Hm, man sollte zumindest soweit recherchieren, dass man weiss, dass es in Eckernförde keinen Leuchtturm gibt und dass es an der OSTSEE liegt und nicht an der Nordsee. Die Geschichte war ok
Nette Geschichte für zwischendurch
Langatmige Geschichte ohne viel Handlung und mit einem aggressiven Unterton
Emma hat vergessen, dass sie vor 20 Jahren ihre Jugendliebe Michael geheiratet hat. Das fällt ihr wieder ein, als sie von ihrem aktuellen Freund Mark einen Antrag bekommt - nun muss also die Scheidung her. Da sie ihre Papiere nicht mehr finden kann, macht sie sich auf den Weg in ihr Heimatdorf, um dort Michael und die nötigen Papiere zu finden. Sie ist überzeugt, dass alle Menschen in ihrer Heimat sie hassen und völlig zurückgeblieben sind. Bald schon muss sie aber feststellen, dass das nicht so ist... Leider wurde ich während der ganzen Geschichte nicht wirklich warm mit der Protagonistin Emma. Sie wirkt auf mich, zickig, aggressiv und selbstverliebt. Diese Grundstimmung zieht sich durch das ganze Hörbuch, ein grosser Teil der Dialoge besteht aus Streit und Emmas Erinnerungen sind auch eher alle negativ. Generell geschieht nicht wirklich viel, oft wird ewig lange in Emmas Erinnerungen gewühlt, so dass man am Ende schon beinahe vergessen hat, in welcher Szene man sich befindet. So kommt leider auch kaum eine Handlung in Gang und die Geschichte zieht sich. Das Cover und der Titel haben in mir die Erwartung einer leichten, fröhlichen Liebesgeschichte geweckt, was für mich leider gar nicht erfüllt wurde. Die Sprechstimme hat das Beste aus der Geschichte gemacht und war sehr angenehm zu hören. Die Idee hinter der Geschichte gefällt mir gut, doch die Umsetzung ist für mich leider nicht besonders geglückt.

Interessantes Aufeinandertreffen mit der Vergangenheit
Hörbuchrezension Emma bekommt von ihrem Freund und Manager Mark öffentlich einen Heiratsantrag gemacht. Überrumpelt und vollkommen unüberlegt fährt sie daraufhin in ihre alte Heimat, denn sie hatte vollkommen verdrängt, dass sie bereits verheiratet ist, mit Michael ihrer Jugendliebe, vor dem sie damals geflüchtet war, da sie keine Perspektive mehr sah. Dort angekommen, muss sie sich nach einiger Zeit eingestehen, dass nicht alles in dem Dorf und in ihrer Vergangenheit schlecht war. Vor allem ihre Nichte Lisa und ihr Neffe Sebastian tragen dazu bei, dass sie sich verstanden fühlt. Das Cover fand ich sehr ansprechend, ist es doch im gleichen Stil wie viele andere Sommer-Küsten-Liebesromane . Auch die Stimme der Sprecherin Frau Meisheit klang angenehm und ihr Stimmlagenwechsel zeigte mir ihre Un- bzw Sympathie mit ihren Protagonisten. Klasse gemacht. Irgendwie konnte mich Emma jedoch nie wirklich mitnehmen. Ich empfand sie als zickig, leicht aggressiv und ständig genervt von irgendwas. Lediglich ihr Verhältnis zu Lisa und Sebastian, um den sie sich wirklich rührend bemüht, scheint die wahre und echte Emma immer mal wieder kurz aufblitzen zu lassen. Warum verhält sie sich nicht immer so? Ihr merkt schon, es passt für mich alles nicht so richtig zusammen. Mit einigen Umstellungen hätte es ein tolles Sommer-Hörbuch für den Strand sein können.

Gefühlschaos zwischen Vergangenheit und Gegenwart - zwischen Hamburg und Eckernförde. Leichte Urlaubslektüre für den Strand.
Wenn einen die Vergangenheit nicht loslässt. Emma Sommer ist erfolgreiche Autorin, deren Buch verfilmt werden soll. Als ihr Freund und Manager Mark ihr auch noch einen Heiratsantrag macht, ist das Glück für Emma perfekt. Wäre da nicht die plötzliche Erkenntnis, dass sie ja noch verheiratet ist. Damals, mit 19 Jahren, hat sie ihrer Jugendliebe Michael das "Ja-Wort" in ihrem Heimatort Eckernförde gegeben. "Verdammt" denkt sich Emma, die ihre Heiratsurkunde nicht findet, um die Scheidung einzureichen. Da bleibt nur eins - sie muss zurück in ihre Vergangenheit reisen und Michael um Hilfe bitten, den sie damals in einer Nacht und Nebelaktion einfach verlassen hat. Wie wird er auf ihr Wiedersehen reagieren und was ist sonst die Jahre in Eckernförde passiert? Das Cover und der Titel haben mich sofort verzaubert und auch der Klappentext hat mich neugierig auf die Geschichte von Emma gemacht. Klar konnte ich mir schon von Anfang an denken, wie die ganze Story enden wird. Kritikpunkte: Das es hier und da ein paar Logikfehler gab (Eckernförde liegt an der Ostsee und nicht an der Nordsee oder das man vergisst, dass man verheiratet ist) und die Länge der Kapitel haben es mir oft schwer gemacht, einen Schluss zu finden. Die Protagonisten waren überwiegend sympathisch und Emmas Handeln auch nachvollziehbar. Das das Ende so schnell abgehandelt wurde, fand ich etwas schade. Hätte mir gerne noch etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht. Ansonsten war es eine leichte Lektüre für den Sommer mit Witz, Liebe und Familie.




