zu kommen, damit Maeve nicht den Platz des neuen Wächters einnimmt. Auf ihrem Weg begegnen sie einem abgeschiedenen Volk, welches zwischen zwei Ebenen Muldarks gefangen ist. Die Oberweltler/ Mudlarks wollen die Unterwelt immer weiter schröpfen und rausholen was geht. Es geht schon längst nicht mehr um den bloßen Entdeckerdrang. Maeve muss sich entscheiden was sie möchte und auf welcher Seite sie steht.
Nachdem mich der Auftakt nicht wirklich begeistert hat, bin ich mit entsprechend geringeren Erwartungen an „Vergessene Städte“ herangegangen. Vielleicht war ich dadurch am Ende positiv überrascht.
Tatsächlich hat mich dieser Teil nämlich etwas mehr fesseln können als sein Vorgänger. Mehr Spannung, mehr zu entdecken und mehr Aufregung. Es zog sich einfach gefühlt weniger.
Wie schon in „Verlorene Städte“ gibt es Vieles zu entdecken, was natürlich an der Oberfläche nicht vorhanden ist und auch ein paar Hintergründe zu Blaise werden offen gelegt. Es gibt neue Bekanntschaften und natürlich ein großes Finale. Die ein oder andere Überraschung hat die Autorin ebenfalls parat.
Maeve fand ich wesentlich angenehmer als noch im Auftakt, auch wenn der Funke nicht so ganz zwischen uns übergesprungen ist. Hier war tatsächlich gern mit ihr unterwegs.
Fazit
Am Ende muss ich leider sagen, dass die Dilogie nicht so ganz meinen Geschmack trifft. Wobei mir die Fortsetzung definitiv besser gefallen hat als der Auftakt. Gerade die Handlung war für mich wesentlich spannender und zog sich für mein Gefühl auch nicht so. Grundidee bleibt mach wie vor super, die zu entdeckenden Wesen sind wirklich faszinierend, ebenso die Spannung auf das, was einen in den jeweiligen „Drops“ erwartet. Im Großen und Ganzen macht das 4 Sterne für das Dilogiefinale.