Ein kurzer, mysteriöser Ausflug ins Paranormale. Kein langes Vorgeplänkel, man ist direkt drin. Perfekt für einen Abend. Die Atmosphäre ist durchgehend düster und undurchsichtig. Man rätselt mit, was nachts wirklich vor sich geht. Die Auflösung kommt, aber ein paar Fragezeichen bleiben trotzdem. Es wird nicht nur angedeutet. Übernatürliche, unheimliche Elemente sind klar Teil der Handlung und geben der Geschichte ihren Reiz. Solider, kleiner Mystery-Thriller mit paranormalem Touch. Für zwischendurch okay, wenn man Lust auf Gänsehaut ohne großen Tiefgang hat.

Eine Rückkehr zum Ursprung des Unbehagens
Was die Nacht verschweigt ist der zweite Band der Reihe von T. Kingfisher und knüpft nahtlos an die Qualitäten des Vorgängers an. Wie bereits im ersten Teil zeichnet sich die Geschichte durch eine unheimliche und düstere Atmosphäre aus, in der vor allem die Natur als die Wurzel alles Bösen fungiert. Die Autorin bleibt ihrer Tradition treu und liefert ein weiteres Mal ein interessantes sowie kurzweiliges Abenteuer ab, das die Leserschaft schnell in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt steht unsere Hauptfigur, die nach den vorangegangenen Ereignissen in ihre Heimat zurückkehrt, um auf dem familiären Anwesen Ruhe zu finden. Das Grauen im Schutz der Jagdhütte Doch die vermeintliche Sicherheit der elterlichen Jagdhütte erweist sich schnell als Trugschluss. Es wird zügig klar, dass auch mit diesem Herrenhaus etwas ganz und gar nicht stimmt. Die bedrohliche Stimmung baut sich subtil auf, während die wahre Gefahr viel zu spät erkannt wird. Was als Heimkehr beginnt, entwickelt sich dadurch rasch zu einem spannenden Kampf zwischen Leben und Tod. Kingfisher versteht es dabei meisterhaft, das Gefühl von Isolation und das unheimliche Eigenleben der Umgebung einzufangen, was diesen zweiten Band zu einer ebenso packenden Erfahrung macht wie den ersten Teil. Fazit und Empfehlung Wer bereits den ersten Band verschlungen hat, wird auch von dieser Fortsetzung begeistert sein. Das Buch ist die ideale Wahl für alle, die atmosphärischen Schauer und Geschichten über verfluchte Orte lieben. Durch die geringe Seitenanzahl und den gewohnt flüssigen Schreibstil eignet sich der Roman perfekt als intensive Lektüre für zwischendurch, die zwar eine wohlige Gänsehaut garantiert, aber dennoch den typischen, leichtfüßigen Ton der Autorin beibehält.
Ähnlich wie im ersten Band "Was die Toten bewegt" anspruchsvollerer Schreibstil. Skurrile Story mit leicht schaurigen Details aber nicht so fesselnd wie Band 1...
Gelungene atmosphärische Fortsetzung
Nach den mir „Was die Toten bewegt“ so gut gefallen hat, wollte ich eigentlich zeitnah auch den hier vorliegenden 2. Teil lesen, habe ich aber offensichtlich nicht getan. Schande über mich. Doch besser spät als nie. In Band 2 sind wir nun in Gallazien, der Heimat von Alex. Und in Alex Heimat spielen Tradition, Legenden und Mythen eine große Rolle. Natürlich ist er nicht alleine Angus und Mrs Potter sind auch dabei. Es wir düster, beklemmend und atmosphärisch. T. Kingfisher versteht ihr Handwerk und weiß wie sie ihre Leser*innen in die Geschichte ziehen kann. Was ich so an der Geschichte mag, ist es wie sie erzählt wird, nicht aufgeregt oder hektisch, sondern ruhig und atmosphärisch. Der Humor spielt auch eine Rolle, es ist die Art, die einen schmunzeln lässt, aber nicht laut auflachen. Ich liebe Alex dafür wie selbstironisch er ist. Was das Ende der Geschichte angeht, bin ich richtig begeistert, denn es bleibt Raum für Interpretation, man kann es für sich selbst entscheiden, ob man der rationalen oder doch eher mythischen Lösung den Vorrang gibt. Das mag ich sehr. Das Buch ist recht kurz, aber im Gunde genau richtig. Denn mehr würde definitiv die Atmosphäre zerstören. Gut geeignet als Buchsnack für zwischendurch, oder wie in meinem Fall, als Ausrede um ein anderes Buch nicht weiterzulesen. 😜 Von mir gibt es eine Leseempfehlung, wer Teil 1 gelesen hat, sollte auch zu Teil 2 greifen. Hörbuch habe ich diesmal nur am Anfang gehört, doch auch diesmal hat der Sprecher einen guten Job gemacht.
Sehr interessante Geschichte, wie immer würde ich mir nur wünschen das sie länger und damit detaillierte gewesen wäre.
Charaktere über die man fanart malen möchte
Ich liebe alle Charaktere mit Herz. Allein deswegen war ich froh über die Fortsetzung, die meiner Meinung nach etwas weniger gruselig war aber dafür die Charaktere nochmal tiefer dargestellt hat. Die Verbindung mit Mythologie und grusel Märchen fand ich super und hat die Geschichte schön abgerundet
Gelungene Fortsetzung
Diesmal geht es in Eastons Heimat Gallazien. Da es im ersten Buch schon so viele Erklärungen gab, konnte man sich hier besser auf die Geschichte konzentrieren, so habe ich es zumindest empfunden. Das ganze setting hatte etwas bedrückendes und gab dem Buch eine schöne Stimmung. Mrs. Potter wieder zu sehen hat mich gefreut aber sie hatte eigentlich keine wirklich wichtige Rolle in der Geschichte. Erst im letzten drittel wird das Buch etwas schauriger. Aber so eine richtige Spannung hat sich für mich nicht aufgebaut, da man eigentlich ziemlich schnell wusste, was hinter dem Tot des Verwalters steckte. Zudem hatte ich mir den "Endkampf" etwas anders vorgestellt. Aber so insgesamt hat es Spaß gemacht zu lesen und der Schreibstil von T.Kingfisher ist einfach richtig gut.
Eine schöne kleine Gruselgeschichte. Band 1 gefiel mir etwas besser. Aber die Geschichte war trotzdem gut und ich mag die Charaktere.
Gelungene Fortsetzung
Ich mochte den zweiten Teil sehr gerne. Es war toll, Alex, Mrs Potter und Angus wieder zu treffen. Gerade Alex mag ich auch sehr gerne. Die Story an sich fand ich spannend, wobei erst im Mittelteil wirklicher Grusel aufkam, wie ich fand, dass hat meinem Lesevergnügen allerdings keinen Abbruch getan. Ich mochte auch wieder sehr den flapsigen Humor, der auch hier wieder öfter mal durchblitzte. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, obwohl ich den ersten Teil einen Tacken besser fand. Eine Leseempfehlung für diejenigen die Was die Toten bewegt bereits gelesen haben.
atmosphärisch- düster - beklemmend
Der subtile Horror dieser Fortsetzung erinnert wirklich an die Erzählungen von Poe. T. Kingfisher hat es einfach drauf beklemmende Horrorszenarien in vermeintlich harmlose Geschichten zu verpacken. Ich musste es vor dem Schlafen pausieren, da ich’s doch irgendwie spooky fand. Insgesamt für mich etwas schwächer als Band 1 aber dennoch ein guter grusel Snack.
Großartig im Stil der alten Phantastik
Ein toller Nachfolgeband T. Kingfisher versteht es Atmosphäre zu schaffen.
T. Kingfisher hat mich noch nie enttäuscht und dieses Buch war ebenso gut wie sein Vorgänger. Ein Hoch auf unsern nicht-binären Soldaten Alex Easton und kan Pferd
Kurz, gut, vergnüglich...
Zurück in Gallazien, bei Alex, Angus, Hob und der großartigen Ms. Potter... Das war wie Freunde wiedersehen. Freunde, die man gut kennt und schätzt - weil sie herrlich speziell, einfach ein bisschen schräg sind. Die Story, die Elemente rumänischen Aber-/Volksglaubens enthält, (überhaupt kommt mir Gallazien etwas rumänisch vor) gibt nicht übermäßig viel her, war aber für mich unterhaltsam und oft ziemlich witzig. Wärmstens empfohlen allen, die mal etwas für ein, zwei entspannte Leseabende suchen.
Hat mir besser gefallen, als der erste Band. Mochte den Witz hier sehr (tolle Übersetzung!), den ich beim vorherigen Buch wohl nicht so wahr genommen habe. Ein Buch wie ein Abend vor dem Lagerfeuer mit alten Bekannten.

Mein Gott ich liebe es ♥️
Von Anfang bis Ende war ich mit in Gallazien, saß mit den Bewohnern und Gästen am Esstisch und durchlebte Alex Albträume mit ihm. Ich habe so mitgefiebert und gehofft. Es war so atmosphärisch! Der Humor in diesem Buch entspricht 100% meinem Humor und ich musste manchmal richtig lachen, es war so so so stumpf und lustig. Dann war es wieder ekelig und gruselig, das ich Gänsehaut bekommen habe. Selbst bis auf das Nachwort hat mir alles an diesem Buch so sehr gefallen 🥲 ich hoffe es gibt bald wieder News aus Gallazien ♥️ Omg, habe gerade gesehen das im September ein 3. Teil auf Englisch rausgekommen ist, ich hoffe er wird übersetzt !
Eine tolle Fortsetzung von "Was die Toten bewegt", eine Erzählung in der Tradition von Edgar Allan Poe. Kurz, atmosphärisch, schaurig und humorvoll. Am Ende hätte ich mir gerne noch ein paar Seiten mehr gewünscht, um dem Ende seinen nötigen Raum zu geben. Aber insgesamt ist die Reihe auf jeden Fall empfehlenswert. Eine kurze Schauergeschichte für zwischendurch!
Was die Nacht Verschweigt
Aberglaube und Grusel, trifft auf den Horror des Krieges… Ich war vom ersten Teil Sworn Solider Reihe schon absolut begeistert und habe das Buch einfach verschlungen. Hier mit dem zweiten Teil lief es rech ähnlich, auch wenn ich den Anfang etwas langsamer und Träger fand. Trotzdem fand ich das Zusammenspiel aus „Geister mythos“ und dem realen Horror des Krieges wirklich sehr gut gelungen. Ich freue mich wirklich schon sehr darauf den 3. Teil lesen zu können!
T. Kingfishers Was die Nacht verschweigt versteht sich offensichtlich als Hommage an den frühen Horror, an jene Erzähltradition, in der das Unheimliche vor allem in Zwischenräumen entsteht: in verschwiegenen Dörfern, in Andeutungen, im Schweigen der Figuren. Die Novelle beginnt mit einer Atmosphäre, die viel verspricht – ein abgelegenes Jagdhaus, ein Dorf, das sich in sich selbst verschließt, und eine Folklore, die im Hintergrund zu rumoren scheint. Doch je weiter die Erzählung voranschreitet, desto deutlicher zeigt sich, dass viele dieser vielversprechenden Elemente nur skizziert bleiben und nicht zu jener erzählerischen Tiefe finden, die ein Werk dieser Art tragen müsste. Die Erzählerfigur Alex Easton steht dabei im Zentrum eines merkwürdigen Widerspruchs. Ostensibel traumatisiert und weltmüde, zugleich aber naiv und herablassend, wirkt Easton weniger wie ein literarisch komplexes Subjekt, sondern eher wie eine Konstruktion, deren widersprüchliche Eigenschaften nicht zu einem inneren Zusammenhang finden. Obwohl die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird, entsteht kaum jene Nähe, die es erlauben würde, das Geschehen emotional oder psychologisch zu verorten. Easton beobachtet und kommentiert, hält sich aber merkwürdig unbeteiligt an allem, was geschieht, sodass seine Distanz zu Menschen, Kultur und Folklore nicht als bewusstes Stilmittel, sondern eher als narrative Lücke erscheint. Auch das zentrale mythologische Element, die Moroi, bleibt schemenhaft in einem Maße, das nicht zu produktiver Unheimlichkeit führt, sondern zu einem Gefühl der Unausgereiftheit. Die Figur wirkt weniger wie ein mythisches Wesen mit erzählerischer Kraft und mehr wie eine Idee, die nicht zu Ende gedacht wurde. Ihre Präsenz bleibt symbolisch – Atemnot, Krankheit, Auszehrung –, ohne jene mythopoetische Tiefe zu erreichen, die dem Text eine echte metaphysische Dimension geben könnte. Wo Lovecraft oder Poe Bedeutung erzeugen, indem sie Räume des Unwissens öffnen, bleibt hier eher das Gefühl zurück, dass das Erzählte selbst nicht ausreichend entwickelt wurde. Dazu kommt eine Struktur, der man die Kürze des Buches deutlich anmerkt. Motive wie das verschlossene Dorf, der mysteriöse Tod des Verwalters, die Rituale der Witwe oder die zarten Entwicklungen zwischen Agnus und Miss Potter werden angerissen, aber nie in ihrer Bedeutung oder Wirkung entfaltet. Viele Handlungsstränge verlaufen ins Leere, atmosphärisch starke Ansätze werden liegen gelassen, und der Schluss kommt so plötzlich, dass er die zuvor aufgebauten Themen nicht verbindet, sondern lediglich beendet. Statt einer verdichteten Auflösung entsteht ein abruptes Verstummen, das weniger wie literarische Entscheidung wirkt, sondern wie ein abgebrochener Gedanke. So bleibt Was die Nacht verschweigt ein Werk voller spannender Ansätze, das atmosphärisch und stilistisch durchaus den Wunsch erkennen lässt, an die Tradition der subtilen Horrorliteratur anzuknüpfen, zugleich aber an seiner eigenen Kürze und Unentschlossenheit scheitert. Die Novelle liest sich wie der Entwurf eines größeren, dichter erzählten Buches – interessant im Klang, doch unvollständig in Form und Ausführung. Drei von fünf Sternen erscheinen angemessen: für Idee und Ton, weniger für die literarische Umsetzung.

T. Kingfisher ist eine preisgekrönte und bekannte Autorin, welche mit „Was die Nacht verschweigt“ die Fortsetzung zu „Was die Toten bewegt“ geschrieben hat. Meiner Meinung nach ist es jedoch nicht zwingend erforderlich, dass man den ersten Band gelesen haben muss. Auch ohne Vorkenntnisse kann man den Zusammenhängen folgen. Jedoch ist das Lesevergnügen viel größer, wenn man die Handlung des ersten Bandes kennt und daher die Andeutungen besser versteht. Klappentext: Alex Easton möchte der guten Miss Potter, einer Freundin, einen Gefallen tun und reist nach Gallazien. Dort findet Alex ihr Haus allerdings leer vor und der Hausmeister ist tot und über allem hängt eine unheimliche Stille. Die Einheimischen wollen nicht darüber sprechen, was passiert ist. Und keiner von ihnen will einen Fuß auf das Gelände setzen. Die Dorfbewohner flüstern etwas von einer unheimlichen Kreatur aus dem gallazischen Volksglauben. Easton weiß, dass nicht allzu viel Wert auf den Aberglauben der Einheimischen gelegt werden sollte, aber als beängstigende Visionen für schlaflose Nächte sorgen und sich die seltsamen Ereignisse häufen, bleibt keine Wahl, als sich dem dunklen Schatten zu stellen, der über dem Haus hängt … Ich habe bereits den ersten Band „Was die Toten bewegt“ gelesen und fand diese Neuinterpretation von „Der Untergang des Hauses Usher“ recht ansprechend und gekonnt umgesetzt. Daher habe ich mich sehr auf die Fortsetzung „Was die Nacht verschweigt“ gefreut und habe mich zusammen mit Alex wieder in ein Horrorabenteuer gewagt. Auch dieses Mal finde ich die Gestaltung wieder recht ansprechend und passt auch wieder ganz gut zum Inhalt der Novelle, dieses Werk ist wahrlich ein Blickfang. Und jeder, der diese Novelle gelesen hat, wird nachvollziehen können, wie passend dieses Cover für den Inhalt des Buches ist. Der Schreibstil von T. Kingfisher ist etwas gewöhnungsbedürftig. Ich kannte ihren Stil bereits aus „Was die Toten bewegt“ und wusste, worauf ich mich einlasse. Der Schreibstil besticht durch kurze und schnörkselfreie Sätze – dennoch schafft es die Autorin gekonnt, dass die Emotionen zwischen den Zeilen spürbar sind. Der Erzählstil von Kingfisher ist eher langsam. Temporeiche Sequenzen oder actiongeladene Szenen sucht man hier vergebens. Dennoch wird langsam aber stetig Spannung aufgebaut. Die Bedrohung verdichtet sich immer mehr und gebannt hängt man an den Seiten und als Leser möchte man wissen, wie es weitergeht. Auch wird gekonnt eine düstere und bedrohliche Atmosphäre geschaffen. Man merkt auf jeder Seite, dass eine Bedrohung in der Luft liegt und sich irgendetwas übernatürliches anbahnt. Der Einstieg ist direkt und ziemlich nahtlos schließt „Was die Nacht verschweigt“ an seinen Vorgänger an. Als Leser wird man sofort wieder in das Geschehen hineingeworfen und befindet sich an der Seite von Alex Easton. Man befindet sich wieder in Gallazien und es gibt auch dieses Mal wieder ein paar Ausführungen zu diesem Land und seinen speziellen Gegebenheiten. Dieses Mal haben sich diese Details meiner Meinung nach besser in den Inhalt eingefügt und war nicht so dominant. Die Novelle wird aus der Perspektive von Alex erzählt, sodass man die Gedankengänge von der Protagonistin besser nachvollziehen kann. Außerdem kommt der Leser dadurch öfters in den Genuss von Alex‘ sarkastischen Humor. Diese bereichern meiner Meinung nach dieses Werk und führen auch zur düsteren Atmosphäre bei. Alex ist mit ihrem Burschen Angus nach den Geschehnissen im Hause Usher in Gallazien unterwegs. Davor haben sie sich eine Auszeit gegönnt, um die Vorkommnisse zu verarbeiten. In der Jagdhütte von Alex wollen sie sich mit der Mykologin Miss Potter treffen, welche die Flora und Fauna von Gallazien erkunden möchte. Doch leider ist der Verwalter der Jagdhütte unter mysteriösen Umständen verstorben. Daher muss Alex zusammen mit Angus Ersatz finden, doch keiner aus dem Dorf möchte diese Stelle antreten – es scheint verflucht zu sein. Leider denken die Dorfbewohner, dass ein Fluch auf dem Posten liegt. Es ist nicht einfach, doch am Ende finden die beiden eine verzweifelte Frau samt Enkel, welche diese Position übernehmen. Ich mochte die Art, wie Alex das Problem angeht und auch die Gedankengänge. Sie möchte alles klären und hinterfragt dabei auch gewisse Tatsachen. Schade fand ich jedoch, dass Miss Potter leider in den Hintergrund gerät. Ich mochte sie schon im ersten Band, in der Fortsetzung ist sie leider nur ein kleiner Nebencharakter. Auch der Enkel Bors ist gut dargestellt und auch dieser Charakter war mir sympathisch. Man fiebert mit dem Schicksal von Bors mit und hofft, dass es für ihn ein gutes Ende nimmt. Als Leser hängt man daher gebannt an den Seiten und zusammen mit Alex geht man dem Problem auf den Grund und versucht die Hintergründe zu erfahren und dann dagegen anzugehen. Insgesamt konnte mich die Autorin T. Kingsfisher mit ihrer neuen Novelle „Was die Nacht verschweigt“ wieder zum Schauern bringen. Die Grundidee wurde gekonnt umgesetzt und dank einer düsteren und bedrohlichen Atmosphäre entsteht eine überzeugende Horrorgeschichte. Hierfür möchte ich 4 Sterne vergeben.
Ein bisschen weniger gruselig und ein bisschen weniger gefährlich als Teil 1, aber wieder eine mitreißende Geschichte mit Easton, Angus, Miss Potter und dem Pferd.
ganz nett, leider ein anderes genre
lustig, aber nicht mehr wirklich *science* fiction. klar könnte man alles logisch erklären, wurde es aber nicht
Leider nicht ganz so fesselnd, wie der erste Teil, weil auch recht früh offenbart wird, worum es geht. Aber die Charaktere sind nach wie vor liebenswürdig und der Schreibstil wunderbar.
Schöner 2 Teil
Schöner 2 Teil, der mir besser gefällt, weil es einen Folklore Anteil gibt. Viel zu schnell durch gehabt das Buch. Hätte gerne nehr sowas.
I really liked the writing style, the characters and the first half of the book! It was very funny and unserious. However, for me the turn from unserious to serious didn’t work well in this book. Sadly, the second half and especially the ending were underwhelming. I really liked the first book but this one was a bit disappointing.
Geistermythos trifft auf den realen Horror des Krieges
Nachdem ich schon den ersten Teil „Was die Toten bewegt“ unglaublich faszinierend fand und verschlungen habe, hat mich jetzt der zweite Teil umso mehr begeistert. Der Schreibstil ist wunderbar zu lesen und die Mischung aus fiktiven Charakteren, der mystisch angehauchten Hauptstory und dem aber sehr realen Struggle des Hauptcharakters mit PTBS aus seiner Zeit als Soldat machen das Buch zu einem sehr spannenden, aber auch sehr nachdenklich stimmenden Read. An dieser Stelle hätte ich allerdings zu Beginn des Buches eine Triggerwarnung angebracht bzgl. Krieg und PTSD, da es einen sehr zentralen Teil einnimmt.
Leider nicht ganz so gut, wie der erste Teil
Diese Buch hat mir nicht ganz so gut gefallen, wie der erste Band. Handlung war spannend und interessant und man konnte einiges über die Protagonisten erfahren. Aber mir haben in diesem Band etwas die Horror Elemente gefehlt. Diese wurden erst gegen Ende aufgegriffen. Die Handlung war nicht ganz so leicht zu verfolgen und das Ende war nicht sehr eindeutig, was in der Jagdhütte wirklich passiert ist.
Grundidee war gut. Aber leider war es sehr langweilig, da kaum was passiert ist.
Düster, atmosphärisch und humorvoll
Ich durfte das Buch über Netgalley als eBook Rezensionsexemplar lesen. Vor einigen Monaten hatte ich bereits was die Toten bewegt gelesen und war sehr begeistert! Das Cover ist auch wieder etwas gruslig aber durch das rot weniger düster gehalten Der Einstieg fiel mir nicht schwer, ich war schnell in der Geschichte gefangen. Alex hat einige Zeit in Paris verbracht um sich von den Geschehnissen auf House Usher zu erholen und macht sich nun auf den Weg mit seinem Burschen Angus in die Jagdhütte in den Wäldern Gallaziens um sich dort mit der Mykologin Miss Potter zu treffen. Die Hütte ist verlassen und der Verwalter seltsam zu Tode gekommen – wie sollte es auch anders sein. Alex stellt sich also den nächsten rätselhaften Umständen und erlebt am eigenen Leib den Schrecken der Moroi. Man erlebt eine teils düstere und drückende Atmosphäre wie schon aus dem 1. Band, es sind aber auch einige sehr witzige Stellen eingebaut. Ich persönlich mag den Schreibstil sehr. Die Charaktere sind hervorragend ausgearbeitet und die Story nimmt langsam aber nicht langweilig ihren Lauf. Absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!
3,75 ⭐️ Fand den ersten Teil etwas besser, aber trotzdem hat das Buch viel Spaß gemacht. Ich finds beeindruckend, wie die Autorin auf so wenig Seiten tolle Figuren erschaffen kann, die wirklich besonders sind. Gerade die Traditionen Gallaziens sind sehr spezifisch, aber daher auch total glaubhaft. Den Humor in den Büchern fand ich super. Im Gegenteil zu Teil 1 fand ich den Konflikt hier jedoch sehr schnell aufgelöst. Trotzdem freue ich mich auf mehr von Alex Easton!
Dieser Teil konnte leider nicht ganz so mit dem Vorgänger mithalten. Ich fand den Fall im ersten Buch deutlich unheimlicher durch den Ekelfaktor und auch spannungsgeladener. Hier hatte ich zumindest schnell eine Ahnung, in welche Richtung es gehen könnte. Dennoch mag ich den Schreibstil von T. Kingfisher sehr und auch das System der verschiedenen Pronomen finde ich ultra spannend.

Mit Spannung, Witz und Charme kehrt Easton zurück
Es ist und bleibt Phänomenal wie dieser Kurzroman mich zum gruseln, schmunzeln, fantasieren, inspirieren und schallend zum lachen bringt. Ich habe es gefeiert ich werde es weiterhin feiern. Ein Grandioser zweiter Band. Und mal erlich... wie schön/elegant kann ein Buch sein? Ich habe die beiden Werke in meiner Vitrine stehen. Hoffentlich kommt ein dritter noch hinzu.
Slow burn haunt
Im Vergleich zum Band davor baut sich dieser etwas langsamer auf, was aber durch den Schreibstil zu verzeihen ist. Ich mag die Charaktere weiterhin und fand es so auch ohne Edgar Allen Poe Vorlage gut. PTSD und Diversität bringen dabei wieder frischen Wind in eine klassische Schauergeschichte. Insgesamt etwas schwächer als Band 1 aber trotzdem gute Unterhaltung.
Ich habe etwas anderes erwartet. Langwierige Passagen lösten spannende wieder ab. Aber im Großen und Ganzen muss ich sagen: „Das wird nicht mein Lieblingsbuch“
Leider nicht so spannend wie der erste Band. Ich mag den Schreibstil von Kingfisher sehr aber diesmal hat es nicht nicht so gepackt. Die Stimmung im ersten Band war so schön düster und schaurig mit dem Pilzen und den toten Hasen.. sowas hat mir hier einfach gefehlt. Und leider hatte auch Potter keine wirkliche ..Funktion in dem Band. Es hat sich eher angefühlt als sei sie nur da um erwähnt zu werden. Es gab auch nicht unbedingt ein.. Geheimnis… es war von Anfang an klar worum es sich handelt. Ich bin leider etwas enttäuscht. DENNOCH… es war eine schöne Geschichte und auch sehr humorvoll. Ich mag Easton sehr.
Atmosphärisch wie der Vorgänger - eine ganz besondere Sogwirkung mit skurrilen Charakteren und einer leicht unheimlichen Story. Ein kurzweiliges Leseerlebnis.
Auch Band 2 der Easton Reihe hat mir sehr gefallen, wenn auch etwas weniger als Band 1. Die Story zieht sich etwas und wenn man nicht aufpasst, überliest man das Finale fast schon. Trotzdem hat T.Kingfisher auch hier wieder eine gute und spannende Story entwickelt die den Fokus etwas anders gesetzt hat. Ich hoffe sehr auf mehr aus dieser Reihe.
Diese Novelle spielt zeitlich nach den Ereignissen des Vorgängerbandes „Was die Toten bewegt“, kann aber trotz gelegentlicher Anspielungen und ähnlichen Personals problemlos davon unabhängig als eigenständige Geschichte gelesen werden. Und das lohnt sich wieder sehr! Zwar dauert es recht lange (wenn man bei einem 180seitigen Buch von „lange“ sprechen kann), bis wirkliche Spannung und echter Grusel aufkommen, dann aber umso eindrucksvoller. Doch auch bis dahin macht das Lesen schon sehr viel Spaß, und das liegt an der wunderbar eingefangenen Atmosphäre, den überzeugenden Figuren, den immer wieder geschickt eingeflochtenen Hintergründen sowie der wunderbar leichtfüßigen Erzählweise der Autorin. So stelle ich mir moderne „Schauerliteratur“ vor.
Fesselnd und schaurig gruselig
Band 1 hat mich schon komplett begeistert, Band zwei hat mich noch mehr begeistert. Der Schreibstil ist sehr bildhaft und Clean. Ich mag Alex trockene Art sehr gerne und der Horror in diesem Band ist ganz anders und ging mir total unter die Haut Klare Empfehlung
Band 2 über Eastons übernatürliche Abenteuer hat sich etwas mehr auf die Beziehungen und Charaktere bezogen, weniger auf das Horror Ereignis, dass zum Ende hin als Höhepunkt kam - gut umgesetzt, aber etwas wenig. Trotzdem gerne wieder!
Sehr gut geschrieben wie schon der erste Teil, sehr atmosphärisch und (für mich) glücklicherweise weniger gruselig als Was die Toten bewegt
Alex Easton ist zurück - dieses Mal meldet sich Alex aus Galizien, seiner Heimat. Alex ist nach den Abenteuern im Hause Usher (die Alex nebenbei gesagt nur knapp überlebt hat) nach Hause zurückgekehrt. Freiwillig? Nun ja, wie man es nimmt. Miss Potter will unbedingt die Flora und Funga Galiziens bestaunen. Da kommt Alex um eine Einladung in das Landhaus nur schwer herum. Was er und Angus jedoch im Landhaus vorfinden, hat wenig mit einem gut gepflegten Anwesen gemein. Sein Verwalter ist tot, das Haus verlassen und die Bevölkerung des nahe gelegenen Dorfes misstrauisch. Nur mühsam kann Alex eine neue Köchin, die Witwe B. und ihren Enkel Bors einstellen, die vor Miss Potters Eintreffen durch das Anwesen durchfegen. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge. Ich habe auch dieses Abenteuer von Alex wieder sehr genossen. Die Novelle ist aus Alex‘ Perspektive erzählt, was bedeutet, dass wir nicht nur die trockene sarkastische Ader pulsieren hören, wenn Alex sich zähneknirschend den Anweisungen der Witwe fügt, da sie die einzige ist, die gut kochen kann, sondern auch Alex‘ leise Töne, seine Erinnerungen an den Krieg und an die Zeit als Eidsoldat und an die Wunden, die aus der Zeit geblieben sind. „Doch was einender erzählt, der tatsächlich eine (Krieg) durchlebt hat, ist, dass der Krieg in Wahrheit ein Ort ist, Man ist dort, und dann verlässt man ihn wieder, doch Orte hören nicht einfach auf zu existieren, nur weil man sie gerade nicht sieht.“ Diese Zwischentöne trifft Kingfisher besonders gut - und genau das ist für mich das herausragende an „Was die Nacht verschweigt“. Natürlich kommt es auch wieder zu schaurigen Ereignissen, die Alex einige schlaflose Nächte bescheren. Wie es dann letztendlich aufgelöst wird, ist schlüssig, ich bin mir aber noch nicht einig mit mir selbst, ob ich es wirklich befriedigend finde oder nicht. Andererseits ist es wohl die Natur eines Schauerromans, dass eben nicht alles bis ins letzte Detail erklärt wird. Die Figuren waren wie im ersten Teil wieder einfach gut ausgearbeitet. Neben Alex hatte ich Spaß am (gar nicht verliebten) Angus, an Miss Potter (die ruhig ein bisschen mehr Stagetime hätte haben können) und überraschenderweise auch an Bors, dem Enkel der Witwe, der Alex gar nicht mal so unähnlich ist. Insgesamt hatte ich vergnügliche, schaurige und eklige Stunden mit der Novelle, sie konnte mich aber nicht ganz so begeistern wie der erste Band. Trotzdem - eine große Empfehlung. Ich hoffe, wir sehen uns wieder, Alex.
Was die Nacht verschweigt knüpft perfekt an die düstere Atmosphäre von Was die Toten bewegt an und hat mich sofort wieder in seinen Bann gezogen. Das unheimliche Setting, die glaubwürdigen Figuren und die spannungsgeladene Handlung haben mich bis zur letzten Seite gefesselt. T. Kingfisher schreibt mit einem fantastischen Stil, der subtile Schauerliteratur lebendig macht. Die Fortsetzung hat mir sogar noch besser gefallen als der erste Teil — ein kurzes, intensives Lesevergnügen, das ich an einem Abend verschlungen habe. Rating: 4,75 ⭐️

»Es war, als wäre ihre Haut eine Leinwand, die jemand horizontal aufgerissen hatte. Ihre lächelnden Lippen sackten mitsamt Kinn und unterer Wangenhälfte herab. Hinter den blutleeren Hautfetzen herrschte gähnende Leere. Ich starrte hinauf, direkt in ihren Schädel, in die Höhle, die ihr gesamtes Gesicht ausfüllte - rot, feucht und zerfurcht.« (S.141)
Nachdem ich den ersten Teil nicht mehr aus der Hand legen konnte, hatte ich hohe Erwartungen an den zweiten Band. Leider kam ich nicht in die Story rein und fand das Buch im ganzen eher langweilig. Trotz den tollen Charakteren aus dem ersten Band und ein paar neuen Menschen und Wesen hat mir im Buch ein Spannungsbogen gefehlt. Das Cover ist dennoch wieder eine 12/10.
Alex ist zurück. Ein altes Gebäude im Wald und Aberglaube im nahen Dorf spielen dieses Mal eine Rolle. Weniger eklig als Band 1.
Kurz aber knackig Tolle Atmosphäre die leicht gruselig ist, mit Figuren die man sofort mag und noch dabei Humor. Glaub nicht jeder mag die Sprüche und diese Art von Ironie. Für mich ist sie super. Aber es geht neben den ganzen Mythen auch um ernste Themen. Die Mischung fand ich sehr gut. Teil eins habe ich nicht gelesen aber war nicht schlimm man kommt auch gut ohne den vorherigen Teil zurecht.
Atmosphärisch, gruselig und kaum aus der Hand zu legen!
T. Kingfisher gehört für mich zu meinen liebsten Autorinnen und hat mich bislang nicht enttäuscht. Den Vorgängerroman, der eine Neuerzählung zu "Der Untergang des Hauses Usher" ist, fand ich grandios, obwohl ich die originale Geschichte nicht kenne. Dass es einen zweiten Teil geben sollte, fand ich überraschend, weil die Geschichte im Vorgängerroman eigentlich abgeschlossen war. "Was die Nacht verschweigt" beinhaltet die gleichen Protagonisten wie Band 1, behandelt aber einen neuen "Fall". Trotz der geringen Seitenanzahl schafft es Kingfisher wieder, dass die Atmosphäre beim Leser ankommt und Wirkung zeigt. Ich grusele mich beim Lesen eher selten, aber hier wollte ich nachts dann doch lieber nicht weiterlesen und war richtig froh, ein Nachtlicht zu haben. Die Mystik hat mir gut gefallen und ich hatte durchweg das Gefühl, eine Art verkehrtes oder umgedrehtes Märchen zu lesen. Das Nachwort der Autorin fand ich auch ganz interessant und habe es gerne gelesen. Einen Stern Abzug gibt es, weil mir das Buch schlichtweg zu kurz war. Ich hätte gerne ein bisschen länger etwas von der Geschichte gehabt und war ein bisschen enttäuscht, dass es so schnell vorbei war. Trotzdem freue ich mich natürlich riesig auf Band 3 und kann die Bücher jedem empfehlen, der sich für Horror und mystische Sagengestalten interessiert oder schlichtweg ein Fan von Edgar Allan Poe ist.

Vor langer Zeit hatte ich gelernt, dass auch etwas, das man nicht sieht, durchaus tödlich sein kann - doch immerhin sucht einen der Anblick so nicht noch Jahrzehnte später heim, falls man überlebt. 💀
Leider nicht so stark wie der erste Band. Es dauerte recht lang bis die Handlung einmal Spannung gewann und plätscherte eher so dahin. 😕 Der Schreibstil war jedoch wieder sehr einnehmend und spiegelte die Atmosphäre gut wieder. Erneut kam dadurch eine beklemmende Stimmung auf. Das Setting mit der Jagdhütte in den Wäldern ist die perfekte Kulisse für solch eine Schauergeschichte. 🌲 Alex und seine Freunde empfand ich wieder als sehr sympathisch. Auch die knappe, direkte Erzählweise passt wieder perfekt und die kleinen sarkastischen Anmerkungen konnten mir ein Schmunzeln entlocken. 🤭 Das Finale war dann jedoch wieder recht kurz und auch ein wenig unbefriedigend. Lesenswert ist das Buch aber dennoch! Es war wieder eine kleine, angenehme Schauergeschichte für Zwischendurch. Das Setting und die Charaktere machen den wirklichen Charme aus! Ich hoffe sehr, dass uns noch weitere Geschichten rund um Alex Easton, Miss Potter & Co. erwarten. 🐎

















































